Schöne Feiertage

By admin um 10:15 am Freitag, Dezember 24, 2010

Die Grünen in Sundern wünschen allen Lesern schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Filed under: Uncategorized kommentieren »

*Achse des Bösen* oder *Kniefall vor dem Investor?*

By admin um 19:52 am Dienstag, Dezember 21, 2010

In der vergangenen Ratssitzung wurde gegen 4 Stimmen beschlossen, dass die Stadt Sundern gemeinsam mit dem Betreiber der Ferienhausanlage und der SAB das Zentralgebäude einer zukünftigen Ferienhausanlage finanziert. Hierzu steht ein Artikel in der WP der mit keinem Wort die Gründe der Neinstimmen wiedergibt.
Da die WP aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres Stellungnahmen der Grünen zu einer solchen Vorgehensweise nicht bringt hier nun 2 Stellungnahmen:
die erste ist eine Stellungnahme eines Leser auf den WP artikel in www.derwesten.de, die 2. ist die Stellungnahme der Grünen.

Auf den WP artikel schreibt Gerda Henscheidt in www.derwesten.de:

*Wie naiv und fortschrittsgläubig muss Mensch sein, dass er diese „Achse des Bösen“ am Vorbecken des Sorpesees begrüßt? Was muss noch passieren – Klimawandel, Gletscherschmelze, Umweltverseuchung, soziale Katastrophen – dass auch der kurzsichtigste Provinzpolitiker merkt, dass hier weniger mehr wäre!! Nur die Grünen („ach, die sind doch gegen alles …“) und ein Politiker aus der SPD votierten gegen dieses wahnsinnige, weil völlig überdimensionierte Projekt. (Es gab übrigens trotz europaweiter Ausschreibung nur einen Bewerber und der hat – das gab auch der Bürgermeister zu – noch kein erfolgreiches
Projekt auf die Beine bestellt!!! Unvorstellbar, dass man diesen Geschäftsleuten vertraut!!!) „Na ja, sind doch eh immer die selben, die meckern“, wird jetzt so mancher reaktionäre Geist denken. Wie immer … Aber warum lockt man die Touristen denn nicht mit Natur, Idylle, einem wirklich alternativen, weil nachhaltig entwickelten Ferienpark (wenn es denn überhaupt einer sein muss!!!)? Dass wäre innovativ!! Rundherum werden Bäder geschlossen, rotten nicht ausgelastete Ferienparks (Medebach ist ein gutes Beispiel!!) vor sich hin!! Und nun droht auch am Vorbecken ein Freizeitmonstrum, dass sich selbst jetzt schon überholt hat!! 60000 Besucher soll es im Jahr locken! Wäre das wirklich der Fall (was zum Glück stark bezweifelt werden darf!!!), droht ein Verkehrschaos – es sei denn, die Seestraße wird zur Umgehungsstraße ausgebaut!!! Und davon soll das Dorf profitieren? LÄCHERLICH! Die Ferienparkbesucher bleiben in ihrem „Gehege“, weil es dort schon Gastronomie und Lebensmittel gibt! Das ganze idiotische Projekt bring dem Dorf mit Sicherheit nichts Gutes! Fragen Sie mal die Medebacher!!! Mit viel Glück kommt die Stadt finiaziell mit einem blauen Auge davon. Kohle machen – auch das darf bezweifelt werden – allenfalls die Investoren. Oder werden hier nur Fördergelder verbrannt?? Was mich wundert: Warum protestieren die Amecker nicht? Sind wirklich alle begeistert?? „Amecke 21“ – das wäre ´mal was!!!*

und hier die Stellungnahme der Grünen:

Grüne: Badprojekt Amecke ist ein Kniefall vor dem Investor

In der vergangenen Ratssitzung wurde mehrheitlich mit Stimmen von CDU/SPD
und FDP beschlossen, dass die Stadt Sundern das Zentralgebäude für die
Feienhausanlage Amecke mitfinanziert. In dem geplante Zentralgebäuden soll
Rezeption/Shops/Restaurant/ Tagungsbereich/Sauna/Hallenbad und Freibad neu
errichtet werden. Bis auf das Freibad alles Anlagen, die primär der
Ferienhausanlage zu Gute kommen. Zudem wird durch die zusätzliche
Inanspruchnahme eines Eichenwaldes erheblich mehr Fläche verbraucht als
bisher geplant.
Das bisherige Freibad muß die Stadt auf eigene Kosten abreißen und das
Gelände veräußern.
Für die Grünen ist klar, das die Stadt mit der neuen Anlage eine Konkurrenz
für die eigenen defizitären Anlagen wie die Saunaanlage in Langscheid, das
neu renovierte Hallenbad in Sundern und das Schwimmbad in Langscheid
finanziert. Schon jetzt ist die teure Saunaanlage in Langscheid nicht
ausgelastet und das Hallenbad hat rückläufige Besucherzahlen.
Die Grünen halten den Beschluß der letzten Ratssitzung für
verantwortungslos, da er unkalkulierbare finanzielle Risiken beinhaltet. Im
Konkursfall des Betreibers trägt die Stadt das volle Risiko Hier wird mit
den Steuergeldern Harakiri gespielt.
Um diese Risiken zu verringern hatten die Grünen einen Alternativvorschlag
eingebracht, der aber von der Mehrheit aus CDU/SPD und FDP angelehnt wurde:
Die Stadt Sundern sollte mit den jetzt für das Freizeitbad vorgesehene
Mitteln das eigene Freibad sanieren und attraktiver gestalten, der Investor
auf eigene Kosten ein eigenes Hallenbad in seiner Anlage errichten. Die
Stadt sollte mit dem Investor darüber verhandeln, das der Betreiber der
Ferienhausanlage eventuel einen Zuschuss für das Freibad gibt.
Der Antrag der Grünen wurde leider gegen 4 Stimmen abgelehnt. Die Mehrheit
des Rates entschied sich dafür, dass die Stadt Risiken des Investors der
Ferienhausanlage mit übernimmt und das obwohl bisher auch nicht ansatzweise
klar ist wie und von wem die Ferienhausanlage betrieben werden soll.

Filed under: Uncategorized1 Kommentar »

Sundern braucht kein überdimensioniertes Einkaufszentrum

By admin um 8:48 am Freitag, Dezember 17, 2010

In der gestrigen Ratssitung wurde der Beschluß zur Aufstellung einen Bebauungsplans für ein Einkaufszentrum auf dem Schulte- Ufer – Gelände gefasst. Antonius Becker vertrat dabei für Bündnis 90/Die Grünen nachfolgende Position. Von den Grünen wurde darüber hinaus kritisiert, dass bei den Planungen nur noch um Einkaufen geht und nichts mehr für Jugendliche geplant ist. Im vergangenen Wahlkampf gab es hierzu Versprechungen der CDU. Offensichtlich haben sie sich aber zwischenzeitlich in Luft aufgelöst und es wird das genehmigt und beschlossen was der *Investor* vorsetzt.

*Zuerst mal denke ich, sind wir uns einig darin, dass in Sundern etwas getan werden muß. Die entscheidende Frage ist hier: *Wie kann die Kaufkraft in Sundern zukünftig besser gehalten werden???
Den allgemeinen Optimismus, dies mit einem neuen Einkaufszentrum in Insellage – sprich ohne direkte Anbindung an die Fußgängerzone zu erreichen, kann ich nicht teilen. Einkaufstechnisch gut aufgestellte Städte in mittlerer Größe – Neheim wäre als Beispiel zu nennen – sind deshalb erfolgreich, weil sie sich gegen große Einkaufszentren whren und stattdessen ihre Fußgängerzone und damit die Existenzen inhabergeführter Geschäfte stärken.
Was wir hier in Sundern nicht gebrauchen können, sind Leerstände in der Fußgängerzone und ein überdimensioniertes Einkaufsentrum, in dem am Ende Billigketten die Sunderner Kaufkraft binden.
Algemeines Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung sollte sein, uerst den Bedürfnissen der Stadt und ihrer Bewohner Rechnung zu tragen. Aus all diesen Erwägungen heraus prädiere ich dafür, jetzt keinen Schnellschuß zu machen, der nur unnötige Kosten verursacht. Statt großen arbeitsplatzvernichtenden Konzernen Tür und Tor zu öffnen, sollten wir den einheimischen Einzelhandel stärken, auch wenn es langwieiriger und schwieriger ist. Nachhaltiger nd sozialvertärglicher ist es aber auf jeden Fall.
Wie könnte nun eine Alternative zum Schulte- Ufer- Gelände aussehen?
Die Fußgängerzone kriselt am stärksten wischen der Eiche am Brunnen und Jostes Gässchen. Hier in der Mitte sollte eine Weiterentwicklung stattfinden. Dieser Standort würde gewährleisten, dass die Fußgängerone Mitte bleibt und die inhabergeführten Geschäfte gewinnen. In etwas entspricht dieser Standort der Varinate A des Investors. Das Leitmotiv dieses Projektes könnte sein: KLEINER ABER IN DER MITTE.
Sollte nun heute – und davon gehe ich aus – trot aller Vorbehalte der Beschluß zur Aufstellung des Babauungsplans für das Schulte- Ufer- Gelände verabschiedet werden, werden wir von Bündnis 90/Die Grünen uns enthalten. Wir möchten die Verwaltung anregen, dass folgende Punkte in der weiteren lanung und in den Verhandlungen mit dem Investor Berücksichtigung finden:
1. langfristige Bindung der vorhandenen Ketten in der Fußgängerzone
2. offene Fassadengestaltung des neuen Einkaufsentrums, kein U- Boot
3. Reduzierung der vom Investor geplanten neuen Parkpläte auf 11, um die Nutung der vorhandenen an der Röhr zu sichern und damit Laufkundschaft in der Fußrgängerzone bleibt.
Danke für ihre Aufmerksamkeit

Antonius Becker

Filed under: Uncategorized1 Kommentar »

Sorpesee GmbH tagt weiter nichtöffentlich

By admin um 22:03 am Freitag, Dezember 3, 2010

Heute fand eine nichtöffentliche Sitzung der Sorpesee GmbH statt. Das Mitglied der Grünen Matthias Schulte- Huermann hatte dort beantragt, das die Sitzungen zukünftig grundsätzlich öffentlich tagen.
Er begründetet dies mit folgenden Argumenten:
1. Gesellschaftlicher Zweck der Sorpesee GmbH ist es als gemeinnützige Gesellschaft die Erholung, den Sport und den Fremdenverkehr am Sorpesee zufördern. Damit steht die Gesellschaft nur bedingt im Wettbewerb zu privaten Anbietern. Von daher steht einer grundsätzlich öffentlichen Tagung nichts entgegen.
2. In den vergangenen Jahren hat die Sorpesee GmbH zusätzliche Aufgaben bekommen über die vormals in den Ausschüssen der Stadt Sundern öffentlich beraten wurden. Zu nennen sind hier vor allem die Übertragung des Hallenbades auf die Sorpesee GmbH.
3. Die Sorpesee GmbH wird im erheblichen Maße durch den Haushalt der Stadt Sundern subventioniert. Diese Gelder kommen somit vom Steuerzahler, somit besteht ein öffentliches Interesse an den Beratungen der Sorpesee GmbH.
4. Auch um Klarheit in der politischen Diskussion zu haben ist eine öffentliche Beratung notwendig. Unter den gegenwärtigen Voraussetzungen sind sämtliche Beratungen der Sorpesee GmbH als geheim anzusehen. Daraus zieht die Verwaltung die Schlußfolgerung, das *die Verletzung von Geheimhaltungspflichten mit Freiheitsstrafe bzw. Geldstrafe bestraft wird*. Eine Unterteilung in einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil wäre hilfreich um auch über die beratenen Themen politisch diskutieren zu können.

Der Antrag auf grundsätzlich öffentliche Beratung wurde abgelehnt. Das heißt in der Konsequenz, das wir hier leider über die auf der Gesellschafterversammlung beratenen Punkte wie Ausweitung der Parkgebühren, Sachstand zur Freibadplanung und Ferienhausanlage in Amecke, Verringerung von Campingbereichen etc. nicht berichten können, da sie der Geheimhaltungspflicht unterliegen und ein Bericht darüber mit Freiheits- bzw. Geldstrafe geahndet werden könnte.

Filed under: Uncategorized kommentieren »

Lange Geschichte fand glückliches Ende

By admin um 19:30 am Mittwoch, Dezember 1, 2010

Heute fand endlich die Hochzeit der deutschen Frau mit ihrem malischen Freund statt, über die Hindernisse die auf diesem Weg lagen hatten wir hier seit dem Frühsommer schon oft berichtet.
Damit geht eine lange Geschichte mit vielen Erlebnissen mit internationaler Bürokratie zu Ende. Wir wünschen dem Paar in Sundern alles Gute für die Zukunft. So wie wir den Mann aus Mali kennen wird er problemlos in Sundern eine Heimat finden, aber auch sich international beweglich zeigen.
Die Erlebnisse dieser Geschichte werden wir in geeigneter Form dann einmal veröffentlichen, wenn die Zeit dazu gekommen ist.
Nun heißt es für das Paar allerdings erstmal den Alltag zu organisieren.

Foto: https://www.gruene-sundern.de/wp-content/img_1605.JPG

Filed under: Uncategorized1 Kommentar »