unerwartete Schwierigkeiten bei der malisch-deutschen Eheschließung

By admin um 0:20 am Mittwoch, Juli 21, 2010

Die geplante Ehe zwischen einem Malier und einer Deutschen in Sundern stößt weiterhin auf Schwierigkeiten. Das Standesamt Sundern schickte die vom Malier vorgelegten Papiere zur Überprüfung an die deutsche Botschaft in Bamako. Hierfür mußte der Mann aus Mali 600,- bezahlen. Die deutsche Botschaft beauftragte einen Rechtsanwalt, der nach Segou reiste um im dortigen Rathaus die Geburtsurkunde zu überprüfen. Er kam dabei zum Ergebnis, dass der Vornahme (den der Malier von Anfang an benutzt und der in der eingereichten Urkunde und in seinem Pass steht) nicht mit dem Vornahmen in der Ursprungsurkunde übereinstimmt. Somit ist die deutsche Botschaft der Auffassung, dass die vorgelegte Geburtsurkunde gefälscht ist. Damit ist für den Standesbeamten in Sundern klar, das er keine Ehe schließen kann und will.
Der Malier allerdings ist sich keiner Schuld bewußt, er hält das ganze für einen Schreibfehler oder für etwas was überall in Afrika passieren kann.
Nicht nur er hat übrigends das Problem: Auch der Bürgermeister der altehrwürdigen Kulturmetropole Segou hat das gleiche Problem. Wen das interessiert und gleichzeitig der französischen Sprache mächtig ist kann dieses im nachfolgenden Zeitungsartikel nachlesen. Dem Afrikaner bleibt nun offensichtlich nichts anderes übrig als seine Identität in Mali selbst überprüfen zu lassen. Sollte er dort zum Ergebnis kommen, dass er gar nicht existiert, so müssen wir weiter überlegen, wie er als *Nichtexistenter* heiraten kann.

Hier nun das Problem des Bürgermeisters von Segou:
Segou : Problème d’identité du maire : Qui est maire à Ségou entre Ousmane et Bazoumana Simaga ?
26/01/2010 02:09:00 DeltaTribune
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Il y a deux semaines, comme une traînée de poudre, une rumeur en provenance de Bamako, faisait état d’un démêlé entre le maire et la justice à propos de son identité. Les gens s’y sont intéressés car c’était suite à une sortie médiatique au cours de laquelle le maire lui-même avait implicitement reconnu l’existence de « plusieurs appellations le concernant », avant de banaliser la question.

Mais l’existence de deux pièces d’état civil (voir facsimilé ci contre) circulant sous les manteaux à segou au sujet de la même personne, continue de susciter des interrogations. En effet la première est la copie d’extrait d’acte de naissance n°3224. Elle est établie au nom de Ousmane Karamoko SIMAGA fils de Karamoko SIMAGA et de Fatoumata KALOGA, né le 18 septembre 1961 à 05h45 à la maternité de segou .Elle date du 09 Avril 2009 au centre principal de segou et signé par l’officier d’état civil Mamadou Diallo.

Ce qui est troublant, la dite copie renvoie à la souche n°928 de l’année 1961 établie cette fois ci au nom de Bazoumana SIMAGA, sexe masculin, fils de Karamoko SIMAGA et de Fatoumata KALOGA né le 18 septembre 1961 à 05h45 à la maternité de segou cf. la déclaration faite par le docteur ANDRE PUTHOD médecin chef de l’hôpital et de la maternité de la commune de segou.

Question A moins qu’il ne s’agisse de jumeaux, comment justifier autant de similitudes entre les sieurs Ousmane et Bazoumana. Si non pourquoi Ousmane Karamoko Simaga utiliserait l’acte d’état civil de Bazoumana et à quel fin ? Ousmane Simaga proclamé élu conseiller de la commune de Ségou est –t-il différent de ces deux messieurs cités ci dessus ? Autant de questions qui attendent des réponses.

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Hoffnung für das Tierheim in Illingheim?

By admin um 22:30 am Freitag, Juli 16, 2010

Deutscher Tierschutzbund begrüßt Koalitionsvertrag in NRW

Nach Beschlussfassung durch die Landesparteitage in Nordrhein-Westfalen am Wochenende begrüßt der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit seinem Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen den Koalitionsvertrag zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Viele der Forderungen der beiden Organisationen, wie die Einführung eines Verbandsklagerechtes für Tierschutzorganisationen und das ganz besonders dringliche Förderprogramm für Tierheime sind in den Koalitionsverhandlungen aufgegriffen und berücksichtigt worden.
„Es bewegt sich was im Tierschutz, das ist gut so und überfällig. Nun müssen rasch Taten folgen“, kommentiert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, den Vertrag. Zugleich ermutigt er die neue Landesregierung, auch die neuen Mehrheiten im Bundesrat unter anderem zur Einführung eines bundesweiten Verbandsklagerechts voll auszuschöpfen. „Wir brauchen dringend ein Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände, das im Umweltschutz schon lange selbstverständlich ist – und zwar bundesweit“, fordert Apel. Die Einführung eines Klagerechts für den Tierschutz nimmt eine Schlüsselfunktion beim Vollzug und der Einhaltung des Tierschutzrechts ein. Klare Rechtsverstöße oder strittige Praktiken und Vorhaben sollen so endlich gerichtlich überprüft bzw. korrigiert werden können. Erfreut aufgenommen wurde auch, dass SPD und Grüne die Warnsignale des Deutschen Tierschutzbundes gehört haben und ein Förderprogramm für Tierheime auflegen. Die Tierheime erfüllen neben ihren originären Tierschutzaufgaben überwiegend kommunale Pflichtaufgaben. Eine kostendeckende Erstattung für diese Aufgaben gibt es bisher nicht. Viele Tierheime, auch in Nordrhein-Westfalen, sind in Existenznot. „Wir gehen offen und zuversichtlich in die Zusammenarbeit, denn die Signale des Koalitionsvertrages sind eindeutig: Der Tierschutz erhält einen höheren Stellenwert als bisher“, erklärt Peer Fiesel, Präsident des Landestierschutzverbandes Nordrhein-Westfalen.
Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband begrüßen zudem das Bekenntnis der beiden Koalitionäre zur artgerechten und qualfreien Nutztierhaltung, zu einer stärkeren Förderung tiergerechter Haltungsformen und zu kürzeren Tiertransportzeiten, für eine deutliche Reduzierung von Tierversuchen, zu einer tierschutzgerechten Neuregelung der Wildtierhaltung, zu einer strengen Reglementierung bei der Haltung von Exoten im Privathaushalt und zu einer Neuausrichtung des Jagdrechtes nach Tierschutzkriterien.

Der Merkur, 01.07.2010 |

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Antrag Öffentlichkeit der Sorpesee GmbH

By admin um 9:18 am Donnerstag, Juli 15, 2010

An den Geschäftsführer der Sorpesee GmbH
Herrn Levermann

Sehr geehrter Herr Levermann

Hiermit stelle ich für die kommende Sitzung der Gesellschafterversammlung
der Sorpesee GmbH folgenden Antrag:

Die Gesellschafterversammlung der Sorpesee GmbH tagt grundsätzlich
öffentlich.

Begründung:

Gesellschaftsvertraglicher Zweck der Sorpesee GmbH ist es, als gemeinnützige
Gesellschaft die Erholung, den Sport und den Fremdenverkehr am Sorpesee zu
fördern. Diese Förderung wird realisiert durch Betreiben von 4 Zeltplätzen,
einem Strandbad, einem beheizten Freibad (jetzt geschlossen) und dem
Kurbetrieb. Hinzu kommt das Hallenbad in Sundern. . Die Sorpesee GmbH kommt
damit dem Interesse der Stadt Sundern nach, die Freizeiteinrichtungen im
Rahmen der Daseinsvorsorge der Erholung suchenden Bevölkerung zur Verfügung
zu stellen. Die Sorpesee GmbH steht in der Verfolgung ihrer gemeinnützigen
Ziele nur bedingt im Wettbewerb zu privaten Anbietern.
In den vergangenen Monaten gab es nun eine heftige Diskussion darüber, dass
der Fraktionsvorsitzende Klaus Korn von den Grünen öffentlich gegenüber der
Presse bekannt gab, die Sorpesee GmbH habe beschlossen, das Freibad in
Amecke zu schließen. Dies sei, so wurde es auch von Bürgermeister Lins
(ehemals Geschäftsführer der Sorpesee Gmbh ) öffentlich verkündet ein schwerer
Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht, der mit dem Ausschluss aus der
Gesellschaft geahndet werden könne, da die Gesellschaft nichtöffentlich
tage. Der Rat der Stadt Sundern beschloss daraufhin seinen Ausschluss aus
der Sorpesee GmbH.
Ich gehe davon aus, dass die Nichtöffentlichkeit der Sorpesee GmbH dem
gesellschaftsvertraglichen Zweck der Sorpesee GmbH widerspricht und
beantrage daher hiermit, dass die Sitzungen der Gesellschafterversammlung
zukünftig öffentlich tagen.

Mit freundlichen Grüßen

M. Schulte- Huerman

Mitglied der Gesellschafterversammlung
Bündnis 90/Die Grünen

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Leserbrief zur WP- Berichterstattung zu Abschiebefällen

By admin um 23:10 am Mittwoch, Juli 14, 2010

In der Westfalenpost stand in der vergangenen Woche eine Berichterstattung über den Antrag der Grünen eine gemeinsame Ausländerbehörde mit der Stadt Arnsberg zu bilden Der zuständige Redakteur Matthias Schäfer hatte die Sitzung nebulös und tendenziös kommentiert. Er warf den Grünen vor sie würden in der Diskussion Informationen der Kreisausländerbehörde für eigene Ziele nutzen.
Eine Gegenstellungnahme oder Konkretisierung was er damit meint brachte er bisher nicht. Die Frage ist daher zu stellen welche Ziele der zuständige Redakteur Herr Schäfer vertritt.
Ganz offensichtlich nicht die Zielsetzung demokratischer Meinungsfreiheit.
Hier nun ein weitere Leserbrief zum Thema den die WP bisher nicht veröffentlichte:

*Die Berichterstattung und die politische Diskussion über die Abschiebepraxis des HSK in Sundern erscheint mir zu wenig fallbezogen. Unsere verfassungsgemäße Rechtsordnung verlangt bei entsprechenden Verstößen Abschiebung. Dass sich die beiden Mitarbeiterinnen der Ausländerbehörde gern auf die Regelungsanwei-sungungen und damit die Verantwortung des Bundesamtes für Migration berufen, ist vielleicht verständlich, dennoch sind für die Art und Weise der Durchführung der eigentlichen Abschiebung die Mitarbeiter der Ausländerbehörde verwaltungs- und strafrechtlich allein verantwortlich.
Ein Fall aus Hachen im Jahre 2006 ist Gegenstand staatsanwaltlichen Ermittlungen, bei dem eine hochschwangere Frau morgens festgenommen und nach Angaben des Mannes in gefesseltem Zustand zum Flughafen Frankfurt verbracht wurde, um eine Abschiebung in die Ukraine durchzuführen. Die Odysse der Dauer, mehr als 20 Stunden, hatte für die Schwangere in kritischem Zustand tragische Folgen. Einige Wochen später erlitt sie als Folge eine Totgeburt!
Die mit einem EU-Bürger zusammenlebende Ukrainerin war bei der Stadt Sundern behördlich gemeldet und privat krankenversichert. Sie wollten bald heiraten. Bemer-kenswert ist die Tatsache, dass die Haftfähigkeit von einem älteren Arzt aus Bochum attestiert (Ferndiagnose) worden ist; Offensichtlich stehen hier Durchführungsbe-stimmungen eines Erlasses des Innenministeriums NRW aus 2009 in starkem Widerspruch. Auch dürfte bei dieser einzelnen Abschiebeaktion einer Schwangeren der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel (Verfassungsrang) nicht beachtet worden sein.
Übrigens: Der Mann und Kindesvater wurde bei der Abschiebaktion „fixiert“ und seiner Frau im Flughafenbereich die SIM-Karte aus ihrem Handy entfernt. Sie war nur notdürftig bekleidet und kam bei – 20 ° C in Kiew an. Eine tragische, aber wahre Abschiebepraxis!

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Zündorff
Hauptstr. 111

59846 Sundern

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Sorpequelle: Die Landschaftsbehörde wird ihrer Aufgabe nicht gerecht!

By admin um 21:38 am Dienstag, Juli 13, 2010

Die Landschafts- und Wasserbehörde des Hochsauerlandkreises werden nichts gegen den Ausbau der Sorpequelle unternehmen, obwohl sie bedauern, dass sie über diese Maßnahme nicht informiert worden sind. Für mich ist dieses eine Fehlentscheidung. Quellen gehören zu den geschützten Biotopen und dürfen nicht beeinträchtigt werden. Das Vorkommen von Dunkers Quellschnecke zeigt auf, dass für diese Quellregion folgende Maßnahmen erfolgen müssen: Weitläufig um den Quellraum dürfen keine Nährstoffe in das Grundwasser gelangen. Eine standortgerechte Vegetation mit Gehölzen muss zugelassen werden. Entstellte und überbaute Bereiche müssen zurück gebaut werden. Um den Biotop- und Artensterben entgegenzuwirken müssen die zuständigen Landschaftsbehörden ihrer Aufgabe gerecht werden und im Sinne von Natur und Umwelt handeln.

Klaus Korn
Bündnis 90/Die Grünen

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Grundschule Stockum- Endorf: Welcher Standort bleibt erhalten?

By admin um 22:14 am Sonntag, Juli 11, 2010

Für den Bereich Stockum und Endorf wird eine neue Grundschule gebildet, die als Bekenntnisschule geführt wird. Zunächst werden beide Schulstandorte erhalten, doch es ist davon auszugehen, dass auf Grund weiter rückläufiger Schülerzahlen ein Standort geschlossen wird. Die Entscheidung hierzu wird innerhalb der nächsten Zeit fallen. Dies verdeutlichte Bürgermeister Lins auf einer Bürgerversammlung in Stockum. Angeblich soll die Entscheidung transparent und offen gefällt werden. Offen blieb aber, welche Kriterien dafür eine Rolle spielen dürften. Kritisiert wurde in der Versammlung, dass innovative Konzepte zur Attraktivitätssteigerung der Schule in der Vergangenheit versäumt wurden: Insbesondere ein vernünftiges Ganztagsschulkonzept wurde nicht verfolgt. Ortsvosteher Klute schlug vor, dass auch die umliegenden Wohngebiete (z.B. Silmecke) die Möglichkeit hätten ihre SchülerInnen auf die Grundschule Stockum zu schicken. Hier solle die Stadt doch mehr Einfluss ausüben, dass dies geschehe. Dem wurde entgegnet, dass die neue Landesregierung plane die Grundschulbezirke wieder einzuführen. Von daher sei dies auch keine Lösung. Mittlerweile liegt allerdings der Koalitionsvertrag vor, der besagt, dass den Kommunen freigestellt werden soll, ob sie die Grundschulbezirke wieder einführen.
Angedeutet wurde in der Versammlung auch, dass es weitere Konzentrationsprozesse im Schulbereich geben könne. In der langfristigen Entwicklung könne es durchaus sein, dass die Schule Endorf.- Stockum ganz geschlossen würde und die Schüler nach Allendorf oder zur Marienschule gehen müssten.
Für die Grünen sind mehrere Kriterien wichtig um den Standort Stockum zu erhalten:
1. Ganztagsschulkonzepte müssen umgesetzt werden
2. Es muss ein attraktives Umfeld geschaffen werden um Familien mit Kindern in der unmittelbaren Umgebung der Schule zu halten.
3. Die Schulform sollte geändert werden: Statt Katholischer Bekenntnisschule ist eine Gemeinschaftsschule sinnvoller. Für eine solche Änderung sieht das Schulgesetzt allerdings vor, dass se von den Eltern beantragt werden muß und von 2/3 der Elten zu beschließen ist

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rot-gruener Koalitionsvertrag

By admin um 20:29 am Samstag, Juli 10, 2010

Seit Mittwoch steht der komplette Text des Koalitionsvertrags zwischen SPD und Grünen für die neue Landesregierung in NRW im Internet. Durch ihn ergeben sich auch Auswirkungen auf die Kommunalpolitik in Sundern.

Einige Auszüge aus dem 94 Seiten umfassenden Inhalt:

Von September 2009 bis Januar 2010 soll eine Evaluierung des Kindergartengesetzes (”Kibiz”) erfolgen; anschließend gibt es eine Neufassung mit Grundrevision.

Die Kommunen können Grundschulbezirke wieder einführen, die Verbindlichkeit der Grundschulgutachten und der Prognoseunterricht entfallen, und die unstrittenen Kopfnoten werden abgeschafft.

Für Kinder mit Behinderungen wird ein Inklusionsplan geschaffen.

In den nächsten fünf Jahren sollen mindestens 30 Prozent der allgemeinbildenden Schulen in der Sekundarstufe I zu Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden, in denen die Kinder mindestens bis zur 6. Klasse gemeinsam unterrichtet werden.

Die Gymnasien können selbst entscheiden, ob ihre Schülerinnen und Schüler das Abitur nach dem 12. oder nach dem 13. Schuljahr erreichen.

Es soll islamischer Religionsunterricht unter staatlicher Aufsicht eingerichtet werden, der von in Deutschland ausgebildeten Fachkräften entsprechend den Bildungsstandards in deutscher Sprache erteilt wird.

Das Gesetz zur Abschaffung der Studiengebühren soll noch in 2010 verabschiedet werden.

Bei den Landesmitteln für Weiterbildung werden die seit 2005 erfolgten Mittelkürzungen zurück genommen. Die dann geltende Summe wird verlässlich und verbindlich fortgeschrieben.

Die Kommunen sollen mehr eigenverantwortliche Entscheidungsmöglichkeiten für Zukunftsinvestitionen z.B. in Prävention und Energieeffizienz erhalten.

Die kurzfristige Entlastung durch eine Heraufsetzung des Bundesanteils bei der Übernahme der
Kosten der Unterkunft im Rahmen des SGB II hat höchste Priorität.

Die Gewerbesteuer soll erhalten bleiben und insbesondere die Bemessungsgrundlage – wie von den kommunalen Spitzenverbänden vorgeschlagen – verbreitert werden.

Eine Konsolidierungshilfe soll die überschuldeten Kommunen wieder in die Lage versetzen, einer geordneten Haushaltsführung nachgehen zu können; die Kosten werden überwiegend vom Land getragen.

Die Kommunen sollen ihren Anteil an der Grunderwerbsteuer zurückerhalten und damit wieder direkt an den Landessteuern beteiligt werden.

Die Wettbewerbsfähigkeit der Stadtwerke, die selbst gegenüber den vier großen Energieunternehmen zum Träger des Wettbewerbs und zum Entwicklungsmotor für regenerative und dezentrale Versorgungsstrategien geworden sind, soll gestärkt werden.

Die Wahlen der Bürgermeister und Landräte sollen schnellstmöglich wieder zusammen mit den Wahlen zum Rat und zum Kreistag stattfinden; die Stichwahl bei den Bürgermeisterinnen- und Bürgermeisterwahlen soll wieder einheführt werden.

Orientiert am bayrischen Modell sollen die Hürden bei Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden gesenkt und die Ausschlüsse eingechränkt werden; durch eine Modifizierung des Kostendeckungsvorschlags soll eine Unzulässigkeit aus diesem Grunde in Zukunft vermieden werden.

Angestrebt wird die Einführung eines allgemeinen Wahlrechts auf der kommunalen Ebene auch für Menschen ohne deutschen Pass, die lange in unserem Land leben.

In allen Teilen des Landes sind die Voraussetzungen für eine ausreichende, sichere, klima- und umweltverträgliche und möglichst preisgünstige Energieversorgung zu erhalten oder zu schaffen, die insbesondere die Errichtung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien begünstigen; dabei sind alle Möglichkeiten der Energieeinsparung zu berücksichtigen.

Für die Nutzung der Windenergie sind in den Regionalplänen Vorranggebiete für Windenergienutzung festzulegen, die insgesamt 2,0 Prozent der Landesfläche umfassen sollen. Der Anteil der Windenergie in NRW soll von heute gerade einmal drei Prozent an der Stromversorgung auf mindestens 15 Prozent bis 2020 vor Ort ausgebaut werden. Die Errichtung von Windenergieanlagen auf Forstflächen soll
unter Beachtung aller Schutzbestimmungen wie in den Bundesländern Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz ermöglicht werden.

Die Initiativen vieler Kommunen in NRW, ihre Strom- und Gasnetze nach Ablauf der Konzessionsverträge zu rekommunalisieren, soll unterstützt werden. Um die Übertragung der Netze zu erleichtern und rechtssicher zu gestalten, soll eine Bundesratsinitiative zur Änderung der entsprechenden Regelung im Energiewirtschaftsgesetz eingebracht werden.

SPD und Grüne beabsichtigen die Wiedereinführung der Jagdsteuer.

Kurzfristig will die neue Landesregierung die Initiative ergreifen und die flächendeckende Einführung von
Sozialtickets in den jeweiligen Zweckverbänden des Landes unterstützen, orientiert an den Zuschüssen des Landes für das Semesterticket sowie den Schülerfahrkosten. Die entsprechenden Mittel werden aus dem Landeshaushalt zur Verfügung gestellt.

Gegenüber dem Bund soll die Rücknahme der Kürzungen der Regionalisierungsmittel (für den ÖPNV) sowie ihre Dynamisierung in Höhe von 2,5 Prozent eingefordert werden.

Für eine weitere Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene wird sich die neue Landesregierung gegenüber dem Bund für eine angemessene kostendeckende Erhöhung der LKW-Mautsätze einsetzen. Die LKW-Maut soll weiter entwickelt werden und in einem ersten Schritt die Erhebung auf LKW ab 7,5t ausgeweitet sowie die Einführung progressiver Mautsätze umgesetzt werden.

Vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Mittel soll dem Erhalt von Straßen des bestehenden Straßennetzes Priorität eingeräumt werden, vor dem Neubau. Insbesondere die Landesstraßen unterliegen wegen zu geringer Aufwendungen einem massiven Instandhaltungsstau.

Eine Subventionierung von Flughäfen und Verkehrslandeplätzen aus Landesmitteln findet nicht statt.

NRW ist geprägt von großen demografischen Umbrüchen, die sich regional sehr unterschiedlich darstellen. Gemeinsam mit den Kommunensollen Programme entwickelt werden, mit denen die soziale Infrastruktur des Landes angesichts des demografischen Wandels zukunftsfähig gestaltet werden kann. Dazu sollen auch Mehrgenerationenkonzepte gehören.

Einkommensunabhängige Gesundheitsprämien sollen verhindert werden. Stattdessen wollen SPD und Grüne darauf hinwirken, dass die solidarische Krankenversicherung in Richtung einer Bürgerversicherung
weiterentwickelt wird.

Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit. Deshalb halten SPD und Grüne an dem Ziel eines einheitlichen Nichtraucherschutzes im Rahmen des Arbeitsschutzes fest.

Die flächendeckende Abschaffung von Widerspruchsverfahren hat den Rechtsschutz der Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt, den bewährten Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung geschwächt und die Verwaltungsgerichte in NRW erheblich belastet. Deshalb sollen Widerspruchsverfahren dort wieder eingeführt werden, wo dies nach sorgfältiger Prüfung sinnvoll ist.

Eine Breitbandversorgung ist wesentlicher Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge. Es ist ein “Masterplan“ im Dialog mit den Anbietern der Infrastruktur zu erstellen, um beispielsweise sicherzustellen, dass ländliche Regionen und kleine Betriebe nicht von Breitbandnetzen ausgeschlossen sind.

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Sunderns Wald blüht und gedeiht?!

By admin um 23:04 am Donnerstag, Juli 8, 2010

Für die letzte Ratssitzung hatten die Grünen beantragt den für den Stadtforst zuständigen Förster Dreeskornfeld einzuladen um zum einen darzustellen wie er (trotz Kyrill) 50000,- E Mehreinnahmen aus dem Statdforst zur Haushaltskonsolidierung erwirtschaften will. Zum anderen wollten die Grünen wissen wie der Zustand seiner Laubholzneuanpfanzungen sei und wie er mit dem Wildproblem klarkäme.
Zu beiden Punkten antwortete Herr Dreeskornfeld, das keine Problem bestünde: Die geforderte Mehrleistung aus dem Stadtwald sei nachhaltig zu erwirtschaften, da erheblicher Durchforstungsrückstand vorhanden sei. Und bei den Laubholzpflanzunge gäbe es bisher kaum Verbissschäden.
Sein Wort in Gottes Ohr!
Zumndest besonders glaubwürdig erscheint es den Grünen nicht.
Zum Wildverbiss hier eine Stellungnahme aus dem Mescheder Bereich die uns zugesandt wurde, sie müssen dort den Namen Ortmann nur durch Dreeskornfeld ersetzen:

*Wer, wie Herr Ortmann, der Öffentlichkeit weismachen will, es gäbe in NRW kein Wald-Wild-Problem, spricht von Dingen, die mit der Realität nichts zu tun haben! Er leugnet wahrheitswidrig die Notwendigkeit absoluten Vorrangs für intakte Wald-Ökosysteme gegenüber einer an möglichst hohen Schalenwildbeständen interessierten, sportlich und gesellschaftlich motivierten Jagd. Es ist schon grotesk: Selbst in Zeiten eines die Menschheit bedrohenden Klimawandels und des beschleunigt vor sich gehenden Artensterbens ist die Macht einer nostalgisch auf Wildhege und Trophäenkult fixierten Jagd ungebrochen! Wo bleibt die Verantwortung der „Grünröcke“ für gesunde und artenreiche Mischwälder, auf deren Nachhaltigkeit all seiner lebenswichtigen Funktionen wir in Zukunft mehr denn je angewiesen sein werden? Entgegen anderslautender Darstellung scheitert die Begründung naturnaher Wälder hierzulande fast überall an der uneinsichtigen, auf puren Eigennutz bedachten Blockadehaltung der Jäger. Dabei wäre dieses Ziel mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen bequem zu erreichen. Sündhaft teure Abzäunungen und weitere katastrophale Einbußen durch selektiven Wildverbiß sowie Schälschäden können wir uns nicht länger leisten! Als Konsequenz aus derartigem Fehlverhalten kann man auf ca. 60 % der bundesweiten Waldflächen öde Fichten- und Kiefernmonokulturen beobachten, die in erster Linie einer irrationalen Jagdleidenschaft geschuldet sind. Offenbar ist von seiten der Jäger bis heute jedoch kein echter Wille vorhanden, diesen haarsträubenden Zuständen ein Ende zu bereiten und gemäß dem Grundsatz Wald vor Wild als unabdingbare Voraussetzung für naturnahe Forstwirtschaft bzw. Naturverjüngung einen ökologisch orientierten Strategiewechsel zu vollziehen. Das geht aber nur über eine rigide Jagd mit Anpassung der Schalenwildpopulationen an die Waldvegetation! Wenn sich nun ausgerechnet die Jagdlobby so rührend um die Bewahrung der biologischen Vielfalt sorgt, dann nährt das den Verdacht, daß solch ein fadenscheiniges Argument nur für die Durchsetzung der eigenen Interessen herhalten soll. Da stellte sich unweigerlich die Frage, wer denn durch seine Verweigerungshaltung in Bezug auf die Schaffung tragfähiger Wilddichten den Niedergang der Biodiversität maßgeblich zu verantworten hat, wenn bspw. Buchen und Edellaubhölzer keine Chance haben sich naturgemäß zu entwickeln . Dasselbe gilt für die Waldbodenpflanzen! Zu fordern ist deshalb u.a. eine Angleichung der Schußzeiten des männlichen Schalenwildes an die des weiblichen Schalenwildes, ein Fütterungsverbot, effektive Jagdmethoden (Drück- und Riegeljagd), eine Abschaffung von Trophäenschauen und der Ersatz der Abschußpläne durch Mindestabschußpläne. Die zuständige Behörde bzw. der Forstbetrieb soll über die Entwicklung der Waldverjüngung in den einzelnen Jagdrevieren jährlich die Öffentlichkeit informieren.

Karl Josef Knoppik, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., KV Hochsauerland, Heilentrog 7, 59872 Meschede-Stockhausen*

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Positive Entwicklung im Fall des Malisch-deutschen Paares

By admin um 11:53 am Dienstag, Juli 6, 2010

Im Falle des in Hachen lebenden malisch-deutschen Paares, die in Sundern heiraten wollen zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Der Malier hatte sich am 1. Juni nur durch einen Fensterssprung und der Einlieferung ins Arnsberger Krankenhaus vor einer Abschiebung retten können. Das Ausländeramt war damals der Meinung, das eine Eheschließung auf Grund eines noch länger andauernden Überprüfungsverfahrens seiner Papiere in Mali nicht unmittelbar bevorsteht, so daß eine Abschiebung unumgänglich sei.
In einem Gespräch mit der Ausländerbehörde hatte sie sich dann aber bereit erklärt bei der deutschen Botschaft in Bamako nachzufragen wie der Stand der Dinge ist.
Heute nun teilte die Kreisausländerbehörde das Ergebnis mit:Die Überprüfung der Papiere sei in der nächsten Woche abgeschlossen und würden dann zum Standesamt Sundern geschickt. Bei einer positiven Entscheidung steht dann einer Eheschließung in Sundern nichts mehr im Wege.

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Sorpequelle zum Ziergarten ausgebaut?!

By admin um 18:11 am Montag, Juli 5, 2010

Ich bin entsetzt, dass die Sorpequelle in Wildewiese zu einem Ziergarten ausgebaut wurde. Dass ein so massiver Eingriff in ein geschütztes Biotop heutzutage noch vorgenommen wird, ist unfassbar. Das Landschaftsschutzgesetz verbietet ganz klar Beeinträchtigungen und Zerstörungen von Quellen, dies bestätigt auch die Untere Landschaftsbehörde des Hochsauerlandkreises. Die Diskussion über Quellschutz und Dunkers Quellschnecke in der geplanten Ferienhausanlage Amecke ist noch nicht abgeschlossen, daher müssten alle Sunderner in dieser Richtung sensibilisiert sein. Allein die Tatsache, dass aus Quellen das sauberste Wasser entgegen tritt, begründet einen Quellschutz bereits hinreichend. Der Schutz der Quellräume muss besonders wirksam sein, da sich schon kleinste Eingriffe ökologisch verheerend bemerkbar machen Nicht nur der eigentliche Quellraum benötigt absoluten Schutz, sondern auch vom Umfeld dürfen keine Beeinträchtigungen ausgehen. Die hochspezialisierten Lebensgemeinschaften müssen erhalten bleiben. Breit angelegter Quellschutz sichert uns und späteren Generationen die Vielfalt der Quelltypen mit den dort ansässigen hochspezialisierten Organismen. Darüber hinaus ist Quellschutz für das Wasser die sauberste Sache.

Klaus Korn

Bündins 90/Die Grünen

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