Haus für die Jugend ins Stadtzentrum?!

By admin um 21:50 am Freitag, Februar 27, 2009

DerWesten – 27.02.2009
https://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/staedte/sundern/2009/2/27/news-112927033/detail.html
Gebäude ist komplett abgeschrieben
Sundern, 27.02.2009, Von Sabine Metzler Sundern.,
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So wie in früheren Zeiten sollen Jugendliche ein Haus erobern, es nach eigenen Ideen ausgestalten zu einem richtigen „Jugendzentrum“ Diese Idee möchte die Partei Bündnis 90/Die Grünen in dem Komplex der ehemaligen Stadtwerke verwirklichen. …

… Bei einer Besichtigung der Gebäude dämpften Vertreter der Stadtverwaltung diese Hoffnung: Das Haus sei „komplett abgeschrieben“ erklärte Dieter Gockel, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, Jugendamtsleiter Klaus Pingel sagte: dieser Standort für ein Jugendzentrum ist „absolut der falsche.

Seitdem die Stadtwerke in ihr neues Haus am Wasserwerk in der Röhre eingezogen sind, steht das ehemalige Verwaltungsgebäude leer. In den Hallen stehen Fahrzeuge und Material des benachbarten Bauhofes, auch die Stadtwerke nutzen sie noch als Lagerflächen.

Dass die Räume nicht repräsentabel aussehen, in den Hallen die rohen Wände und die Holzkonstruktion zu sehen sind, störte die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen nicht. Im Gegenteil. Klaus Korn sah darin die Möglichkeit, dass sich die Jugendlichen ihr neues Zentrum nach eigenen Vorstellungen einrichten können. So wie Anfang der 80er Jahre das erste Jugendzentum in der ehemaligen Fabrik Brumberg.

Die Frage, ob es überhaupt einen Bedarf für solch ein Haus gibt, müsse zuerst geklärt werden, wandte Klaus Pingel ein. Dann erst käme die Suche nach einem Standort – der aber im Zentrum liegen müsse, betonte der Jugendamtsleiter.

Es gebe in Sundern keine Möglichkeit für Jugendliche, ihr eigenes Programm zu machen, ihre Freizeit nach eigenen Wünschen zu gestalten, begründete der Vorsitzende der Bündnisgrünen den Vorstoß seiner Partei. Da die Stadt aus dem Konjunkturprogramm „viel Geld“ erhalte, und ein eigenes Gebäude zur Verfügung stehe, könne dieses Defizit jetzt ausgeglichen werden.

Im Innenhof sah Korn schon die Mädchen und Jungen Fußball spielen, in den Hallen ihre Workshops einrichten. Auch für ein Kino sei Platz.

Genügend Fläche ja, aber Gebäude, in denen viel Geld investiert werden müsste, sollten sie für ein Jugendzentrum genutzt werden, machte Dieter Gockel kein Hehl aus seiner Auffassung darüber, dass das Projekt sehr aufwändig ist.

Der Fachmann wies auf die Holzbalkendecken und das Treppenhaus aus Holz, die gegen Brand geschützt werden müssen. Sämtliche Leitungen, Rohre, die Sanitäreinrichtungen seien abgeschrieben und müssten komplett erneuert werden und außerdem sei das Dach undicht.

Diese Darstellungen schreckten die Bündnisgrünen nicht ab. Auch wenn Matthias Schulte-Huermann das Argument akzeptierte, ein Jugendzentrum müsste mitten in der Stadt eingerichtet werden, stehe doch gerade dieses Haus zur Verfügung. Die Partei will ihren Plan in den kommenden Diskussionen zur Verwendung der mehr als drei Millionen aus dem Konjunkturfördergesetz weiter verfolgen.

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Kommt ein *unabhängiges* Jugendparlament?

By admin um 22:48 am Donnerstag, Februar 26, 2009

Da stellt sich nun eine neue Initiative vor, die in Sundern einen Jugendbeirat gründen will und benennt Marvin Mertens als Sprecher, Herbert Müller als Vertrauensperson und die Ortsvorsteher als Ansprechpartner für Jugendliche die noch Interesse haben mitzuarbeiten.
Parteiunabhängig sagt nun der neue Initiativkreis sei das oberste Ziel und präsentiert sich so in der Presse.
Na endlich denkt mann: Früchte trägt was die Grünen vor Jahren in die Wege geleitet haben: Sie hatten mehrfach öffentlich eingeladen zu offenen Gesprächskreisen um einen Jugendbeirat zu initiieren und haben sich danach zurückgezogen um eine parteiunabhägige Entwicklung zu ermöglichen.
Doch wenn mann dann mal hinter die Presseberichterstattung schaut sieht mann das die *Parteiunabhängigkeit* für die sich Ratsmitglied Herbert Müller zur Show stellt pure Heuchelei und Wahlkampfpropaganda zu sein scheint:
Marvin Mertens ist Pressesprecher der Jungen Union Sundern, Herbert Müller (die Vertrauensperson) langjähriges CDU Ratsmitglied . Und die Ortsvorsteher bei denen sich die Jugendlichen bis zum 19.3. melden sollen sind auch überwiegend in der CDU. Es ist davon auszugehen, das sich dort überwiegend JU Mitglieder melden werden.
Ein Jugendbeirat in Sundern wäre unserer Meinung nach eine richtige Einrichtung. Doch so wie es abläuft haben wir die *Demokratie* mal wieder voll in absoluter Hand der CDU. Schade, dass Herbert Müller als *Vertrauensperson* das so auf die parteipolitische Schiene bringt.

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TAZ statt WAZ!

By admin um 19:09 am Freitag, Februar 20, 2009

WAZ-Gruppe streicht 300 Stellen
Alles für die Qualität
Die WAZ-Gruppe streicht 300 Stellen bei ihren Zeitungen in NRW – wo genau, verraten bisher nur die Betriebsräte VON BORIS ROSENKRANZ

Dass die WAZ 32 Millionen Euro bei ihren NRW-Titeln einsparen will, ist bekannt. Aber ja eigentlich nur ein Nebenaspekt. Tatsächlich nämlich – das betet die Essener Mediengruppe jedenfalls immerfort runter – geht es darum, die Qualität der Zeitungen zu steigern. Wie, das hat der Verlag am Mittwoch näher dargelegt: So werden bei den NRW-Blättern „rund 300 Stellen“ gestrichen und etliche Lokalredaktionen geschlossen, heißt es. Wie gesagt: Alles für die Qualität.

Die rund 900 Redakteure der WAZ-Gruppe könnten darüber lachen, wäre die Lage nicht so ernst. 330 Stellen gehen wohl drauf, sagt der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), der das Vorhaben als „konzeptlose Vernichtung journalistischer Arbeitsplätze“ geißelt. Ursprünglich sollten bloß 260 Stellen wegfallen, kaufmännische Angestellte inbegriffen. Doch durch die Schließungen im Lokalen hat sich die Zahl abermals erhöht: Die WAZ-Gruppe wird in ihrem Stammbundesland künftig nur noch mit einer Redaktion an den Standorten vertreten sein – einer der größten Eingriffe in die lokale Medienvielfalt ist besiegelt.

Dass bei der Westfalenpost gleich mehrere Lokalredaktionen dichtgemacht werden, ist ein Witz in sich. Immerhin soll sich die WP als „Heimatzeitung“ neu aufstellen – und nun zieht sie sich aus Teilen ebendieser Heimat zurück. Welche Redaktionen zumachen, dazu will die WAZ-Gruppe „mit Rücksicht auf die Kollegen“ immer noch nichts sagen. Aus Betriebsratskreisen wird aber bestätigt, dass die WP ihre Dependancen in Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm, Siegen, Soest und Werl aufgibt und beim Schwesterblatt Westfälische Rundschau in Bad Berleburg, Meschede und Olpe die Rechner ausgehen. Die WR-Redaktion in Siegen wird überdies geschrumpft; in Arnsberg und Hagen bleibt die WP-Redaktion bestehen und liefert ihren Lokalteil an die WR, die den dann mit eigenen Texten aufhübscht. Welche Veränderungen bei den anderen beiden WAZ-Blättern in NRW, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und der Neuen Ruhr-/Rhein-Zeitung (NRZ), anstehen, ist noch nicht bekannt.

Die Betriebsräte haben derweil den Kaffee auf, wie man im Ruhrpott sagt: Nachdem die WAZ ihr Konzept präsentiert hatte, legten sie eigene Pläne vor. WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach lobte diese als „sehr konstruktiv“ und kündigte an, man werde sich inspirieren lassen. Die Realität sieht offenbar anders aus: Kaum etwas sei übernommen worden, klagt ein verbitterter Betriebsrat: „Die ganze Arbeit – da hätten wir auch einen trinken gehen können.“

Mit der Umsetzung des Sparkonzepts will der Konzern im Mai beginnen. Dann sollen auch der zentrale Mantel-Desk und acht regionale Produktions-Desks installiert werden; außerdem gelte „in allen Redaktionen künftig das Prinzip Online First“, weshalb die Onlineredaktion um 20 Redakteure aufgestockt werde. Wie viele Angestellte bereits ein Abfindungsangebot angenommen haben, ist weiter offen. In der ersten WAZ-Pressemitteilung hieß es, 200 Menschen hätten eingewilligt. Nun heißt es, 200 Mitarbeitern sei „ein Angebot“ gemacht worden. Die müssen sich jetzt entscheiden, ob sie das Schiff verlassen – oder an der Qualitätsoffensive teilnehmen wollen.

https://www.taz.de/nc/1/leben/medien/artikel/1/alles-fuer-die-qualitaet&src=PR

© taz Entwicklungs GmbH & Co. Medien KG, Vervielfältigung nur mit Genehmigung des taz Verlags

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Stadtwerke Sundern als Haus für die Jugend?

By admin um 22:20 am Dienstag, Februar 17, 2009

Am 26.2. laden die Grünen in Sundern alle Interessierten zu einer Besichtigung der ehemaligen Gebäude der Stadtwerke Sundern (Schwemcker Ring 1) ein.
Der Gebäudekomplex soll abgerissen werden, da die Stadtwerke mittlerweile in einen Neubau in der Röhre umgezogen sind.
Da in Sundern dringend ein Gebäude fehlt, das Jugendlichen zur Freizeitnutzung überlassen wird , haben die Grünen im Stadtrat vorgeschlagen dieses Gebäude dafür zu nutzen.
Der Beginn der Besichtigung unter fachkundiger Führung ist um 15.30 Uhr.

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Korn: HSK liefert Freibrief für die Zerstörung des Kalkbuchenwaldes bei Selschede

By admin um 10:07 am Montag, Februar 16, 2009

Für die Abholzungen im Kalkbuchenwald und die massive Zerstörung von Waldrand und Hecken trägt der Hochsauerlandkreis die Hauptverantwortung.
Wenn sich der Kreis an die Empfehlungen im Biotopkataster gehalten hätte und sich mit dem Landesumweltamt abgestimmt hätte, stünden wir jetzt nicht vor dieser schlimmen Situation. Die Besitzer haben nun einen Freibrief für die laufenden Zerstörungen bekomme.
Das Gebiet ist durch seine seltene Flora und Fauna von überregionaler Bedeutung. Das Schutzziel des Naturschutzgebiets ist der Erhalt und die Optimierung eines Kalkbuchenwaldes. Dieses kann ur durch eine naturnahe Bewirtschaftung und die Umwandlung der Fichtenparzellen in Laubholz erfolgen. Es muß ein Altholzkonzept entwickelt werden. Die vielen Kleinstrukturen sowie die Heckenbereiche an den Waldrändern müssen erhalten bleiben du weitere entwickelt werden. Durch die großflächigen Abholzungen und Zerstörung der Wakdränder werden viele Tiere und Pflanzenarten ihren Lebensraum verlieren. Das Einwandern von Distel, Himbeere und Brennessel wird gefördert.
Im aturschtuzgebiet *Steiner* bei Allendorf lässt sich so etwas beobachten. Dort wurde ebenfalls Kahlschlag und Waldrandzerstörung genehmigt.
Nach Auskunft von Herrn Niemann von der Strabag wird im Mai die Umweltverträglichkeitsstudie erstellt sein. Der Konzern wird dann einen Atrag zur Abgrabung des Kalkbuchenwaldes bei der Bezirksregierung einreichen.

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Warum darf der Bürger die Prüfung der Kanal- und Abfallgebühren 2007 nicht lesen? oder: Wie der Datenschutz mißbraucht wird!

By admin um 21:26 am Sonntag, Februar 15, 2009

In der Ratssitzung am 11.12. wurde über den Schlussbericht der Jahresrechnung 2007 diskutiert und beschlossen den Rechnungsprüfungsbericht in einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil zu gliedern. Für nichtöffentlich wurde die Prüfung der Kanalgebührenkalkulation und die Rücklagenbildung bei der Abfallbeseitigung erklärt. Begründet wurde dieses mit dem *Datenschutz*

Dieses Verfahren wurde von den Grünen schon in der Ratssitzung kritisiert, da aus Grüner Sicht keinerlei datenschützerische Gründe erkennbar waren. Offensichtlich waren die Argumente für die Nichtöffentlichkeit vorgeschoben.
Für die Grünen ist es zwingend notwendig, dass alle Sachverhalte die die Gebührenkalkulation betreffen für den Bürger transparent und nachvollziehbar sein müssen.
Bei den Kanalgebühren geht es insbesondere darum, wie sich die Umstellung auf den gesplitteten Gebührenmaßstab auswirkt. Im Abfallbereich wurden zu hohe Rücklagen gebildet. Was diese Sachverhalte mit Datenschutz zu tun haben sollen ist für die Grünen vollkommen unverständlich. Sie haben daher den Bürgermeister aufgefordert den Beschluß des Rates und des Rechnungsprüfungsausschusses zu beanstanden und den Püfungsbericht öffentlich zu machen.

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Konjunkturpaket

By admin um 10:40 am Samstag, Februar 14, 2009

In der Presse (WR vom 14.2.) ist in der Berichterstattung zum Konjunkturpaket doch einiges durcheinandergelaufen, was angesichts der Länge der Sitzung und der Komplexität des Themas nicht verwunderlich ist:
Da die genauen Modalitäten des Konjunkturprogramms noch gar nicht hinlänglich bekannt sind hatte Bündnis 90/Die Grünen bei den Infrastrukturmaßnahmen schwerpunktmäßig 2 Vorschläge gemacht: Neben dem Vorschlag von Klaus Korn das Gebäude der Stadtwerke am Schwemker Ring in ein Haus für die Jugend umzuwandeln, war der Vorschlag, die Röhrtalbahn über das Infrastrukturprogramm zu sanieren, kein Vorschlag der SPD, sondern ein Vorschlag der Grünen. Wir wollen, dass die Infrastrukturmittel der Städte Arnsberg und Sundern und des Hochsauerlandkreises, anstatt in kleine Projekte zu stecken gemeinsam gebündelt in die Infrastrukur der Röhrtalbahn gegeben werden sollten. Wenn die SPD das auch will, so ist dies umso besser.
Dazu lag zur Sitzung auch ein Antrag der RLG vor, der von einer Grundsanierung von 8- 11 Millionen Euro ausgeht. Falsch ist auch an der Berichterstattung, das der Erlebnispfad um das Vorbecken der Sorpe unstrittig gewesen sei. Der einzige Punkt der in der Sitzung unstrittig war, ist die energetische Sanierung des Gymnasiums. Bei einem durchaus sinnvollen Erlebnispfad um das Vorbecken der Sorpe stellt sich den Grünen die Frage ob das über das Konjukturprogramm zu finanzieren ist, zumal andere Ortsteile (Stockum, Westenfeld) Erlebniswanderwege ohne großartige staatliche Hilfe mit großer Eigenleistung angelegt haben. Im Gegensatz dazu wäre eine Förderung der Röhrtalbahn eine Maßnahme die allen Sundernern zu gute käme und der Wirtschaftsregion Arnsberg- Sundern und dem Tourismus erheblichen Nutzen bringt.

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Neue Kanalgebührenberechnung

By admin um 10:52 am Freitag, Februar 13, 2009

Mit den Grundsteuerbescheiden hat die Stadt Sundern eine Information zur Einführung des gesplitteten Gebührenmaßstabs zur Berechung der Kanalgebühren versandt. Dazu folgendes Statement der Grünen:

Die Neuregelung der Abwassergebühren nach dem gesplitteten Gebührenmaßstab, die von den Grünen schon seit Jahren immer wieder beantragt wurde, hat vor allem 2 Gründe:

Sie ist

1. gerechter, da nun das Wasser zur Berechnung herangezogen wird, was auch wirklich in den Kanälen landet und nicht allein der Frischwasserverbrauch für die Kanalgebührenberechnung herangezogen wird.

und sie ist
2. ökologisch sinnvoll, weil sie Anreiz dazu gibt unverschmutztes Regenwasser nicht in den Kanal abzuleiten und statt dessen direkt dem Grundwasser zuzuführen.
Von der CDU wurde die Neuregelung immer blockiert, weil sie angeblich den *kleinen* Mann stärker belasten würde. Das das Gegenteil der Fall ist zeigen nun auch die ersten offizillen Berechnungen. Wer in Mietwohnungen wohnt und in Einfamilienhäusern mit geringer versiegelter Fläche dürfte eher weniger Gebühren bezahlen. Wie will die CDU eigentlich begründen, das sie diesen Personenkreis wissentlich über Jahre immer zu hohe Gebühren auferlegt hat, weil sie sich geweigert hat den gesplittete Gebührenmaßstab zu übernehmen?
Bündnis 90/Die Grünen hat diesen Sachverhalt immer wieder aufgezeigt, doch die CDU hat deutlich gemacht, dass sie die Änderung politisch nicht will und das sie sich nur über Gerichtsurteile dazu zwingen läßt.
In einem Punkt allerdings sind die Grünen mit der Neuregelung nicht einverstanden. Die Stadt Sundern möchte gleichzeitig ab 1.1.2008 einen Anschluß- und Benutzungszwang für das Regenwasser durchsetzen und damit den Grundeigentümern die Möglichkeit nehmen, ihr Flächen, auf denen Regenwasser anfällt, von der Kanalisation abzuklemmen.
Diese Regelung widerspricht nach Ansicht der Grünen der ökologischen Zielsetzung des gesplitteten Gebührenmaßstabs, denn die Versickerung des Regenwassers ins Grundwasser ist – dort wo es möglich ist – ökologisch äußerst sinnvoll. Und: Warum soll das Regenwasser durch die Kanäle von Wilde Wiese nach Reigern transportiert werden?

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Ganz normale Forstwirtschaft?

By admin um 23:21 am Donnerstag, Februar 12, 2009

Ganz normale Forstwirtschaft betrieben
Sundern, 12.02.2009, Von Sabine Metzler, 0 Kommentare, Trackback-URL
Sundern/Westenfeld. Forstwirtschaft wie sie sein soll hat der Besitzer des Waldes auf dem Kalkrücken zwischen Westenfeld und der Röhre betrieben. Ein Kahlschlag habe ebenso wenig stattgefunden wie widerrechtliche Abholzungen. …

… Diese Darstellung gaben Forstfachleute gestern Mitgliedern der CDU bei einem Ortstermin. Die Kritik von der Bürgerinitiative, der Sauerländer Bürgerliste und der Partei Bündnis 90/Die Grünen hätten zu heftigen Diskussionen auch innerhalb der Bevölkerung geführt, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Martin gestern Nachmittag. Also bat er Vertreter der Unteren Landschaftsbehörde, den Förster und die Waldbesitzer zu einem Informationstermin mit Besichtigung des Waldes.

Es war „Gefahr im Verzuge für die Natur“ begründete Joachim Hachmann vom Hochsauerlandkreis die Unterschutzstellung des Kalkbuchenwaldes. Diese Gefahr ging vom Steinbruch aus nachdem im vergangenen Jahr ein Antrag auf Erweiterung gestellt worden war.

Dieser Antrag ruhe aber zurzeit, der neue Besitzer des Abgrabungsunternehmen habe „diesen Antrag nicht wieder aufleben lassen“, erklärte Hachmann.

Franz Götte, ebenfalls von der Unteren Landschaftsbehörde, setzte hinzu, dass der Kalkrücken bei der anstehenden Neuaufstellung des Landschaftsplanes ohnehin unter Schutz gestellt werden muss.

Naturschutz heißt aber nicht, dass die Besitzer keine Forstwirtschaft mehr betreiben dürfen. Die ist weiterhin möglich. Verboten sind nur Kahlschläge auf einer Fläche von 0,5 Hektar und mehr. Verpflichtet sind die Besitzer, die frei geschlagenen Flächen mit Laubbäumen wieder aufzuforsten.

Neu pflanzen muss der Besitzer auf den Stellen nicht, die er bearbeitet hat. Das zeigten Götte und Hachmann auf Fotos und anschließend bei einem Gang durch den verschneiten Wald. Denn für den Nachwuchs haben die Bäume selber gesorgt, junge Pflanzen zeigen, dass auf dem Kalkrücken Naturverjüngung passiert.

Förster Christof Vetter bestätigte die Auffassung der beiden Sprecher. Der Besitzer habe „die schlechten Bäume entnommen, die besseren frei gestellt“. So habe er für mehr Licht gesorgt, was auch dem Wachstum anderer Bäume zugute kommt, damit auf den Parzellen nicht nur Buchen wachsen. Die Fachleute versicherten einhellig: Die Vorwürfe und polemischen Darstellungen gegen den Waldbesitzer sind „nicht gerechtfertigt“.

Und was ist mit dem Steinbruch, kippen die wirtschaftlichen Interessen des Betreibers den Naturschutz? Darauf konnten die Männer der Kreisverwaltung nicht antworten. Wenn der Besitzer einen Antrag stellt, die Abgrabungsstelle zu erweitern werde abgewogen, erklärte Hachmann. Und dann muss der Raumordnungsplan geändert werden. Das macht die Bezirksregierung. Erst danach kann mit den weiteren Planverfahren bis zur Genehmigung begonnen werden.

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Gruene Liste für die Kommunalwahl

By admin um 22:16 am Freitag, Februar 6, 2009

Die Grünen Sundern haben auf ihrer Mitgliederversammlung die Liste für die Kommunalwahl beschlossen:

PLatz 1: Klaus Korn
2 Matthias Schulte- Huermann
3 Antonius Becker
4 Anke Rose
5 Mechthild Lux
6 Dorothea Schulte- Huermann
7 Iris Korn
8 Hermann- Josef Jürgensmeier
9 Inga Juchmann
10 Norbert Bartezko

Schwerpunktthema im Wahlkampf wird die ökologische Energiewende sein:
Wie können nachwachsende Rohstoffe und Potentiale aus unserer Region verwandt werden um unabhägig von den Energiekonzernen zu sein.

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