Vorschläge der Verwaltung zur Gemeinschaftsgrundschule

By admin um 17:18 am Sonntag, November 25, 2012

Für die letzte Schulausschussitzung hatte die Verwaltung eine umfangreiche Vorlage mit Handlungsvarianten zum Standort Gemeinschaftsschule Altes Testament vorgelegt. Leider wurden die Alternativen, auf Grund der Festlegung von CDU und SPD auf die Verlagerung des Standortes nach Hellefeld und die daraus folgende Konsequenz der Auflösung der Gemeinschaftsschule AT (mit  Anschluß an die katholische Marienschule) gar nicht mehr diskutiert. Im folgenden ein Auszug aus der Vorlage. Die komplette Vorlage mit Anlagen findet sich hier:  https://sira.kdvz.de/sundern/gremien/schul_sport_und_kulturausschuss/oeffentlich/2012_11_22/0434_4er.pdf

 

Auszug aus Vorlage 434/ 4. Ergänzung:

Wie in der 2. Erg. zur Vorlage Nr. 0434/VIII ausführlich dargestellt, ist die Grundschule Altes Testament die
einzige Grundschule in Sundern in der Schulart „Gemeinschaftsschule“.
Dadurch besteht bei dem Wunsch nach dieser Schulart ein gesetzlicher Aufnahmeanspruch.
Hieraus ergibt sich in der Konsequenz für die Größe und den Standort der Gemeinschaftsschule die Notwendigkeit folgender Rahmenbedingungen:
Ausreichende Kapazität
– räumlich (mind. 2 – zügig), um dem gesetzlichen Aufnahmeanspruch nach Schulgesetz NRW zu
genügen und
– zur Bildung von Eingangsklassen im Rahmen der Kommunalen Richtzahl, da hierbei alle
Grundschulen in den Blick zu nehmen sind.
Zentrale Lage
(von mind. einem Standort bei Verbundlösungen)
– um die Schulwege für die Kinder aus dem Stadtgebiet Sundern in zumutbarer Entfernung zu halten
und
– die max. Fahrzeiten nach Schulgesetz und Schülerfahrkostenverordnung einhalten zu können.
Diese Rahmenbedingungen sind vom Schulträger bei der Entwicklungsplanung für die Grundschule neben
der Entwicklung der Schülerzahlen zu berücksichtigen.
Um die zukunftsfähigen Möglichkeiten der Fortführung eines Grundschulstandortes im Alten Testament prü-
fen zu können, ist deshalb zunächst die grundsätzliche Frage zu klären, ob das Grundschulangebot der
Stadt Sundern neben den katholischen Bekenntnisschulen auch eine Gemeinschaftsschule haben soll.
Ausgehend von ausreichenden Schülerzahlen für eine Teilstandortlösung im Alten Testament ergeben sich
danach unterschiedliche Möglichkeiten und Verfahren, die nachfolgend mit Stärken, Chancen, Schwächen
und Risiken aufgezeigt werden.
1. Entscheidung für ein Grundschulangebot mit katholischen Bekenntnisgrundschulen
(KBS) und einer Gemeinschaftsgrundschule (GGS) in Sundern
Bei gleichzeitiger Absicht, im Alten Testament möglichst lange einen Schulstandort (in Hellefeld) zu erhalten
bestehen danach folgende Möglichkeiten:
A. Fortführung der GGS Altes Testament
durch Verlagerung des Zentralstandortes der Schule nach Sundern (in das freiwerdende Schulgebäude
der jetzigen Dietrich-Bonhoeffer-Schule) und Beibehaltung des Teilstandortes in Hellefeld
Stärken: einfaches Verfahren, keine Schulauflösung, nur „Umzug“
GGS Altes Testament bleibt mit schulischem Konzept bestehen
Rechtsanspruch wg. Schulart gesichert
Schulwege wg. zentraler Lage für Schulkinder nicht zu lang
OGS-Angebot am Hauptstandort vorhanden
Chancen: Stärkung der GGS durch Standort in zentraler Lage möglich und wahrscheinlich
Teilstandort in Hellefeld kann mit mindestens 60 SuS weitergeführt werden
Risiken: Ummeldungen zu KBS in zentraler Lage – 3 –
T:\Schreibdienst\vl8\0434.4er.doc
B. Umwandlung der KBS Marienschule in Sundern in eine GGS
und Fortführung der GGS in Sundern mit einem Teilstandort in Hellefeld
Stärken: Rechtsanspruch wg. Schulart gesichert
Schulwege wg. zentraler Lage für Schulkinder nicht zu lang
OGS-Angebot am Hauptstandort vorhanden
Chancen: Stärkung der GGS durch Standort in zentraler Lage möglich und wahrscheinlich
Teilstandort in Hellefeld kann mit mindestens 60 SuS weitergeführt werden
Schwächen: notwendiges Verfahren für Umwandlung
1/5 der Eltern der umzuwandelnden Schule stellt einen Antrag auf Abstimmungsverfahren, in
dem 2/3 der Eltern der Schule für eine Umwandlung stimmen müssten
Verfahren der Umwandlung ohne Antrag der Eltern der betr. KBS nicht möglich
Bestehende GGS Altes Testament mit ihrem Konzept würde aufgelöst
Risiken: Umwandlung ist abhängig vom Antrag der Eltern, dem v.g. Abstimmungsergebnis
sowie von der Entscheidung durch die Schulaufsicht
Soweit Verfahren positiv: Ummeldungen zu KBS in zentraler Lage
C. Errichtung einer (neuen) Gemeinschaftsschule in Sundern am Standort der jetzigen Marienschule
und Fortführung der GGS mit einem Teilstandortes in Hellefeld
Stärken: Rechtsanspruch wg. Schulart gesichert
Schulwege wg. zentraler Lage für Schulkinder nicht zu lang
OGS-Angebot am Hauptstandort vorhanden
Chancen: umfassendes Elternbild für / gegen GGS in Sundern
Chancen für neues Schulen mit neuem Konzept, Ausrichtung…
Stärkung der GGS durch Standort in zentraler Lage möglich und wahrscheinlich
Teilstandort in Hellefeld kann mit mindestens 60 SuS weitergeführt werden
Schwächen: Errichtungsbeschluss ( Schulträger) und
Abstimmungsverfahren nach Verordnung (224 Stimmen der Eltern im Gebiet von Sundern +
46 Stimmen für den Teilstandort) und
Anmeldung (mind. 56 Anmeldungen – Hauptstandort) und 15 Anmeldungen – Teilstandort)
notwendig
Auflösung der bestehenden GGS Altes Testament und der bestehenden KBS in Sundern
Risiken: Entscheidung der Schulaufsicht über Anmeldeverfahren ist abhängig vom
Abstimmungsverfahren
Zustandekommen letztlich abhängig vom Anmeldeverfahren

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Private Schule in Westenfeld?

By admin um 16:46 am Freitag, November 23, 2012

In der gestrigen Schulausschussitzung lag neben dem CDU- SPD Antrag (Bericht siehe unten)  auch ein Antrag des Ortsvorstehers von Westenfeld Werner Friedhoff, der auch CDU Ratsmitglied ist, aus.

Dort heißt es:

*Zur Zeit besuchen 137 Kinder die Gemeinschaftsgrundschule Altes Testament, und zwar 83 Schüler in Westenfeld und 54 Schüler in Hellefeld. … Wir sind in der komfortablen Situation mit der Anzahl der Schüler, zugegebenerweise mit der Unterstützung der Sunderner Eltern, die eine GGS bevorzugen. Ich frage mich, warum wir dieses Konzept nicht fortführen. Wenn der Politik wirklich daran gelegen ist, in der Region ein Schulangebot aufrecht zu erhalten, muss eine Lösung gefunden werden, die dem gesamten Alten Testament dient.*

Daraus zieht der Antragsteller die Schlußfolgerung, dass es sinnvoll sei, die Gemeinschaftsgrundschule Altes Testament so zu belassen, wie sie derzeit besteht.

Mit dem Beschluß von CDU und SPD zur Auflösung der Gemeinschaftsgrundschule ist dieser Antrag der CDU Westenfeld allerdings hinfällig.

Gerüchten nach planen daher finanzkräftige Unterstützer der Gemeinschaftsgrundschule Altes Testament die Errichtung einer Privatschule um die Gemeinschaftsgrundschule Altes Testament dauerhaft zu erhalten.

Bürgermeister Lins war übrigends in der Schulausschussitzung nicht anwesend. Vermutlich weilte er auf Einladung der Firma Severin in der Severin Sea Lodge bei Mombasa/Kenia.

Ein entsprechender Bericht über die Einladung findet sich hier:

Politische Landschaftspflege in Sundern oder: der Maschmeyer vom Sorpesee*****

(Anmerkung: Bürgermeister Lins teilte hierzu in der Ratssitzung am 13.12. mit, dass er in der Schulausschussitzung auf Grund von Befangenheit sowieso nicht anwesend sein konnte. Die Reise zur Jubiläumsfeier der Severin Sea Logde habe er zudem selbst bezahlt.)

 

Bericht aus dem Schulausschuss von Matthias Schulte- Huermann

 

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CDU und SPD beschließen die Auflösung der einzigen Gemeinschaftsgrundschule in Sundern

By admin um 22:55 am Donnerstag, November 22, 2012

Heute tagte der Schulausschuss. Zum Tagesordnungspunkt *Gemeinschaftsgrundschule Altes Testament* hatte die Verwaltung eine umfangreiche Vorlage mit Handlungsalternativen vorgelegt. Überraschend erschien dann aber während der Sitzung ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU und SPD. CDU und SPD hatten es nicht für nötig gehalten die beiden anderen Fraktionen  vorab über den Antrag zu informieren. Genauso stillos lief die Sitzung weiter: Die FDP beantragte den Antrag erst einmal in den Fraktionen zu beraten um sich damit auseinandersetzen zu können. Doch offensichtlich war das nicht gewollt, denn CDU und SPD hatten ja auch so die Mehrheit.

Was besagt nun der CDU- SPD Antrag:

*Der Rat der Stadt Sundern als Schulträger beschließt zum Schuljahr 2014/2015 die Schließung des Teilstandorts Hellefeld der Gemeinschaftsgrundschule *Altes Testament*. Gleichzeitig soll der Hauptstandort der GGS von Westenfeld nach Hellefeld gelegt werden. Sobald die Schülerzahlen an diesem Standort die für einen eigenständigen Fortführung des Standortes notwendigen 92 SchülerInnen unterschreiten, geht die GGS *Altes Testament* einen Grundschulverbund mit der katholischen Grundschule Marienschule, also einer der beiden zentralen Grundschulen im Stadtzentrum ein, die dann als Hauptstandort (Bekenntnisschule) verantwortlich zeichnet für den Teilstandort Gemeinschaftsgrundschule in Hellefeld. Die Verwaltung wird beauftragt, diesen Beschluß des Rates als eindeutigen Schulträgerwillen der Bezirksregierung gegenüber zu erlassen.*

Was bedeutet nun dieser Beschluß, der von CDU und SPD geschlossen getragen wurde?

1. Reine Augenwischerei ist es so zu tun, als ob der Hauptstandort einer Gemeinschaftsgrundschule *Altes Testament* in Hellefeld lange Bestand haben würde.  Das wissen die Antragsteller aber auch, deswegen schlagen sie im Antrag vor,  Hellefeld zu einem Teilstandort der Marienschule zu machen.

2. Damit  wird die einzige Gemeinschaftsgrundschule im Stadtgebiet Sundern aufgelöst. Es wird (sofern die Bezirksregierung diesen Beschluß nicht beanstandet) im Stadtgebiet Sundern nur noch katholische Bekenntnisschulen geben. Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass Hellefeld nach den Vorstellungen von CDU und SPD  als Teilstandort der katholischen Marienschule noch  Gemeinschaftsschule bleiben soll.

Für einen vernünftigen Gemeinschaftsschulstandort als Alternative zu den Katholischen Bekenntnisgrundschulen liegt Hellefeld viel zu peripher.

Die Folge dieses CDU- SPD beschlusses wird somit sein, das zukünftig in Sundern alle Schulleitungen katholisch sein müssen. Lehrer und Lehrerinnen müssen ebenfalls katholisch sein, es sei denn, sie gehen nach Hellefeld, solange dieser Standort dort noch existiert.

Eltern, die ihre Kinder nicht auf eine katholische Grundschule bringen möchten, haben ebenfalls nur noch die Möglichkeit, ihre Kinder in Hellefeld anzumelden.  Auf Grund der großen Entfernung von der Stadtmitte werden  dieses aber wohl Einzelfälle bleiben.

Auch hier hat der Antrag eine Erklärung parat: *Die Fraktionen der CDU und SPD wünschen sich darüberhinaus den Erhalt der Gemeinschaftsgrundschule in der Stadt Sundern, erkennen aber auch an dass die Schulform von den Eltern bisher nicht ausdrücklich gefordert wurde.*

Mit dieser *Erkenntnis* gehen CDU und SPD zurück in die bildungspolitische Steinzeit.

 

 

(aus dem Schulausschuss : Matthias Schulte- Huermann)

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Schreiben an den Umweltminister: Förderung der geplanten Sorpepromenade muß überdacht werden!

By admin um 17:56 am Dienstag, November 20, 2012

Klaus Korn

Randweg 50

59846 Sundern                                                                               18.11.2012

Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen

 

 

 

 

An den

Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen

Herr Remmel

Schwanstraße 3

40476 Düsseldorf

 

 

 

 

Sehr geehrter Herr Remmel,

 

seitdem die Planungen zur Ferienhausanlage Amecke erstmals diskutiert wurden, sind immer wieder Forderungen gekommen, das Sorpeseevorbecken für den Tourismus komplett zu öffnen. Bisher konnte das „Vogelschutzgebiet“ in der Hespe-Bucht, obwohl es keinen offiziellen Schutzstatus besitzt, bestehen. In anderen Bereichen sieht dies nicht so gut aus, es wurden immer wieder Abholzungen durchgeführt, um den See erlebbarer zu machen. Nun plant die Stadt Sundern im Rahmen der Regionale 2013 am Ostufer eine Seepromenade und um den See herum einen Gesundheitspfad. Uferbewuchs und Bäume sollen an vielen Stellen gerodet werden. Wertvolle Lebensräume und ruhige Plätze für die brütenden Wasservögel sollen geopfert werden. In den Sommermonaten lassen sich an dem naturnahen Ufer immer wieder Fledermäuse beobachten. Die Stadt Sundern hat ein Artenschutzgutachten aufgegeben, damit sie noch bis Ende Februar alle Rodungsarbeiten durchführen kann. Um die Fördergelder zu erhalten, wird jetzt ein Scheingutachten erstellt, ohne die nächste Vegetations- und Brutperiode zu berücksichtigen. Über Jahrzehnte war es ein stilles Gebot die Uferzonen zu meiden, um die dort brütenden Vögel nicht zu stören.

Soll dies nun alles hinfällig sein?

Sehr geehrter Herr Remmel, wir bitten Sie daher die Förderung für das Projekt zu überdenken und verbleiben mit umweltfreundlichem Gruß.

 

 

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Grüne Mitgliederversammlung: Vorstand wiedergewählt, scharfe Kritik am Bürgermeister

By admin um 23:07 am Sonntag, November 11, 2012
Auf ihrer letzten Mitgliederversammlung übten die Grünen scharfe Kritik an der Informationspolitik des Bürgermeisters zu den Planungen der Ferienhausanlage. Weder
der Öffentlichkeit noch dem Rat wurden bisher die endgültigen Planungen vorgestellt . Stattdessen wird vom Bürgermeister und einem undurchsichtigen Konstrukt aus Sorpesee Resort GmbH, Sundern Projekt GmbH und ehemaligem Grundstückseigentümer verkündet, dass der Wald nun gerodet werde. Des Weiteren wird bisher vollkommen im Dunkeln gelassen, von wem und wie die Anlage betrieben werden soll.
Offensichtlich soll der Rat der Stadt Sundern durch diese Vorgehensweise des Bürgermeisters vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Die Grünen halten das für nicht akzeptabel und erwarten,
dass sich alle Fraktionen im Rat der Stadt Sundern gegen diese autokratische Vorgehensweise des Bürgermeisters zur Wehr setzen.
Starke Kritik gibt es von Seiten der Grünen auch an der geplanten Uferpromenade am Vorbecken. Während es ausdrücklich begrüßt wird, dass hier endlich ein vernünftiger Radweg angelegt werden soll, halten die Grünen das ganze Projekt für erheblich zu aufwendig. Statt die komplette Landstraße mit großem Aufwand zu verlegen, wäre es nach Ansicht der Grünen ausreichend, einen Radweg dort anzulegen, wo jetzt der *illegale* Parkstreifen entlang der Landstraße ist. Dann wäre auch ein Abriss des denkmalwürdigen Ruhrverbandsgebäudes nicht nötig. Oder sollen durch die aufwendig geplante Verlegung der Landstraße Maßnahmen mit öffentlichen Mitteln finanziert werden, die zur Erschließung der Ferienhausanlage notwendig sind und eigentlich von der Sorpesee Resort GmbH finanziert werden müßten?
Kontrovers diskutiert wurde auf der Mitgliederversammlung das Thema Windkraftnutzung. Insbesondere in der Frage der Nutzung der Kammlagen und der Auswirkungen auf das Landschaftsbild und den Artenschutz gab es kontroverse Auffassungen. Die Grünen planen zum Konfliktthema Vogelschutz und Windkraft Fachleute einzuladen.
Auf der Mitgliederversammlung wurden die Sprecher des Ortsverbandes Anke Rose und Klaus Korn einstimmig in ihrem Amt
bestätigt. Wiedergewählt wurden ebenso Andreas Lux als Kassierer und Dorothea Schulte- Huermann als Schriftführerin . Beisitzer wurde Antonius Becker und Fritz Arndt- Quandt.
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Ergebnisse der Urwahl

By admin um 16:33 am Samstag, November 10, 2012

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Montag wird der Wald gerodet, weder Rat noch Ausschuss und Öffentlichkeit sind über die Planung informiert!

By admin um 16:54 am Freitag, November 9, 2012

Kuckucksei

Ich verstehe die Welt nicht mehr: Kahlschlag am Sorpesee, obwohl noch gar nicht klar ist, mit wem gebaut wird? Und wer den „Park“ betreibt? „Der Zeitplan bei der Sorpesee Resort GmbH sieht vor, dass bis Herbst 2013 eine Baugenehmigung vorliegt“, heißt es in der Berichterstattung. Gibt es denn nun eine Baugenehmigung oder gibt es keine Baugenehmigung? Und für was eigentlich? Bis 2013 also kahle Fläche? Und was, wenn der Betreiber bis 2013 wieder abspringt? Und wer steckt eigentlich hinter der Sorpesee Resort GmbH? 20 h groß ist die vorgesehene Fläche – das sind 200 000 m2 = 30 Fußballfelder. Um eines klarzustellen: Ich bin keineswegs gegen eine maßvolle Verbesserung der touristischen Infrastruktur – aber ich befürchte, hier wird uns ein Kuckucksei in unser schönes Nest gelegt.

Marion Neiteler

 

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Grüne Mitgliederversammlung am 9.11.

By admin um 21:31 am Sonntag, November 4, 2012

Anke Rose, Wilhelm-Hauff-Str. 15, 59846 Sundern

Tel. 02933/921920, Anke-Rose@web.de

                                                                                                                                   

                                                                                  Ortsverband Sundern (Sauerland),30.10.2012

 

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung am 9.11.2012

 

 

Liebe Parteifreundinnen und –freunde, Sympathisanten und Unterstützer!

 

Wie jedes Jahr wollen wir euch alle wenigstens einmal im Jahr an einen Tisch bringen, um zum einen die notwendigen Dinge, wie z.B. die Vorstandswahlen, zu erledigen, aber auch, um eine kleine Nachlese zur Arbeit im vergangenen Jahr zu halten und über zukünftige Projekte zu diskutieren.

Daher lade ich euch herzlich ein zu unserer nächsten

 

 

Mitgliederversammlung am Freitag, dem 9.11.2012, um 20:00 Uhr

 

in die Gaststätte „Tagwerk“ (ehemals Kolpinghaus/ Anfang

 

Fußgängerzone) ein!

 

 

Folgende Tagesordnungspunkte stehen an:

 

1. Begrüßung

2. Wahl des Sitzungsprotokollanten

3. Bericht des Kassierers

4. Bericht der Kassenprüfer/innen / Entlastung des Vorstands

5. Wahl des Vorstandes

6. Wahl zweier Kassenprüfer/innen

7. Informationen aus der Fraktion

8. Information und Diskussion zu aktuellen Themen wie Schulentwicklungsplanung, Windkraft und

Bezirksbüro.

9. Ausblick auf die Bundestagswahl 2013

10. Verschiedenes

 

 

Mit grünen Grüßen

im Namen des Vorstands                                                  Anke 

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Leserbrief zur geplanten Ferienhausanlage

By admin um 13:51 am Freitag, November 2, 2012

Leserbrief Amecke, 28.10.2012

 

Was sagen Sie dazu, liebe Amecker, dass
a) die für den Ferienpark vorgesehen Fläche bereits im Dezember gerodet werden soll, obwohl ein Betreiber noch immer nicht feststeht?

b) das schöne Natursteinhaus (ehemals im Besitz des Ruhrverbandes) an der Seestraße abgerissen wird, weil Straße verlegt wird? In Zeiten von leeren Kassen erweist sich so mancher Fördertopf als Fluch und keineswegs als Segen! Monatelanger Baustellenlärm, um eine Straße zu verlegen? Mir fehlen die Worte …)

c) ein „Gesundheitsweg“ mit Yogainsel (man fühlt sich in die 80er versetzt, als überall „Trimmpfade“ aus dem Boden schossen, die jetzt allerorts vor sich hingammeln) am Naturschutzgebiet Hespe vorbeiführt?

d) die Betriebskosten für diese „touristischen Infrastrukturmaßnahmen“ rund um den See sich auf 60000 – 80000 Euro im Jahr (!) belaufen?

Wer gehofft hatte, dass Ferienpark und Gesundheitsweg nur wieder einmal heiße Luft sind, sieht seit Bürgerversammlung und Umweltausschuss eines Besseren belehrt: Was 2007 wegen der globalen Finanzkrise erst einmal „auf Eis gelegt“ worden war, soll jetzt Realität werden. Damals standen noch 35 Mill. Euro Investitionskosten allein für den Park im Raum – jetzt spricht der Investor von über 70 Mill. Man kann doch nicht roden, ohne die genauen Pläne zu kennen!
Wie so oft, scheiden sich bei Projekten dieser Dimension die Geister: Befürworter verweisen auf Arbeitsplätze und Vorteile für die Infrastruktur; Kritiker appellieren, den Umweltschutz nicht auszuklammern. Die Tatsache, dass ein Investor soviel Geld in einen Ferienpark investieren will, machte mich von Anfang an stutzig: Da gibt es doch etliche Parks im Sauerland, die ganz große Mühen haben, ihre Gäste zu ködern. Landes- und bundesweit wimmelt es von Beispielen, wie Parks verkommen, weil den Betreibern die Urlauber und damit das Geld für die laufenden Investitionen fehlen.

Ob ein Dorf wie Amecke wirklich von einem Ferienpark profitiert, bezweifele ich jedenfalls enorm. Und ob ein solches Projekt junge Amecker dazu bewegt, im Dorf zu bleiben und nicht in die Fremde zu ziehen, ebenfalls. Warum werben wir nicht mit dem, was wir in Amecke haben: Eine traumhafte Lage im Sorpetal, ein Seeufer, an dem sich viele Wasservögel heimisch fühlen, eine reizvolle Landschaft mit Laub- und Nadelwäldern, (noch) ein gutes Bioklima, das den Erholungsort auszeichnet. (Wie ist das eigentlich mit dem Titel? Kann einem die Anerkennung als Erholungsort auch wieder entzogen werden, wenn es zuviel Gewerbe und zuviel Verkehr gibt?)

Schließlich sprechen die Investoren von 400000 Übernachtungen im Jahr. Wie soll unser kleines Dorf das stemmen? „Wir wollen einen Ferienpark, ein Vier-Sterne-Hotel und eine Freizeitanlage integrieren“, erklärte Projektgruppensprecher Wim Egging.Fakt ist, dass da eine riesige Waldfläche zur Disposition steht – dort, wo für mich hinter der Schranke am Schiffsanleger bis jetzt noch die Idylle beginnt … Für Autos (noch …) verboten, bietet der Randweg Radlern, Inlinern und Fußgängern ein ganz natürliches Freizeit-Dorado.
Fakt ist auch, dass niemand genau weiß, in welche Richtung das Projekt angedacht ist: Werden die Häuser im ökologischen Baustil erstellt? Gibt es die Handlungsmaxime des „sanften Tourismus“? Reicht den Touristen die „Natur pur“ oder braucht es zusätzliche Events wie Seebühne, Fun-Sport, Supermarkt und modernes Freizeitbad – das dann für die Anwohner vielleicht gar nicht mehr erschwinglich ist? Je länger die Pläne nebulös bleiben, die Informationen nicht fließen, umso heißer brodelt ´s in der Gerüchteküche.

Und in Zeiten, in denen der Klimawandel so manchem Zeitgenossen Angst und Schrecken bereitet und immer mehr bebaute Fläche natürliche Lebensräume verdrängt, stehe ich jedenfalls diesen Plänen hilflos gegenüber.

MarionNeiteler

Sonnenstraße 26

59846 Sundern Amecke

 

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