Die Klüngelpolitik der CDU Ortsvorsteher
In der gestrigen Ratssitzung wurde (gegen die Stimme des grünen FRaktionsvorsitzenden Korn) beschlossen in Allendorf eine ca. 4 ha große Fläche im Flächennutzungsplan als Bauland auszuweisen und parallel der dazugehörige Bebauungsplan genehmigt. Hintergrund ist, das der Ortsvorsteher Schulte- König (CDU) 2003 den Antrag dazu stellte. Die Flächen befinden sich überwiegend in seinem Eigentum. Die Größe von 4 ha halten die Grünen angesichts der demographischen Entwicklung für vollkommen überdimensioniert.
Anders die Situation im Ortsteil Stockum: Dort verkündete der Ortsvorsteher Raimund Klute (CDU) auf der letzten Bürgerversammlung, das er das Allendorfer Baugebiet auch für viel zu groß halte und das Stockum angesichts der demograohischen Entwicklung kein Baugebiet mehr benötige. . Das ist auf den ersten Blick sehr verwunderlich, da die Stockumer Grundschule auf Grund des Schülermangels mit der Endorfer Grundschule zusammengelegt wird. Allerdings wird die Position des Ortsvorstehers CDU) schnell erklärlich: Stockum hat nämlich schon seit 1994 eine ca. 2ha große Fläche die im Flächennutzungsplan als Bauland ausgewiesen ist, für die aber nie ein Bebauungsplan aufgestellt wurde. Auf Grund der günstigen Lage der Fläche wäre dort unter normalen Umständen spätestens Anfang des letzten Jahrzehnts ein Baugebiet für Familien mit Kindern entstanden.
Gegen diese Fläche hat allerdings der jetzige Ortsvorsteher zusammen mit dem damaligen Ortsvorsteher Ferdi Tillmann (CDU) schon 1995 mit offensichtlich vorgeschobenen Argumenten interveniert. Über die Gründe dafür kann mann nur spekulieren, jedenfalls befindet sich diese Fläche nicht im Eigentum des CDU Ortsvorstehers sondern sie ist Eigentum eines Grünen Ratsmitglieds.
Kommentar von T. Tebbe
Februar 11, 2010 @ 9:00 am
Viele Dank für diesen Artikel, welchen ich eben im Mitteilungsblatt gelesen habe. Ich habe mich königlich amüsiert. Davon bitte mehr.
Vielleicht sollten Sie noch erwähnen, daß das Stockumer Grünen Ratsmitglied, seinem Nachbarn das “Bauland” zu Ackerlandpreisen abkaufen wollte. Der Artikel würde dann noch glaubwürdiger und hätte sogar noch eine richtige Pointe.