Kreismitgliederversammlung 6.6.um 20 Uhr

By admin um 8:39 am Samstag, Mai 31, 2008

Am Freitag, den 6.6. findet um 20 Uhr in der Gaststätte *Zum Pulverturm* in Meschede, Pulverturmstr. 35

die nächste Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen statt.

Neben Nachwahlen zum Vorstand (KassiererIn, Beisitzer aus den OVs etc) und Finanzplanung wird auch die Landesvorsitzende Daniela Schneckenburger anwesend sein.
Sicherlich dürfte sie sich auch zu den aktuellen Ereignissen aus Sicht des Landesvorstands äußern.

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Korruptionsaffäre Dr. Harald Friedrich

By admin um 19:37 am Freitag, Mai 30, 2008

Im Zusammenhang mit der Verhaftung von Dr. Harald Friedrich, der enger Vertrauter von Bärbel Höhn war verweisen wir zunächst einmal auf die aktuelle Berichterstattung auf
www.sbl-fraktion.de
Die Grünen im Hochsauerlandkreis und die Sauerländer Bürgerliste werden sicherlich eine Stellungnahme abgeben, wenn erste Befunde der Staatsanwaltschaft vorliegen.
Es zeichnet sich mittlerweile ab, das der Korruptionsskandal größere Kreise ziehen wird, da auch Uniinstitute (RWTH Aachen: Prof. Dohmann, Uni Bochum: Prof. Stolpe) im Mittelpunkt der Ermittlungen steht. Auch Sundern dürfte betroffen sein: Der umstrittene und kostspielige Einbau der Membrantechnologie im Wasserwerk Sorpe/Langscheid, der bisher vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt noch nicht hinreichend überprüft wurde könnte durchaus in dem Zusammenhang zu sehen sein.

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Anwohnerversammlung zur Steinbrucherweiterung

By admin um 7:40 am Freitag, Mai 30, 2008

Sundern/Westenfeld (Hochsauerland) Am 29.05.08 fand eine Anliegerversammlung der Bürger statt,die im Bereich des Ausweitungsgebietes des Westenfelder Steinbruchs wohnen.
Alle Fraktionsvorsitzende sowie der Bürgermeister waren eingeladen;leider waren nur die Partei Bündnis90/Grüne sowie Vertreter der SPD gekommen um sich den Fragen der Anlieger zu stellen.
Herr Korn (Bündnis90/Grüne) hatte sich bereiterklärt über die geologischen Besonderheiten des Kalksteines,seines Verlaufes,sowie über die Schutzwürdigkeit des Kalkwaldes mit seinen Tierarten die teils auf der roten Liste stehen,zu sprechen.
Ein besonders wichtiger Punkt war die Frage ,in wie weit das aus diesem Gebiet stammende Wasser als Trinkwasser genutzt wird.Zu diesem Thema findet im Rathaus eine öffentliche Sitzung statt.(Mittwoch 11.06.08 um 17:30)
Die Anliegerversammlung fand großes Interesse und war gut besucht.Dies zeigt wie groß die Unsicherheiten von Seiten der Bürger sind.
Die Stadt Sundern sieht das nicht so.Auf die Anfrage nach einer Bürgerversammlung bekamen die Initiatoren der Anliegerversammlung zur Antwort es bestehe zur Zeit von Seiten der Stadt kein Interesse.
Leider konnten viele Fragen aus diesem Grunde nicht beantwortet werden. Nach diesem Abend möchte sich eine Bürgerinitiative gründen, die sich weiter für die Belange der Bürger und der Natur einsetzen will.
Ansprechpartner sind: Max Lehnert 02933/3514 Manuela Steinhoff 02933/7558 Gabriele Bunzentha l02933/983809

aus: www.dorfinfo.de

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Kalkbuchenwald in Westenfeld schützen!

By admin um 16:28 am Donnerstag, Mai 22, 2008

Engagement zum Erhalt des Kalkwalds
Sundern, 21.05.2008,, Trackback-URL
Westenfeld. (ass) Für den Kalkbuchenwald zwischen der Röhre und Westenfeld, so ein Antrag der Grünen an Bürgermeister Friedhelm Wolf, könnte die Stadt Sundern eine Patenschaft übernehmen.

Hintergrund sei, so erläuterte der Vorsitzende der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Klaus Korn, die zurzeit in Bonn stattfindende Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema Artenschutz. Im Vorfeld hatte Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) die Kommunen aufgefordert, sich um gefährdete Arten zu kümmern, Patenschaften einzugehen und den Flächenverbrauch zu stoppen.

Für eine solche Patenschaft, wie sie die Grünen jetzt im Umwelt- und Planungsausschuss diskutiert haben möchten, wäre der Kalkbuchenwald, der keinen Schutzstatus besitzt, geeignet. „Wir hoffen, dass dies breite Zustimmung findet“, so Korn, der dazu positive Zeichen in der Verwaltung erkannt haben will.

Der Buchenwald, auf dessen Boden auch Waldmeister gedeiht, steht auf einem schmalen Bergrücken des Hellefelder Kalkes. „Es ist ein artenreicher Waldbestand, in dem hier und da flache Felsrippen zutage treten und die Reste der alten Steinkuhlen zu finden sind“, berichtet Korn. Beeinträchtig werde der Wald durch mehrere Fichtenparzellen und die querende Hochspannungsleitung. „Das Schutzziel muss für dieses Gebiet der Erhalt und die Optimierung sein“, so Korn weiter. Es habe eine regionale Bedeutung, denn ein Waldmeister-Buchenwald, so der Fachbegriff, habe eine hohe strukturelle Vielfalt und sei artenreich. Wichtig sei er für die Schneckenvielfalt. Die stark gefährdete Braune Nadelschnecke (Acicula fusca) sei in diesem Gebiet zu finden. Dieses Vorkommen bezeichnet Korn als überregional wichtig, denn es liege an der nordwestlichen Verbreitungsgrenze in Europa. Der Kalkwald bietet für den Uhu, den Roten Milan, den Schwarzspecht und den Feldhasen einen wichtigen Lebensraum.

„Die Gefährdung durch den Kalkabbau und die nicht bodenständigen Gehölze muss gestoppt werden“, sieht Korn als Ziel der Patenschaft durch die Stadt Sundern. Er hat beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die Eintragung der gesamten Fläche zwischen Röhre und dem derzeitigen Abbau des Steinbruchs in Westenfeld ins Biotop-Kataster beantragt. Derzeit kartieren sowohl Korn als auch Mitarbeiter des LANUV den Kalkwald.

Vor zehn Jahren wurde der Bereich zwischen der Hochspannungsleitung und der Abbaugrenze aus dem Kataster genommen: „Warum, das kann derzeit niemand schlüssig erklären“, berichtete Korn. Er wurde durch die entsprechende Karten darauf aufmerksam.

Hintergrund sind auch die Erweiterungspläne der Westenfelder Steinindustrie (WSI), die sich weiter nach Westen ausdehnen möchte (die WP, könnte im Herbst anstehen.

aus Westfalenpost

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*Schnecken-Korn* rettet die Muscheln!

By admin um 19:57 am Dienstag, Mai 20, 2008

In der Vergangenheit hatte Klaus Korn, Grünes Ratsmitglied aus Sundern, in Schreiben an das Umweltministerium auf ein ganz spezielles Problem aufmerksam gemacht:

Im Raiffeisenmarkt in Hüsten und im Grünen Warenhaus in Neheim (und an anderen Orten) werden Teichmuscheln, (es gibt von der Gattung einige Arten die unter Naturschutz stehen aber nur schwer zu unterscheiden sind ), in nichtartgerechter Haltung zum Verkauf angeboten.

In der vergangenen Woche nun veranlasste der Kreis eine Kontrollbesichtigung der Verkaufsstellen und stellte dabei fest, dass die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Teilweise fehlte Frischwasserzufuhr und Sand, der zum *Einbuddeln* nötig ist.

Das Veterinäramt sah sich allerdings zu einer Stellungnahme nicht in der Lage, da es nur für Wirbeltiere lt. Tierschutzgesetz zuständig sei.

In einem internen Vermerk heißt es:

1. Die Papiere (Lieferschein) sind nicht vollständig oder falsch ausgefüllt. Der Begriff Teichmuschel ist zu weit gefasst, einem Verkäufer kann daher nicht eine falsche Auszeichung angelastet werden.

2. Kann ein Lieferant oder Züchter von sich aus unterscheiden, welche Art der Teichmuschel er liefert, absichtliche Falschdeklaration oder Inwissen? Kostet die *chinesische Teichmuschel* weniger oder ist sie von der Zucht her kostengünstiger um dann mit falschem Namen verkauft zu werden?

3. Die genannten Punkte können nicht von einer Unteren Landschaftsbehörde abschließend geregelt werden. Hier ist der Einsatz des Landes oder des Bundes erforderlich!

4. Die Haltungsbedingungen im HSK sollten schon auf ihre Artgerechtigkeit überprüft werden. Da das Veterinäramt nicht in der lage ist, hierbei fachlich unterstützend tätig zu werden, sollte weiterhin der Sachverstand des Herrn Korn eingesetz werden.

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Kibiz: Kosten für Träger des Lukasfamilienzentrum nicht tragbar

By admin um 12:34 am Sonntag, Mai 18, 2008

Im vergangenen Jahr wurde das Kibizgesetz vom Leiter des Jugendamtes auf CDU Veranstaltungen hochgelobt. In der vergangenen Jugendhilfeausschusssitzung lag nun ein Antrag der evangelischen Kirchengemeinde vor, die sich als Folge von Kibitz nicht mehr in der Lage sieht das Lukasfamilienzentrum zu finanzieren.
Im folgenden auszugsweise der Antrag der Evangelischen Kirchengemeinde Sundern:

*Sehr geehrter Herr Bürgermeister

als Träger des Lukasfamilienzentrums in Sundern bitten wir, das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde, Sie darum, uns einen freiwilligen Zuschuss zu unserer Arbeit zu gewähren. Wie allgemein bekannt ist die finanzielle Situaiton unserer evangelischen Kirche … extrem angespannt. … Uns ist klar, dass im Zuge der Umstellung die das Kibiz nach sich zieht gerade die Kommunen stärker belastet werden. Daher haben wir in folgenden Bereichen Ihnen folgende Angebote unsererseits vorzuschlagen:

– wir werden die schon jetzt bestehende erweiterte Öffnungszeit von 7- 17 Uhr beibehalten.
– wir werden die Meldezahlen am Ist, ohne mögliche Reserven von noch zu belegenden Plätzen orientieren.
– wir sind bereit, Kinder, die das Jugendamt mit einer Platzgarantie unterbringen muss, zu übernehmen. Die anfallenden Kosten tragen wir.
– wir haben 2 Kinder, die unter die Regelung – und Kostenbelastung U3 fallen als Ü3 Kinder aufgenommen und werden sie nur im Nachrückverfahren als U3 Kinder ummelden.
-wir haben im Vorfeld 6 Verträge von 45 auf 35 Stunden Betreuung reduziert.
– unser Familienzentrum ist in besonderer Weise Integrationspunkt … Im Kindergartenjahr 2008/09 haben wir 88 Kinder gemeldet, davon sind:

19 evangelisch
30 katholisch
21 muslimisch
2 griechisch/orthodox
1 orthodox
2 neuapostolisch
1 hinduistisch
12 ohne Religionszugehörigkeit

Ferner kommen 51 von 88 Kindern aus Familien mit direktem Migrationshintergrund.

– Sollte und ein freiwilliger Zuschuss gewährt werden, wird dieser am Ist der Belegungszahlen orientiert sein und die Gruppenpauschalen nicht überschreiten, auch wenn eine Überbelgung erfolgen sollte.

… der berausberechnete Trägeranteil von ca. 69000,- E ist mit unseren finanziellen Möglichkeiten nicht zu leisten. Eine Reduzierung um 50%, die einem Trägeranteil von 6% entsprechen würde, sit die Grenze unserer Leistungsfähigkeit in diesem Bereich. Wir sehen uns nicht in der Lage , deutlich diese Grenze zu überschreiten und müssten anderernfalls die Trägerschaft an die Kommune zurück übertragen …*

In der Sitzung bekräftigte Pfarrer Prunzel, dass es keine Alternative zur Rückgabe der Trägerschaft gäbe, wenn die Stadt den Zuschuss nicht erhöhe, zumal der Anteil der evangelischen Kinder in der Einrichtung bei unter 25 % läge.
Daraufhin richteten Ausschussmitglieder an den Vertreter der Katholischen Kirche die Frage wie es käme, dass Paderborn eine 75% Quote für katholische Kinder in ihren Kindergärten vorschreibe. Pastor Pohlmeyer antwortete darauf es gäbe diese Quote nicht.
Interessant ist dieses vor allem deswegen, weil mit eben der Begründung der 75 % Quote noch im vergangenen Jahr ein muslimisches Kind im Johanneskindergarten abgelehnt wurde.

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Kunstrasen oder Turnhalle?

By admin um 7:49 am Donnerstag, Mai 8, 2008

Zur Zeit läuft in Sundern die Diskussion über Kunstrasenplätze:
Die Sportvereine Hachen, Allendorf, Stockum sehen die dringende Notwendigkeit ihre Fußballaschenplätze in Kunstrasenplätze umzuwandeln und auch im alten Testament wird drüber nachgedacht. Schwierig wird es allerdings bei der Finanzierung: Die Sportförderung durch das Land ist keine Projektförderung mehr, die jährliche Förderung für den gesamten Sportbereich in Sundern beträgt 80000,- E.
Doch allein der Kunstrasenplatz in Stockum würde 380000,- E kosten. Allendorf schlägt gar mit 570000,- zu Buche.
Von daher würden bei einer entsprechenden Bezuschussung durch die Stadt nahezu alle Mittel für die Sportförderung über Jahre gebunden.
Die SPD Fraktion hat in ihrer Haushaltsrede bereits angekündigt, sie würde es für sinnvoller halten, wenn Sundern eine neue Turnhalle bekäme, weil das allen zu Gute käme und nicht nur den Fußballspielern.
Eine neue Turnhalle war auch schon eine alte Forderung der Grünen: In der Diskussion um den Abriß der alten Turnhalle am Röhrtalstadion hatten wir gefordert die Halle als Multifunktionshalle zu erhalten. Auf Grund angeblich zu schlechter Bausubstanz (und möglicherweise Druck des TUS, der dort lieber Parkplätze hatte) wurde dies abgelehnt.
In Sundern haben bereits die Ortsmitte und Langscheid einen Kunstrasenplatz. Im Ortskern steht die erste teure Renovierung an. Die Anlage wurde 1992 gegen erheblichen Widerstand der Grünen errichtet. Die anstehende Renovierung des Kunstrasenplatzes kostet 210000,- zusätzlich ist eine *Warmlaufzone* für 40000,- E geplant.
Die Kosten sind somit enorm: Demgegenüber muß sich die Erziehungsberatungsstelle in Sundern derzeit mit Spenden finanzieren um überhaupt arbeitsfähig zu sein.
Die Grünen schlagen daher vor, das die Kunstrasenplätze in den Dörfern durch das Engagement von Sponsoren finanziert werden:
Das Stockum Kunstrasenstadion könnte sich dann zukünftig *Ferdi- Tillmann* oder *Eberhard Vielhaber- Arena* nennen, in Allendorf wäre *Heinrich- Hellweg-Stadion* angebracht. Und Hachen könnte zukünftig mit dem *Arques-Stadion* glänzen.

Heute abend tagt der Ausschuss Sportförderung um über die Finanzierungsmöglichkeiten für Kunstrasenplätze in Stockum, Hachen und Allendorf zu sprechen.

Wie sehen sie die Diskussion:
Brauchen wir neue Kunstrasenplätze? Wenn ja wie sollen die finanziert werden?

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Ratssitzung: Voller Erfolg…

By admin um 7:02 am Mittwoch, Mai 7, 2008

…für die erschienenen Anwohner im Bereich der Hoffmannschen Siedlung: Ihre Straßen bleiben weiterhin verkehrsberuhigter Bereich.

Hier die Haushaltsrede der grünen Ratsfraktion:

Demographische Entwicklung ist das Stichwort was wohl in den kommunalen Parlamenten der nächsten Jahre am häufigsten verwandt werden wird. Abnehmende Bevölkerungszahlen führt gerade im ländlichen Raum zu enormen Problemen in den kommunalen Haushalten, denn die öffentlichen Einrichtungen müssen von immer weniger Menschen finanziert werden. Von daher ist es für unseren Bereich logisch und auch begrüßenswert, wenn versucht wird öffentliche Einrichtungen für unsere Bevölkerung zu erhalten indem verstärkt auf touristische Nutzung gesetzt wird. Die Ferienhausanlage in Amecke wurde auch damit begründet, das so das Freibad für die Sunderner Bevölkerung erhalten werden kann.
Eine Ferienhausanlage an der Sorpe kann auch durchaus eine Möglichkeit sein, um heimischen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben Arbeit zu geben. Und eine Freienhausanlage an der Sorpe kann Synergieeffekte für die heimische Gastronomie und die örtlichen Verkehrsbetriebe bewirken.
Aber: Wir sind der Meinung, das dies nicht um jeden Preis erfolgen sollte. Wir sind der Meinung, dass mann an die Möglichkeiten und Chancen die in einer solchen Anlage bedeutet realistisch und nicht mit Luftblasen und Luftschlössern herangehen sollte. Wir sind der Meinung, das die Eingriffe und die Inanspruchnahme von Natur soweit wie möglich minimiert werden müssen. Schon jetzt ist die Sorpetalsperre an schönen Tagen vollkommen überlastet. Eine zu groß dimensionierter touristischer Ansatzpunkt kann hier schnell zu einem Todesstoß werden. Und da hilft dann auch eine für teures Geld neugebaute Sepromenade nicht mehr.

Wir sind auch der Meinung, dass ökologische Gestaltung nicht nur Marketingschlagworte sein dürfen, nein sie müssen auch mit Substanz gefüllt sein. Dazu gehört der Schutz und die Einbeziehung von Kleinbiotopen und Lebensräumen ebenso, wie regenerative Energieverwendung.
Hier wurde viel versprochen, doch wir hatten den Eindruck, dass dies oftmals leere Versprechungen waren.
Dabei darf ich übrigends noch einmal daran erinnern, das Dunkers Qeullschnecke nichts ist worüber mann sich lustig machen sollte. Auch die Herren von der FDP sollten vielleicht mal einen Nachhilfekurs in Ökologie besuchen, dann würden sie wissen, das die Geschöpfe auch wenn sie noch so klein und unscheinbar sind. Zeigerarten für ökologisch wertvolle und gefährdete Gebiete sind. Biologische Vielfalt, Biodiversität sind die Themen, die auf einer Konferenz der Vereinten Nationen in den kommen Tagen in Bonn behandelt werden. Im Vorgriff darauf forderte Minister Uhlenberg in einem Artikel in der WP vom 5.4. die Kommunen auf sich intensiver um gefährdete Arten zu kümmern und den Flächenverbrauch zu stoppen.
Die Form der Energieverwendung gehört zu den Schlüsselfragen unserer Zukunft: Leider haben wir in Sundern keine eigenen Stadtwerke die Energie ökologisch produzieren könnte, deswegen wurde auch der Konzessionsvertrag mit der RWE neu abgeschlossen. Wir halten recht wenig von diesen Konzernstrukturen, weil sie wenig flexibel sind und auf Grund ihrer Großkraftwerksstruktur nichts von kleinen Einheiten zur Energieversorgung halten. Dezentrale Blockheizkraftwerke müssten auch hier viel stärker gefördert und unterstützt werden. Das Ergebnis der Konzernpolitik ist auch vom Schomberg in Wildewiese sichtbar: Bei schönem Wetter reicht der Blick bis zum THTR in Hamm: Ein schneller Brüter, der nur wenige Jahre gelaufen ist, Milliarden verschlungen hat und nun über Jahrzehnte eine strahlende Gefahr darstellt. Da sind uns Windkraftanlagen schon lieber, auch wenn so mancher Höveler so tut als würde sich dadurch der Wert ihrer Immobilien verringern und FDP und CDU für die Blockadepolitik ins Boot holen.
Wir begrüßen in diesem Zusammenhang den Vorstoß der CDU den Energieverbrauch der städtischen Gebäude zu verringern. Wir hätten uns aber auch ein offensiveres Vorgehen gewünscht als wir beantragten die Energieversorgung im Schulzentrum auf Holzhackschnitzel umzustellen. Gerade jetzt nach Kyrill wäre dieses eine zusätzliche Absatzquelle für das Holz aus städtischen Wäldern geworden und hätte einen Beitrag zur Holzpreisstabilierung leisten können.

Wir haben in den letzten Monaten auf einen weiteren Bereich in unserer Stadt aufmerksam gemacht, wo wir den Flächenverbrauch und die Naturzerstörung für nicht notwendig halten: Die Steinbrucherweiterung in Westenfeld würde wertvollen Kalkbuchenwald in Anspruch nehmen und sie könnte sich auch negativ auf die Wassergewinnung in der Röhre auswirken. Die Wassergewinnungsanlage in der Röhre wurde gerade für Millionen aufgerüstet u.a. auch deswegen, weil sich sporadisch chlorierter Kohlenwasserstoffe im Rohwasser befinden. Die Kosten für die Aufrüstung tragen die Verbraucher über das Wassergeld, den Ursachen allerdings wollten die Stadtwerke (vielleicht aus Bequemlichkeit?) nicht nachgehen. Wir halten das für einen Fehler, denn wo einmal ein Loch ist und Verunreinigungen ins Wasser gelangen, da ist auch mehr und wenn der Eintrag durch die Industriebetriebe verursacht wurde, die in die Wasserschutzzonen gebaut wurden, so hätte dies auch gefunden werden können.
In dem Zusammenhang verweisen wir auf ein Problem was in Sundern seit Jahrzehnten im Untergrund schlummert: Die Funkealtlast, eine hochbelastete Giftansammlung im Mündungsbereich der Linnepe in die Röhr. Wer die aktuellen Diskussion um Tosu und PFT verfolgt hat, wer weiß welche Probleme die Wasserwerke an der Ruhr mit Chemiecocktails im Wasser haben, der weiß auch wie dringend notwendig die umfassende Sanierung dieser Fläche ist. Hier besteht dringender Handlungsbedarf und das öffentliche Wohl geht hier vor Privatinteressen.
Und auch unser Wald ist von Chemikalieneinsatz mittlerweile nicht mehr verschont: Insbesondere nach Kyrill werden die zerstörten Waldflächen gerodet, gehäckselt und mit Weihnachtsbaum- und Schnittgrünkulturen bepflanzt. Waldflächen die also vorher weitgehend chemiefrei bewachsen waren werden nun der chemischen Keule unterzogen: Insektizide und Herbizide sind in den Monokulturen notwendig um sie Unkrauffrei und Schädlingsfrei zu halten. Wir sind der Meinung, dass dieses auf städtischen Flächen auf keinen Fall erfolgen sollte. Und das es in den Wasserschutzzonen zu untersagen ist. Es hat mit *Waldbewirtschaftung* im eigentlichen Sinne nichts mehr zu tun, und wir fragen uns, wie wir eigentlich als Europäer den Brasilianer ihre Waldnutzung vorschreiben wollen, wenn wir diese Plantagenwirtschaft in unseren eigenen Wäldern immer mehr intensivieren.
Wald hat auch etwas mit Wachstum und Reife zu tun. Ein Baum ist erst dann ein Baum, wenn er ein gewisses Alter und eine Statur erreicht hat. Doch der Begriff der*Kurzumtriebsplantage* scheint sich nicht nur in unseren Wäldern zu etablieren:
Nein auch unsere Fußgängerzone ist davon nicht verschont. Würde der CDU Vorstoß die jugendlichen Linden in der Fußgängerzone durch schmalkronige Säulenhainbuchen zu ersetzen, so wäre dies ein Schildbürgerstreich erster Güte. Sie können sicher sein, das wir in dem Fall den Bund der Steuerzahler ausgiebig darüber informieren werden, was dort geplant ist. Wir sind der Meinung (und das nicht nur aus Kostengründen), dass die Linden dort gut sind und das die Linden dort auch in 30 Jahren noch gut sind. Sollten sie wirklich in die Häuser hineinwachsen so können sie beschnitten werden. Jeder kann sich in unseren Dörfern Linden anschauen, die traditionell beschnitten sind. Das könnte ja durchaus auch von den Geschäftsleuten in der Fußgängerzone als Patenschaft übernommen werden.

Von den Bäumen der Fußgängerzone ist es nicht weit zur Jugendpolitik:

Wie sagte Goethe:

*Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel*. Wir sind der Meinung, dass das auch in der Kommunalpolitk beherzigt werden sollte.

Wurzeln geben heißt: Wir brauchen ein lebenswertes kindgerechtes Umfeld : Dazu gehören Spielmöglichkeiten in der Natur genauso gut, wie Straßen auf denen das Auto Nachrang besitzt. Wir sind der Meinung, dass noch viel mehr Straßen in Spielstraßen umgewandelt werden sollten. Von daher begrüßen wir den Einsatz der Eltern in der Hoffmannchen Siedlung für ihr Lebensumfeld..

Wurzeln geben heißt: In Schul- und Ausbildung muß mehr investiert werden.
Wir sind der Meinung, das insbesondere im Schulbereich einiges an verkrusteten Strukturen aufzubrechen ist: Der Selektierung der Kinder nach dem 4ten Schuljahr ist viel zu früh. Gerade unser Schulzentrum würde sich auf Grund seiner Struktur anbieten das die Schulformen mindestens mehr zusammenarbeiten. Es muss nicht unbedingt eine Gesamtschule sein, aber wir sind der Meinung das das dreigliedrige Schulsystem auf den Prüfstand gehört.
Desweiteren benötigen wir dringendst eine Verbesserung des Nachmittagsunterrichts. Dort muß Substanz rein.
Wurzeln geben heißt auch, dass ALLE Jugendlichen einen Ausbildungsplatz bekommen müssen. Wir können es uns nicht leisten das menschliche Potential zu vergeuden, indem nicht ausgebildet wird. Wenn die freie Wirtschaft dieses nicht in ausreichendem Maße macht, so muß die Stadt auch hier ein Beispiel geben und mehr Lehrstellen zur Verfügung stellen.
Und zu den Wurzeln die unseren Kindern gegeben werden müssen gehört in einer vielfältigeren Welt, die manchen deswegen auch komplizierter erscheint auch, dass oftmals Beratungsbedarf in Erziehungsfragen besteht. Die Erziehungsberatungsstelle leistet dabei eine gute Arbeit, ist aber personell vollkommen unterbesetzt. Leider ist es hier wie in vielen anderen sozialen Dingen das sich das Land aus der finanziellen Verantwortung verabschiedet. Dabei wäre gerade in diesem Bereich für unseren ländlichen Raum Unterstützung notwendig: Kinderpsychologen, Frauenberatungsstellen und Suchtberatung gibt es bei uns im ländlichen Raum so gut wie gar nicht, deswegen übernimmt die Erziehungsberatungsstelle vielfältige Aufgaben. Wir sind der Meinung, dass die Erziehungsberatungsstelle auf mindestens 3 Stellen im psychologisch- therapeutischen Bereich aufgestockt werden sollte. Da ein Großteil der Kinder und Jugendlichen die zur Beratung kommen männlich sind besteht zur Zeit der dringende Bedarf nach einer vollen Psychologen stelle. Wir beantragen hiermit, dass die Gelder für diese Stelle in diesem Haushalt zur Verfügung gestellt werden, um die Stelle vernünftig ausschreiben zu können.

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Sachstand Radwegebau in Sundern

By admin um 11:58 am Freitag, Mai 2, 2008

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat für die kommende Ratssitzung (am Dienstag um 17.30) nach dem Stand einer Radwegplanungen angefragt. Mittlerweile liegt eine vorläufige Antwort vor:

1. Radweg Sundern/Westenfeld:

*Der Landesbetroeb plant mit Beginn der Sommerferien den zurzeit wegen Böschungsrutsches einseitig gesperrten Bereich der L 686 zwischen Sundern und Westenfeld zu sanieren. Im Zuge dessen wird auch ein etwa 350m langer Geh-, Radweg angelegt. Eine spätere Forsetzung ist vorgesehen; hierzu laufen derzeit Grundstückverhandlungen. Laut Auskunft des Landesbetriebes sei allerdings die Finanzierung noch nicht gesichert und demgemäß stehe die Maßnahme auf der Prioritätenliste des Regionalrats auch nicht ganz oben. Gleichwohl wurde auf der Prioritätenliste der bis 2007 geltende Rang 17 auf Rang 9 angehoben*.

2. Radweg Sundern/Silmecke – Seidfeld

*Der Landesbetrieb wurde angeschrieben und um entsprechende Auskünfte gebeten.*

3. Recklinghausen- Endorf

*Bereits im April 2007 hat der Ortsvorsteher von Endorf die Errichtung eines Geh- und Radwegs an der L 519 zwischen Endorfer Mühle und dem Ortseingang Recklinghausen beantragt. … Im August wurde …eine Unterschriftenlisten mit ca. 250 Unterschriften…eingereicht.
Der Landesbetrieb hat hierzu mitgeteilt, dass die Anlegung eines Geh- und Radwegs in dem angesprochenen Bereich grundsätzlich für sinnvoll angesehen wird. Die Realisierung eines provisorisch geschotterten Weges sei jedoch aufgrund der nicht vorhandenen Platzverhältnisse und der Umfangs der Maßnahme nicht möglich. Der Landesbetrieb hat daher die Anlage eines befestigten straßenbegleitenden Geh- und Radwegs in seine Maßnahmen aufgenommen und mit einem Priorisierungsvorschlag dem Regionalrat der BZR Arnsberg zur Entscheidung vorgelegt. Der Landesbetrieb wird nach Erhalt einer Entscheidung sntsprechende informieren.*

4. Fahrradstreifen Hauptstraße

*Die Markierung eines so genannten Radfahrangebots ist vom Grundsatz her eine anordnungsrelevante Maßnahme, so dass die Federführung …. bei der Stadt liegt.
Laut einer Stellungnahme des Landesbetriebs Straßen NRW reichen jedoch die vorhandenen Fahrbahnbreiten nicht aus, so daß die Maßnahme nicht zu realisieren ist.

5. Sundern- Stemel, (Waldweg)

Der Waldweg zwischen Sundern und Stemel wird im Zuge der durch den Orkan Kyrill verursachten Wegeinstandsetzungsmaßnahmen fahrradtauglich wieder hergestellt

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