Fragen an die WP und WR zu den Vorwürfen des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Klaus Korn

By admin um 20:35 am Sonntag, Mai 30, 2010

Leserbrief der BI gegen die Steinbrucherweiterung

Fragen an die Vertreter der heimischen Presse von Westfalenpost und Westfälischer Rundschau:

War der Anruf beim Bürgermeister der Stadt Sundern,Detlef Lins, zum Fall „Klaus Korn“ wirklich die Sache Wert?
Wird das Verhältnis der kritischen Leser und Bürger zu den Pressevertretern nicht durch solche Vorfälle negativ belastet?
Wer traut sich noch, kritische Informationen an die Presse weiter zu geben?
Entwickelt sich die heimische Presse zum „Hofberichterstatter“?
Mein Verständnis von Pressearbeit sieht anders aus. Ich dachte bisher, die Presse würde helfen, Missverständnisse aufzuklären und öffentlich anzuprangern und nicht Informanten zu „verpfeifen“ nach dem Motto: „Detlef, ich weiß was!“
Große Firmen und Konzerne haben genug Macht und Möglichkeiten ihre Interessen durchzusetzen. Auch wenn sie es nicht immer geschickt machen wie bei dem Verwaltungsgerichtsverfahren zur Unter Schutz Stellung des Kalkbuchenwaldes Rieke.
Die einfachen Menschen benötigen Hilfen und Unterstützung – insbesondere durch eine freie und unabhängige Presse.
Wenn Klaus Korn, bekannt als ein kritischer Vertreter in Stadtrat, die betroffenen Bürger über eine geplante Steinbrucherweiterung rechtzeitig informierte, dann darf das nicht zur Anprangerung im Stadtrat und zu kritischen Stellungnahmen durch die heimischen Pressevertreter führen.
Wir von der Bürgerinitiative BIgS sind ihm sehr dankbar dafür.
Selbst die Bezirksregierung Arnsberg lobte in einem langen und sachlichen Gespräch das Engagement der BIgS. Nur so konnten jahrelange Verstöße durch den Betreiber des Westenfelder Steinbruches und das eklatante Versagen der zuständigen Aufsichtsbehörden aufgedeckt werden.

Wir meinen, Klaus Korn hat für sein Eintreten zur Rettung der bedrohten Natur – und dieses nicht nur im Steinbruch-Erweiterungsgebiet – den Umweltpreis der Stadt Sundern redlich verdient

Max Lehnert

(zum Hintergrund der Stellungnahme der BI für diejenigen die den Zusammenhang nicht (mehr) wissen: Klaus Korn hatte nach einer Sitzung der Sorpesee GmbH Pressevertreter darüber informiert, dass das Freibad in Amecke nicht wieder eröffnet wird. Daraufhin hatte jemand (WR) Bürgermeister Detlef Lins über dieses Gespräch informiert, der darin einen Verstoß gegen die Geheimhaltung sah. In einer Vorlagefür den Stadtrat wurde Klaus Korn dann vorgeworfen, dass er bereits in der Vergangenheit gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen habe, weil er öffentlich von einem behördeninternen Scopingtermin des RP zur Steinbrucherweiterung Westenfeld berichtet hatte. Dieser Zusammenhang veranlasste den FDP- Fraktionsvorsitzenden Ehrenberg Klaus Korn als *Mehrfachtäter* zu bezeichnen und es wurde beschlossen Klaus Korn aus der Sorpesee GmbH auszuschließen. In der WP wurde Klaus Korn und die Grünen heftig angegangen, Bisher wurden *grüne* Stellungnahmen auf den Ehrenbergbericht in der WP nicht gebracht.

)

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Horst (Metro): Es geht um Interessen eines Grundbesitzers (WR) oder: Notwendige Neutralität ist nicht gewahrt (WP)

By admin um 22:04 am Donnerstag, Mai 27, 2010

In WP und WR steht heute ein Leserbrief von Horst Schulte. Horst ist Wirt der Jugendkneipe Metropol, das im Zuge der Planungen für ein Einkaufszentrums im Bereich Schulte- Ufer/Becker- Jostes platt gemacht werden soll.
Der Leserbrief wurde in der WR um einen Absatz gekürzt.

*Liebe Sunderner und Sunderanerinnen!
Da kommt ein Investor aus Düsseldorf und erzählt uns Sunderanern, wie wir einkaufen sollen. Der Mann aus der Großstadt und der Provinzler von´s Dorf. Dieser Eindruck macht sich breit.
(nur in der WP: Komischerweise ist der Dreh- und Angelpunkt die Schulte- Ufer Ruine und ein Stadtmarketing- Geschäftsführer, welcher der Schulte- Ufer Familie wohl sehr nahe steht. Hier ist in meinen Augen die notwendige Neutralität nicht gewahrt.)
Wenn mann sich den Sachverhalt des geplanten Einkaufszentrums genau ansieht, geht es hier wohl vornehmlich um die Interessen von Schulte- Ufer. Die wollen ihr Ding für einen hohen Preis loswerden. 7 Millionen Euro sind im Gespräch.
Das bedeutet: Schulte- Ufer hat hunderte Arbeitsplätze nach Asien verlagert. Viele langjährige Mitarbeiter in die Arbeitslosikeit entlassen. Und will heute noch ihre *Bruchbude* versilbern. Und aufgepasst:
Nach dem Abriss dürfen wir Bürger noch den Bodenaushub entsorgen, wie im letzten Jahr die Parkplatzsanierungen an der Umgehungsstraße. Obwohl der Verursacher noch in Westenfeld Geld verdient.
Verkehrte Welt meine ich.*

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Landrat beschließt Schließung des Bildungszentrums Sorpesee

By admin um 22:52 am Dienstag, Mai 25, 2010

In einer Presseerklärung kündigt heute der Landrat des Hochsauerlandkreises an das Bildungszentrum Sorpesee zu schließen. Darüber habe er die Mitarbeiter und Kreistagsfraktionen informiert so heißt es in der Erklärung.
Normalerweise unterliegt eine solche Entscheidung dem Kreistag. Offensichtlich will Landrat Dr. Karl Scheider den Kreistag aber vor vollendete Tatsachen setzen:

Bildungszentrum Sorpesee: Hotelbetrieb vor Schließung

Das Bildungszentrum Sorpesee des Hochsauerlandkreises in Sundern-Langscheid soll geschlossen werden. Landrat Dr. Karl Schneider hat bereits die Mitarbeiter, die Kreistagsfraktionen und weitere Beteiligte informiert. „Der Entschluss fällt dem Kreis nicht leicht, aber die jährliche Unterdeckung für das Bildungszentrum kann vom Kreis einfach nicht mehr getragen werden“, begründet Landrat Dr. Schneider den Vorschlag.

Der Zuschuss für das Bildungszentrum beträgt für den Hochsauerlandkreis jedes Jahr zwischen 250.000 und 300.000 Euro. Alle bisherigen Sparmaßnahmen haben nicht ausgereicht, das Haus kostendeckend zu betreiben. Für das Jahr 2011 werden dem Kreis nach bisherigen Schätzungen etwa 10 Millionen Euro im Haushalt fehlen, so dass schon jetzt nach Einsparmöglichkeiten gesucht wird und alle freiwilligen Leistungen auf den Prüfstand gestellt werden müssen. „Unser Ziel ist, für alle Mitarbeiter eine sozialverträgliche Lösung zu finden. Die letzte Entscheidung über eine Schließung muss allerdings der Kreistag treffen“, erläutert der Landrat weiter.

Das Bildungszentrum in der Brunnenstraße bietet Räumlichkeiten für Tagesveranstaltungen oder mehrtägige Seminare und verfügt im Hotelbetrieb über 24 Doppelzimmer und 7 Einzelzimmer. Es wird seit rund 40 Jahren insbesondere von der Volkshochschule Hochsauerlandkreis sowie von anderen Bildungsträgern und Vereinen genutzt.

Kontaktdaten:
Pressestelle Hochsauerlandkreis
Martin Reuther (V.i.S.d.P.)
Steinstraße 27
59872 Meschede
Fon: 0291/94-1458
Fax: 0291/94-26134

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warum will die FDP eigentlich das die Sorpesee GmbH nichtöffentlich tagt?

By admin um 12:42 am Samstag, Mai 22, 2010

Herr Ehrenberg glänzt in seiner langen Stellungnahme gegen Herrn Korn (siehe WP und WR vom 20.5.2010) mit wirtschaftsrechtlicher Unkenntnis. Offensichtlich spricht er von Dingen, die er zumindest noch nie nachgelesen hat. Ich will auf seine einzelnen Paragraphen hier nicht näher eingehen sondern mal den politischen Aspekt der ganzen Ehrenbergschen Versuche, Klaus Korn zu verunglimpfen, beleuchten:
Da ich ordentliches Mitglied der Sorpesee GmbH für die Grünen bin (Klaus Korn war in der letzten Sitzung nur als mein Vertreter anwesend) weiß ich, dass es bisher immer Usus war, dass die Sitzungen dieses Gremiums nichtöffentlich sind. Warum dies so sein muss, ist mir nicht klar. Nur eins ist mir klar: mit der Ehrenbergschen Rechtsverdrehung läßt sich das sicherlich nicht begründen.
Die Sorpesee GmbH ist eine öffentlich finanzierte Gesellschaft der Stadt Sundern. Ihr unterstehen u.a. die Campingplätze, das Freibad, das Haus des Gastes und auch das Hallenbad in Sundern. Dies sind alles Einrichtungen, die vom Steuerzahler finanziert wurden. Womit begründet sich, dass eine solche GmbH nichtöffentlich tagt? Darf der Steuerzahler nicht erfahren was mit seinem Geld passiert?
Schon als die Parkraumbewirtschaftungan der Sorpetalsperre im November letzten Jahres in der Sorpesee GmbH von allen anderen Parteien abgenickt wurde, habe ich mich gefragt, welchen Sinn diese nichtöffentliche Veranstaltung macht? Will die FDP mit der Nichtöffentlichkeit, die sie hier so lauthals fordert, nur verheimlichen, dass sie in all diesen entscheidenden Fragen immer mit der CDU stimmt und kritische Nachfragen von ihr kaum kommen? Und bekomme ich nun auch von der FDP die Androhung des Ausschlusses aus diesem wichtigen Gremium und eines Ordnungsgeldes, weil ich nun öffentlich gesagt habe, dass die Parkraumbewirtschaftung (auch in Amecke) mit Stimmen der FDP beschlossen wurde?
Bis heute ist mir nicht klar was an den öffentlichen Äußerungen des Herrn Korn, dass die Sorpesee GmbH beschlossen hat das Freibad nicht wieder zu eröffnen, nicht öffentlich bekannt werden darf.
Als Mitglied der Sorpesee GmbH werde ich in der kommenden Sitzung beantragen, dass die Gesellschaft genauso öffentlich tagt wie alle anderen Ausschüsse der Stadt Sundern und dass sich somit die Nichtöffentlichkeit auf die Punkte beschränkt die in der Gemeindeordnung festgelegt sind.

Matthias Schulte- Huermann
Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen
Zum Hafen 1
59846 Sundern

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Auch FDP – Fraktionschef sollte die Paragraphen, mit denen er um sich wirft, vorher erstmal lesen

By admin um 16:57 am Donnerstag, Mai 20, 2010

In der WP/WR steht heute mal wieder eine lange Stellungnahme des FDP Fraktionsvorsitzenden Ehrenberg unter der Überschrift:
*Auch Grünen- Fraktionschef hat sich an geltendes Recht zu halten*
Hierzu erhielten wir nachfolgenden Leserbrief:

*Wer anderen Rechtsverstöße vorwirft, sollte sich vorher gründlich informieren, worauf er sich dabei beruft. Doch Herr Ehrenberg (FDP) wollte entweder nicht gründlich lesen – oder er hat bewußt verschwiegen, dass die von ihm gegen Herrn Korn zitierten Paragraphen hier gar nicht zutreffen.
1) Die „strafrechtlich-relevante Vorschrift, in der geregelt wird, welche Sanktionen gegen Personen getroffen werden können, die gegen die Geheimhaltungsvorschrift verstoßen“ (O-Ton-Ehrenberg) in § 85 GmbHG betrifft eben nicht alle Personen, sondern ausdrücklich nur Geschäftsführer, Liquidatoren und Aufsichtsratsmitglieder. Meines Wissens ist Herr Korn weder Geschäftsführer noch Aufsichtsratsmitglied, und einen Liquidator benötigt die Sorpesee GmbH bisher nicht…
2) § 93 AktG betrifft nur Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft. Aber Herr Korn ist kein Vorstandsmitglied, und die Sorpesee GmbH ist keine Aktiengesellschaft (und rein vorsorglich: § 52 GmbHG hilft der FDP hier auch nicht weiter, weil sich diese Übertragung von Vorschriften nur auf Aufsichtsratsmitglieder bezieht!).
3) § 116 AktG betrifft nur Aufsichtsratsmitglieder einer Aktiengesellschaft. Aber Herr Korn ist kein Aufsichtsratsmitglied, und die Sorpesee GmbH ist keine Aktiengesellschaft (und wieder rein vorsorglich: § 52 GmbHG hilft der FDP auch hier nicht weiter!).
4) § 30 Gemeindeordnung betrifft die Tätigkeit als Rats- oder Ausschußmitglied. Hier geht es aber gar nicht um eine Rats- oder Ausschußsitzung sondern um eine Sitzung eines Gremiums einer GmbH. Hierfür ist maßgeblich, was im Gesellschaftsvertrag und in den Geschäftsordnungen dieser GmbH steht (die ich nicht kenne).
5) Die Teilnahme weiterer Personen an einer Gesellschafterversammlung schafft sehr wohl eine Öffentlichkeit, wenn diese Personen nicht vorher ausdrücklich zur Geheimhaltung (falls diese überhaupt erforderlich ist?) verpflichtet worden sind. Denn für diese Teilnehmer gilt sonst keinerlei Verschwiegenheitsanforderung; sie sind ja weder Gesellschafter noch Geschäftsführer noch Aufsichtsratsmitglieder …
6) Aus dem Leserbrief von Herrn Ehrenberg ist nicht ersichtlich, welches Geheimnis Herr Korn überhaupt ‚verraten‘ haben soll. Vielleicht äußert sich die FDP mal konkret dazu? Falls es darum gehen sollte mitzuteilen, dass nach den Planungen der Sorpesee GmbH das Freibad Amecke geschlossen bleiben soll, so besteht an dieser Information ein erhebliches öffentliches Interesse: Auch ich möchte als gelegentlicher Besucher dieses Freibades gerne wissen, ob ich diesen Sommer wieder per Fahrrad zum Freibad nach Amecke fahren kann, oder ob ich besser ein anderes Reiseziel suche! Und lange hätte die Sorpesee GmbH dieses ‚außergewöhnliche Geschäftsgeheimnis‘ doch nicht für sich behalten können, denn bald hätten verhinderte Besucher vor dem Tor des Freibads gestanden!

Reinhard Loos
Arnsberg
Alter Soestweg 42

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FDP im HSK geht in die Fundamentalopposition

By admin um 17:06 am Sonntag, Mai 16, 2010

Hochsauerland. Der Kreisvorstand der FDP im Sauerland spricht sich einhellig gegen eine Ampel-Koalition aus. Die 3 wichtigsten Gründe sind: 1.) Der Wähler in NRW hat sich für eine linke Mehrheit entschieden. Die FDP hat das zu akzeptieren und muss deshalb in die Opposition gehen. 2.) Es gibt keine inhaltlichen Überschneidungen mit den Grünen in den Bereichen Energie, Bildung, Wissenschaft, Verkehr, Umwelt, Landwirtschaft und Industriepolitik. Damit ist eine Ampel auch inhaltlich ausgeschlossen. 3.) Die FDP muss zu ihrem Wort stehen. Sie hat vor der Wahl eine Koalition mit SPD und Grünen ausgeschlossen.

Der Kreisvorstand warnt davor, die Glaubwürdigkeit der FDP aufs Spiel zu setzen.

aus www.dorfinfo.de

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Der Kanalbau und die Kostensteigerungen!

By admin um 12:42 am Sonntag, Mai 16, 2010

In der vergangenen Sitzung des Betriebsausschusses wurde über den Stand laufender Baumaßnahmen im Kanalbereich diskutiert. Schwerpunktmäßig ging es dabei um die Gründe für die Verzögerungen (und damit auch Kostensteigerungen) bei der Baumaßnahme an der Silmecke, die den ganzen Winter über den Verkehr an der Landstraße behindert hat. Insgesamt ist bei der Maßnahme mit 60000- E Kostensteigerung zu rechnen. Die Verwaltung begründet dies damit, dass nicht dokumentierte Versorgungsleitungen längs der Kanaltrasse die Arbeiten verzögerten (v.a. gab es Schwierigkeiten mit der Telekom) und wegen technischer Schwierigkeiten beim sog. *Berstlingverfahren*. (grabenlose Rohrverlegung durch Horizontalborhung). Auf Grund *nicht zu erwartender hoher Bodenwiderstände* wurde ein Austausch der Berstlingmaschine erforderlich
Erhebliche Kostensteigerungen gab es aber auch bei anderen Baumaßnahmen: Tyskerströtken in Dörnholthausen: Auftragssumme 124500,- tatsächlich Baukosten: 147400,-.
Und auch die Kanalsanierung im Zuge des Ausbaus der Sorpepromenade ist erheblich teurer geworden: Der Haushaltsansatz betrug hier 180000,- E , der bisherige Ausgabenstand liegt bei 210000,- E. Vermerkt wurde in der Vorlage, dass die Schlußrechnung vorliegt und z.Z. vom Tiefbauamt geprüft wird. Nachfragen von Ratsmitglied Schulte- Huermann, wie denn nun der endgültige Kostenstand sei, konnte die Verwaltung nicht beantworten. Dies ist umso erstaunlicher, da schon in einer Vorlage vom 20.11.2009 die gleiche Bemerkung stand: *Die Kanalbaumaßnahme ist insgesamt abgeschlossen. Die Schlußrechnung liegt vor und wird z.Z. vom Tiefbauamt geprüft.*. Offensichtlich prüft das Tiefbauamt nun bereits ein halbes Jahr die Schlußrechnung. Die detaiilierten Gründe hierfür wollen die Grünen von Bürgermeister Lins wissen. Ebenso stellt sich die Frage der Kostenverteilung: Die Kanalsanierung wurde offensichtlich überwiegend notwendig weil die Sorpepromenade gebaut wurde, von daher ist eine komplette Kostenverschiebung in den Kanalhaushalt (der über die Gebühren finanziert wird) nach Ansicht der Grünen unzulässig.

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Post Stockum: Grüne beantragen Akteneinsicht!

By admin um 20:50 am Samstag, Mai 15, 2010

An die Stadt Sundern
Bürgermeister Lins

Betr. Postservicestation Stockum
Hier Antrag auf Akteneinsicht

Sehr geehrter Herr Bürgermeister

In der letzten Ratssitzung ist zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bezüglich der Poststation Stockum laut Protokoll gesagt worden, dass *der seinerzeit für die Post vorgesehene Anbau, mit finanziellen Miteln der Stadt
und Eigenleistung der Feuerwehr hergestellt wurde. Eine Bindung der Post an
das Gebäude sei nicht gegeben.*

In der Presse (WP vom 6.5.2010) wird der Sachverhalt folgendermaßen wiedergegeben:

*Doch leider fehlt bislang ein geeignetes Ladenlokal. Das berichtete
Bürgermeister Detlef Lins auf Anfrage der Grünen-Fraktion in der
Ratssitzung. Allerdings hatte die Post kürzlich schon einen neuen Betreiber
gefunden, der aber einen Rückzieher gemacht hat. „Jetzt geht die Suche
weiter“, so Lins. Der Bürgermeister stellte auch klar, dass die Räume im
Stockumer Feuerwehrgerätehaus keine Option mehr sind. Zwar seien dort vor etlichen Jahren solche Räume eingerichtet worden, doch als die Post umzog,
seien alle rechtlichen Belange geregelt wollen. „Es gibt dort keine
Ansprüche mehr“, so Lins, das hätten seine Gespräche mit Ortsvorsteher
Raimund Klute ergeben, der damals Löschgruppenführer in Stockum war*

Nach unseren Informationen gab es nach dieser Berichterstattung eine neue
Bewerbung. Diesem Bewerber ist allerdings durch den Ortsvorsteher Herrn
Klute gesagt worden, dass in der Feuerwehr keine Post mehr errichtet werden
könne, weil der Raum anderweitig vermietet sei.

Dazu fragen wir:

Wie teuer war der für die Post errichtete Anbau für die Stadt Sundern?

Welchen Wert besaßen die erbrachetn Eigenleistungen der Feuerwehr und andere Spenden?

Wer ist zuständig für die Vermietung? Die Feuerwehr oder die Stadt?

Wenn die Stadt zuständig ist: Hat der Bürgermeister die Frage der Vermietung
an den Ortsvorsteher delegiert?

Wer bekommt die Mieteinnahmen und wer ist zuständig für Renovierung und
Instandhaltung?

Warum ist der Bürgermeister der Ansicht, dass die Räume in der Feuerwehr
*keine Option mehr für die Post sind*? Wir erinnern in diesem Zusammenhang
daran, dass nicht nur der Anbau von der Stadt finanziert wurde, sondern dass
auch die freiwilligen Leistungen gerade aus dem Grunde in den Umbau
geflossen sind, weil man für den Ortsteil Stockum wiederum eine Post haben
wollte.

Ist die Aussage des Ortsvorsteher richtig, das die Räume bereits vermietet
wurden. Wer sind die Vetragspartner des Mietvertrags? Wann wurde er geschlossen?

Gleichzeitig beantragt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Akteneinsicht in
die entsprechenden Unterlagen.

Mit freundlichen Grüßen

Korn
Fraktionsvorsitzender

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Aufforderung an die Landesgrünen: *Vergesst uns nicht!*

By admin um 21:38 am Freitag, Mai 14, 2010

Hallo Johannes Remmel,

herzlichen Glückwunsch zum tollen Wahlergebnis! Jetzt könnt ihr gestärkt in die Koalitionsverhandlungen gehen. Vergesst uns aber nicht!

Da die anderen Parteien weiter auf den ungebremsten Flächenverbrauch setzten, ist es wichtig dagegen zu halten.

Im Röhrtal laufen die Planungen für die Ortsumgehungen von Stemel und Müschede. Wenn es zum Bau dieser Straßen käme, würden wertvolle Lebensräume von vielen seltenen Tier-und Pflanzenarten zerstört.

Bei einem Ortstermin zur Röhrtalbahn wurde diese Problematik und die A46 angesprochen.

Bärbel Höhn konnte uns nichts versprechen und verwies auf den Planungsstand. Unabhängig vom Planungsstand müssen diese Straßenbauprojekte gestoppt werden.

Für Arnsberg, Sundern und Meschede werden neue Landschaftspläne erstellt. Damit es keine Pseudopläne sind, müssen neue Kriterien einfließen. Biotopverbund und Flächenextensivierung müssen fest geschrieben werden. Die Entwicklungsziele müssen umgesetzt werden. Die Landschaftspläne dürfen nicht weiter gegen die Bebauungs- und Flächennutzungspläne untergeordnet sein.

Wir brauchen für unser Land klare Vorgaben, welches die Zerstörung von bedrohten Lebensräumen mit seltenen Tier-und Pflanzenarten untersagt. Die Natur muss Vorrang haben vor umweltzerstörenden Projekten.

Die neue Rote Liste der Mollusken zeigt es eindeutig auf: Es muss jetzt gehandelt werden, damit das Artensterben gestoppt wird!

Auf baldige Antwort

Gruß Klaus

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Post in Stockum, eine unendliche Geschichte

By admin um 11:57 am Donnerstag, Mai 13, 2010

Zum Thema Post in Stockum hatte die Grüne Ratsfraktion schon des öfteren im Stadtrat an die Versprechungen der Post erinnert. Leider ist bisher nichts geschehen und es stellt sich die Frage warum nicht. Nun hat der Ortsvorsteher von Stockum Herr Raimund Klute nachfolgendes Schreiben auf die Internetseite www.stockum-sauerland.de setzen lassen.
Dazu folgende Anmerkung:
Offensichtlich ist der Raum in der Feuerwehr, der damals extra für die Post errichtet wurde, heute wieder geeignet, wenn sich jemand findet der die Post dort betreiben möchte. Und es gibt einen Interessenten, der die Räume zu diesem Zwecke gerne anmieten würde. Nach uns vorliegenden Informationen soll der Ortsvorsteher dem Interessenten aber gesagt haben, dass es nicht möglich wäre den Raum für Zwecke der Postnutzung anzumieten, da er bereits vermietet sei. Soweit wir wissen ist er aber bisher nicht vermietet.
Welches Ziel verfolgt der Ortsvorsteher mit solchen Falschmeldungen?

Text des Ortsvorstehers:

Post in Stockum, eine unendliche Geschichte
Vor über 16 Jahren hat die Feuerwehr extra für die Post einen Anbau gemacht, damit in Stockum weiter einen Poststelle betrieben werden konnte, wir haben uns da sehr bemüht.

Die Poststelle wurde jedoch kurz darauf trotzdem aufgegeben, weil die Poststellen „privatisiert“ wurden. Ein paar Jahre bei Vielhabers und in der Gärtnerei Klute wurden jeweils wegen Vertragsänderungen und Vergütungskürzungen durch die Post immer wieder beendet. Es wurde dann einfach für die Betreiber uninteressant, der gute Wille der Betreiber war da.

Hier scheint klar zu sein, dass die Politk der Post solche Poststellen einfach nicht wollte.

Nun ist Stockum seit über 3 Jahren ohne Post, die Aufgaben werden durch die Postzusteller erledigt. Eine Poststelle in Stockum wäre besser – keine Frage.

Es ist aber nicht einfach, denn ich habe in der Vergangenheit mehrere Gespräche mit den Vertretern der Post geführt, Herrn Schneider und Herrn Schlitt, wie es weitergehen könnte. Möglich wäre in Stockum eine Post- Agentur, das ist die kleinste Einheit, wo Briefmarken verkauft und Pakete angenommen werden- das wäre ja auch schon was.

Daraufhin ist mit vielen möglichen Betrieben gesprochen worden, keiner ist mit den Bedingungen der Post einverstanden.

Heute habe ich noch mit Sabine Lange von der Heißmangel am Markt gesprochen, welche das gerne übernehmen würde. Das scheitert aber an der Vorgaben der Post, dass die Agentur jeden Werktag von Montag bis Samstag geöffnet haben muss. Unsere Heißmangel ist aber montags und samstags geschlossen.

Eine Lösung also ist nicht in Sicht. Wer also gerne eine Post- Agentur betreiben möchte, kann sich direkt an die Post wenden, zuständig ist Herr Schlitt, Telefon 069/90906630.

Sonst bleibt das wahrscheinlich eine unendliche Geschichte.

Euer Ortsvorsteher Reimund Klute

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