Grüne zu Grundschulen, Gewerbegebieten und Weihnachtsbäumen

By admin um 21:38 am Freitag, Oktober 28, 2011

Grüne Versammlung bestätigt Vorstand

Auf der letzten Jahreshauptversammlung der Grünen Sundern im Gasthof
Klöckner in Dörnholthausen übten die Grünen heftige Kritik daran, dass in
Sundern verstärkt Freiflächen und Kyrillflächen mit Weihnachtsbaumkulturen
bepflanzt werden. Das Bundeswaldgesetz schreibt zwar vor,  dass
Chemikalieneinsatz im Wald nur in Notfällen erlaubt ist, in den neu
angepflanzten Flächen mit Nobilis und Nordmanstannen  wird dieser Notfall
allerdings zum Normalfall. Auch in Wasserschutzzonen wird dort mit giftigen
Chemikalien wie beispielsweise Round up mehrfach im Jahr gesprizt. Die
Grünen sind der Meinung, dass hier die gesetzlichen Grundlagen verschärft
werden müssen, um diesen Chemikalieneinsatz zu verringern. Für
Grünlandflächen sollte es keine Genehmigung zur Umwandlung in
Weihnachtsbaumkulturen mehr geben.
Ein weiteres Thema auf der Versammlung war die Schulpolitik: Zwar haben die Grünen den Wunsch der CDU auf Vertagung der Entscheidung über die Grundschulstandorte im Alten Testament und in Stockum- Endorf mitgetragen,
sie drängen allerdings darauf, dass die Entscheidung über den Erhalt oder die Schließung einzelner Grundschulstandorte nicht auf die lange Bank geschoben werden darf:
Eine Entscheidung ist wichtig,  um die notwendigen Investitionen für die Ganztagsbetreuung durchführen zu können. Wenn die Standortfrage weiterhin offengehalten wird, droht weitere Abwanderung von Schülern an die Schulen, die bereits Ganztagsbetreuung anbieten.
Kritik übten die Grünen ebenfalls an der Gewerbeflächenpolitik der Stadt Sundern. Im Verfahren der Neuaufstellung es Flächennutzungsplans sind weitere Flächenausweisungen geplant. Dabei sollen (z.B.  in Westenfeld) auch schützenswerte Bereiche in Anspruch genommen werden. Statt Neuausweisungen von Gewerbegebieten fordern die Grünen eine stärkere Zusammenarbeit mit der Stadt Arnsberg in dieser Fragestellung.
Auf der Versammlung standen auch die notwendigen Vostandswahlen an: In ihren Ämtern bestätigt wurden die SprecherInnen Anke Rose und Klaus Korn. Ebenfalls wiedergewählt wurden der Kassierer Andreas Lux, Schriftführerin
Dorothea Schulte- Huermann und die Beisitzer im Vorstand Antonius Becker und Thomas Gleisberg.

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Grüne Versammlung am 21.10. InteressentInnen sind eingeladen

By admin um 19:23 am Montag, Oktober 10, 2011

Anke Rose, Wilhelm-Hauff-Str. 15, 59846 Sundern Tel. 02933/921920, Anke-Rose@web.de Ortsverband Sundern (Sauerland),10.10.2011

Einladung zur Mitgliederversammlung am 21.10.2011

Liebe Parteifreundinnen und –freunde, Sympathisanten und Unterstützer!
Wie jedes Jahr wollen wir euch alle wenigstens einmal im Jahr an einen Tisch bringen, um zum einen die notwendigen Dinge, wie z.B. die Vorstandswahlen, zu erledigen, aber auch, um eine kleine Nachlese zur Arbeit im vergangenen Jahr zu halten und über zukünftige Projekte zu diskutieren. Daher lade ich euch herzlich ein zu unserer nächsten

Mitgliederversammlung am Freitag, dem 21.10.2011, um 19:00 Uhr
in den Gasthof Klöckener in Dörnholthausen!

Folgende Tagesordnungspunkte stehen an:
1. Begrüßung

2. Wahl des Sitzungsprotokollanten

3. Bericht des Kassierers

4. Bericht der Kassenprüfer/innen / Entlastung des Vorstands

5. Wahl des Vorstandes

6. Wahl zweier Kassenprüfer/innen

7. Informationen aus der Fraktion/ Änderungen innerhalb der Fraktion

8. Information und Diskussion zu aktuellen Themen wie „Schulstandorte“,     Entwicklung des Schulzentrums und die Neuaufstellung des Landschaftsplans

9. Verschiedenes

Mit grünen Grüßen im Namen des Vorstands                                                  Anke

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Gift im Wald: Anfrage an den Landrat

By admin um 13:50 am Samstag, Oktober 8, 2011

Da das Thema Weihnachtsbaum- und Schnittgrünkulturen  auch in Sundern aktuell ist (insbesondere im Hellefelder und Stockumer Bereich) und auch hier –  neben Kyrillflächen – Laubwald und Grünlandflächen mit den Intensivkulturen bepflanzt werden, hier eine Anfrage der grünen Kreistagsfraktion an den Landrat:

 

Anfrage_Anfr._Weihnachtsbaummonokulturen20.09.2011

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Gift im Wald

By admin um 9:09 am Samstag, Oktober 8, 2011

WeihnachtsbaumplantagenAngst vor Gift auf Christbäumen

Politik, 07.10.2011, Heinz Krischer

Weihnachtsbaum spritzen bei Bestwig im Sauerland

Weihnachtsbaum spritzen bei Bestwig im Sauerland

 

Bestwig. Der massive Ausbau der Weihnachtsbaumplantagen in Südwestfalen sorgt für erhebliche Sorgen bei den Anwohnern. Damit die Bäume schnell und ungehindert von Gräsern wachsen, werden sie mit Pflanzenschutzmitteln wie dem weit verbreiteten „Round Up“ bespritzt. Das Mittel ist nach neuen Studien wesentlich gefährlicher als bisher angenommen. Es steht im Verdacht, Krebs erregend zu sein. Eine erste Bürgerinitiative gegen den Einsatz von Herbiziden hat sich in Bestwig gegründet.

Nach Schätzungen des Landesbetriebes Wald und Holz werden im Sauerland auf 15  000 Hektar Fläche Weihnachtsbäume aufgezogen. Allein auf Kyrillflächen hat sich die Zahl der Monokulturen in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt – auf eine Größenordnung von etwa 4000 Fußballfeldern. In manchen Gegenden des Sauerlandes bestimmen die rasterartig gepflanzten Weihnachtsbäume das Landschaftsbild.

Mit den Plantagen nimmt der Chemieeinsatz zu. Die Flächen, die oft bis an die Wohnbebauung heranreichen, werden meist mit dem Mittel „RoundUp“ gespritzt. Es galt jahrelang als harmlos, weil es angeblich nicht ins Grundwasser gelangen könnte. Der Wirkstoff Glyphosat, Hauptbestandteil von RoundUp, ist weltweit das am meisten verkaufte Herbizid.

Eine neue Risikobewertung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) kommt nun zu einer alarmierenden Einschätzung. „Glyphosat steht im Verdacht, die menschliche Fortpflanzung und die Embryonalentwicklung zu stören“, sagt Dr. Steffi Ober, die die Studie betreute. Ebenso sei der Stoff mutmaßlich für Krebserkrankungen wie dem Non-Hodgkin-Lymphom und Hauttumore mitverantwortlich, heißt es weiter. Argentinische Forscher, die die Auswirkungen intensiven Glyphosat-Einsatzes in der Nähe von Soja-Feldern untersuchten, hätten bei Menschen eine vierfach höhere Fehlbildungsrate festgestellt.

Chemieriese Monsanto, Erfinder von RoundUp, weist die Vorwürfe entschieden zurück. Die den Studien zugrunde gelegten Szenarien seien absolut unrealistisch, zitiert das Unternehmen eigene Wissenschaftler, die die Studie bewerteten.

Info

24 Millionen Weihnachtsbäume werden in Deutschland Jahr für Jahr verkauft. Zehn Millionen kommen allein aus dem Sauerland.

Das Sauerland gilt als das national größte geschlossene Anbaugebiet – noch vor Süddeutschland, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Im Hochsauerlandkreis sind 430 Betriebe im „Tannenbaumgeschäft“, davon etwa 30 größere, die den Anbau nahezu industriell betreiben. Sie erwirtschaften nach Zahlen des Umweltministeriums 54 Millionen Euro Umsatz pro Jahr.

 

Quelle : Westfaelische Rundschau/Westfalenpost

 

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