Radweg Sundern- Seidfeld: Lösung in Sicht!

By admin um 7:44 am Dienstag, September 27, 2011

„Eine Lösung zeichnet sich in Seidfeld ab“

Sundern, 26.09.2011, DerWesten

 

Sundern. (ass) Nachfragen zum Dauerthema „Rad-Gehweg Seidfeld – Sundern“ gab es auch in der jüngsten Ratssitzung an die Verwaltung. Antonius Becker, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, fragte mit Bezug auf die Berichterstattung unserer Zeitung zum Thema nach, wie der Stand der Dinge sei: „Aus Elternsicht muss dort eine klare Absicherung des Weges nach Sundern geschaffen werden“, hielt er fest. Bürgermeister Detlef Lins antwortete zum Stand der Dinge: „Wir befinden uns mit dem Liegenschaftsamt in Verhandlungen mit den Anliegern. Jetzt warten wir zunächst auf das Ergebnis eines Flächengutachtens. Danach könnte sich ein Flächentausch als Möglichkeit abzeichnen. Wenn die Fakten vorliegen, dann müssen wir uns in den politischen Gremien unterhalten, ob es möglich ist, den bisherigen Weg zu verbreitern. Es könnte so ein großes Problem gelöst werden.“

Quelle: Westfalenpost

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Weihnachtsbäume und ihre Auswirkung auf die Umwelt

By admin um 7:33 am Donnerstag, September 22, 2011

Wanderung mit MdEP Sven Giegold

Am Sonntag, den 2.10.2011 wollen die Grüne Jugend NRW gemeinsam mit dem grünen Europaabgeordneten Sven Giegold und der Landtagsabgeordneten Dagmar Hanses in den Herbst wandern. Zwischen Bestwig und Olsberg wollen sie die traumhafte sauerländische Waldlandschaft genießen. Fachkundig begleitet werden sie auf ihrer Route von einem Rothaarsteig-Ranger.

Als politisches Thema werden sie sich auf dieser Wanderung mit Pestizideinsätzen in der Forstwirtschaft beschäftigen.

Gerade in dieser Region werden in Baumschulen viele Weihnachtsbäume schnell gezogen – mit daraus resultierenden Belastungen für den Wald und die Umwelt.

Startpunkt ist am Sonntag, den 2. Oktober um 12:00 Uhr am Bahnof Bestwig. Die Wanderung endet am Bahnof Olsberg gegen 18:00 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Um Anmeldung per Email an alberts@gruene-nrw.de wird gebeten.

 

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Modellprojekt seniorengerechtes Dorf

By admin um 21:01 am Sonntag, September 18, 2011

Nachfolgender Antrag wird nach Absprache mit Bürgermeister Lins im kommenden Planungs- und Umweltausschuss beraten:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister

Hiermit stelle ich den nachfolgenden Antrag:
Im Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft Stockum erarbeitet die Verwaltung ein Modellprojekt *seniorengerechtes Dorf*.Ausgehend von einer Schwachstellenanalyse wird danach ein Finanzierungs- und Umsetzungskonzept eingeleitet.
Begründung:
. Die bekannten Faktoren der demografischen Entwicklung für die Zukunftsfähigkeit der Dörfer sind hinreichend bekannt. Seniorengerechte Gestaltung von Fußgängerwegen, Straßenquerungen, Plätzen und Bushaltestellen sind dabei auch in Dörfern nötig um ein attraktives Wohnumfeld zu erhalten. Gleichzeitig dienen die Verbesserungen auch jungen Familien, denn Bordsteinabsenkungen und Querungshilfen sind auch für Kinderwagen und Kleinkinder hilfreich.Stockum nimmt derzeit als einziges Dorf der Stadt Sundern am Kreiswettbewerb *unser Dorf hat Zukunft* teil. Auf den Veranstaltungen zum Thema wurden insbesondere die Frage der Borsteinabsenkungen öfter angesprochen, da sie Situation für Menschen die Rollatoren benötigen sehr unbefriedigend ist.. Eine Gesamtanalyse und Umsetzungskonzeption dürfte sich auch auf  den Wettbewerb positiv auswirken.Gleichzeitig könnten hiermit Erfahrungen für die anderen Dörfer gewonnen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Schulte- HuermannFraktion Bündnis 90/Die Grünen

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Radweg Sundern- Seidfeld: BürgerInnen machen Druck

By admin um 20:31 am Freitag, September 16, 2011

StreitpunktArbeit am Bürgerradweg Seidfeld – Sundern

Sundern, 16.09.2011, Matthias Schäfer

Fußweg Seidfeld nach Sundern

Fußweg Seidfeld nach Sundern

 

Seidfeld. Der Fußweg zwischen Seidfeld und Sundern bleibt auch zehn Wochen nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Arnsberg ein Streitpunkt. Im Hauptausschuss erfuhren die Politiker, dass es aber durchaus neue Nachrichten gibt.

So konnte Beigeordneter Meinolf Kühn berichten, dass der Ausbau des Weges in Angriff genommen wurde. Das hatte auch Bürgermeister Detlef Lins in der letzten Sitzung des Rates, unmittelbar vor den Sommerferien versprochen. Inzwischen hat das Liegenschaftsamt der Stadt Sundern Gespräche über Grundstücksverhandlungen aufgenommen, Ziel ist es, den Weg zu verbreitern.

Gedämpft wurden allerdings die Hoffnungen, dass im Bereich der Einmündung der Kreisstraße von Amecke kommend, eine Leitplanke zum Schutz der Nutzer kommen könnte. So hatte es die FDP gefordert. „Straßen NRW hat uns mitgeteilt, dass es dort keine Leitplanke geben kann, da zu wenig Raum vorhanden ist“, informierte Beigeordneter Meinolf Kühn. Wenn eine Leitplanke gesetzt würde, dann würde, so Straßen NRW, niemand hinter der Planke hergehen können.

Inzwischen hat sich auch bei der WAZ-Mediengruppe eine Mutter zu Wort gemeldet, deren Tochter bei einem Verkehrsunfall im Alter von sieben Jahren gestorben ist. Sie erzählte auch, dass 1964 eine Busverbindung nach Sundern eingerichtet wurde, weil in dem Jahr drei Schulkinder bei einem Unfall schwer verletzt wurden. Erlaubt waren damals 70 km/h. Aber schon 1965 wurde die Buslinie wieder eingestellt. Als 1968 ein weiteres Kind starb, sei der Gehweg von Seidfeld nach Stockum gebaut worden. Von 1977 bis 1979 starben dann weitere drei Kinder auf der Seidfelder Straße. Die erste Ganzjahresfahrkarte erhielten die Seidfelder Kinder dann 1984, sie wurde 2000 auf eine Winterfahrkarte reduziert, schreibt die Seidfelderin.

Was sie nicht verstehen kann: „So hat die Stadt über Jahrzehnte hinweg freiwillig zehntausende Euro – trotz immenser Schulden – freiwillig ausgegeben, ob wohl der Schulweg gar nicht gefährlich war oder ist? Muss erst wieder etwas passieren – ein fünftes Schulkind sterben – bis die Stadt reagiert?“, fragt die Mutter in einem Schreiben an unsere Zeitung.

Inzwischen laufen die Verhandlungen, um die Situation mit Asphaltaufbrüchen, Überwachsungen und räumliche Enge zu entschärfen. Außerdem sind auch die Abstände der Leitpfosten verringert worden, so Meinolf Kühn.

 

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Mauer Bachstraße die Dritte

By admin um 23:15 am Donnerstag, September 15, 2011
Sehr geehrter Herr Bürgermeister
Der Zustand der Bachmauer im Bereich der Bachstraße in Stockum ist von mir bereits mehrfach bemängelt worden. Erneuerungsmaßnahmen wurden bisher nicht durchgeführt, stattdessen wurde eine  aufwendige  Einrüstung vorgenommen.
Es ist aber nur eine Frage der Zeit, dass sich Deckplatten von der Mauer lösen und in den Bach fallen, spätestens im kommenden Winter wird die Mauer durch Frosteinwirkung teilweise zusammenbrechen.
Von daher ist es mir weiterhin unverständlich warum keine durchgreifenden Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die bisherigen Aussagen der Stadtverwaltung, es sei kein Geld vorhanden, sind äußerst unbefriedigend.
Daher stelle ich die folgenden Fragen:
1. Nach Auskunft des Ortsvorstehers von Stockum wurden Steinausbrüche aus der Mauer dadurch verursacht, dass ein Fahrzeug vor die Mauer gefahren ist. Teilt die Verwaltung diese Ansicht? Wenn ja, konnte der Täter ermittelt werden und sind dadurch eventuel Gelder für eine Renovierung zu erwarten?
2. In weiten Teilen der Bachstraße hat sich die Mauer insgesamt zum Bach geneigt. Sind hierfür Ursachen bekannt?
3. In der Vergangenheit wurde schon eine Betonschürze am Bachgrund errichtet.. Von wem wurde sie angeordnet und welchem Zweck diente diese Maßnahme?.
4. In den Jahren 1992/93 gab es in Stockum eine heftige Auseinandersetzung um eine Zunahme des LKW Verkehrs im Bereich der Bachstraße wegen einer Erweiterung der Kompostierungsanlage Klute. Damals  gab es  Befürchtungen, dass die Straße für den zunehmenden LKW verkehr nicht ausgelastet sei. Besteht hier eventuel ein Zusammenhang zur Neigung der Mauer?
5. In dem vorangegangenen Genehigungsverfahren des Regierungspäsidenten Arnsberg  zur Errichtung der Kompstierungsanlage  vom11.2.1991 gibt es folgenden Hinweis:
*Hinsichtlich der Nutzung und Instandhaltung des städtischen Wirtschaftsweges Schwermecketal ist mit der Stadt Sundern eine Vereinbarung abzuschließen und mir in Durchschrift vorzulegen.*
Welche Vereinbarung wurde getroffen?
Wurde auch in diesem oder in einem der folgenden  Erweiterungsverfahren eine Vereinbarung zur Bachstraße getroffen?
Ichh bitte um Beantwortung in der kommenden Ratssitzung
Mit freundlichen Grüßen
M. Schulte- Huermann
Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen
Zum Hafen 1
59846 Sundern- Stockum
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Westenfeld: Gewerbegebiet im schützenswerten Bereich geplant

By admin um 20:45 am Donnerstag, September 15, 2011

Die Stadt Sundern beabsichtigt das Gewerbegebiet *Auf der Linnepe* in Westenfeld in Richtung Sundern auszudehnen. Diese Flächen befinden sich z. Z. im Landschaftsplan Sundern und stehen unter kleinflächigen Landschaftsschutz. Der Schutzzweck ist Sicherung der naturnahen Wiesentäler aus ökologischen Gründen. Die Festsetzung dient der Sicherung, Erhaltung der natürlichen Erholungseignung und der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes gegenüber den vielfältigen zivilisatorischen Ansprüchen an die Natur und Landschaft. Durch die Bebauung würden Überschwemmungsraum für die Linnepe und Mettmecke verloren und wertvolle Biotope zerstört werden. In diesem Lebensraum sind Wasseramsel und Eisvogel Brutvögel. Die Ringelnatter hat ihr Auskommen von der Mettmecke bis zur Linnepe. Die Wiesen dienen Schwarzstorch, Graureiher und der Waldschnepfe als Nahrungsrevier. Das Vorkommen des Schwarzstorches im Stadtgebiet von Sundern kann nur von Dauer sein, wenn nicht weitere Flächen der Bebauung zum Opfer fallen. Dieses Landschaftselement muss für die besonders geschützten Arten erhalten bleiben. Der Landschaftsbeirat beim Hochsauerlandkreis sollte sich in der nächsten Sitzung mit dieser Thematik befassen. Im Umweltausschuss sind sich die Vertreter von CDU, SPD und FDP nicht bewusst, was eine fatale Zerstörung dieses Raumes nach sich zieht. Sie sollten Ihre Entscheidung korrigieren. Für den neuen Landschaftsplan Sundern wurde diese Fläche durch die Naturschutzverbände beim Hochsauerlandkreis als Naturschutzgebiet vorgeschlagen. Bislang gab es kein Widerspruch von Seiten des Hochsauerlandkreises.

 

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CDU spielt Schwarzer Peter

By admin um 9:21 am Sonntag, September 11, 2011

 

In der Diskussion um die Grundschulstandorte Altes Testament und Stockum- Endorf gibt es eine neue Wende. Nachdem die CDU erst versucht hat dieVorentscheidungen zum Thema nichtöffentlich zu machen, versucht sie nun eine Entscheidung herauszuzögern. Offensichtlich hat die CDU erhebliche Probleme:

Macht sie die Grundschule Stockum zu, so bekommt sie Ärger mit einer starken CDU- Lobby,  Endorf kann sie nicht schließen, weil ihr Bürgermeister von dort kommt. In Westenfeld sitzt ihr eine starke FDP im Nacken und das CDU Dorf Hellefeld wurde schon in der Diskussion um den Kunstrasenplatz brüskiert.

Also versucht sie momentan scheinbar den Schwarzen Peter auf die Landesebene zu verlagern:

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Schreiben an Umweltminister Remmel

By admin um 21:53 am Samstag, September 10, 2011

Matthias Schulte- Huermann, Ratsmitglied Fraktion Bündnis 90/Die GrünenZum Hafen 1, 59846 SundernTel. 02933/1072

An den Minister für Klimaschutz, Umweltschutz, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutzin NRWJohannes Remmel
Düsseldorf

10.9.2011

Lieber Johannes
In der Anlage findest Du ein Schreiben der Stadt Sundern an die Staatsanwaltschaft Arnsberg, die daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen mich eingeleitet hat. Ebenso füge ich meine Klageerwiderung bei, die den ganzen Sachverhalt wiedergibt. Ich frage mich, wie kann eine Stadtverwaltung gegen ein aktives Ratsmitglied staatsanwaltschaftlich vorgehen, nur weil er Einhaltung der Umweltgesetze des Landes NRW einfordert? Und das auch noch wegen angeblicher Beleidigung, die offensichtlich substanzlos ist. Gelten die Gesetze des Landes dann nichts, wenn es um andere Interessen geht? Ich denke Gerichte und Staatsanwaltschaften haben wichtigere Aufgaben als mit solchen Beleidigungsverfahren beschäftigt zu werden. Zudem bin ich ehrlich gesagt nicht sonderlich erpicht darauf auch noch Rechtsanwaltkosten zu tragen, nur weil ich als Ratsmitglied darauf achte das Umweltgesetze eingehalten werden. Im Zusammenhang mit den in meiner Klagewerwiderung erwähnten Krötentunnel in der Straße *Im Wienig* hatte ich übrigens schon im April 2005 an Deine Vorgängerin Bärbel Höhn geschrieben und um Hilfestellunng gebeten., da das damals in der Sache nicht weiterging. Der Sachverhalt müßte im Ministerium aktenkundig sein. Zwischenzeitlich sind allerdings die Krötentunnel in örtlicher Eigenleistung errichtet worden. Für eine Prüfung des Sachverhalts im Ministerium wäre ich dankbar. Mit freundlichen Grüßen

Matthias Schulte- Huermann Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen Zum Hafen 1 59846 Sundern Stockum 02933/1072 www.gruene-sundern.de

 

Anlage

 

klageerwiderung

 

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Dienstag 13.9. Infoveranstaltung zu Fracking

By admin um 22:21 am Dienstag, September 6, 2011

Auf Einladung der Interessengemeinschaft Stopp Fracking MK und des Ortsverbandes Bündnis 90/ Die Grünen Sundern  hält der Steinfurter Geologe Helmut Fehr am Dienstag, den 13.09.2011 um 19.00 Uhr einen Vortrag über das Thema Hydraulic Fracturing, kurz Fracking genannt. Ort der Veranstaltung ist der „Kulturtrichter, Allendorfer Str. 34, in 59846 Sundern-Allendorf. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Besondere Brisanz hat das Thema auch in unserer Region, da die BASF-Tochter „Wintershall“ Pläne verfolgt, in Kürze im Erkundungsgebiet Ruhr, zu dem auch Sundern gehört, erste Gesteinsproben zu entnehmen,  um das Potenzial an  unkonventionellem Erdgas in der Region zu erforschen.
Zur Information:

Fracking ist eine Tiefbohrmethode aus den USA, um unkonventionelles Erdgas zu gewinnen. Bei dieser Methode wird ein Gemisch aus Millionen Litern Wasser, circa 100 Tonnen Sand und etwa 50 Tonnen Chemikalien in die tiefen Gesteinsschichten ( ca. 800 – 1200 m) gepresst, um diese aufzuspalten und das darin enthaltene Gas freizusetzen. Die Chemikalien sind zum Teil hochgiftig und krebserregend.
Im Gegensatz zu konventionellem Erdgas, das in größeren Blasen im Boden vorhanden ist, befindet sich unkonventionelles Erdgas in kleinen Mengen in Poren verschiedener Gesteine z. B. im Schiefergestein. So lässt es sich nicht mit herkömmlichen Methoden fördern.
In letzter Zeit vermehren sich die Anzeichen, dass Fracking nicht so gefahrlos ist, wie es von den Konzernen gerne dargestellt wird. Daher hat die Landesregierung NRW im Frühjahr ein Moratorium ausgesprochen und im August europaweit ein Gutachten zur „unkonventionellen Erdgasgewinnung“ ausgeschrieben.
Das Umweltbundesamt bestätigt nun die Befürchtungen der Frackinggegner und schreibt in seiner Stellungnahme u. a. folgendes (Link: https://www.umweltbundesamt.de/chemikalien/publikationen/stellungnahme_fracking.pdf):Umweltbeeinträchtigungen sind in allen Phasen dieser Fördertechnologie denkbar. Bereits bei der Vorbereitungsphase kommt es durch die Errichtung der notwendigen Infrastruktur zu Lärm- und Luftemissionen, die in Regionen mit hoher Besiedlungsdichte erhebliche Störungen verursachen können. Der Flächenverbrauch bei der Schiefergasgewinnung ist groß. Trotz hoher Sicherheitsstandards und modernster Bohrtechnik können Umweltbeeinträchtigungen während der Bohrungsphase und des Einbringens der wässrigen Flüssigkeit sowie während des Betriebs nicht ausgeschlossen werden.Besorgnisse und Unsicherheiten über die Umwelterheblichkeit des Eingriffs bestehen hier besonders wegen des hohen Wasserbedarfs sowie wegen des Einsatzes von Chemikalien als Additive beim Fracking. Risiken für das Grundwasser bestehen durch die Lagerung wassergefährdender Chemikalien, durch die Bohrung selbst, durch die Erzeugung von Wegsamkeiten im Untergrund (Gebirge) und  letztendlich ebenso für Böden und Oberflächengewässer bei der Entsorgung der Fracking-Fluide und des zu Tage geförderten Lagerstättenwassers.Das Tyndall Centre for Climate Change der University of Manchester unterzog 260 beim Fracking verwendete Substanzen einer Analyse. Das im Januar veröffentlichte Gutachten legt nahe, dass 58 der 260 Substanzen eine oder mehrere Eigenschaften haben, die Anlass zur Besorgnis geben.

Bündnis 90/ Die Grünen – OV SundernAnke RoseWilhelm-Hauff-Str. 1559846 Sundern

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Buswendeplatz Stockum im Umweltausschuss

By admin um 20:49 am Montag, September 5, 2011

In der kommenden Umweltausschussitzung am 12.9. wird über den Antrag des Ortsvorstehers von Stockum beraten einen Buswendeplatz unterhalb des Ehrenmals in Eigenleistung der Dorfgemeinschaft zu errichten. Die Maßnahme sollte bereits im Juni durchgeführt werden. Von besorgten Anwohnern wurde ich damals schon angerufen. Sie beschwerten sich, dass sie über die geplante Maßnahme gar nicht informiert seien und fänden es schade, wenn die alten Linden gefällt werden müssen. Meine Anfrage beim Bürgermeister in der Sache führte dann dazu das die Maßnahme nun im Ausschuss beraten wird

Nach eingehender Information zum Thema halte ich es als Stockumer Ratsmitglied für falsch zum gegenwärtigen Zeitpunkt, mit dem Bau an dieser Stelle zu beginnen. Es besteht keinerlei Notwendigkeit für Eile in der Sache.

 

Die Vorlage für den Umweltausschuss beinhaltet eine reine Verkehrsplanung, bei der ein runder asphaltierter Platz von 23 m Durchmesser in den Wiesenbereich des Ehrenmals gelegt wurde. Die Treppe verschwindet, ebenso 2 der alten Linden, die raumbildend sind. Zum Ehrenmal hin entsteht ein 2 m hoher Böschungsbereich. Gestalterisch ist diese Planung ein Katastrophe für den Bereich um Kirche und Ehrenmal in Stockum. Ich erinnere daran, dass dieser Platz immer wieder genutzt wird sowohl für kirchliche als auch für weltliche Feierlichkeiten.

Selbst wenn es möglich wäre gestalterisch eine vernünftige Lösung zu finden, so frage ich mich ob es nicht besser und sinnvoller ist die bisherigen Möglichkeiten zu nutzen und zu verbessern anstatt neue Asphaltflächen zu schaffen.

Die bisherige Bushaltestelle, die nur 50 m entfernt ist, ermöglicht problemlos ein Aus- und Einsteigen der Grundschulkinder. Organisatorisch müßte es möglich sein, dass diese Haltestelle sowohl für die ankommenden als auch für die abfahrenden Kinder genutzt werden kann. Für den Fall, das doch Busse auf der anderen Seite halten müssen, sollte dieser Bereich verkehrstechnisch sicherer gemacht werden: Konsequente Umsetzung von Tempo 30 in dem Bereich und Errichtung einer Querungshilfe bzw. eines Zebrastreifens. Eine solche Maßnahme kommt dann nicht nur den mit dem Bus ankommenden Endorfer SchülerInnen zu Gute sondern nützt auch den Stockumer Kindern, die zu Fuß aus Richtung Rehberg bzw. Bachstraße zur Schule gehen. Und sie dient gleichzeitig auch den älteren Menschen die Straße zu queren.

Eine zweite Alternative wäre die konsequente Nutzung des Straßenstücks unter der Schule als Busbereich, der für den sonstigen Verkehr komplett gesperrt werden könnte. Wenn dieSchulkinder mit kleinen Bussen transportiert werden ist dies sicherlich machbar.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das hier alle Alternativen für eine sinnvolle Nutzung durchgespielt wurden. Statt also Geld und Energie in eine Planung für einen aufwendigen Platz unter dem Ehrenmal zu stecken sollten meiner Ansicht nach die anderen Alternativen hinreichend überprüft werden.

Zeitlich läuft in der ganzen Sache nichts weg, denn in der Entscheidungsfrage ob die Grundschule in Stockum oder in Endorf bleibt ist diese Frage bedeutungslos.

 

Matthias Schulte- Huermann, Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen

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