Promenade Amecke: Antwortschreiben des Ministeriums

By admin um 18:42 am Donnerstag, Februar 21, 2013

Filed under: Uncategorized kommentieren »

was kostet und was bringt die Ferienhausanlage für die Stadt?

By admin um 22:21 am Montag, Februar 18, 2013

Antonius Becker, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

 

 

 

An die Stadt Sundern

Bürgermeister

 

 

 

17.2.2013

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister

Hiermit stellt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen folgende Fragen zur Beantwortung in der kommenden Hauptausschussitzung bzw. Ratssitzung:

 

  1. Die Planungen für die Ferienhausanlage Sundern ziehen sich schon über einen langen Zeitraum hin. FNP, Gutachten und Bebauungspläne wurden erstellt, städtische Bedienstete waren und sind in großem Maße an dem Projekt tätig, sei es durch Vorstellung von Planungen, Grundstückverhandlungen und Gespräche mit dem Investor u.a..  Daher fragen wir:  Welche Kosten für  Material, Dienstleistungen und Arbeitszeit sind bisher für die Stadt bzw.  Stadtmarketing Sundern entstanden?

 

  1. Wenn die Ferienhausanlage fertig gestellt ist, mit welchen Einnahmen rechnet die Stadt Sundern aus dem Betrieb der Anlage? Wird Gewerbesteuer erwartet? Wenn ja in welcher Höhe.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Antonius Becker

Fraktionsvorsitzender

Filed under: Uncategorized1 Kommentar »

WP: Das Zentralorgan von CDU/Bürgermeister?

By admin um 13:08 am Sonntag, Februar 17, 2013

Bereits im Dezember hatte ich an diesem Orte einen Artikel verfasst um auf die katastrophale Berichterstattung der Westfalenpost aufmerksam zu machen, in der Hoffnung es könne sich daran etwas ändern: Fakten werden von der Zeitung unterschlagen, kritische Berichte und Hinterfragungen so gut wie gar nicht gebracht. Es entsteht der Eindruck als sei sie eine Hofberichterstatterin für CDU bzw. Bürgermeister.

Eine Presseerklärung der Grünen zu ihrer Jahreshauptversammlung brachte die WP im Dezember sinnlos verstümmelt, einen Bericht der CDU zu ihrer Jahreshauptversammlung zum Thema Ferienhausanlage bringt sie fast ganzseitig als Artikel ohne auch nur irgendwas daran zu hinterfragen.

Nachdem sich angesichts der katastrophalen Informationspolitik folgerichtig die Bürgerinitiative Amecke 21 gegründet hat, habe ich versucht, in mehreren Stellungnahmen Fakten zum Planungsstand der Ferienhausanlage zu bringen.

Das einzige, was die WP dazu brachte, ist eine vollkommen aus dem Zusammenhang gerissene Formulierung, Schulte- Huermann weiß nicht, was auf 20 ha bester Waldfläche an der Sorpe  entstehen soll.

Hintergründe dazu: Fehlanzeige. Dem aufmerksamen Leser sollte wohl sugeriert werden, dass ich so bescheuert bin und nicht mal weiß das an der Sorpe eine Ferienhausanlage gebaut werden soll.

Kein Wort der Kritik an der Informationspolitik des Bürgermeisters wird vom zuständigen Redakteur aufgegriffen. Kein Wort zu den widersprüchlichen Beschlußlagen zum Freibad, kein Wort zu der Frage, was ist mit dem Betreiber.

Null.

Nun wäre das ganze kein Problem, wenn die WP offen zugeben würde, dass sie ihre Aufgabe in der Lokalberichterstattung überwiegend darin sieht, Zentralorgan der CDU und ansonsten Vereinsberichterstatterin zu sein.  Aber das macht sie nicht. Und sie ist die einzige Tageszeitung vor Ort.

Kein Wunder, wenn immer mehr Menschen keinen Sinn darin sehen eine Tageszeitung zu abonnieren, wo Presse-und Meinungsvielfalt dort nicht mehr vorkommt.

 

Matthias Schulte- Huermann

Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen

Filed under: Uncategorized1 Kommentar »

Sondersitzung: Pumpspeicherkraftwerk am Sorpeberg in Wildewiese

By admin um 12:15 am Samstag, Februar 16, 2013

Pumpspeicherwerk Rönkhausen

 

Das Thema der Sondersitzung des Rats am 26.2. ist nun bekannt. Es ist weder die angespannte Haushaltssituation in Sundern, noch die Ferienhausanlage:

Die Sondersitzung findet auf Steinbergs Alm zusammen mit dem Rat der Gemeinde Finnentrop statt.  Dort sollen aktuelle Projektplanungen für ein Pumpspeicherwerk am Sorpeberg in WildeWiese bzw. dem Ermecketal bei Glinge  vorgestellt werden.

Zur Zeit suchen die Energieversorgungsunternehmen nach geeigneten Standorten für Energiespeicheranlagen, die notwendig sind, um vor allem Strom, der aus Wind- und Sonnenenergie gewonnen wird, zu speichern.

Die Mark-E Aktiengesellschaft und die Grünwerke GmbH (Stadtwerke Düsseldorf) haben von40 möglichen Standorten nun 2 Standorte im Sauerland für ein solches Projekt in die engere Wahl gezogen. Einer der Standorte ist der Sorpeberg- Glinge.

Das Oberbecken soll dabei 3 Millionen cbm Wasser fassen und über unterirdische Schächte und Stollen mit einem Unterbecken im Ermecketal bei Rönkhausen verbunden werden. Der Energiespeicher soll die 3 fache Menge des elektrischen Arbeitsvermögens des vorhandenen Pumpspeicherwerk Rönkhausen betragen. Es wird von einer 10 jährigen Planungs- und Realisierungsphase ausgegangen. Vorab muß die Planung im Regionalplan Arnsberg ausgewiesen werden.

Weiter heißt es in der Vorlage: *Es handelt sich bei dieser Vorstellung um eine erstmalige Information über das Projekt, nach dieser Vorstellung wird auch die Öffentlichkeit Kenntnis von demProjekt erhalten.*

 

Filed under: Uncategorized kommentieren »

Faktencheck 2.: Was ist eigentlich mit dem Freibad Amecke?

By admin um 14:43 am Freitag, Februar 15, 2013

Bürgermeister Lins äußerte in der vergangenen Woche in der Tagespresse etwas schulmeisterlich, dass die Mitglieder der Bürgerinitiaive Amecke 21 trotz der Bemühungen von Verwaltung und Politik noch nicht alles verstanden hätten,  was im Zusammenhang mit der Ferienhausanlage Amecke geplant sei.

Offensichtlich liegt hier ein erhebliches Versäumnis des Bürgermeisters vor, der durch teils widersprüchliche Aussagen  an die Öffentlichkeit tritt, bzw. der Öffentlichkeit bisher keinen reinen Wein eingeschenkt hat, was in Amecke überhaupt geplant ist. Das betrifft nicht nur die Frage wie und von wem die angebliche Ferienhausanlage nun eigentlich betrieben werden soll. Es betrifft vor allem auch die Frage, was aus dem Versprechen wird,  dass für die Sunderner Bevölkerung ein Freibad  erhalten bleibt, wenn eine Ferienhausanlage kommt.

Als Bügermeister Lins im November 2009 eine umfangreiche Unterschriftenliste für den Erhalt des Freibades durch die Amecker *Saubermänner* überreicht wurde, hieß es in der Tagespresse: *Bürgermeister Detlef Lins beruhigte die beiden. Auch er setze sich für den Erhalt des Bades ein. Und wenn es im kommenden Sommer geschlossen bleiben muss, sei das nicht das Ende.*

Im Dezember 2010 wurde dann in einer Ratssitzung durch Vertreter der S.A.B GmbH eine Präsentation für ein Freizeitbad und ein entsprechendes Finanzierungskonzept vorgestellt. Das *Aquasphere* genannte Bad mit Sauna und Wellnessbereich sollte 11,5 Mio Euro kosten, davon 1,2 Mio Investitionskostenzuschuss durch die Stadt. Bei der S.A.B handelt es sich um eine private Gesellschaft, die für Kommunen Projekte entwickelt (z.B. das Oversum in Winterberg).

Dieser mehrheitliche  Beschluss (es gab damals 4 Gegenstimmen)wurde dann im September 2012 vollkommen über den Haufen geschmissen.  Die 1,2 Mio Euro sollen nun nicht mehr in das Schwimmbad sondern in das Regionaleprojekt Promenade am Vorbecken/Gesundheitspfad fließen.  Dies wurde beschlossen unter der Voraussetzung, dass eine rechtsverbindliche Vereinbarung mit dem holländischen Investor abgeschlossen wird,  in der festgelegt wird, dass der Investor/Betreiber  ein kombiniertes Frei- und Hallenbad auf alleiniges Risiko errichtet und die Stadt ein Mitspracherecht bei der Größe des Bades und der Gestaltung des Eintrittspreises erhält.

Dieser Beschluß wurde im Rat (bei 2 Enthaltungen ) einstimmig gefasst.

Bis heute liegt dem Rat allerdings die Vereinbarung mit dem Investor nicht vor, statt dessen gibt es Ausflüchte des Bürgermeisters,  es handele sich um eine rein privatwirtschaftliche Investition.

Im Planungsausschuss am 25.10.2012 vertrat Franz- Josef Rogoll  den erkrankten Investor und sagte *Der Investor sei vertraglich verpflichtet worden ein Schwimmbad in der Größe 12 x 25 m zu bauen. Die Vereinbarung sehe vor, das Schwimmbad  ganzjährig zu marktüblichen Preisen zu betreiben.*

Von der Beschlusslage des Stadtrates, ein kombiniertes Frei- und Hallenbad zu errichten, ist plötzlich keine Rede mehr,  genauso wenig  von einem Mitspracherecht bei der Gestaltung  des Eintrittspreises für die Sunderner Bevölkerung.

Aber in einem war sich Herr Rogoll in der Sitzung sicher: Nachdem im Winter die Bäume gerodet würden wäre im Frühjahr Baubeginn  der Erschließungsanlagen.

 

Matthias Schulte- Huermann

Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen

Filed under: Uncategorized1 Kommentar »

Altlast Firma Pingel: Öffentliche Hand muß 800000,- E zahlen

By admin um 11:04 am Donnerstag, Februar 14, 2013

Heute wird im Kreisumweltausschuss der Haushaltsplanentwurf beraten. Dabei geht es auch um die Kosten für die Sanierung eines ehemaligen Betriebsgrundstücks in Sundern. Es handelt sich dabei um das Grundstück der 2009 in die Insolvenz gegangenen Firma Pingel am Lockweg.

Dazu heißt es in der Kreisvorlage:

Bemühungen der Entwicklungsgesellschaft des HSK, das Grundstück zu übernehmen , zu sanieren und weiter zu vermarkten , sind vorerst gescheitert. Eine Heranziehung Dritter ist durch die Insolvenz nicht möglich. Auf dem Grundstück wurden bei Untersuchungen sehr hohe Belastungen des Bodens , der Bodenluft und des Grundwassers mit Leichtflüchtigen Chlorierten Kohlenwasserstoffen gefunden. Für die nächsten 3 Jahre ist mit Sanierungsaufwendungen von rund 798300,- zu rechnen, davon 350000,- in 2013 und 393100,- in 2014. Das Land NRW wird sich mit 80% an den Kosten beteiligen, ein entsprechender Förderbescheid liegt vor. Es ist davon auszugehen, dass für die Sanierung auch über 2015 hinaus Kosten entstehen werden, eine verlässliche Abschätzung ist aber heute noch nicht möglich…..*

 

Hier der entsprechende Bericht aus der Tagesprsse über die Insolvenzmeldung 2009:

derWestenhttps://www.derwesten.de/wp/staedte/sundern/insolvenz-bei-pingel-automotive-id302078.html

Industrie

Insolvenz bei Pingel Automotive

06.11.2009 | 06:00 Uhr

Sundern. Seit Beginn der Krise laufen auch die Geschäfte bei der Firma Pingel Automotive am Lockweg nicht so gut. Jetzt hat Geschäftsführer Alfons Neuhaus den schweren Gang zum Amtsgericht in Arnsberg angetreten und Insolvenz beantragt.

Gestern Nachmittag stellte sich der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Buchheister aus Lüdenscheid in einer Betriebsversammlung den 60 Mitarbeitern und der Geschäftsleitung vor: „Es geht darum, dass die Lichter in der Firma anbleiben und nichts abbricht”, meinte der erfahrene Rechtsanwalt nach der ersten Prüfung. Wichtig sei es jetzt, die Fortführung der Firma zu erreichen.

Jetzt die Fortführung erreichen

„Die Mitarbeiter sind abgesichert. Jetzt suchen wir einen Investor, um die Firma fortzuführen”, so Buchheister gegenüber unserer Zeitung. Die Kurzarbeit endete mit dem gestrigen Tage. „Jetzt gibt es Insolvenzgeld, und für die Vorfinanzierung sieht es auch gut aus”, meinte Buchheister gestern Abend. Geschäftsführer Alfons Neuhaus berichtete, dass die starken Einbrüche seit dem Herbst 2008 kamen. „Wir haben noch verschiedene Szenarien aufgestellt, wie wir die Krise überwinden wollen, aber die haben letztlich nicht funktioniert.” An Aufträgen mangelt es bei Pingel Automotive nicht, da sich die Branche gerade wieder etwas nach oben bewegt. Ein Problem sind u.a. Kreditversicherungen, die oft Lücken in die lange Kette zwischen Produzent und Automobilhersteller reißen. Pingel Automotive fertigt am Lockweg Komplettlösungen für den Automobil-Industrie, so etwa Motorkühler.

Matthias Schaefer

Filed under: Uncategorized kommentieren »

Ferienhausanlage: Faktencheck

By admin um 18:19 am Dienstag, Februar 12, 2013

Nachdem Bürgermeister Lins beim Grünkohlessen der CDU sagte, dass es keinerlei Risiken für die Stadt bei den Projekten Ferienhausanlage und Gastrowelten gäbe, weil es sich um rein privatwirtschaftliche Projekte handele, liefert er sich zur Zeit einen Schlagabtausch mit der neugegründeten Bürgerinitiative Amecke 21 in der Tagespresse. Über den Sinn eines Treffens mit der Bürgerinitiative wird BM Lins folgendermaßen zitiert: *Zunächst einmal , Fragen zu beantworten, die trotz der Bemühungen von Verwaltung und Politik , die Dinge zu erklären noch nicht verstanden wurden.*

Da wir der Meinung sind, dass auch die Politik vieles von dem, was sie mit großer Mehrheit  beschlossen hat, noch nicht verstanden hat, versuchen wir nochmal einen Faktencheck:

Wer verbirgt sich hinter dem *reinprivatwirtschaftlichen* Projekt Ferienhausanlage?

2 GmbHs sind da zu nennen:

SORPESEE RESORT GMBH: dahinter soll sich der holländische Investor verbergen. Wer das ist, ist bisher unbekannt. Die Rede ist von einem Fonds (stepinvest?) oder einer Bank (ABN Amro?) die das finanziert.

In den Sitzungen wurde der holländische Investor vertreten durch Herrn Egging. Er sollte im Planungsausschuss am 25.10. die näheren Planungen erläutern, war aber erkrankt. Statt dessen war Franz- Josef Rogoll (Stadtmarketing Sundern) in der Sitzung. Franz Josef Rogoll ist auch am Firmensitz der Sorpesee Resort GmbH tätig: Als Firmensitz der SorpeSee Resort GmbH ist Rathausplatz 7 in Sundern eingetragen.

SORPESEE PROJEKT GmbH: mit der Aufgabe der Weiterentwicklung und Umsetzung der touristischen Infrastruktur in Sundern. Für die Ferienhausanlage hat sie die Aufgabe, die Tätigkeiten vor Ort zu koordinieren, Grundstücke zu erwerben und Konzeptionen zu erarbeiten. Auch die SorpeSeeProjekt GmbH hat ihren Firmensitz in Sundern am Rathausplatz 7. Geschäftsführer ist Franz- Josef Rogoll, Sundern.

Von der Sorpesee Projekt GmbH wurden bisher Immoblien gekauft (Hotel *Wildpark*, Ruhrverbandsgebäude und vermutlich die Waldflächen). Sie hat gleichzeitig die Erschließungsrechte an dem Freibadgelände. Es ist somit davon auszugehen, dass auch die städtische Sorpesee GmbH (die bisher Eigentümerin des Freibades ist) an der SorpeSee projekt GmbH beteiligt ist.

Desweiteren ist für die Beurteilung der Ferienhausanlage von großer Bedeutung, wer der Betreiber ist, wie die Anlage betrieben werden soll und welcher Markt erschlossen werden soll. Hierzu gibt es bisher keinerlei konkrete Aussagen. Von daher ist vollkommen unklar, was für eine Anlage überhaupt entstehen soll. Während ursprünglich vor allem Holländer angesprochen werden sollten, hieß es zuletzt, das vor allem der Ruhr/Rheinbereich als Kundschaft beworben werden soll. Bereits im Mai 2012 sollte eine entsprechende Marktstudie vorgestellt werden, doch bisher wurde sie nicht vorgestellt.

In der letzten Planungsausschussitzung wurde Herr Rogoll gefragt, was geschehen würde, wenn das Projekt nicht umgesetzt würde: Seine Antwort war, es sei ein rein privates Investment. Wenn das Projekt nicht umgesetzt würde, gingen alle Kosten zu Lasten der SorpeSeeResort GmbH.

Und die hat Ihren Sitz am Rathausplatz 7!

 

Matthias Schulte-Huermann

Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen

 

 

 

 

 

Filed under: Uncategorized kommentieren »

Ferienhausanlage und Gastrowelten: keine Risiken weil reinprivatwirtschaftliche Investitionen?????

By admin um 18:39 am Samstag, Februar 9, 2013
In der WP/WR steht heute ein Artikel zur Jahreshauptversammlung der CDU. Ein Reportername steht nicht darunter, von daher ist zu vermuten, dass der Artikel von der CDU selbst verfasst wurde. Offensichtlich hat aber Bürgermeister Lins auf der Versammlung wenig neues zur Ferienhausanlage gesagt (wer ist der Investor/ Betreiber, welches Betreibermodell steht dahinter, welche Änderungen sind am Bebauungsplan notwenig, wie sieht nun das Schwimmbadkonzept aus etc.???  ) . Bürgermeister Lins sieht demnach keine Risiken in den Projekten, da sie rein privatwirtschaftlich seien. Offensichtlich applaudierten die CDU Teilnehmer zum wenigen Inhalt.
derWestenhttps://www.derwesten.de/staedte/sundern/cdu-moechte-keine-raenkespiele-id7586596.html

Politik

CDU möchte keine Ränkespiele

08.02.2013 | 16:52 Uhr

CDU möchte keine Ränkespiele
Plan von Dorfpromenade in AmeckeFoto: WP-BILD,

Großes Interesse an den Themen zur Infrastrukturplanung in der Stadt beim Grünkohlessen des CDU-Stadtverbandes Sundern.

Großes Interesse hatte allein schon die Themenauswahl beim Grünkohlessen des CDU-Stadtverbandes gefunden. In Internetforen und überall in der Stadt werden die Themen Ferienpark und GastWelten derzeit diskutiert. So konnte Stadtverbandsvorsitzender Stefan Lange mehr als 140 Gäste, darunter auch etliche Anecker Bürger, begrüßen.

„Die Infrastrukturprojekte in der Stadt Sundern“ war der Abend überschrieben und die Gastredner Bürgemeister Detlef Lins und Stadtplaner Lars Ohlig stellten die Projekte „GastWelten“, Ferienpark Sorpesee sowie das damit engverbundene Regionale-Vorhaben „Sauerland-Seen“ vor, das Amecke in den kommenden Monaten eine Uferpromenade, einen Gesundheitsweg und die schon lange geforderter Anbindung an den Fahrradweg rund um das Sorpe-Hauptbecken bringen soll.

„Die Menschen wollen keine parteipolitischen Ränkespiele und keine durchschaubaren Taktierereien“, erklärte Stadtverbandsvorsitzender Stefan Lange. Nachdem namhafte Vertreter anderer Parteien im Vorfeld öffentlich erklärten, Bürgermeister und Verwaltung würden insbesondere bei den Infrastrukturprojekten „GastWelten“ und Ferienpark Sorpesee dem zuständigen Fachausschuss und dem Rat der Stadt Sundern Informationen vorenthalten, sei eine objektive Vorstellung der Projekte mit all ihren Chancen und Risiken für die Stadt Sundern notwendig geworden.

„Es verwundert doch nicht, dass Menschen in Amecke derzeit voller Sorge sind, was da mit dem Projekt Ferienpark auf sie zukommt“, hielt Stefan Lange fest. Sein Stellvertreter Sebastian Booke betonte: „Diese Sorgen werden bewusst geschürt, auch von Politikern einiger Parteien – und das ist unverantwortlich.“

Verständnis bringt der CDU-Stadtverband deshalb für die Gründer der Amecker Bürgerinitiative „Amecke 21 – Für einen sanften Tourismus“ auf. „Damit verschaffen sich die Betroffenen Gehör“.

90 Minuten stellten dann im Rahmen des Grünkohlessens Bürgermeister Detlef Lins und Stadtplaner Lars Ohlig den Stand beider Projekte vor und stellten zudem vor, was im Rahmen der Regionale 2013 in den kommenden Monaten in Amecke in die Infrastruktur investiert werden wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Deckenerneuerung der Landstraße vom Ortskern bis zum Vordamm inklusive Verschwenkung der Straße, Anlage eines Radweges sowie der Bau eines so genannten Gesundheitsweges um das gesamte Vorbecken. Unter Abruf von zahlreichen Fördergeldern des Landes Nordrhein-Westfalens können alle Maßnahmen im Haushaltsentwurf der Stadt Sundern für 2013 und die folgenden Jahre dargestellt werden. Daneben machten Bürgermeister und Stadtplaner deutlich, dass in die Projekte „GastWelten“ und Ferienpark Sorpesee kein städtisches Geld investiert werde: „Dementsprechend bestehen hier auch keine Risiken. Es handelt sich dabei um rein privatwirtschaftliche Investitionen.“

Den am Ende lang anhaltenden Applaus interpretiert Stefan Lange so: „Das zeigt uns, wie wichtig es ist, sich zu informieren, was in Sundern derzeit geschieht.“ In Richtung der geplanten Bürgerinitiative bot Lange eine enge Zusammenarbeit an.

Filed under: Uncategorized1 Kommentar »

Ferienpark Sorpesee: Gibt der Bürgermeister nur der CDU Informationen?

By admin um 12:05 am Sonntag, Februar 3, 2013

Schon seit Jahre gibt es eine konfuse Informationspolitik zur Ferienhausanlage Amecke. Immer wieder werden Termine für einen Baubeginn in die Welt gesetzt, die dann wieder verschoben werden.  Mit den Rodungsarbeiten für den Ferienpark wurde aber schon begonnen. Nach Mitteilung von Anwohnern wird dabei auch nachts gearbeitet.

Wie nun aber diese Ferienhausanlage betrieben werden soll und welche Auswirkungen das auf die heimische Gastronomie und den Ortsteil Amecke hat, bleibt bisher im Dunkeln. Weder der Stadtrat noch die Öffentlichkeit sind  darüber informiert.

In der Ratssitzung am 20.9. wurde zunächst einmal das bisherige Finanzierungmodell für die öffentliche Schwimmbadnutzung in der Ferienhausanlage vollkomen über den Haufen geschmissen. Nicht mehr die SAB sollte ein Bad unter Beteiligung der Stadt errichten sondern in der Ferienhausanlage soll durch den Investor ein eigenes Hallenbad in kleinerem Maßstab gebaut werden. Statt dessen will die Stadt die Gelder, die durch die Stilllegung des Freibades eingespart werden für den Bau einer Promenade/Gesundheitsweg benutzen.

In der darauffolgendenPlaungsausschussitzung am 25.10. sollte dann durch den Investor das Planungskonzept näher dargestellt werden, doch es kam nichts. Auf Nachfrage von Klaus Korn, was denn mit der Marktstudie sei, die schon im Mai vorgestellt werden sollte, erwiderte Herr Rogoll,  dass sie vorläge und bei nächster Gelegenheit in Auszügen vorgestellt werden solle.

Beigeordneter Kühn versteigerte sich gar in der Aussage, dass man doch positiv sehen solle, dass die Grundstücke bereits gekauft seien und mit den Rodungen begonnen werde.

Weder die Marktstudie, noch das Planungskonzept noch das Betreibermodell wurden seitdem vorgestellt. Gefordert und versprochen  wurde eine Sondersitzung, in der Details vorgestellt werden sollen. Doch auch die fand im Jahr 2012 nicht mehr statt.

Der Rat und die Öffentlichkeit stochern im Dunkeln: Was soll an der Sorpe auf 20 ha bester Waldfläche eigentlich passieren.

Interessant sind nun 2 Termine:

Am kommenden Dienstag findet die Jahreshauptversammlung der CDU statt. Beim Grünkohlessen will dort Bügermeister Lins zusammen mit Herrn Ohlig vom Planungsamt Details zur Ferienhausanlage Amecke vorstellen.

Es ist nicht davon auszugehen, dass Bürgermeister Lins zur CDU geht und wiederum nichts Konkretes präsentieren kann.

Wenn das so ist, dann weiß er wohl als CDU- Bürgermeister, wie die richtige Reihenfolge in Sundern ist: Erst wird die CDU informiert, dann der Stadtrat!

Interessant ist nun ein zweiter Termin, den der Bürgermeister an alle Ratsmitglieder geschickt hat: Er schreibt: *Bitte halten sie sich für eine mögliche Sondersitzung des Rates einen Termin am 26. Februar um 17.30 Uhr frei. * Informationen, um was für einen Termin es sich bei der *möglichen* Sondersitzung handelt gibt er nicht. Da allerdings eine Sondersitzung zur Ferienhausanlage schon seit langem gefordert wird kann man wohl vermuten, dass das  Thema der Sondersitzung wird.

Also: Erst die CDU, dann möglicherweise der Rat?

 

Matthias Schulte- Huermann

 

 

 

 

 

Filed under: Uncategorized1 Kommentar »

Straßen in Sundern nach Blut- und Bodenideologen benannt

By admin um 13:18 am Samstag, Februar 2, 2013

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Sundern

An die Stadt Sundern

Bürgermeister Lins

Sehr geehrter Herr Lins,

2.2.2013

Hiermit stellt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen folgenden Antrag für die
Sitzung des Schul- Sport und Kulturausschusses:

Umbenennung folgender Straßennamen in der Stadt Sundern:
Maria-Kahle-Straße/ Karl-Wagenfeld-Straße und Nellius-Straße

Begründung:

In der wissenschaftlichen Forschung ist seit längerem bekannt, dass die
Personen, nach denen in Sundern Straßen benannt wurden, westfaelische
*Heimatgrößen* waren, die eine intensive Verbindung zur
Nationalsozialistischen Ideologie mit einem biologistisch-rassistischen
Menschenbild, aggressiver Fremdenfeindlichkeit und kriegerischer
Hasspropaganda hatten. Sie waren exponierte Anhänger der Blut- und Boden
Ideologie. Auf diese Zusammenhänge macht in letzte Zeit insbesondere ein
aus Eslohe stammender Publizist und Theologe Herr Peter Bürger aufmerksam.
Ein entsprechendes Manuskript fügen wir an. Auch innerhalb des Sauerländer
Heimatbundes wird die Rolle der Personen sehr kritisch gesehen.

Wir schlagen daher vor, zur Beratung über diesen Punkt, Herrn Bürger und
einen Historiker des Sauerland Heimatbundes einzuladen. In einer solchen
Beratung könnten dann auch Alternativen für die Straßenbenennungen
diskutiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Rose

Matthias  Schulte- Huermann

Filed under: Uncategorized1 Kommentar »