Wald in Selschede soll unter Schutz gestellt werden!

By admin um 20:24 am Freitag, August 29, 2008

Kalkbuchenwald soll unter Schutz stehen
Sundern, 29.08.2008, 0 Kommentare, Trackback-URL
Sundern. (ass) Der Kalkbuchenwald zwischen Westenfeld und Sundern soll vom Kreis unter Schutz gestellt werden. Bei diesem Antrag, von den Fraktionen der Grünen und der CDU beim Kreis gestellt, bleibt es auch nach der Ratssitzung am Donnerstag. …

… „Unser Ausgangspunkt war der Antrag der Grünen, dass die Stadt eine Patenschaft für den Kalkwald übernehmen sollte“, erläuterte CDU-Fraktionschef Günter Martin. „Das schien aber nicht so sinnvoll, da es dazu keine Zustimmung der Besitzer gab. Damit bleibt es bei unserem Antrag, über den nun der Kreistag in Meschede zu entscheiden hat.“ Martin betonte weiter, dass man mit diesem Antrag allen Seiten gerecht werde, den Grundstückseigentümern, den Bürger in der Rieke und auch den Investoren. „Wir müssen schnellstmöglich Klarheit schaffen, damit Planungsklarheit herrscht. Wir wollen nicht bis 2010/2011 warten“, so Martin abschließend.

Auch die Grünen unterstützen den Antrag, aber: „Wie ernst meinen Sie das? Ist das eine Showgeschichte?“, fragte Fraktionschef Klaus Korn in Richtung Günter Martin. Der hielt fest: „Bei der CDU und mir gibt es keine Show. Ich verwehre mich gegen diese geschmacklose Unterstellung.“

Bei der anschließenden Abstimmung votierten alle Ratsmitglieder für den Antrag auf Unterschutzstellung. Dann könnte der Wald weiter bewirtschaftet werden, allerdings dürfte keine neue Weihnachtsbaumkultur angelegt werden.

aus Westfalenpost

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Nur Grüne sehen Nutzungskonflikte durch Seniorenanlage im Freizeitpark!

By admin um 19:38 am Freitag, August 29, 2008

Rat stimmt Wohnheim in Allendorf zu
Sundern, 29.08.2008, Von Matthias Schäfer, 0 Kommentare, Trackback-URL
Allendorf. Heftig wurden in der Ratssitzung die Argumente zum Bau des Seniorenwohnheimes in der Allendorfer Freizeitanlage „Im Ohle“ diskutiert. Letztlich stimmten CDU, FDP und SPD für die Anlage, drei Grüne waren dagegen.

Friedrich Droste (CDU) legte dar, warum man dem Neubau zustimmen werde: So sei ein Bedarf an Pflegeplätze in Sundern wegen des fortschreitenden demographischen Wandels vorhanden. Der Platz, den das Baugrundstück verbrauche, betrage 8000 qm von der Parkgesamtfläche von 60 000 qm, das eigentliche Gebäude zwischen 1000 und 2000 qm. Damit seien Park, Kinderspielplatz und Tennisplätze nicht im Bestand gefährdet. Die Gestaltung, im Ausschuss vom Investor nochmals vorgestellt, sei städtebaulich passend für Allendorf. Und schließlich habe die Region eine Menge von dem Heim: 40 neue Arbeitsplätze und auch die bestehende gute Infrastruktur bekäme neue Impulse: „Allendorf hat Leben. Wir müssen dafür sorgen, dass es so bleibt“, meinte Droste abschließend.

Die FDP schloss sich inhaltlich voll der CDU an. Für die SPD machte Jürgen ter Braak deutlich, dass man in Sachen Optik noch nachgebessert haben möchte: „Wir nehmen die Sorgen der Anwohner wegen der langen Gebäudeflucht ernst. Wir sind der Ansicht, dass es noch Änderungsmöglichkeiten gibt. So könnte zum Beispiel ein Windfang nach vorn gezogen werden, um die Gebäudelänge zu brechen, möglicherweise sogar mit einem Dach“, schlug der Fraktionsvorsitzende der SPD weiter vor.

Bedenken an dieser Argumentation meldeten die Grünen an: „Es gibt zwar die wunderbare Lage. Die ist ideal für so ein Wohnheim. Wer aber einmal sonntags in der Anlage war, weiß das Nutzungskonflikte vorprogrammiert sind.“ Matthias Schulte-Huermann verwies auf das Alleinstellungsmerkmal der Freizeitanalge: „Dort kann jeder zwischen zwei Jahren und dem Jugendlichenalter spielen.“ Später würde aber dann die Ruhe für die Senioren im Vordergrund stehen.

Beigeordneter Meinolf Kühn fügte an, dass man dem Planer noch Anregungen geben werden. So solle die Cafeteria zum Park hinausgezogen werden. Außerdem setzte man mehr auf Gespräche als auf zusätzliche Festsetzungen.

Westfalenpost

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Bürgermeister Wolf hat gekündigt!

By admin um 19:26 am Freitag, August 29, 2008

CDU: Heute beginnt Nachfolge-Suche
Sundern, 29.08.2008, 0 Kommentare, Trackback-URL
Sundern. Völlig überrascht wurden die Mitglieder des Rates am Donnerstag von der Nachricht, dass Bürgermeister Friedhelm Wolf 2009 nicht mehr zur Wahl antritt. Die WR bat die Vorsitzenden der vier Ratsfraktionen um Stellungnahmen zu dieser Entscheidung:

SPD-Vorsitzender Michael Stechele:

„Das ist eine gute Entscheidung des amtierenden Bürgermeisters. Damit ist sichergestellt, dass der im kommenden Jahr zu wählende neue Bürgermeister (oder Bürgermeisterin) für eine volle Legislaturperiode zur Verfügung steht. Bürgermeister Wolf hat sich für die Stadt Sundern über viele Jahre sehr engagiert und auch einiges bewegt. Dafür gilt ihm der Dank auch von der SPD.

Der Wechsel im Bürgermeisteramt, aber auch insbesondere im Rat eröffnet Chancen für Sundern. Themen wie Familie, Gleichstellung, Bildung, Infrastruktur und Umwelt müssen in den kommenden Jahren offensiv angegangen werden. Der massive Verlust an Arbeitsplätzen kann nur mühevoll wieder aufgefangen werden. Der Haushalt der Stadt Sundern ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sundern braucht neue Impulse.

Der Schritt von Bürgermeister Wolf verdeutlicht ein gravierendes Problem. Sollte wie geplant die Kommunalwahl 2009 im Juni stattfinden, wird Herr Wolf ohne demokratische Legitimation bis Oktober weiter im Amt bleiben. Sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin müsste dann für die in diesem Zeitraum getroffenen Entscheidungen gerade stehen. Deshalb hoffe ich, dass die Klage der SPD Erfolg hat. Dann würde die Kommunalwahl zeitnah zum Ende der Amtszeit des amtierenden Bürgermeisters stattfinden, gemeinsam mit den Bundestagswahlen.“

CDU-Vorsitzender Stefan Lange (o.li):

„Ich respektiere, dass Friedhelm Wolf seine Entscheidung zunächst dem Rat der Stadt Sundern, der kommunalpolitischen Vertretung der Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt mitgeteilt hat.

Für uns gilt es ab heute, einen Nachfolger für Friedhelm Wolf zu suchen und zu finden. Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, eine Persönlichkeit für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Sundern vorzuschlagen, die die Unterstützung der gesamten Partei und einer großenMehrheit der Sunderner Bevölkerung finden wird.“

FDP-Vorsitzender Hans-Werner Ehrenberg (o.re.):

„Die FDP-Fraktion respektiert die Entscheidung von Herrn Wolf und kann seine Argumente gegen eine erneute Kandidatur als Bürgermeister nachvollziehen. Trotz unterschiedlicher politischer Auffassungen war die Zusammenarbeit konstruktiv und menschlich angenehm. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute.“

Bündnis 90/Die Grünen-Vorsitzender Klaus Korn:

„Ich war auch überrascht, dass Herr Wolf im nächsten Jahr nicht wieder antreten will. Ich sehe es als Chance, dass bei einem Bürgermeisterwechsel die verselbstständigte Verwaltung für alle Fraktionen und den Bürger offener wird.“(Foto: FDP) (WR-Foto: me) (WR-Foto: me) (Foto: CDU)

aus Westfaelische Rundschau

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Gibt es noch eine Rettung für Familie D.?

By admin um 15:44 am Freitag, August 22, 2008

Und wiederum kann sich die Ausländerbehörde des Hochsauerlandkreise glücklich schätzen das Glück einer Familie zerstört zu haben.
Deadline Sonntag, bis dahin muß die 4 köpfige Familie ihre Heimat in Arnsberg und Sundern verlassen und sich auf den Weg ins unbekannte Montenegro begeben . Der Vater hat seit 12 Jahren eine feste Arbeitsstelle, die Familie hat noch nie von Sozialhilfe oder sonstiger Unterstützung gelebt. Die Kinder werden aus einem vollkommen intakten Umfeld gerissen, Oma, Opa (seit 1970 hier lebend) Onkel und Tanten die alle in Hachen und Arnsberg leben verstehen die Welt nicht mehr.
Rechtlich ein wasserdichtes Verfahren: Bis zum OVG gericht ist juristisch entschieden, das die Entscheidung der Kreisbehörde einwandfrei ist.
Für die Härtefallkommission ist das kein Härtefall (seit wann ist auch zerstörtes Familienglück ein Härtefall?). Der Bürgermeister von Arnsberg, sonst bekannt als Freund unkonventioneller Lösungen sieht keine Möglichkeit , da seine Aufsichtsbehörde das Verfahren wasserdicht gestaltet hat.
Der Landrat, obwohl als direkt gewählter Volksvertreter für alle Familien im Kreis zuständig verschanzt sich hinter seiner Behörde.
Und die hat wie immer gute Arbeit geleistet. Zum Wohle des Staates (worin das Wohl hier allerdings liegt erschließt sich mir nicht) und auf Kosten einer bis jetzt intakten Familie.

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Seniorenanlage in Allendorf

By admin um 22:21 am Sonntag, August 17, 2008

Grüne lehnen Seniorenpflegeheim in der Freizeitanlage Allendorf weiterhin ab!

Im kommenden Planungsausschuss am 21.8. soll der Bau einer Seniorenwohnanlage in der Freizeitanlage Amecke genehmigt werden.
Die Grünen sehen dadurch Nutzungskonflikte vorprogrammiert. Die Freizeitanlage ist der attraktivste Treffpunkt für Familien mit Kindern in unserer Stadt vor allem deswegen weil hier jüngere und ältere Kinder zusammen spielen können. Und das kostenlos und ohne Konsumverpflichtung (was auch schon eine Seltenheit geworden ist).
Ungezwungen kann hier geskatet, im Sand gebuddelt, Spielgeräte genutzt und im Wassergespielt werden.
Die Stadt argumentiert das sich daran durch die Seniorenanlage nichts ändern würde: Der Park sei 65000 m² groß, davon würden nur 8000 m² für das Wohnheim genutzt.
Zudem hätten Lärmschutzgutachten ergeben, dass vom Spielplatz keine negativen Auswirkungen ausgehen würden.

Jeder der in den vergangenen Jahren mitbekommen hat wie in Sundern Konflikte zwischen *lärmmachenden* Kindern/Jugendlichen und *Erwachsenen* ausgetragen wurden kann über die Argumentattion der Stadt nur mit dem Kopf schütteln: Zunächst werden Ruhezeiten eingeführt, an denen die Anlagen nicht genutzt werden dürfen, und da dann die *Kontrollen* zu schwierig werden wird schließlich das skaten, spielen und Lämrmmachen ganz verboten.

Am Beispiel des Skatens wird dies besonders deutlich: Skaten auf Schulhöfen wurde verboten sobald sich Anwohner beschwerten.
Und auch die Anlage einer Skatinganlage selbst wurde an jedem Standort wegen der Beschwerden von Anwohnern blockiert. Nun steht eine (mehr oder wenige ungenutzt) im Gewerbegebiet und die andere in Allendorf.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie nach der Verwirklichung einer Seniorenwohnanlage dort verschwindet.
Nach Ansicht der Grünen wird sich durch das Projekt der Charakter der Freizeitanlage grundlegend verändern von einem ungezwungenen Familientreffpunkt hin zu einer *gepflegten* Parkanlage und Sundern ist um eine Attraktivität ärmer.

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Bürgermeister Wolf (CDU) blockiert Fraktionsarbeit!

By admin um 13:29 am Sonntag, August 10, 2008

Seit dem 5.8. liegt ein hydrogeologische Gutachten vor, das Aussagen zur Situation der Quellbereiche im Gebiet der geplanten Ferienhausanlage Amecke beinhalten soll. Die Grünen in Sundern hatten gefordert, dass die Feuchtbereiche bei der Planung der Ferienhausanlage besonders zu schützen sind. Das Gutachten soll in der kommenden Planungausschussitzung am 21.8. beraten werden.
Zur fraktionsinternen Beratung hatte der Grünen Vorsitzende Klaus Korn die Verwaltung gebeten eine Kopie des Gutachtens zu erstellen und der Fraktion zur Verfügung zu stellen. Dieses wird aber offensichtlich auf Anweisung des Bürgermeisters abgelehnt.
Für die Grünen ist dieses eine Blockade der parlamentarischen Arbeit, die Verwaltung ist verpflichtet der grünen Fraktion die Unterlagen zur Beratung zur Verfügung zu stellen.
Wie sollen sachgerechte Entscheidungen getroffen werden, wenn wichtige Unterlagen zurückgehalten werden? Hieran zeigt sich sich die Machtausübung des Bürgermeisters, der offensichtlich kein Interesse daran hat, dass die Politik ihre Kontrollfunktion gegenüber der Verwaltung wahrnimmt

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