Kein Recyclingmaterial für den Waldwegebau!

By admin um 9:38 am Samstag, Juli 26, 2008

In Sundern wurde ein großer Teil der durch den Holztransport nach Kyrill beschädigten Waldwege mit Recyclingmaterial ausgebessert. Das führt dazu, das Scherben und scharfkantiges Bauschuttbestandteile auf der Wegoberfläche sichtbar sind und somit neben einem unschönen Anblick für Wanderer auch eine Gefährdung für Radfahrer darstellen können. Normalerweise wird Recyclingmaterial unter Teer- oder Pflasterdecken verwandt, dort ist es sinnvoll.
Auch wenn jetzt das Recyclingmaterial durch feinkörnigeren Schotter abgedeckt wird, so kommt es nach Regen und Holztransporten wieder zum Vorschein.
Die Grünen sind daher der Meinung das das Recylingmaterial wieder ausgetauscht werden muß. Sie haben eine Sachdarstellung durch die Veraltung für den kommenden Hauptausschuss beantragt.

Filed under: Abfallwirtschaft,Landschaftsschutz kommentieren »

Aktion gegen Abschiebung

By admin um 17:14 am Dienstag, Juli 22, 2008

Nähere Informationen zur nächtlichen Aktion vorm Abschiebegefängnis Büren am 29.8. finden sich auf folgender Webseite

https://abschiebefrei.blogsport.de

weitere Informationen über den *Abschiebeknast* finden sich hier:

Knast

Auch viele ehemalige Sunderner haben ihn schon durchlaufen und manche wurden mit durchschnittenen Pulsadern abgeschoben!

Knast

Filed under: Bleiberecht für Flüchtlinge kommentieren »

Steinbrucherweiterung gekippt?

By admin um 9:17 am Samstag, Juli 19, 2008

Zur Steinbrucherweiterung in Westenfeld äußert sich nun die CDU (siehe Artikel aus der WR unten), nimmt es aber mit den Fakten nicht so genau:

1. Eine Unterschutzstellung ist schon längst von den Grünen beantragt. Allerdings danken wir der CDU das sie unseren Antrag unterstützt.
2. Die CDU behauptet es gäbe keinen Antrag auf Erweiterung des Steinbruchs. Diese Aussage ist nicht richtig: Der Hochsauerlandkreis antwortet auf den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen auf Unterschutzstellung des Waldes: …werde ich Ihren Antrag prüfen, auch unter Berücksichtigung des Antrags auf Erweiterung des Steinbruchbetriebs Westenfeld, der bei der Bezirksregierung vorliegt.*

Damit könnte die Stellungnahme der CDU ein reines taktisches Spielchen sein um hinterher sagen zu können *Leider hat die Bezirksregierung unserem Antrag nicht entsprochen und die Erweiterung genehmigt. *

aus Westfaelische Rundschau:

Steinbruch: CDU beantragt Schutz – „Erweiterung wird verhindert“
Sundern, 18.07.2008, 0 Kommentare, Trackback-URL
Sundern. (HK) Prompte Reaktion der Sunderner CDU: Nach dem WR-Bericht über die Sorgen der Bürgerinitiative gegen Steinbrucherweiterung teilte Stadtverbandsvorsitzender Stefan Lange gestern mit, dass seine Partei die Sicherstellung des Kalkwäldchens …

… beantragen will. Damit wäre eine Erweiterung des Steinbruchs dorthin vom Tisch. Die Bürgerinitiative fürchtet, dass eine Erweiterung des Steinbruchs Westenfeld in Richtung auf das Wasserwerk Röhre dramatische Folgen für die ganze Stadt haben könnte – dass dadurch die Trinkwasserversorgung stark beeinträchtigt werden könnte. Zudem haben die Anlieger des Gebietes Sorgen, dass Sprengungen zu Schäden an Häusern führen könnten.

„Die CDU nimmt die Sorgen und Ängste der Bürger der Stadt Sundern sehr ernst“, sagt Stefan Lange, Stadtverbandsvorsitzender der CDU. Insbesondere die Frage der Sicheren Wasserversorgung der Stadt Sundern beschäftige auch seine Partei.

„In Fragen der Trinkwassersicherheit ist die CDU nicht zu Kompromissen bereit; Wasserqualität und Sicherheit haben in allen Fragen Vorrang“, teilten Lange und CDU-Fraktions-Chef Günter Martin gestern mit.

Und das habe zur Konsequenz, dass die CDU die „einstweilige Sicherstellung“ des von einer möglichen Erweiterung betroffenen Kalkwäldchens beantrage. „Das geschieht im Vorgriff auf den 2011 neu zu beschließenden Landschaftplan des Landes Nordrhein-Westfalens, in dem das Gebiet aufgrund seiner besonderen ökologischen Bedeutung als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen werden wird.“ Stefan Lange: „Eine Erweiterung des Steinbruchs in diesem Areal wird somit verhindert.“ In dem Antrag sollen auch die Interessen der Westenfelder Bevölkerung sowie der Arbeiter des Steinbruchs berücksichtigt werden.

Im Übrigen gebe es derzeit noch keinen konkreten Antrag auf Erweiterung – sondern nur eine Anfrage bei der Bezirksregierung.

Irritiert hatte die CDU auf die Vorwürfe reagiert, der Sunderner Ortsvorsteher Hans-Jürgen Schauerte sei einer Einladung zur Bürgerversammlung nicht gefolgt. Schauerte habe keine Einladung erhalten, betonte Stefan Lange.

„Schade ist auch, dass sich die Bürgerinitiative nicht direkt an uns gewandt hat“, meinte Lange. Er würde sich mehr den unmittelbaren Dialog miteinander wünschen.

Filed under: Landschaftsschutz kommentieren »

wie nach Belieben das Staatsbügerschaftsrecht gedehnt wird

By admin um 9:11 am Freitag, Juli 18, 2008

Chris Kaman, amerikanischer Basketballspieler, bekommt die deutsche Staatsangehörigkeit. Chris Kaman spricht kein Wort deutsch, hat offensichtlich auch nicht die Absicht deutsch zu lernen oder sich in Duetschland anzusiedeln. Aber: Er soll in der deutschen Nationalmannschaft spielen.
Ob der Innenminister hier seine Finger im Spiel hatte und alle Maßstäbe die bei Bürgerkriegsflüchtlingen und Immigraten angewandt werden außer Kraft setzt?
Anderer Fall: Eine im Raum Sundern- Arnsberg lebende 4 köpfige Familie aus Montenegro, die integriert ist und eine feste Arbeitsstelle hat, die Kinder gehen in den Kindergarten bzw. ein Junge steht vor der Einschulung. Alle Bemühungen aus humanitären Gründen ein Bleiberecht zu erlangen scheinen erfolglos. Härtefallkommission und Innenministerium sehen keinerlei Möglichkeit, da die HSK Ausländerbehörde ihnen erfolgreich ein *Erschleichen* des Aufenthaltsrechts nachgewiesen hat. Das war zu einer Zeit als in Montenegro noch Bürgerkrieg herrschte.
Ein OVG urteil bestätigt die Position der Ausländerbehörde.
Letzter Termin für die Ausreise ist der 31.7.

Kann es sein, das bei der Einbürgerung mit zweierlei Maß gemessen wird? Oder wie würde das OVG im Falle Kamann entscheiden?

Filed under: Uncategorized kommentieren »

Na ob der Park auch richtig grün wird?

By admin um 23:03 am Mittwoch, Juli 16, 2008

Sundern. Die Aktion „Sta(d)ttParkplätze- Sundern lebt Natur!“ beginnt mit einem Paukenschlag: Am Freitag, 5. September, wird der Röhrpark mit dem Stadtfest eröffnet. …

… „Gleich am Freitagabend lassen wir es mit der Band ,Black and White‘ so richtig krachen“, erklärte gestern Stadtmanager Franz Rogoll. Am Samstag setzt Stadtmarketing noch einen oben auf mit dem Auftritt des Ensembles „Women in Rock-Revue“. Viele haben 2007 beim Stadtfest begeistert mit der verkleinerten Version der Band mitgefeiert, jetzt ist die gesamte Crew an Bord.

Zu dieser erstklassigen Musik gehört natürlich auch ein erstklassiges Ambiente: „Wir feiern dieses Mal mit echtem Rockfestival-Flair im Grünen. Wenn wir schon einen Park haben, dann wollen wir ihn auch richtig nutzen und werden die Bühne in den Park verlegen“, so Franz Rogoll weiter. Der perfekte Feierplatz wird also ab dem 5. September der Platz in Höhe des Schimmerlingshofes direkt am Röhrufer sein. Grund zum Feiern wird es zwischen dem 5. und 20. September, denn so lange wird der Park aufgebaut sein, mit Sicherheit ganz oft geben: „Deswegen lassen wir die Bühne auch die gesamte Zeit stehen.“

Der Platz vor der Bühne bietet den Zuschauern genügend Raum zum Tanzen und Feiern. Die Bierzelte und Würstchengrillstationen werden natürlich auch nicht fehlen. Während der zwei Wochen gibt es täglich Kultur, Spaß und Tanz auf der Bühne zu sehen, Langeweile wird somit im Röhrpark nicht aufkommen!

Auf der Fußgängerzone wird den Besuchern eines ganz bestimmt auffallen: Die Einzelhändler sind sich grün – und das im wahrsten Sinne des Wortes. „Grün“ wird das bestimmende Thema in der Einkaufsstraße sein. Dieses Projekt ist nur durch den Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“ möglich, die mit Projekten die Innenstädte in NRW stärken will.

aus WP Sundern

Filed under: Humanismus im Sauerland,Jugendpolitik,Landschaftsschutz kommentieren »

konsequente Recyclingwirtschaft ist notwendig!

By admin um 14:01 am Samstag, Juli 12, 2008

Mehr Recycling heißt höherer Lebensstandard für mehr Menschen
Lektion Airbus
KOMMENTAR VON MICHAEL BRAUNGART

Die Weltbevölkerung wächst. Immer mehr Produkte kommen auf den Markt, immer mehr Rohstoffe werden verarbeitet. Auch in Indien und China gibt es inzwischen einen Mittelstand mit zunehmenden Konsumbedürfnissen. Zunehmend hört man die ängstliche Frage: Kann das auf Dauer so weitergehen?

Michael Braungart ist Chemiker und lehrt als Professor für Verfahrenstechnik an der Universität Lüneburg. Er gründete u. a. EPEA, die Internationale Umweltforschung GmbH. Auf seine Thesen wird Wolfgang Neef antworten.
Dass die Menschheit wächst, muss kein Problem sein. Das macht, zum Beispiel, ein Blick auf die Ameise deutlich. Ihre Biomasse übersteigt die der Menschen um ein Vielfaches, ihr Kalorienverbrauch entspricht dem von etwa 30 Milliarden Menschen. Dennoch sind sie kein ökologisches Problem. Im Gegenteil: Während die Menschen in großem Umfang Abfälle produzieren, gibt es in der Welt der Ameisen nur Nährstoffe: Was sie ausscheiden, ist für andere Lebewesen nicht nur unschädlich, sondern sogar nützlich. Und was sie konsumieren, sind Ausscheidungen anderer Lebewesen. Insofern spielt in der Natur die Menge des eingesetzten Materials keine Rolle, weil sie ständig zirkuliert. Tatsächlich herrscht in der Natur so etwas wie lustvolle Verschwendung, wie ein blühender Apfelbaum in jedem Frühjahr eindrücklich belegt.

Anzeige
Demgegenüber gilt der Materialeinsatz der Menschen spätestens seit 1962 als destruktiv, als Rachels Carsons Buch „Silent Spring“ erschienen ist. Dessen zentrale These: Die menschliche Produktion zerstört die Natur, verursacht Artenschwund und auch die Menschen selbst werden Opfer ihrer Wirtschaftsweise. Seveso, Bhopal, Tschernobyl, Basel, Exxon Valdes – alle diese Umweltkatastrophen führten zu dem weitverbreiteten Gefühl, dass die Menschen Schädlinge auf der Erde sind, die es besser gar nicht gäbe.

Aus diesem Schuldkomplex entstand der Brundtland-Report über Nachhaltigkeit, das Konzept der Öko-Effizienz und Null-Emission – alles mit dem Ziel, möglichst wenig schädlich zu sein und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Es entstanden hocheffiziente Mülltechniken und Produkte, die etwas weniger giftig waren als ihre Vorgänger. Auch der vor kurzem verbreitete Ratschlag des Umweltbundesamts, das Auto öfters mal stehen zu lassen, ist Ausdruck einer solchen Ideologie. Umweltschutz wird definiert als „weniger zerstören“. Doch diese Perspektive ist so falsch wie eine Form von Kinderschutz, die Kinder nicht mehr täglich, sondern nur noch wöchentlich mit Schlägen bestraft.

Wer weniger zerstört, schützt nicht. Im Gegenteil. Wer falsche Systeme und Produkte optimiert, macht sie damit umso gründlicher falsch. So steckt heute in PET-Flaschen zwar etwas weniger krebserregendes Antimon als früher, doch in geringerer Konzentration ist der gesundheitsgefährdende Stoff weiterhin vorhanden. Diese relative Verbesserung hat bisher verhindert, dass ein völlig ungefährlicher, titanhaltiger Ersatzstoff überhaupt auf den Markt kommt.

Auch das 2006 erlassene EU-Verbot, Blei in der Elektronikproduktion einzusetzen, ist ein Beispiel für eine solch kurzsichtige Denkweise. Als Ersatzstoffe für Lötverbindungen werden nun Zinn, Silber, Kupfer, Nickel und Wismut verwendet. Das sind alles giftige oder seltene Metalle. Außerdem kommt Wismut in der Natur fast nur zusammen mit Blei vor, so dass mit jeder Tonne Wismut zugleich zehn Tonnen Blei gefördert werden – die dann selbstverständlich als relativ günstige Rohstoffe auf dem Weltmarkt untergebracht werden müssen. Außerdem ist Blei nur eine von 4360 Chemikalien, die in einem normalen Fernseher enthalten sind. Die möglichen Gefahren, die von den 4359 übrigen Stoffen ausgehen, bleiben unbeachtet. Daran wird auch das REACH-Chemikalienprogramm nichts ändern – es legalisiert im Gegenteil sogar Chemikalien, die nie für Menschen und Umwelt entwickelt wurden. Nicht umsonst ist die Innenraumluft durchschnittlicher Räume heutzutage durch ausgasende Elektrogeräte und Möbel so stark belastet, dass inzwischen jeder zweite Siebenjährige an Allergien leidet.

Von Albert Einstein stammt die Weisheit, dass kein Problem durch dieselbe Denkweise gelöst werden kann, durch die es verursacht wurde. Fest steht, dass es abgesehen von gelegentlichen Meteoriteneinschlägen keinen Materialinput aus dem Weltraum gibt. Die Verfügbarkeit technischer Nährstoffe wie Kupfer, Zinn, Zink, Mangan oder Kobalt ist also begrenzt, die Stoffe auf der Erde können nicht vermehrt werden. Eine Fortsetzung der industriellen Wirtschaftsweise der vergangenen 150 Jahre ist deshalb auf Dauer unmöglich.

Somit müssen wir künftig intelligent produzieren: Die eingesetzten Stoffe sind in technischen und biologischen Kreisläufen zu führen, damit kein Müll entsteht. Zum zweiten sollten wir uns von der Denkweise verabschieden, dass es erstrebenswert ist, etwas weniger schädliche Dingen herzustellen als zuvor. Vielmehr darf es nur noch Dinge geben, die weder Mensch noch Umwelt vergiften und deren Inhaltsstoffe nach Gebrauch möglichst sogar noch biologisch oder technisch nützlich sind. Statt alsoweiter nach dem Prinzip „von der Wiege bis zur Bahre“ zu handeln, sollten wir uns an der Natur orientieren, wo das Motto herrscht: Von der Wiege zur Wiege.

Das erste Produkt eines solchen „Cradle to Cradle“-Designs, das von mir und William McDonough im MBDC-Institut entwickelt wurde, waren kompostierbare Möbelbezugsstoffe, die keineswegs mausgrau daherkommen, sondern mit den höchsten Designpreisen Europas ausgezeichnet wurden. Dass sie auch im funktionalen Sinne hohen Ansprüchen genügen zeigt sich schon daran, dass auch die Polster des neuen Airbus A 380 damit bezogen sind. Inzwischen orientieren sich immer mehr Firmen an dem Prinzip. So leiht der weltgrößte Teppichbodenhersteller SHAW Teppichböden nur noch als Dienstleistung an den Kunden aus und behält auf Dauer die Rohstoffe. Auch für die Turnschuhfirma Nike, die weltweit größten Büromöbelhersteller Steelcase und Hermann Miller und kleinere Unternehmen wie Marabu oder Trigema ist das „Cradle to Cradle“-Prinzip heute zentral. Dabei gilt der Grundsatz, nur gute, ungiftige Materialien einzusetzen bei Dingen, die mit den Nutzern in Kontakt kommen. Wo Gifte technisch unumgänglich sind, müssen sie in der Technosphäre bleiben.

Zum Glück wachsen inzwischen junge Wissenschaftler nach, die keine Chemikalien mehr herstellen wollen, die sich in Lebewesen anreichern oder die Fruchtbarkeit zerstören. Sie treffen zwar auf Sachwalter aus der Schuldkomplex-Generation, die auf Verzicht und ein bisschen weniger Gift setzen. Doch auf Dauer werden sich die Jungen mit ihrer Position durchsetzen.

Wenn wir durch ein solches „Total Beauty Design“ lernen, für uns, unsere Mitmenschen und alle anderen Lebewesen auf der Erde nützlich zu sein und nicht weniger schädlich, dann haben wir auch kein Überbevölkerungsproblem. Dann können wir uns über das Potenzial jedes einzelnen Kindes freuen anstatt in seiner Existenz ein Problem für die Zukunft der Erde zu sehen.

aus: www.TAZ.de

Filed under: Abfallwirtschaft,Grüne Grundsätze1 Kommentar »

Antrag zur Unterschutzstellung des Kalkbuchenwalds in Westenfeld

By admin um 11:24 am Dienstag, Juli 8, 2008

Folgendes Schreiben schickte Klaus Korn für den Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen an die Bezirksregierung:

Hiermit beantrage ich die Unter-Schutz-Stellung des Kalkbuchenwalds zwischen Röhre und Westenfeld südlich vom Stadtkern Sundern.
Diese Fläche ist im Biotopkataster unter der Nummer BK-4614-0001 aufgeführt.
Hierbei handelt es sich um einen Waldmeister- Buchenwald auf einem schmalen Bergrücken des Hellefelder Kalks. Es ist ein artenreicher Waldbestand, in dem einige flache Felsrippen zu Tage treten.
Das Schutzziel muss für dieses Gebiet der Erhalt eines Kalkwaldes sein, denn diese Fläche hat eine große regionale Bedeutung.
Viele seltene Pflanzen sind die beheimatet. Für Uhu, Schwarzspecht, Roter Milan und Feldhase ist es ein wichtiger Lebensraum.
Ebenso ist der Wald wichtig für die Schneckenfauna, z.B. die stark gefährdete Braune Nadelschnecke (Acicula fusca) ist hier zu finden.
Dieses Vorkommen ist von überregionaler Bedeutung, denn es liegt an der nordwestlichen Verbreitungsgrenze dieser Art in Europe.
Diese Fläche ist durch die geplante Steinbrucherweiterung in ihrem Bestand gefährdet.

Filed under: Landschaftsschutz kommentieren »

Neue Kanalgebühren: Grüne gegen Regenwasserzwang!

By admin um 10:35 am Dienstag, Juli 1, 2008

In Sundern wird zur Zeit eine neue Satzung zur Berechnung der Abwassergebühren diskutiert.

Hintergrund ist, dass das Oberverwaltungsgericht Münster die bisherige Berechnung der Abwassergebühren nach dem Verbrauch an Frischwasser für unrechtmäßig erklärt hat. Daher muß zukünftig zur Berechnung der Abwassergebühren auch das Wasser berücksichtigt werden, das als Regenwasser über versiegelte Flächen in die Kanalisation gelangt.

Dieser sogenannte gesplittete Gebührenmaßstab ist auch eine alte Forderung der Grünen, da diese Regelung einen Anreiz bietet um Regenwasser auf dem Grundstück zu versickern und gerechter ist.

Dieser Vorteil den die Neuberechnung bietet soll nun aber durch den sogenannten *Anschluß- und Benutzungszwang* wieder aufgehoben werden, der nach Vorstellung der Verwaltung umgesetzt werden soll.

Durch den *Anschluß- und Benutzungszwang wird jede® BürgerIn gezwungen sein anfallendes Regenwasser in die Kanalisation einzuleiten.

Eine solche Zwangswirtschaft für sauberes Regenwasser lehnen die Grünen kategorisch ab. Das Regenwasser sollte dort wo es möglich ist auf den Grundstücken versickern und nicht den teuren Weg in die Kanalisation und Kläranlage machen.

Schon in der Vergangenheit haben sich insbesondere viele größere Gewerbebetriebe durch Einleitung ihres Oberflächenwassers in angrenzende Bachläufe von der Kanalisation abgekoppelt, der Anschluß- und Benutzungszwang würde nun genau die privaten Grundstückseigentümer treffen.

Unverständlich ist die Durchsetzung dieser Regelung für die Grünen auch, weil schon bisher immer beklagt wurde, dass die Kanäle teilweise überlastet sind (insbesondere bei Starkregen) und zuviel *Fremdwasser* führen.

Filed under: Uncategorized kommentieren »