Grüne: Blockheizkraftwerk im Schulzentrum

By admin um 7:59 am Montag, Oktober 27, 2008

Grüne fordern: „Mehr Mut zur Region!“

Sundern, 26.10.2008,

„Mehr Mut zur Region“ fordert der Grünen-Ratsabgeordnete Toni Becker …

… Am Samstag fand auf dem Rathausinnenhof zum dritten Mal die von ihm initiierte Aktion „Apfelpressen“ statt – und zahlreiche Privatleute brachten Äpfel aus ihrem Garten, um daraus haltbaren Apfelsaft herstellen zu lassen. Insgesamt wurden zwischen 9 und 18 Uhr dreieinhalb Tonnen Äpfel zu ca. 2300 Litern Saft gepresst. Nicht alle Interessenten konnten berücksichtigt werden. Für sie gibt es noch die Möglichkeit, Termine in anderen Städten zu besuschen. Infos unter www.obst-auf-raedern.de „Das ist doch toll zu sehen, wie die Menschen die Nahrungsmittel aus ihrem Garten schätzen“, sagt Toni Becker. „Wir sollten uns mehr auf die Stärken unserer Region besinnen“, meint Becker – und zwar nicht nur im Bereich der Nahrungsmittel. So würden sich die Grünen dafür einsetzen, dass öffentliche Gebäude mit Blockheizkraftwerken ausgestattet werden, die Holz aus heimischen Wäldern verarbeiten. „Das ist doch allemal besser, als nur darauf zu setzen, dass wir Gas aus Russland bekommen.“ Mehrheiten fanden die Grünen bislang nicht.

aus Westfaelische Rundschau Sundern 26.10.2008

www.derwesten.de

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Mitgliederversammlung 31.10.2008

By admin um 22:11 am Donnerstag, Oktober 23, 2008

Am 31.10. findet die nächste Mitgliederversammlung der Grünen statt.

Ort: Gasthof Klöckner in Dörnholthausen

um 19 Úhr.

Schwerpunktmäßig wird es um die Frage gehen wie die Grünen zur nächsten Kommunalwahl antreten.

FreundInnen und SympathisantInnen sind herzlich eingeladen.

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Grüne und VCD zur Umgehungsstraße Stemel

By admin um 17:56 am Montag, Oktober 13, 2008

Grüne und VCD: Umgehungsstraße Stemel bringt große Probleme

Die Planung der Umgehungsstraße bei Stemel läuft anscheinend unbemerkt

von der Öffentlichkeit weiter und bringt große Probleme für Umwelt und Anlieger.

Das zeigen Dokumente der Umweltverbände, deren Einsicht den Grünen in Sundern

nun möglich ist und die auch dem VCD vorgelegt wurden.

Sicher ist, dass das Röhrtal zerstört würde, denn die Straßentrasse soll weitgehend

auf dem jetzigen Randweg verlaufen, den Sunderner gern als Wander- und Radweg

nutzen.

Sinnvoll wäre es eigentlich, nach den Kyrill-Sturmschäden diesen beliebten Wanderweg

wieder aufzubauen.

Eine Umgebungsstraße durch das Röhrtal wäre für Natur und Landschaft eine Katastrophe. Wertvolle Biotope und ganze Lebensgemeinschaften würden auf einen Schlag vernichtet. Ein enormer Artenschwund hätte dies zur Folge. Die Röhr mit ihren wertvollen Baumbestand ist ein wichtiger Lebensraum für Wasseramsel, Eisvogel und den Fledermäusen. Sie sind bei uns besonders geschützt. Die zahlreichen Quellbereiche und Siepen würden zerstört und durchschnitten. Die Mittelgebirgsarten wie Feuersalamander und Dunkers Quellschnecke würden ihren Lebensraum verlieren. Neben Erdkröte und Grasfrosch ist an verschiedenen Stellen der Bergmolch und Fadenmolch anzutreffen. Die Zerschneidung ihrer Wanderwege zu den Leichgewässern würde zu einem starken Einbruch bei der Fortpflanzung führen. Das akute Artensterben welches wir in Deutschland beklagen, wird durch solche flächenverbrauchende Projekte verstärkt.

Klaus Korn

Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen

Stellungnahme des VCD:

Der VCD sieht mit der Ortsumgehung Stemel Mobilitäts-Belastungen auf die Menschen

im Röhrtal zukommen, die anscheinend politisch ignoriert werden. Es wird einfach weiter

geplant wie in den 1970er Jahren.

Zunächst werden nach Ansicht des VCD wegen der Straßenführung im engen Tal

Lärmlasten entstehen, die weite Teile von Unter-Sundern, Stemel und sogar

Hachen betreffen.

Damit verbunden ist weniger Lebensqualität, der Wert von Haus und

Grund sinkt. Die Unternehmen erhalten eine neue Lärmquelle direkt vor der Haustür

und Abgaslasten. Es ist fraglich, ob Lärmschutzwände das verhindern können.

Außerdem müssten für die Firmen neue Straßenanschlüsse zur neuen Straße

gebaut werden, die Lärmwände durchbrechen. Sehr schlimm ist aus Sicht des VCD

die Auswirkung auf die Sorpesee-Region. Die Landschaft im Röhrtal wäre mit der neuen

Straße und Schutzwänden verschandelt, es gibt mehr Lärm bis hinauf zum Sorpesee,

der Tourismus sowie neue Gastronomie-Konzepte würden beschädigt.

Wegen Straßenlärm müsste man wahrscheinlich auf der neuen Umgehung

die 50 km/h Grenze einführen, die Zeitersparnis im Vergleich zur jetzigen Straße

geht gegen null.

Die nötige Verampelung (Einmündung Umgehungsstraße/jetzige Straße) stoppt

außerdem den Verkehrsfluss und die Fahrten dauern sogar länger als jetzt (!!!)

Sehr fraglich ist es aus Sicht des VCD, ob es überhaupt zu einer spürbaren

Entlastung der jetzigen Straße L 519 in Richtung Hachen

oder umgekehrt kommen kann. Denn ein Teil des Straßenverkehrs wird diese

alte Straße weiter befahren und darauf ausweichen, um z.B. starken Lkw-

Verkehr zu umfahren. Dann trifft man sich in Unter-Sundern an der Ampel

wieder. Darum ist zu befürchten, dass die Lärmlasten für die Anwohner sogar

zunehmen werden, denn dann ist Straßenverkehr vor und hinter den Häusern.

Vernünftig und relativ schnell machbar ist es aus Sicht des VCD, unsere Straßen

zu verbessern (z.B. mit Flüsterasphalt, Ausbau mit Radwegen), sicherer zu gestalten

(z.B. mit sicheren Übergängen und Warnschildern) sowie endlich die Röhrtalbahn

für Personenverkehr zu reaktivieren.

Gerd Blome

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24.10.: Diskussionsveranstaltung: Krankheitserreger im Trinkwasser?

By admin um 7:19 am Donnerstag, Oktober 9, 2008

Bedarf unser Trinkwasser einer
weitergehenden Aufbereitung?

Seit Monaten beunruhigen uns immer wieder Meldungen, die besagen, unser Trinkwasser sei belastet mit Chemikalien und Viren. Nicht nur PFT, Arzneimittelrückstände und Uran im Leitungswasser seien ein Problem für die Gesundheit, sondern auch Viren, Bakterien und Parasiten, die gefährliche Infektionskrankheiten, wie z.B. Hepatitis oder schwere Durchfallerkrankungen auslösen können.

Aber können diese Krankheitserreger wirklich in unser Leitungswasser gelangen?

Der ehemalige Leiter des Staatlichen Umweltamtes Aachen, Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann sagt, das geschehe durch menschliche und tierische Ausscheidungen. Bekanntlich werde in vielen Gegenden Deutschlands Trinkwasser aus Flüssen und Stausseen gewonnen. Es käme durch verschiedene Faktoren leicht zu Verunreinigungen. Das kontaminierte Wasser würde, bevor es aus unseren Wasserhähnen fließt, nicht ausreichend gefiltert und gereinigt, so dass man es durchaus als Virencocktail bezeichnen könne.

Der Geschäftsführer der Hochsauerlandwasser GmbH, Dipl.-Ing. Robert Dietrich, hält dem entgegen, die Hochsauerlandwasser GmbH arbeite mit modernsten Filtermethoden. „Hierzulande kennen wir bei der Versorgung mit Trinkwasser keine Mengenbegrenzung. Möglichen Qualitätsproblemen wird durch die Investition in weitergehende Aufbereitungstechnik begegnet – ganz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Erde.“

Die
Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste

möchte diese Diskussion aufgreifen und

lädt alle Interessierten ein

zu der
Info-Veranstaltung

„Unser Trinkwasser – wirklich ein Gesundbrunnen?“

am Freitag dem 24. Oktober 2008
um 19.00 Uhr

in die Gaststätte Zum Pulverturm, Pulverturmstr. 33
in Meschede

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Dieter Korn zu Gast bei der Bürgerinitiative gegen Steinbrucherweiterung

By admin um 7:40 am Samstag, Oktober 4, 2008

Bürgerinitiative gegen Steinbrucherweiterung (BIgS)
Geologe Dr. Dieter Korn bei der BIgS

Sundern / Westenfeld (Hochsauerland) Der aus Sundern stammende Geologe Dr. Dieter Korn von der Humboldt-Universität Berlin, Museum für Naturkunde konnte jetzt von der Bürgerinitiative gegen Steinbrucherweiterung (BIgS) zu einem Vortrag gewonnen werden.
Anlässlich eines Heimaturlaubes in Sundern hielt Dr. Korn am 29.Sept. 2008 einen interessanten dreistündigen Vortrag über die Geologie des Einzugsgebietes des Sunderner Wasserwerkes Röhre.
Die Zuhörer erfuhren Details zum Kalkzug, dem Karstgestein, der Hohlraum- bzw. Höhlenbildung und der Wasserführung durch solch zerklüftete Gebiete.
Durch diese theoretischen Erklärungen zu den geologischen Gegebenheiten in dem Bereich westlich und östlich des „Wasserwerkes Röhre“ wurde den Teilnehmern der BIgS klar, warum der Geologe der Bezirksregierung in der Betriebsausschuss-Sitzung am 02.Sept. 2008 von „unberechenbaren Flüssen des Wassers im Karstgestein“ sprach.
Auch Aussagen der Geologen in teilweise über vierzig Jahre alten Gutachten werden nun verständlicher: Hier wird wegen der großen Ergiebigkeit des Brunnens im Wasserwerk Röhre schon von der Möglichkeit gesprochen, dass das Wasser der Linnepe im Bereich der Steinbrucheinfahrt in Westenfeld im Karst versickert und durch den Kalkzug bis zur Röhre gelangen kann.
In Anbetracht dieser Möglichkeit kann an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung nur die Frage gestellt werden, welches Risiko für eine gute und sichere Wasserversorgung der Stadt Sundern man bereit ist zu tragen bzw. durch die geplante Erweiterung des Steinbruches der WSI bereit ist noch weiter einzugehen.
Die Festlegung des neuen Trinkwasserschutzgebietes Ende 2007 nur in westlicher Richtung mit der Einbeziehung von Flächen, die nicht in Richtung Brunnen entwässern oder gar aus Wasser undurchlässigen Schichten bestehen, wird daher als reines „Gefälligkeitsgebiet“ oder als „Gebiet der geringsten Widerstandes“ verstanden. Auf der östlichen Seite wird munter weiter verschmutzt durch den Steinbruch und der Düngung der Felder; der Brunnen ist für Wasser aus östlicher Richtung vollkommen ungeschützt.
Durch die Erweiterung des WSI-Steinbruches wird es für Sundern nur Nachteile geben:
– Gefährdung der Arbeitsplätze in den alteingesessenen mittelständischen Tiefbauunternehmen (nicht nur in Sundern).
– Keine Steuereinnahmen für die Stadt Sundern, da der Sitz der Gesellschaft von der STRABAG nach Chemnitz verlegt worden ist;
– Dafür aber Zerstörung der Infrastruktur (Straßen)
– Vernichtung des unter Schutz gestellten Kalkbuchenwäldchens
– Risiko für die Wasserversorgung
– Erhöhte Belastung der Westenfelder Bürger durch Emissionen wie Lärm, Abgase; Feinstaub usw. und dieses sicherlich auch zu Ruhe- und Nachtzeiten (Beispiele siehe Herdringen; …)
Eines sollte den Verantwortlichen klar sein:
Wasser ist bereits heute ein kostbares Gut, welches nicht zum Spielball der politischen und wirtschaftlichen Interessen Einzelner werden sollte.
Die „kleinen Steuerzahler“ werden die jetzt bereits gemachten und weiter zu erwartenden Fehler in der Zukunft nicht alleine ausbaden können. „Die Kuh kann nicht unendlich lange und oft gemolken werden“.

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Grüne treffen sich am 31.10

By admin um 19:30 am Freitag, Oktober 3, 2008

Die nächste Mitgliederversammlung der Grünen Sundern ist am 31.10 um 19 Uhr im Gasthof Klöckner in Dörnholthausen.

Schwerpunktmäßig wird es dabei darum gehen wie die Grünen Sundern zur Kommunalwahl antreten.

Interessenten sind herzlich willkommen.

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