Lokale Agenda: Röhrtalbahn schnellstmöglich wieder nutzen

By admin um 8:51 am Freitag, Februar 26, 2010

Verkehr : Röhrtalbahn als Stauumgehung nutzen

Sundern, 26.02.2010, Matthias Schaefer

Sundern. Angesichts des harten Winters erinnert das Februar-Bild aus dem Röhrtalbahn-Kalender an frühere Zeiten, als im Röhrtal die Eisenbahn auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig fuhr.

Meist waren die Züge im Röhrtal einsatzbereit, und selbst die alten Dampfloks schnauften durch den Schnee von Sundern nach Neheim-Hüsten zum Streckenziel an der Oberen Ruhrtalbahn. Das Foto zeigt den damals modernen Dieseltriebwagen VT 71 im Bahnhof Neheim-Hüsten, am heutigen Berliner Platz, um 1965. Im Hintergrund ist das damals neu erbaute Berufskolleg zu erkennen, der Zug hielt fast vor der Haustür des Schulzentrums. In nur etwa 30 Minuten fuhr der Triebwagen von Sundern nach Neheim-Hüsten. Heute würden das moderne Züge in nur etwa 20 Minuten schaffen. Gepäckstücke und manchmal die Post beförderte der Triebwagen gleich mit, im Wellblechschuppen verkaufte die „Kleinbahn Neheim-Hüsten – Sundern” die Fahrkarten. Vorn im Fahrzeugführerstand ist das Zugpersonal zu erkennen, selbstverständlich wurden alle Züge vom Schaffner begleitet. Nachdenklich gemacht hat der lange Winter 2010 wegen vereister und verschneiter Straßen und der langen Verkehrsstaus im Röhrtal. Mit der Bahn hätten die Orte im Röhrtal wahrscheinlich eine ziemlich sichere und schnelle Alternative auf der Schiene nach Neheim-Hüsten und von dort weiter auf der Oberen Ruhrtalbahn. Der Agenda-Kreis 2010 regt darum an, möglichst bald mit einem ersten, einfachen Betrieb auf der Röhrtalbahn zu starten. Denn wenn die Großbaustelle in Hachen auf der B 229 für etwa drei Jahre eingerichtet wird (die WP berichtete darüber), werden Staus und Verspätungen im Raum der Städte Arnsberg und Sundern unausweichlich sein. Natürlich kann ein erster, provisorischer Zugbetrieb nicht den Standard und Komfort des modernen Schienenverkehrs bieten, aber es wäre ein Anfang zur Reaktivierung der Röhrtalbahn für den Personenverkehr. Vielleicht kann auch ein Teil des Güterverkehrs per Bahn transportiert werden.

Quelle: Westfalenpost

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Kalkwald Selschede vorm Verwaltungsgericht

By admin um 13:28 am Donnerstag, Februar 25, 2010

Arnsberg/Sundern. Das Verwaltungsgerichtsurteil in Sachen ‚Unterschutzstellung‘ des Kalkwäldchens nahe Sundern-Westenfeld soll zeitnah gefällt werden.

Zwei Vokabeln werden das Verwaltungsgericht in der Beratung um die Rechtmäßigkeit der vorläufigen Unterschutzstellung des Kalkwäldchens im Selschede begleiten: „schutzwürdig und schutzbedürftig”.Denn um diese beiden Worte rankte sich gestern die Verhandlung des Gerichts, das unter dem Vorsitz von Präsident Dr. Ulrich Morgenstern tagte. Seine Absicht, gleich am Anfang auf einen Vergleich der beiden Parteien, auf der einen Seite die Kläger Strabag und zwei Grundstücksbesitzer und auf der anderen Seite der Hochsauerlandkreis, auszuloten, wurde vereitelt. „Wir bleiben bei unserer Meinung”, versicherte Dezernatsleiter Reinhard Götte vom HSK. Um die Unterschutzstellung abzuwenden, fuhr die Klägerseite mit den Rechtsanwälten Dr. Klaus Becker (Köln) und August Watermann (Balve) schweres Geschütz auf. Sie verhindere die betriebliche Erweiterung, die aber zwingend zum Erhalt nötig sei.
‚Kreis nicht zuständig‘

Außerdem sei der Kreis nicht zuständig. Kritik übten die Rechtsanwälte auch an der Information der LANUV, die „zu allgemein und ohne konkrete Bestandsaufnahme” sei. Des Weiteren bewertete man die Geltungsdauer als übermäßig lang. Neben den naturschützerischen und rechtlichen Argumenten gab es auch andere: Die einstweilige Unterschutzstellung diene politischen Zielen, außerdem habe der Besitzer eines benachbarten Steinbruchs unmittelbaren Einfluss auf die politische Entscheidung in Sundern genommen, referierte Richter am VG Rauschenberg die Argumente. Vor allem beharrte die Klägerseite darauf, dass man zwischen der West- und Ostseite des Gebietes zwischen Westenfeld und Röhre unterscheiden müsse.
‚Originäre Zuständigkeit‘

Der Kreis legt dar, dass man „originär zuständig” sei nach Paragraph 42 e Landschaftsgesetz. Auch enthalte das LANUV-Gutachten mehr als überschlägige Auflistungen. Die Steinbrucherweiterung würde unwiederbringlich Flora und Fauna zerstören. Diese seien vor allem im Westen stärker ausgeprägt, dies sei aber im Osten auch wieder zu entwickeln, und im Bereich der Hochspannungsleitung wiederherzustellen. Gerichtspräsident Morgenstern legte dann dar, dass nach seiner Interpretation auch das Gutachten der Strabag die Schutzwürdigkeit nicht in Zweifel ziehe. Dem musste Rechtsantwalt Dr. Becker zustimmen, allerdings seien eben West- und Ost-Teil anders zu bewerten. Dem hielt Präsident Morgenstern entgegen: „Aber dem Gutachten kann ich das nicht entnehmen. Die Schutzwürdigkeit von Ost ist durch Einzelfeststellung belegt.” Die Interpretationen bezeichnete Dr. Becker als „Drahtseilakt”. Rechtsanwalt Watermann stellte zusätzlich fest, dass auch für die privaten Grundstückseigner ein wirtschaftliches Interesse vorliege. Er warnte, dass ein Urteil in dieser Sache vorverurteilend für das gesamte Erweiterungsverfahren sei. Er hoffe auf die kommunale politische Vernunft oder klare Aussagen wie „Wir wollen nur noch Wälder und keine Industrie.” Rechtsanwalt Dr. Becker wunderte sich, dass „man in einer so waldreichen Gegend um 1,4 Hektar so kämpft”.Das Urteil wird das Gericht in Kürze fällen.

aus Westfalenpost

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Wie ein Vereinsvorsitzender versucht ein Grünes Ratsmitglied zu mobben

By admin um 23:46 am Mittwoch, Februar 24, 2010

In Stockum fand heute die Generalversammlung des Verkehrsvereins statt. Die Sitzungen sind öffentlich und die Mitglieder und Ratsvertreter werden dazu schriftlich eingeladen. Diesmal hatte ich keine Einladung erhalten, was ich aber als Versehen ansah. Ein Irrtum, wie sich bald herausstellte, deswegen schildere ich hier mal ganz persönlich, was sich auf der Versammlung tat:
Der Vorsitzende Egon Kleiner eröffnete um 20 Uhr die Versammlung und begann damit, dass er schilderte, auf der Versammlung sei jemand anwesend, der ausgeladen wurde und hier nicht erwünscht sei.
Da mir langsam etwas dämmerte, fragte ich nach, ob er konkretisieren könne, was er meinte.
Darauf antwortete er, dass ich nicht erwünscht sei, weil ich ihn angezeigt hätte. Er hätte mir persönlich Hausverbot in seinem Gasthof gegeben und ich dürfte auch nicht auf Versammlungen erscheinen, die er leiten würde. (die Versammlung des Verkehrsvereins fand nicht in seinem sondern in einem anderen Gasthof statt).
Ich erwiderte, dass er mir zwar in seinem Gasthof Hausverbot erteilt habe, dass mir aber die Gründe dafür bisher nicht klar seien, zumal ich ihn nicht angezeigt hätte. Zudem könne er mir als Vereinsvorsitzender nicht einfach aus persönlichen Gründen verbieten auf der Versammlung zu erscheinen.*
Von daher blieb ich sitzen und hörte mir die Versammlung, bei der es um die Ausschilderung von Wanderwegen ging, an.
Hintergrund des Mobs, den der Verkehrsvereinsvorsitzende veranstaltete, ist, dass er im letzten Jahr auf einer ihm gehörenden Waldfläche, die in einem Quellbereich im Schwermecketal liegt, ein Entwässerungsgraben gezogen hatte. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte deswegen bei der Unteren Landschaftsbehörde nachgefragt, ob das notwendig sei und welchen Zweck der Graben hätte. Nach etwas langwierigen Verhandlungen konnte wohl schließlich die Untere Landschaftsbehörde erreichen , dass der Graben wieder geschlossen wurde. Ob das allerdings der alleinige Grund für das Fehlverhalten des Verkehrsvereinsvorsitzenden ist mag dahingestellt sein, denn schon auf der Mitgliederversammlung vor 2 Jahren verbreitete er Dinge, die in Richtung Rufmord gehen.
Die nächste Versammlung die im Dorfe stattfindet, ist nun die Versammlung der Forstbetriebsgemeinschaft. Zu dieser Versammlung habe ich eine Einladung erhalten. Sie soll allerdings am 17.3. im Hause Kleiner stattfinden .

Matthias Schulte- Huermann
Ratsmitglied Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

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Grundschulverbund Stockum- Endorf wird gebildet

By admin um 10:03 am Mittwoch, Februar 24, 2010

Ab 1.8. werden die Grundschulen in Stockum und Endorf auf Grund sinkender Schülerzahlen endgültig zusammen gelegt (sofern der Rat der Stadt Sundern dieses beschließt wovon auszugehen ist). Wie die Zusammenlegung letzlich geregelt ist wird derzeit noch zwischen Schulamt und der Schulaufsicht (Regierungspräsidium) erörtet. Am 18.3. soll in der Johannesschule in Sundern eine Veranstaltung für alle Eltern stattfinden, auf der ein Konzept vorgestellt wird.
Es gibt verschiedene Varianten. Dem Vernehmen nach ist zunächst einmal angedacht, dass das kommende Schuljahr mit 2 Klassen in Stockum gebildet wird und das darauffolgende Schuljahr in Endorf. Zielsetzung soll es auf jedenfall sein, das die neu gebildeten Klassen an einem Schulstandort bleiben.
Ungeklärt ist bisher auch das Transportproblem: Zwischen Endorf und Stockum gibt es keine Buslinie und das obwohl beide Orte im Regionalisierungskonzept der Stadt Sundern eine Region bilden.
Da zukünftig aber Schüler und Lehrer zwischen den Orten pendeln müssen, muß auf jedenfall eine vernünftige Busverbindung geschaffen werden.

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Strackenhof e.V. Mitglied werden zur Finanzierung des Projekts:

By admin um 8:55 am Montag, Februar 22, 2010

aus Westfalenpost:

Endorf. Es tut sich was auf Stracken Hof. Das stellen alle fest, die sich dem Hof in letzter Zeit genähert haben: So hat eine Firma in den Innenräumen entrümpelt und erste Bausünden wie etwa einen nachträglich eingemauerten Viehtrog entfernt.

Aber auch Müll, altes Stroh und die vom Dachstuhl heruntergefallenen Pfannen bei der Aktion Anfang Dezember werden von einem Unternehmen entsorgt.

„Das Holz vom Dachstuhl haben wir bei Heiner Hoff gelagert”, berichtet das Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft „Stracken Hof”, Volker Wargin. In Kürze will Dr. Thomas Spohn von der Denkmalbehörde in Münster die Sparren sichten und dann entscheiden, was noch zu verwerten ist. Noch unklar ist, was mit dem neugebauten Wohnhaus (1949/50) auf der südlichen Seite des Hofes passiert. Zunächst wollte ein Endorfer Verein dort sein Domizil aufschlagen, das wird sich aber wohl nach Informationen der WP nicht realisieren lassen.

Inzwischen hat die IG „Stracken Hof” auch eine Infobroschüre gedruckt. Darin findet sich ein kurzer Abriss der Geschichte des Hofes, der schon 1937 von Prof. Josef Schepers als etwas ganz Besonderes entdeckt wurde. Schon dieser mutmaßte, dass Stracken Hof der ältesteste in Endorf, wenn nicht sogar der ganzen Region sei.

Begonnen hat die Geschichte des Hofes 1634 mit seiner Errichtung. Aufgezeigt wird auch, warum der Hof so eine große Bedeutung hat: Er ist mehr als ein bloß landwirtschaftlich produzierender Bauernhof gewesen. Genauere familiengeschichtliche Untersuchungen müssen nun noch zeigen, ob der Schichtmeister Hermann Stracke damals der tatsächliche Besitzer war. Überliefert ist, dass er zusammen mit dem Kurfürsten Max Heinrich das Endorfer Bergwerk am Erbenstein 1655 wieder in Betrieb nahm. „Man kann in Endorf stolz sein, dass man so eine Keimzelle der Industrialisierung in unserer Region noch hat”, beurteilt Sunderns Stadtmanager Franz-Josef Rogoll die Lage.

Aus diesem Grund soll der „Stracken Hof” auch im Mittelpunkt des Regionale-Projektes „Wasser-Leben-Land” stehen. Dabei geht es um die Entstehung dieses Industriebaus, um die Schürforte in Endorf, um die Verhüttung des Erzes in der Balver Luisenhütte und die Eisenverarbeitung etwa in Firmen in Iserlohn.

„Wir hoffen, uns in das Projekt mieinbringen zu können”, so Volker Wargin im Gespräch mit der WP. Bis Ende April soll die endgültige Ausarbeitung des Projektes fertig sein: „Schon jetzt ist klar, dass wir den bestehenden Bergbauerlebnisweg erlebbarer machen wollen und das der Stracken Hof als Informationszenrtum eine große Rolle spielen wird”, so Rogoll.

Für die IG „Stracken Hof” ist – da nun die Sanierung des Hofes angelaufen ist – die Rekrutierung von neuen Mitgliedern ganz wichtig. Eine Beitrittserklärung findet man ebenfalls in dem jetzt überall in der Stadt ausliegenden Flugblatt des Vereins. „Der Mitgliedsbeitrag ist für Einzelpersonen mit 15 Euro im Jahr sehr gering”, findet Volker Wargin.

Quelle: Westfalenpost

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Die *Politik* des Hochsauerlandkreises

By admin um 22:09 am Sonntag, Februar 21, 2010

Hier ein interessanter Artikel zur *Poltik* des Hochsauerlandkreises, die auch jeden Bürger in Sundern interessieren dürfte. Offensichtlich werden über die Müllgebühren der privaten Haushalte nicht nur der Gewerbemüll finanziert sondern neuerdings wird aus dem Müllhaushalt auch die Bobbahn finanziert.
Übrigends: Vorsitzender des entsprechenden Werksausschusses beim Kreis war über lange Jahre der jetzige CDU Fraktionsvorsitzende Ludwig Schulte (Sundern):

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Kalkwald in Selschede: Verwaltungsgericht tagt am Mittwoch

By admin um 14:32 am Sonntag, Februar 21, 2010

Der Hochsauerlandkreis hatte auf Antrag der Grünen im vergangenen Jahr das Kalkwäldchen zwischen Sundern- Röhre und Selschede unter Naturschutz gestellt. Für diesen Bereich plant der angrenzende Steinbruchbetrieb eine Erweiterung.
Gegen die Unterschutzstellung hatten 3 BesitzerInnen vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg geklagt. Am kommenden Mittwoch nun findet dazu eine öffentliche Verhandlung statt.

Hier die offizielle Bekanntgabe des VG Arnsberg, Jägerstr. 1:

24.02.2010 10.45 Uhr Saal I (Raum 207)
Aktenzeichen: 1 K 3417/08
T. AG ./. Landrat des Hochsauerlandkreises
Die Klägerin ist Eigentümerin von Teilflächen eines Kalkbuchenwaldes südlich von Sundern-Selschede und westlich eines bestehenden Steinbruchs. Sie wendet sich gegen die einstweilige Sicherstellung des Kalkbuchenwaldes als Naturschutzgebiet.

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Wurden Quellbereiche absichtlich zerstört?

By admin um 20:27 am Freitag, Februar 12, 2010

Zum Thema Bebauungsplan *Auf der Linde* erhielten die Grünen folgendes Schreiben:

*Sehr geehrter Herr Korn,

Mit Erstaunen haben wir den Bericht über den Bebauungsplan *An der Linde* in Sundern Allendorf in der WP vom 9.2.2010 gelesen.
Dort schreibt Herr Lars Ohlig, dass es auf dem Areal keine Quellbereiche gäbe.
Das ist unseres Wissens nicht richtig. Es wurden vor ca. 1,5 bis 2 Jahren zwei, seit Jahren sichtbare Quellen unterirdisch verrohrt. Wir haben uns damals gewundert, warum dies zu diesem Zeitpunkt noch erfolgte, da das Gebiet doch schon als Bauland im Gespräch war. Wollte man damit etwas verbergen?
Anbei ein Plan des Areals, auf dem die Lage der Quellbereiche und Verrohrungen in etwas eingezeichnet ist.
Wir hoffen, dass Ihnen der PLan etwas behilflich ist bei ihren Bemühungen gegen den Bebauungsplan. *

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Warum wird die Kreisumlage nicht gesenkt?

By admin um 8:53 am Mittwoch, Februar 10, 2010

Derzeit finden in den Kommunen die Haushaltsplanberatungen statt. In der letzten Ratssitzung wurde deutlich das der Haushalt der Stadt Sundern auf Grund des riesigen Defizits voraussichtlich nicht genehmigungsfähig ist. Besonders weh tut dabei der Stadt Sundern die Kreisumlage (10,7 Mio. Euro), deren Höhe der Kreistag des Hochsauerlandkreises festsetzt. Gestern stand eine Stellungnahem des CDU FRaktionsvorsitzenden Ludwig Schulte in der Presse, der ankündigte, dass die Kreisumlage nur dann erhöht würde, wenn der Landschaftsverband seine Umlage erhöht (die Landschaftsverbände werden von den Kreisen finanziert). Heute äußerte sich Bürgermeister Lins dazu und sieht dies als *positives Signal*
Dazu eine Stellungnahme von Matthias Schulte- Huermann (Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen Sundern):i

*Lieber Bürgermeister, so einfach geht das nicht: Da jongliert also Ludwig Schulte, der bisher in seiner Funktion als CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag kaum in Erscheinung getreten ist, mit seiner Macht bestimmen zu können, wie hoch die Erhöhung der Kreisumlage ausfallen wird – und schon klatscht Bürgermeister Lins Beifall. Gleichzeitig versteckt sich Ludwig Schulte hinter seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Landschaftsverband, indem er schon vorab ankündigt, dass eine Erhöhung der Kreisumlage von den Beiträgen an den Landschaftsverband abhängt. Hört man irgendwas von Einsparungsbemühungen in der Kreisverwaltung????? Wo ist die Übersicht der freiwilligen Leistungen, die beim Kreis eingespart werden könnten, sei es Zuschüsse bei der Bobbahn, Fehlinvestitionen in öffentliche Gebäude, etc. Und vor allem darf mal die Frage erlaubt sein: Warum denkt der Hochsauerlandkreis überhaupt darüber nach die Kreisumlage zu erhöhen, obwohl er Aktien im Wert von über 400 Mill. Euro an der RWE besitzt? Politisch sind die Äußerungen des Herrn Schulte ein reines Eingestehem seiner politischen Untätigkeit in den letzten Jahren. Es gibt auch nicht ansatzweise irgendetwas was er politisch angestoßen hätte um die Ausgaben des Hochsauerlandkreises zu reduzieren. Er hat es ja letztlich auch nicht nötig, weil seine Partei im Kreistag mit 28 von 54 Stimmen alleine beschließen kann, was der Kreis von den Kommunen kassiert um den Kreishaushalt zu finanzieren.*

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Änderungen für den neuen Regionalplan vorgeschlagen

By admin um 11:06 am Montag, Februar 8, 2010

Im letzten Planungsausschuss wurden folgende Änderungen für den neuen Regionalplan beschlossen:

1. Stockum wird nicht mehr als allgemeiner Siedlungsbereich sondern neu als *Freiraum und Agrarbereich* dargestellt, da der Ortsteil weniger als 2000 Einwohner hat. Dies hat zur Folge, das gewerbliche Ausweisungen in Stockum zukünftig erschwert werden.

2. Der Bereich *Lange Erlen* in HACHEN (8,5 ha) wird nicht mehr als Industriefläche dargestellt. Die Fläche soll zukünftig dem Hochwasserschutz und der Schaffung von Retentionsräumen dienen.

3. Das Gewerbegebiet Selscheder Feld II wird ebenfalls nicht mehr als Industriefläche dargestellt, weil eine ökonomische Erschließung nicht gewährleistet ist.

4. Neu als Industriefläche werden die Erweiterungsflächen der Firma Lübke in Stemel (ehemaliger Sportplatz) dargestellt.

5. Entgegen dem Vorschlag der Verwaltung wurde die Industriefläche Bassmanns Siepen (südlich von Hachen) nicht aus der Darstellung als gewerbliche Fläche rausgenommen.

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