Verfahren Harald Friedrich: Strafvereitelung oder Verfolgung Unschuldiger?

By admin um 22:30 am Sonntag, Januar 31, 2010

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Gehölzzerstörungen in der Innenstadt

By admin um 18:28 am Mittwoch, Januar 27, 2010

In den letzten Jahren wurde immer wieder von der Stadtverwaltung und dem Stadtmarketing die Innenstadt von Sundern hervorgehoben. Was aber zur Zeit an der Röhr im Bereich des *Rentnerwegs* passiert wirkt sich negativ auf das Stadtbild aus. Überzogene Abholzungsmaßnahmen von 100m Länge und Zerschneiden des Baumbestandes zerstören hier Lebensräume.Die Nahrungsgrundlage vieler Vögel und Insekten geht verloren, Brutmöglichkeiten der heimische Vogelwelt sind nicht mehr vorhanden.
Der übertriebene Ordnungswahn des Betriebshofs sorgt dafür, dass der innerstädtische Grüngürtel zerschlagen wird. In der nächsten Sitzung des Landschaftsbeirats stehen die Gehölzzerstörungen im westlichen Sauerland auf der Tagesordnung.

Klaus Korn

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Können Kassenpatienten im ländlichen Bereich bald keinen Arzt mehr finden?

By admin um 9:02 am Freitag, Januar 22, 2010

In unserer Nachbarstadt Plettenberg hat vor kurzem der einzige ansässige Augenarzt seine Kassenzulassung zurückgegen und behandelt zukünftig nur noch Privatpatienten. Sollte dieses Beispiel Schule machen haben Kassenpatienten im ländlichen Raum zukünftig weite Wege vor sich, wenn sie einen Arzt aufsuchen wollen.
Hier der entsprechende Artikel aus dem Plettenberger Regionalteil der Westfaelischen Rundschau:

Gesundheit Augenarzt für Plettenberg nicht in Sicht
Plettenberg, 23.10.2009, Bernhard Schlütter

Plettenberg. Plettenberger, die in den gesetzlichen Krankenkassen versichert sind, müssen ab Januar längere Fahrten in Kauf nehmen oder die Behandlungskosten aus eigener Tasche zahlen, wenn sie eine augenärztliche Behandlung benötigen.
Eine Nachfolge für den Augenarzt Dr. Norbert Freiburg, der seine kassenärztliche Zulassung abgibt (WR berichtete), ist nicht in Sicht.
Zwar hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zwei Vertragsarztsitze für Augenarztpraxen ausgeschrieben, Interessenten sind aber offenbar nicht in Sicht. Erschwerend aus Plettenberger Sicht ist die Tatsache, dass mögliche Bewerber sich nicht unbedingt in der Vier-Täler-Stadt niederlassen müssen. Die Ausschreibungen beziehen sich auf den Märkischen Kreis.
Es sei nicht erlaubt, die Ausschreibung auf einen Ort zu begrenzen, erklärte Dr. Martin Junker, Leiter der KVWL-Bezirksstelle in Lüdenscheid im Gespräch mit der WR. Gut möglich also, dass sich bald vermeintlich attraktivere Städte wie Lüdenscheid oder Iserlohn über einen neuen Augenarzt freuen können, Plettenberg aber in die Röhre schaut.
Schwierige Suche nach Nachfolgern
„Wir können die Leute ja nicht hier hinprügeln”, meint Junker. „Besonders auf dem platten Land ist es schwierig, Nachfolger für die Praxen zu bekommen.” Junge Ärzte ziehe es in die Ballungsräume, weil dort die zurückgehenden Honorare aus den gesetzlichen Krankenversicherungen eher durch Privatpatienten ausgeglichen werden könnten. So gebe es etliche Ärzte in seinem KVWL-Bezirk, zu dem neben dem Märkischen Kreis die Kreise Olpe und Siegen gehören, die auf der Suche nach Nachfolgern für ihre Praxis nicht fündig werden.
Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen möchte Junker auch die Kommunen in die Pflicht nehmen: „Die Kommunalpolitiker haben lange nichts getan. In den neuen Ländern bieten Städte niederlassungswiligen Ärzten zum Beispiel Immobilien an.”
Möglichkeiten der Stadt begrenzt
Für Plettenberg sieht Bürgermeister Klaus Müller diese Möglichkeit zwar nicht, könnte sich aber grundsätzlich die Vermittlung „gut bezahlbarer Mieträume” vorstellen. Es sei allgemein festzustellen, dass es schwierig ist, gut ausgebildete Leute nach Plettenberg zu locken, dieses Phänomen beschränke sich nicht auf Ärzte. „Wir können nur mit unserer Stadt und Region werben”, sagt Müller.
Fest steht: Eine schnelle Lösung im Sinne der Patienten in Plettenberg ist nicht zu erwarten. Ihnen bleibt nur der Weg in die Nachbarstädte. Die nächste vertragsärztliche Augenarztpraxis befindet sich in Werdohl. Die Arztsuche auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (www.kvwl.de) ergibt im Umkreis von 25 Kilometern von Plettenberg 25 Augenärzte, mit dem öffentlichen Personennahverkehr einigermaßen problemlos zu erreichen sind aber nur die Praxen in Attendorn, Altena und Lüdenscheid.
INFO:
• Augenarzt Dr. Norbert Freiburg gibt seine kassenärztliche Zulassung ab und behandelt ab Januar nur noch privatversicherte Patienten.
• Gesetztlich Versicherte können sich weiterhin bei ihm behandeln lassen, müssen die Kosten dafür aber selbst tragen, ebenso wie die Kosten für von ihm verschriebene Arzneimittel.
• Behandlungskosten werden von den gesetzlichen Kassen nur in absoluten Notfällen nachträglich übernommen.
KOMMENTAR
Die Rückgabe seiner Kassenzulassung bezeichnet Dr. Freiburg als Protest gegen die Honorarreform der niedergelassenen Ärzte. Dem Anliegen seines Berufsstandes, eine angemessene Bezahlung für die qualifizierte Versorgung der Patienten zu erhalten, erweist er damit einen Bärendienst. Statt Interesse und Verständnis in der Bevölkerung zu wecken, heizt er den latent vorhandenen Sozialneid auf die Ärzte an. Deren begründete Kritik am Gesundheitssystem gerät damit in der öffentlichen Meinung einmal mehr in den Ruch des Klagens auf hohem Niveau.
Freiburgs Vorgehen lässt den Schluss zu: Er hat sein Scherflein im Trockenen, ist in seinen verbleibenden Berufsjahren finanziell nicht mehr auf die Behandlung von Kassenpatienten, die auch in seiner Praxis den weitaus größeren Anteil der Kundschaft ausmachen, angewiesen. Und die gesetzlich Versicherten, die – weil sie z. B. aus Altersgründen nicht mobil sind – keine Möglichkeit haben, seine Kollegen in den Nachbarstädten aufzusuchen, müssen eben Bares auf den Tisch legen.
Dass er dadurch die Ansiedlung eines neuen Augenarztes in Plettenberg zusätzlich erschwert, zeugt nicht von Verantwortungsgefühl. Freiburg will nur noch die Sahnehäubchen, den trockenen Kuchen sollen andere essen. Kein junger Facharzt wird sich unter diesen Umständen in der Kleinstadt Plettenberg niederlassen. Der Anfang wäre viel zu schwer.

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Abrißgenehmiung für alten Hof in Hachen: wieder geht ein Stück Stadtgeschichte verloren

By admin um 19:06 am Donnerstag, Januar 14, 2010

Sundern begeht in diesem Jahr groß eine 700 Jahrfeier. Es werden *historische Stadtführungen* angeboten und Ausstellungen organisiert in denen die alten Häuser in Sundern dokumentiert werden. Leider ist davon nicht mehr viel vorhanden. Der Abriß in den Nachkriegsjahren hat einiges dazu beigetragen, das Sundern gesichtslos wurde. Nun steht ein weiteres historisches Gebäude vor dem Abriß: Ein altes Hofgebäude unterhalb der Burgruine in Hachen wurde vor kurzem aus der Denkmalliste gestrichen und zum Abriß freigeben. Die Inschrift am Gebäude lautet: *Anno 1747 den 21 Junius haben wir Wilhelmus Dickhof und Maria Teresia Mertin dieses Haus wieder aufgebaut.* Alte Dokumente und Hinweise aus der Hachener Chronik zeigen, dass der Dickhof eine sehr alte Hofstelle in Hachen war.
Das Gebäude wurde Anfang der 80ger Jahre unter Denkmalschutz gestellt und verfällt seit über 30 Jahren. Es gabe in der Zeit Interessenten die das Gebäude erwerben und restaurieren wollten, doch die Eigentümer liessen es lieber verfallen, die Denkmalschutzbehörde war offensichtlich hilflos.
Mit dem Abriß des Gebäudes wird Hachen und der Burgberg ärmer, statt historischer Bausubstanz wird an der Stelle wohl wieder ein tristes Einfamilienhaus entstehen, das überall stehen könnte. Die Grünen in Sundern sind der Meinung, dass die Denkmalschutzbehörden früher und energischer eingreifen müssen um solche Zerstörung kulturhistorischer Gebäude zu verhindern.

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Rad-, Fußwegverbindung Sundern Silmecke – Seidfeld

By admin um 22:07 am Freitag, Januar 1, 2010

In der letzten Ratssitzung am 17.12. hatte Grünenvertreter Schulte- Huermann angefragt wie weit die Verhandlungen mit dem Landesbetrieb Straßenbau bezüglich der Verbindung Silmecke bis Seidfeld gediehen sei. Hier die Antwort der Stadtverwaltung:

*Während einer Bereisung mit dem stellvertretenden Leiter des Landesbetriebs Straßen NRW wurde überlegt, im Bereich der Feldstraße eine Querungshilfe anzuordnen, um das Queren der Landstraße durch Fußgänger zu erleichtern, aber auch um die Geschwindigkeit in diesem Bereich verkehrslenkend zu dämpfen. Im weiteren Bereich soll, wenn eine Straßenerneuerungsmaßnahme ansteht, durch Abmarkierung durch das Verschwenken der Achse und durch das Aufstellen entsprechender Leitpfosten der nötige Raum für einen Geh- Radweg geschaffen werden. In einem Telefonat vom 22.12.2009 hat Herr Kühn den Landesbetrieb gebeten zu prüfen, ob angesichts des relativ guten Zustands der Straßendecke die angesprochenen Maßnahmen nicht vorab durchgeführt werden könnten. Ein Zuwarten auf eine in ferner Zeit liegende Deckenerneuerung sei angesichts der Verkehrssituation auf Dauer nicht zu verantworten. Der Landesbetrieb hat eine Prüfung zugesagt. Sobald eine Antwort vorliegt, wird zum Thema erneut berichtet.*

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