Noch Plätze frei für die Gronaudemo

By admin um 12:00 am Sonntag, April 24, 2011

Mit dem Bus zur Anti-Atom-Demo nach Gronau

Der Kreisverband B´90 / DIE GRÜNEN hat noch Plätze frei im Bus zur Uranaufbereitungsanlage in Gronau.

Wer am Ostermontag, 25.04., mitkommen möchte, kann sich unter Telefon 0173/2685575 oder per Mail an info@gruene-hsk.de anmelden für den Bustransfer direkt zur Demo (10 EUR Fahrtkostenbeitrag, Kinder die Hälfte).

Zusteigemöglichkeit wird es in Meschede (Busbahnhof) um 10:00 Uhr, Arnsberg (Neumarkt) 10:30 Uhr und Neheim (Bahnhof) 10:45 Uhr geben. Ankunft in Gronau gegen 13 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 14 Uhr, Ende gegen 17 Uhr. Die Rückfahrt soll gegen 17.30 Uhr sein.
Für ganz Kurzentschlossene: einfach am Montagmorgen um 10:45 Uhr am Neheimer Bahnhof vorbeischauen.
Aktuelle Informationen zum Stand der Vorbereitungen, Abfahrts- und Rückkehrzeiten können unter www.gruene-hsk.de abgerufen werden.

Meldet euch, wäre doch schön, wenn alles Plätze belegt würden!

 

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Diskussionsveranstaltung zu Atomausstieg am 3.5.

By admin um 19:13 am Mittwoch, April 20, 2011

Einladung

Atomausstieg 2017 – Die Energiewende ist möglich
Oliver Krischer MdB B´90/DIE GRÜNEN,Sprecher für Energie und Ressourcen
25 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl erlebt Japan nach Erdbeben und Tsunami das bisher schwerste nukleare Unglück seiner Geschichte.Die Mehrheit der Bevölkerung will eine Welt ohne Atomkraft und deshalb müssen wir all unser Know-how, unsere Kreativität in Strategien der Effizienz, des Einsparens und in alternative Energien setzen. Die GRÜNEN wollen den endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft bis 2017 erreichen. Die zentrale Frage, über die wir gemeinsam diskutieren wollen, ist: Wie schaffen wir das und wie gelingt uns die Wende zu erneuerbare Energien? Was kostet das? Wie stark belastet das unsere Wirtschaft?Zu diesem Thema laden die GRÜNEN im Hochsauerland zu einer Diskussion mit OLIVER KRISCHER, Mitglied des Deutschen Bundestags und Sprecher für Energie und Ressourcen ein.“Wie schnell klappt der Atomausstieg?”Diskussion mit Oliver Krischer MdBDienstag, 3. Mai 2011, 19 UhrKolpinghaus Neheim, Kapellenstr. 8, 59755 Arnsberg
Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme!

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Hexenverfolgung: Antwort von Dr. Rainer Decker

By admin um 7:00 am Montag, April 11, 2011

Zum Stand der Forschung zum Thema Hexenverfolgung haben wir zwischenzeitlich Dr. Rainer Decker angeschrieben über den Wikipedia folgendes aussagt:

Rainer Decker (* 1949) ist ein deutscher Historiker mit dem Schwerpunkt Inquisition.

Er promovierte 1976 an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema Untersuchungen zur Zusammensetzung der Oberschicht in Paderborn von den Anfängen bis ins beginnende 17. Jahrhundert. Mittlerweile gilt Decker in ganz Europa als Experte zum Thema Hexenverfolgung. Besonders betrachtet hat er hierbei die Hexenprozesse in Deutschland und Italien. Er war unter Anderem als wissenschaftlicher Berater an verschiedenen Fernsehprojekten beteiligt.

 

Hier die Antwort von Dr. Decker:

Sehr geehrter Herr Schulte-Huermann,
für ernsthafte Forschungen über die Hexenprozesse im Sauerland bin ich immer zu haben. Nach meinen Studien aus den Jahren um 1980 beobachte ich die Szene weiter und ergänze meine damaligen Resultat gerne, wenn sich neue Informationen ergeben sollten.
Was Stockum angeht, muß ich aber damals wie heute Fehlanzeige melden, jedenfalls wenn es um die Frage geht, ob Einwohner von Stockum wegen Hexerei angeklagt waren. Das heißt nicht, daß es nicht so etwas gegeben hat, aber Beweise liegen dafür bisher nicht auf dem Tisch. Tücking ist kein Gegenargument. Ersten gibt er für seine Behauptung meines Wissens keine Quellen an – es handelt sich wohl um mündliche Überlieferung, nach mehr als 200 Jahren -, und zweitens, sogar wenn seine These stimmt – das ist durchaus möglich -, kann es sich bei den Hinrichtungen um Einwohner anderer Gemeinden des Gerichtsbezirks Stockum gehandelt haben, die eben zur Hinrichtung nach Stockum gebracht wurden. Ich füge Ihnen eine Seite aus meinem Artikel von 1981/2 bei und verweise besonders auf die 4./5. Zeile mit der Fußnote 87. Demnach gab es in Allendorf Hexenprozesse. Allendorf gehörte zum Gericht Stockum. Der von mir dort angeführte Brief des Lizentiaten Kaspar
Reinhard aus Werl ist vom 9. Okt. 1629. Darin schreibt er, er sei u.a in Allendorf tätig. Das würde zeitlich gut zu der Hinrichtung des Allendorfers Kaspar Kellermann Anfang November 1629 passen. Stockumer Einwohner sind also bisher nicht als Angeklagte von Hexenprozessen belegt.

Anders sieht es für Sundern, Hachen und Langscheid aus (siehe meine Anm. 85 und dazu meine Karte), aber das ist nur eine allgemeine Angabe. Die Hexenprozeßakten sind wahrscheinlich verloren. Daher hat es auch keinen Sinn, jemanden mit der Aufarbeitung der Prozesse im Raum Sundern zu befassen – die Quellenlage ist zu dürftig. Sparen Sie sich das Geld. Etwas Anderes wäre es, wenn irgendwo eine dicke Prozeßakte auftauchen würde. Das ist nicht ganz ausgeschlossen, Aber solange es dafür keinen Anhaltspunkt gibt, ist es das Suchen nach einer (vielleicht gar nicht vorhandenen) Nadel im Heuhaufen,.Was die Verantwortung für die Hexenprozesse angeht, so lag diese in erster Linie beim Landdrosten in Arnsberg und seinen Juristen, z.B. Kaspar Reinhard s.o. Damals wie heute war Arnsberg *die* Instanz für Sundern bei schweren Strafsachen. Wenn also jemand eine Rehabilitierung der Hexen im Sauerland aussprechen sollte, dann wäre das Landgericht in Arnsberg
die erste Adresse. Fragen Sie doch mal einen Juristen, ob nicht Nachkommen verbrannter Hexen einen Antrag auf Wiederaufnahme des Prozesses gegen ihren Vorfahren stellen sollten, mit dem Ziel eines Freispruchs……

Sollten sich für Sundern neue Erkenntnisse ergeben, wäre ich für den Hinweis dankbar.
Freundliche Grüße
Dr. Rainer Decker

 

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Hexenverfolgung: Lücke in der jüngeren Forschung?

By admin um 9:07 am Sonntag, April 10, 2011

Nachdem die Grünen den Antrag veröffentlichten das Thema Hexenverfolgung auch in Sundern aufzuarbeiten (siehe unten), erschien in der örtlichen Presse unter dem Titel *Jüngere Forschung blieb unerwähnt* nachfolgender Leserbrief von Dr. Hubert Schmidt (Historiker mit einer Doktorarbeit über die Geschichte des Kirchspiels Stockum, erster Direktor des Gymnasiums Sundern):

*Im Bericht zitiert Klaus Korn Dr. K. Tücking von 1877 “Zu Stockum wurden in früheren Zeiten auch Hexen verbrannt…* und vermisst Hinweise “in den vorhandenen Chroniken”.In seiner Darstellung vermisst man die Ergebnisse der modernen Forschung. Über “Hexenverfolgung im Herzogtum Westfalen* hat Studiendirektor Dr. Rainer Decker (Paderborn), in der Westf. Zeitschrift 1981/82 einen umfassenden Aufsatz geschrieben (S. 339- 386), 1984 veröffentlichte das Schieferbergbaumuseum in Holthausen unter der Redaktion von Landesarchivdirketor Dr. Lfred Bruns (Münster) den Band “Hexen, Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland” mit 256 Seiten;1987 schrieb Dr. Mmagdalene Padberg (Eslohe) das Buch “Ein außergewöhnlcher hexenprozeß in Eleve contra Volmers/Hoberg mit 208 Seiten.In der Literatur sind alle relevanten Hexenprozess- Akten angegeben und ausgewertet. In einer Karte hat Dr Dcker die “Orte mit Hexenprozessen im Herzogtum estfalen” (S. 378) zeichnerisch dargestellt. Stockum ist nicht angegeben (siehe Kate). Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse der von den Grüen aus Sundern jetzt geforderte Aufarbeitung.
Dr. Hubert Schmidt Sundern*
Hier die Antwort der Grünen darauf  (die in der örtlichen Presse bisher nicht gebracht wurde):
*Dr. Hubert Schmidt vermisst im Antrag der Grünen weitergehende Hinweise auf die moderne Forschung. Die von ihm genannten Publikationen sind uns allerdings alle bekannt. Nicht bekannt ist uns trotzdem, dass sich bisher ein Heimatforscher für den Bereich des Stadtgebiets Sundern mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Hier wäre eine Gesamtschau auf das Thema für Sundern notwendig.Deswegen der Antrag der Grünen.Desweiteren finden wir interessant, wie es zu dem offensichtlichen Bruch inder geschichtlichen Beurteilung der Themas zwischen dem 19. und 20.Jahrhundert kam:Während im 19. Jahrhundert noch die Auffassung von Dr. Tücking (der Dr.Hubert Schmidt hinlänglich bekannt ist) vertreten wird, dass in Stockum (wie in Endorf und Allendorf) Hexenverbrennungen stattfanden und sogar eineÖrtlichkeit benannt wird (*auf der Höhe wo jetzt die Chausee herführt*, wasungefähr im Bereich Ende Dörenschlade bis Osterfeuerplatz sein müßte) findet sich in den Publikationen des 20. Jahrhundert keinerlei Hinweis mehr darauf, das Thema existiert plötzlich nicht mehr.Für einen Heimatforscher wäre es doch durchaus interessant herauszufinden,woran das liegt.

Matthias Schulte- Huermann

Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen

Zum Hafen 1

59846 Sundern- Stockum

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Anti Atom Demo am 25.4. in Gronau

By admin um 20:23 am Mittwoch, April 6, 2011

Anti-Atom-Demo zum 25. Tschernobyl-Jahrestag am 25.4.2011

Der Kreisverband B´90 / DIE GRÜNEN beteiligt sich an der Großdemo gegen Atomkraft am Ostermontagin Gronau. Wer mitkommen möchte, kann sich unter Telefon 0173/2685575 oder per Mail an info@gruenehsk.de anmelden für den Bustransfer direkt zur Demo (10 EUR Fahrtkostenbeitrag, Kinder die Hälfte).Die Anmeldung sollte bis zum 22. April erfolgen.Maximal 60 Plätze stehen zur Verfügung. Zusteigemöglichkeit wird es in Meschede(Busbahnhof) um 10:00 Uhr, Arnsberg (Neumarkt)10:30 Uhr und Neheim (Bahnhof)10:45 Uhr geben. Aktuelle Informationen zum Stand der Vorbereitungen können unterwww.gruene-hsk.de abgerufen werden.Zur Demonstration aufgerufen haben zahlreiche Umweltverbände undNaturschutzorganisationen. Es wird bundesweit zwölf Protestaktionen an zwölf Ortengeben. Die Uranaufbereitungsanlage in Gronau ist geografisch das nächstgelegene Ziel.Aus dieser von URENCO betriebenen, bundesweit einzigartigen Anreicherungsanlagehat auch Fukushima Brennstäbe erhalten.Mehr darüber auch unter www.urantransport.de

 

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Toni Becker folgt Klaus Korn als Fraktionsvorsitzender

By admin um 19:26 am Dienstag, April 5, 2011
Hiermit teilt Ihnen die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Sundern folgendes mit:Der Fraktionsvorsitzende Klaus Korn legt nach 8 Jahren den Fraktionsvorsitz aus persönlichen Gründen nieder, sein Ratsmandat wird er weiter wahrnehmen. Antonius Becker wurde auf der Fraktionssitzung am Montag einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Die Grünen in Sundern gehen davon aus, das die gute Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Ortsverband, die die vergangenen Jahre bestimmte, bis zur Kommunalwahl  weiter fortgesetzt wird.
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