122 Förderschüler werden außerhalb Sunderns unterrichtet!

By admin um 12:35 am Samstag, April 28, 2012

Matthias Schulte- Huermann, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Zum Hafen 1, 59846 Sundern- Stockum

 

An din Vorsitzendenn des Schulausschusses
Herrn Günther Martin

 

12.4.2012

 

 

 

Sehr geehrter Herr Martin

für die kommende Sitzung des Schulausschusses beantrage ich folgende Thematik aufzumehmen:

Inklusion : Sachstandsbericht zur Schülersituation im Bereich des Förderbedarfs.

und stelle hierzu die folgenden Fragen:

1. Wieviele Sunderner Förderschüler (Schüler mit Sonderpädagogischen Förderbedarf) besuchen Förderschulen außerhalb des Stadtgebiets. Bitte aufgeteilt nach den Schulen und Förderschwerpunkten.

2. Wie hoch sind die Beförderungskosten?

3. Bestünde aus Sicht der Verwaltung die Möglichkeit, die Schüler die außerhalb des Stadtgebiets unterrichtet werden, in Sundern zu unterrichten?
Mit freundlichen Grüßen

M. Schulte- Huermann

 

 

Durchschrift an Frau Schnelle

 

Folgende Antwort kam darauf:

*Der Antrag ist nicht auf die Tagesordnung gesetzt worden, weil die Inklusionsplanung Teil der Schulentwicklungsplanung ist, die in der Sondersitzung am 29.5.2012 von der Verwaltung im Fachausschuss vorgestellt wird.

Zu Ihren Fragen beziehe ich mich auf eine Erhebung des Hochsauerlandkreises aus dem Schuljahr 2010/2011. Demnach werden folgende SchülerInnen außerhalb von Sundern beschult:

Schwerpunkt Sprache:     50

Schwerpunkt emotionale u. soziale Entwicklung   :   25

Schwerpunkt geistige Entwicklung   20

Schwerpunkt körperliche u. motorische Entwicklung 19

Schwerpunkt Sehen.   4

Schwerpunkt Hören/Kommunikation:  4

Die Beförderungskosten trägt der Schulträger der jeweiligen Förderschule. Informationen dazu liegen der Stadt Sundern nicht vor.

An der Dietrich Bonhoeffer Schule und im Gemeinsamen Unterricht an den Grundschulen und der Hauptschule wird zurzeit der Förderschwerpunkt Lernen *abgedeckt*.

Darüber hinaus werden im Gemensamen Unterricht Schülerinnen und Schüler mit den Schwerpunkten Sprache, emotionale und soziale Entwicklung und Sehen in Sundern unterrichtet. Soweit die Stadt Sundern dem Gemeinsamen Unterricht zustimmt, werden notwendige Beförderungskosten übernommen (Schulträgerprinzip). Rein quantitativ bestände die Möglichkeit , die SchülerInnen an den Schulen Sunderns zu unerrichten.

Eine wesentliche Voraussetzung dafür bilden die sächlichen und personellen Unterstützungen für Schulen. Hier ist die Inklusitonsplanung auf Landeseben zu verfolgen. …*

Da heißt, das 122 Förderschüler aus Sundern nach außerhalb gefahren werden müssen mit erheblichen Fahrtkosten und Belastungen. An der Bonhöferschule werden gegenwärtig nur ca. 67 Schüler unterrichtet.

 

 

 

 

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Vorgaben des Landes zu Grundschulstandorten

By admin um 18:48 am Montag, April 23, 2012

Da nun wohl endlich am 29.5. die Frage der Grundschulstandorte in der Schulausschussitzung geklärt werden soll, hier zur Information das Grundschulkonzept der Landesregierung, dass auf dem *Schulkompromiss* von CDU, SPD, Grüne und FDP beruht:

grundschulkonzept

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Ohne Kommentar!

By admin um 8:59 am Samstag, April 21, 2012
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Kostenübernahme für Fahrkarten von Grundschülern aus Tiefenhagen/Enkhausen soll gestrichen werden

By admin um 18:59 am Montag, April 16, 2012

Für die kommende Sitzung des Schulausschusses am 19.4. steht auf der Tagesordnung ein Vorschlag der Verwaltung, die bisher bezahlten Schulwegjahrestickets für Schüler aus dem Bereich Tiefenhagen/Enkhausen, die zur Grundschule Hachen gehen, zu streichen.
In der Begründung heißt es:
Die Stadt Sundern entscheidet im Rahmen der Schülerkostenverordnung über Art und Umfang der Schülerbeförderung. Notwendige Kosten der Beförderung werden für Grundschüler übernommen, wenn die einfache fußläufige Entfernung zwischen Wohnung und Schule mehr als 2 km beträgt. Diese Entfernung wird von den SchülerInnen aus dem Bereich der Straßen Zum Pläsken (ab Haus Nr 22), Pfarrer- Spielmann- Straße, Auf der Valstadt, Heckenweg, Tiefenhagener Straße nicht überschritten.
Die Schülerfahrkostenverordnung NRW regelt in §6 Abs. 2 eine Ausnahme zur Entfernungsregelung. Demnach ist unabhängig von der Länge des Schulwegs z.B. ein Schuljahresticket zu gewähren, wenn der Schulweg nach den objektiven Gegebenheiten besonders gefährlich oder nach den örtlichen Verhältnissen für SchülerInnen ungeeignet ist.
Auf der Grundlage dieser Regelung hat der Fachausschuss 1996 für verschiedene Schulwege festgelegt, ob Schulwegjahrskarten von der Stadt übernomen werden….
Der Schulweg Tiefenhagen- Hachen hat sich durch die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Hachen geändert. Insbesondere durch den Kreisverkehr ist eine sichere Querung der Straße gegeben.
Im Bereich der Ortsdurchfahrt Tiefenhagen ist … ein sicheres Queren der Straße möglich….
Die rechtliche Beurteilung des Schulwegs führt nach Ansicht der Verwaltung zu dem Ergebnis, dass eine *Besondere Gefährlichkeit* im Sinne der Schülerfahrkostenverordnung nicht gegeben ist …
Nach den derzeit vorliegenden Anträgen für das Schuljahr 2012/13 sind 11 SchülerInnen betroffen, für die bisher eine Karte der Preisstufe 2 in Höhe von 510,40 € gewährt wurde (insgesamt 5614,40 €).

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Reiner Priggen (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag) zur Windkraftnutzung

By admin um 19:28 am Sonntag, April 15, 2012

Alle reden von der Energiewende.
Wie wenden wir in Arnsberg?
Information und Diskussion mit Reiner Priggen zur Energiewende in NRW
Mittwoch, 18. April ab 19.00 Uhr
Bistro im Bioladen Regenbogen, Arnsberg, Gutenbergplatz 33 – 34
Reiner Priggen ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag NRW. Als Energieexperte hat er die Weichenstellungen der Landesregierung mitgestaltet. Den Anteil der erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen massiv zu erhöhen, ist erklärtes Ziel von Bündnis 90/ Die Grünen. Der neue Windenergieerlass ist ein Beispiel dafür.
Wollen wir Windräder auf den Sauerländer Bergrücken?
Welche Flächen sind in Arnsberg, im Sauerland für Windkraft geeignet?
Welche Wälder sind auch im neuen Windenergieerlass tabu für die Energieerzeugung?
Diese und andere Fragen zur Energiewende wollen wir mit Reiner Priggen diskutieren und laden dazu alle Interessierten ein.

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Entscheidung zu Grundschulstandorten auf 29.5. vertagt

By admin um 8:16 am Samstag, April 14, 2012

Eigentlich sollte in der kommenden Sitzung des Schul-Sport- und Kulturausschusses am 19.4. über die Grundschulstandorte in Westenfeld, Hellefeld, Stockum, Endorf und Langscheid beraten werden.  Die FDP hatte hierzu einen Antrag eingebracht die Standorte zu schließen. Der Antrag war in der letzten Sitzung vertagt worden um ihn zusammen mit einem Schulentwicklungskonzept zu beraten.  Hierzu schreibt nun die Verwaltung:

*Die Konzepterstellung durch die Schulverwaltung erfordert jedoch mehr Zeit als eingeplant. Die Schulentwicklungsplanung wird daher nicht in der Sitzung am 19.4.2012 behandelt. Wegen der Dringlichkeit (schulischer Aspekt, Tranzparenz für Eltern) wird das Thema in einer Sondersitzung am 29.Mai. 2012 um 17.30 Uhr zur Beratung vorgelegt.

 

Ob da nicht wohl die bevorstehende Landtagswahl am 13.5.2012 der Grund für die Verschiebung ist?

 

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CDU Sundern setzt Blockadepolitik in der Windkraftnutzung fort!

By admin um 17:15 am Freitag, April 13, 2012

CDU setzt Blockadepolitik in der Windkraftnutzung fort.

Über Jahre hat die CDU in Sundern die Windkraftnutzung blockiert. Das Ergebnis dieser Politik: von 111 Anlagen im Hochsauerlandkreis stehen nur 2 (!) im Stadtgebiet Sundern. Wer denkt nach Fukushima würde sich daran etwas ändern sieht sich getäuscht. Reine Augenwischerei ist es, wenn die CDU sich im letzten Rat für eine großzügige Handhabung der Windkraft in Sundern ausspricht: Um offensichtlich einigen wenigen Westenfelder Grundeigentümern einen Gefallen zu tun kippte die CDU den Vorschlag der Verwaltung zur Ausweisung vn Windkraftzonen in Sundern. Ausgerechnet in die Bereiche die bisher immer für die CDU tabu waren (Weitexponierte Kammlagen) möchte die CDU auf Druck der Westenfelder Grundeigentümer Windkraftanlagen errichten. Bei der Beschlußlage war der CDU bekannt, dass hierdurch das gesamte Verfahren zur Ausweisung von Vorrangflächen erheblich verzögert und verteuert wird und im Ergebnis vermutlich nichts bei rumkommt. Durch das Hereinnehmen der Kammlagen müssen langjährige Untersuchungen des Vogelflugs durchgeführt werden. All das wäre nicht notwendig gewesen, wenn dem Verwaltungsvorschlag gefolgt wäre und die Flächen die relativ unproblematisch in der Nutzung sind ausgewiesen worden wären.
Matthias Schulte- Huermann
Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen
Zum Hafen 1
59846 Sundern- Stockum


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Bürgerinitiative *Gegen Gasbohren Hochsauerland*

By admin um 15:05 am Dienstag, April 10, 2012

BI „Gegen Gasbohren Hochsauerland“ – Neue Bürgerinitiative wirbt um Unterstützer

Was ist „Fracking“? Kurz und unvollständig: Die Ausbeutung von Gasvorkommen, die in tiefen Gesteinsschichten eingelagert sind. Die Förderung erfolgt durch tiefe Bohrungen unter Einsatz von großen Mengen giftiger Chemikalien.
Siehe:
https://www.gegen-gasbohren.de/

„Fracking“ – das soll nicht in weit entfernten, einsamen, unbewohnten Gegenden wie im Ural oder in der Sahara durchgeführt werden, sondern bei uns im Sauerland, in Arnsberg, in Marsberg, in Meschede und anderen Orten.

„Fracking“ – stellt womöglich eine große Gefahr für Menschen und Umwelt dar, über die sich auch im Sauerland immer mehr Menschen Sorgen machen.

Darum gründete sich in Meschede am 03. April 2012 die neue Bürgerinitiative „Gegen Gasbohren Hochsauerland“, und das ist gut so!

Auf die aktiven Mitglieder der BI warten eine Menge Aufgaben. Sie wollen viele Menschen mit ihren Informationen erreichen. Flyer und Plakate sind schon gedruckt worden, einige Unterstützer-Unterschriften schon gesammelt.

Der Evangelische Kirchenkreis Arnsberg unterstützt die Aktion durch eine Veranstaltung am

Donnerstag dem 26. April, 19.30 Uhr im Gemeinsamen Kirchenzentrum im Kastanienweg 6 in Meschede.

 

Plakat Kirchenkreis

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Einladung der Grünen Arnsberg zur Klärwerksbesichtigung

By admin um 21:05 am Mittwoch, April 4, 2012

Fraktion
B´90/DIE GRÜNEN
im Rat der
Stadt Arnsberg

Rathausplatz 1
59759 Arnsberg
Telefon (02932) 700 334
www.gruene-arnsberg.de
info@gruene-arnsberg.de


   
 
    

Wir laden ein zum Besuch eines modernen Klärwerkes. Die Anlage in Arnsberg ist zwar in ihrer
Grundsubstanz eines der ältesten Klärwerke in NRW (seit 1949 an diesem Standort), wurde
aber mehrfach aufgerüstet und erweitert, zuletzt 2006 .
Das Einzugsgebiet der Kläranlage Arnsberg umfasst mit einer kanalisierten Fläche von 680 ha
neben dem Kernstadtbereich von Arnsberg ebenso die Stadtteile Niedereimer, Breitenbruch,
Rumbeck und Uentrop. Die Kläranlage reinigt das Abwasser von 26.700 Einwohnern und
Industriebetrieben. Und diese Abwässer haben es zum Teil wirklich in sich.
Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Belastung der Abwässer mit chemischen
Verunreinigungen als zunehmendes Problem der Trinkwassergewinnung etabliert. Nur in NRW
ist die Wassergewinnung aus Flusswasser üblich, andernorts wird Grundwasser aus Tiefbrunnen
gefördert. Einer Studie des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft und des IWW Rheinisch-
Westfälischen Instituts für Wasser Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH besagt, dass
„zur langfristigen Sicherung einer qualitativ hochwertigen Trinkwasserversorgung an der Ruhr
grundsätzlich Handlungsbedarf zur Reduktion der Einträge trinkwasserrelevanter organischer
Spurenstoffe besteht.“
Der Frage, wie diese Forderung umgesetzt werden kann, wollen wir bei unserem Besuch
nachgehen.
Anmeldungen und Fragen werden gern entgegengenommen unter 0173/2685575 (Susanne Ulmke)
oder per Mail an info@gruene-arnsberg.de
An alle
GRÜNEN und an
Wasserschutz/Wassergewinnung
interessierten BürgerInnen

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