Antrag an die Fraktionen im Stadtrat

By admin um 21:32 am Montag, Mai 27, 2013

rehberg

 

 

 

 

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*Präzendenzwirkung für schleichend umgenutzte Ferienhausgebiete in der Planungsregion Arnsberg*

By admin um 18:19 am Mittwoch, Mai 22, 2013
Zum Antrag der CDU neue Bebauungspläne für die Wochenendhausgebiete in Amecke aufzustellen  folgender Leserbrief:
Dass die Bewohner der Wochenendhäuser in Amecke ein berechtigtes Interesse daran haben, den illegalen Wohnzustand zu legalisieren,ist verständlich und es muss endlich eine Lösung in dieser Frage geben. Aber warum wurden denn eigentlich die Baugebiete *Am Roden*, *Am Hudeweg*, *An der Hespe* und *Am Westufer* ursprünglich planerisch als Wochenendhausgebiete festgesetzt? Wohngebiete waren dort nicht durchsetzbar, weil landesplanerisch im unmittelbaren Uferbereich nicht erwünscht. Oder glaubte etwa planerisch jemand, dass ein so großer Bedarf an Wochenendhäusern in Amecke bestand? Da offensichtlich kein Bedarf an Ferienhäusern vorhanden war,wurde die schleichende Umwandlung der Wochenendgebiete von vorneherein in Kauf genommen. Konsequent daher, dass nun die CDU den Antrag stellt, die Wochenendhausgebiet in normale Wohngebiete umzuwandeln. Die Bezirksregierung sieht das ganze Verfahren *unter dem Aspekt der Präzedenzwirkung für andere Fälle von schleichend umgenutzten
Ferienhausgebieten in der Planungsregion Arnsberg.* Vielleicht auch schon vorausschauend eine Präzedenzwirkung für die geplante Ferienhausanlage? Auch dort handelt es sich um eine Fläche von 30 ha Waldland im unmittelbaren Uferbereich, die niemals einer normalen Bebauung zugeführt werden könnten. Durch den aufgestellten Bebauungsplan allerdings wurde diese Fläche in Bauland umgewandelt, zwar noch mit der Zweckbindung Ferienhausanlage, aber das, was bisher als mögliches Betreibermodell der Ferienhausanlage vorgestellt wurde, ist mehr als dürftig und die Frage was mit Freibad/Mehrzweckhalle ist, ist offensichtlich noch vollkommen offen.
Die Firma Dormio, als möglicher Betreiber, hat dazu in der letzten Ratssitzung wenig konkretes vorstellen können. Auch eine angeblich vorliegende Wirtschaftlichkeitsberechnung wurde dem Rat nicht vorgestellt und liegt weiterhin im stillen Kämmerchen im Rathausplatz 7. Und das, obwohl schon seit 2009 ein gültiger Bebauungsplan vorliegt, der es jedem Investor, nach privatrechtlichem – Erwerb der Grundstücke ermöglicht eine Ferienhausanlage innerhalb der Festsetzungen zu errichten. Offensichtlich ist dabei eine Parzellierung und ein Verkauf der einzelnen Grundstücke an Privatanleger oder einen Fonds geplant. Ob das vielleicht auch dazu führen könnte, dass die Häuser schleichend als Wohnsitze genutzt werden könnten? Oder was ist,wenn sich herausstellt, das die *geheime* Wirtschaftlichkeitsberechnung mehr auf Luftschlössern als auf Fakten beruht und das Hauptgeschäft vielleicht aus einem Grundstücksgeschäft besteht? Dazu der Bürgermeister: *Einen dauerhaften Erst- und Zweitwohnsitz in diesem Gebiet schließt der gültige Bebauungsplan mit der Festsetzung *Sondergebiet Ferienpark* zudem kategorisch aus.*
Auch die Bebauungspläne *Am Roden*, *Am Hudeweg*, *An der Hespe* und *Am Westufer* schlossen Erstwohnsitze kategorisch aus. Deswegen nun der Antrag der CDU auf Umwandlung der Gebiete
in Dauerwohngebiete!
Matthias Schulte- Huermann
Ratsmitlgied Bündnis 90/Die Grünen
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Röhrtalbahn: Forderung der lokalen Agenda 21 an die Politik

By admin um 18:24 am Montag, Mai 6, 2013

 

 

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Stellungnahme Amecke 21 zur Ratssitzung

By admin um 18:50 am Sonntag, Mai 5, 2013

Stellungnahme zur Ratssitzung am 25.4.03 / Ferienparkanlage Amecke

 

Euphorie ohne Fakten

Viele Bürger waren am 25.4.13 im Ratssaal versammelt und warteten darauf, dass endlich Pläne zum Ferienpark, die ja bereits zum 25.10.12 angekündigt waren, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wim Egging/stepinvest, Don van Schaik/Dormio und Klass Bruina Slot/Ballast Nedam waren gekommen, um den Anwesenden die erhofften Pläne zu zeigen. Doch was kam, war zwar eine überzeugende Vorstellung ihrer Unternehmen mit den bereits realisierten Projekten, aber wieder keine Pläne, wie der Park denn nun gestaltet werden soll. Wir können sicherlich behaupten, dass alle mehr als enttäuscht waren und mit deutlich anderen Erwartungen an der Sitzung teilgenommen haben. Man darf wohl mit Gewissheit sagen, dass die Pläne im Oktober eben nicht fertig waren und der Investor deshalb „krank“ war.

Nunmehr wird für die Vorstellung der Planungsdetails der Sommer als Termin genannt.

Es sind nach wir vor 220 Häuser im Gespräch. Die BI hält dies für zu groß. Die Nachfrage nach Ferienzentren ist seit 2000 bundesweit rückläufig (BTE-Gutachten 2008).  Zu viel Konkurrenz in der Region (sinkende Übernachtungszahlen in Medebach (3500 Betten) hat zu massiven Besucherrückgängen geführt. Zudem entstand ein neuer Ferienpark in Winterberg-Siedlinghausen; 2014 soll mit dem Bau des Ferienparks in Bestwig- Andreasberg begonnen werden (hier sind 250 Häuser geplant).Wir bezweifeln nach wie vor, dass ein Park dieser Größenordnung ausreichend ausgelastet sein wird. Anlagen mit außenorientiertem Angebotskonzept können auch in wesentlich kleineren Dimensionen errichtet und wirtschaftlich betrieben werden, da die Kosten für die touristische Infrastruktur niedrig gehalten werden können. (Quelle: Gutachten BTS im Auftrag des HSK, 2008). Wir befürchten Konfliktpotential zwischen „Tagesrummel“ am Wochenende, Anwohnern und Ferienparkgästen: Der Ferienparkgast sucht Ruhe und Erholung und nicht Verkehrschaos und Motorenlärm. Gerade der dörfliche, naturnahe Charakter von Amecke hat den besonderen Reiz dieses Standortes ausgemacht und genau dieser Standortvorteil wird durch die Größe des Parks verspielt.

Auch wenn Don van Schaik von Dormio Hoffnung weckte, weil er von 5 Personen pro Haus sprach (bisher war von 12 bis 24 die Rede), und ein Angebotskonzept favorisiert, das offen sein soll nicht nur für Gäste des Ferienparks                                      

        befürchten wir, dass unser Dorf überfordert ist, permanent mehrere hundert Gäste zu integrieren

        haben wir Bedenken, ob es tatsächlich so viele potentielle Gäste gibt, die bereit und auch finanziell in der Lage sind , solche Preise für eine Woche Urlaub im Sauerland (ohne Schönwettergarantie) zu zahlen (Hauptsaison ca.1.300 €/Woche, Nebensaison ca. 800-900 €/Woche )

        finden wir einen Park mit 220 Häusern viel zu groß (wir stehen für sanften Tourismus) und fordern wir eine Anlage mit deutlich weniger Häusern

Wir fordern zudem,

        dass Waldabstände eingehalten werden

        dass die Einbettung der doch massiven Bebauung in die Landschaft erfolgt

        dass nicht – wie bisher geplant – bis an den  Sorperandweg  gebaut wird

        dass es keine „Sauerländer Dirndlarchitektur“ gibt

         dass dem „Naherholungsgebiet Sorpesee“ Rechnung getragen wird

        die Häuser individuell aussehen und es kein hässliches Einerlei gibt

        ökologisch gebaut wird                                           

Wir können nur hoffen, dass sich die Projektbeteiligten ihrer Verantwortung bewußt sind und dass Vernunft und Objektivität zu einem Ergebnis führen, mit dem  A L L E zuversichtlich in die Zukunft schauen können.

 

BI AMECKE21-für einen sanften Tourismus

Sabine Heinrich    Susanne Müer      Marion Neiteler

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