Kommunalwahl 2014 – Dafür setzen wir uns ein….

By admin um 18:37 am Sonntag, Mai 11, 2014

Wirtschaft und Tourismus

Die städtische Wirtschaftsförderung soll neu ausgerichtet werden, indem sie dem Allgemeinwohl und der Nachhaltigkeit verpflichtet wird, nicht dem Profit einiger weniger.

Selbstmachen zahlt sich letztendlich aus – Bereiche wie Stadtwald, Energieerzeugung, Straßenbeleuchtung und genossenschaftlicher Wohnungsbau müssen wieder stärker von der kommunalen Selbstverwaltung übernommen werden.

Mit der intelligenten Wiederverwertung von alten Gewerbe – und Wohnbauflächen wollen wir den Flächenfraß reduzieren.

Touristische Großprojekte lehnen wir ab, da hier Nachhaltigkeit und ökologische Belange zu kurz kommen.

Wir wollen, dass Wirtschaft wie Tourismus die regionale Wertschöpfung stärken, indem wir möglichst auf den heimischen Mittelstand setzen. Je öfter ein Euro in unserer Region den Besitzer wechselt, desto mehr Wertschöpfung kommt für diese dabei heraus.

 Stadtentwicklung

Die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben muss allen möglich sein, daher setzen wir Grünen uns für eine barrierefreie Innenstadt ein. Wir befördern den Erhalt und den Zugang von bezahlbarem Wohnraum in der Stadt für Junge und Alte.

Dazu soll der vorhandene Wohnraum senioren- bzw. generationengerecht genutzt werden. Ein lebendiges, interkulturelles Miteinander im Stadtzentrum ist Ziel künftiger Stadtplanung

 Röhrtalbahn und Radverkehr

Röhrtalbahn: Wir setzen uns für die Wiederbelebung des Personenverkehrs
auf der Röhrtalbahn ein, da dies weniger PKW-Verkehr im Röhrtal
bedeutet, zu einer besseren Verknüpfung der Buslinien im Stadtgebiet
Sundern führt, neue Gäste nach Sundern und zum Sorpesee bringt, und
zusätzlich die sinnvolle städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsareals
in Sundern ermöglichen würde.

Radverkehr: Wir Sunderner Grünen  haben einen Radverkehrsbeauftragten in
der Stadtverwaltung durchgesetzt. Diese Funktion muss zukünftig mit
Leben gefüllt werden. Sundern benötigt ein Radverkehrskonzept, welches
nach und nach die wichtigsten Ortsteile miteinander verknüpft und die
Interessen der Radfahrer auch berücksichtigt. Dazu gehören die Belange
von Familien, von Freizeitradlern und Radsportlern ebenso wie die von
Berufspendlern. Die Radverkehrsplanung in Sundern benötigt endlich einen
roten Faden und darf nicht länger Stückwerk bleiben. Dafür setzen wir
uns ein.

Naturschutz

Dem Schutz der Vielfalt der Natur, des Reichtums der Arten und einer intakten Umwelt fühlen wir uns verpflichtet.

Uns Grünen in Sundern sind der Naturschutz und die Erhaltung unseres Lebensraumes sehr wichtig.

Naturschutz, nachhaltiger Tourismus und ökologische Landwirtschaft sind für uns unverzichtbare Teile unserer Naturschutzkonzeption.

Wir Grünen wollen Lebensräume für Tiere und Pflanzen schützen und die biologische Vielfalt erhalten. Die Bewirtschaftung der Wälder der Stadt Sundern soll kahlschlagsfrei und naturnah erfolgen.

Öffentliche Grünflächen in Sundern sollen naturnah gestaltet und gepflegt werden.

Das ökologische Bauen ist in allen Bereichen (schadstofffreie, natürliche Baustoffe, Regenwassernutzung, Energiesparen) zu fördern und der Flächenverbrauch und die damit einhergehende Versiegelung zu minimieren.

 Unabhängigkeit mit erneuerbaren Energien

Wir Grünen in Sundern setzen uns dafür ein, dass der Ausbau und die Förderung der Erneuerbaren Energien Vorrang hat, um sich nicht weiter in die  Abhängigkeit von anderen Ländern und deren Rohstoffpolitik zu begeben. Jüngste Ereignisse zeigen wiederholt die Notwendigkeit, sich von einer Energieversorgung zu trennen, die auf endlichen Quellen sowie unkalkulierbaren Risiken aufgebaut ist. Unser GRÜNES Ziel ist der vollständige Umbau unserer Energieerzeugung auf 100 Prozent erneuerbare Energien. Dies wird nur gelingen, wenn wir mindestens die Hälfte unseres derzeitigen Energieverbrauches einsparen. Für Sundern bedeutet das u.a. ein Ausbau und die Ausweisung von Windenergiestandorten unter Abwägung aller Belange und Einbeziehung vieler Köpfe und somit größtmöglichem Konsens. Bürgerwindparks bieten hier eine gute Grundlage.

 Kultur und Bildung

Sundern braucht eine zukunftsfähige Schullandschaft.  Sinkende Schülerzahlen durch den demografischen Wandel und neue Herausforderungen wie die Inklusion  sollten wir als Chance begreifen, unsere Schullandschaft weiterzuentwickeln. Wir setzen uns für ein längeres gemeinsames Lernen ein. Daher  möchten wir  das Projekt „Sekundarschule“ auch endlich für Sundern ins Gespräch bringen und mit Eltern gemeinsam beratschlagen, welche Anforderungen sie an eine Schule der Zukunft stellen.

Wir müssen dafür sorgen, dass es den jungen Menschen in unserer Stadt gut geht, dass sie gerne in Sundern bleiben und sich hier für ihre Stadt engagieren. Viele Ortschaften haben bereits  Treffpunkte für Jugendliche und Strukturen der Jugendarbeit geschaffen,  die gut angenommen werden. Aber das ist noch längst nicht auf allen Dörfern der Fall und auch in Kernsundern werden die vorhandenen Angebote nur von einem Bruchteil der Jugendlichen genutzt. Wir brauchen eine  Jugendpolitik, die genau hinhört, welche Bedürfnisse und Erwartungen junge Menschen heute haben. Die Bonhoeffer-Schule böte hier sicherlich auch Möglichkeiten, der Jugend mehr Raum in Sundern  zu geben. Für diejenigen, die aufgrund individueller und/oder sozialer Problemlagen schwer zu erreichen sind, müssen wir die Angebote mobiler Jugendarbeit ausweiten.

 

 

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Kommunalwahlprogramm Grüne Sundern 2014

By admin um 23:54 am Mittwoch, Mai 7, 2014

Das Team der Grünen Sundern zur Kommunalwahl 2014

Unser Kommunalwahlprogramm

Das Kommunalwahlprogramm der Grünen Sundern zur Kommunalwahl 2014 in Kurzfassung als pdf-Datei

Dieses Programm ist ab sofort natürlich auch in gedruckter Form an unseren Infoständen erhältlich.

 

 

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Unser Wahlprogramm – unsere Kandidatinnen und Kandidaten

By admin um 22:15 am Mittwoch, Mai 7, 2014

Der Ortsverband Sundern der Bündnis 90/Die Grünen tritt mit einem starken Team zu den Kommunalwahlen am 25. Mai an. Auf der Kandidatenliste für das Kommunalparlament tauchen neben den Namen erfahrener Kommunalpolitiker, wie Antonius Becker und Anke Rose, diverse neue  Namen junger und älterer Sunderner auf, die sich in das Geschehen der Stadt einbringen wollen.

Aus den Kandidaten, die sich für die Listenaufstellung zum Kommunalparlament zur Verfügung gestellt haben, wurde folgende Listenbesetzung gewählt: Platz 1: Antonius Becker (Ratsmitglied seit 7 Jahren), Platz 2: Guido Simon (war Mitglied im Werksausschuss von 2001 bis 2006),  Platz 3: Fritz Arendt-Quandt, Platz 4: Helena Brandes und Platz 5: Anke Rose (Ratsmitglied seit 2013). Darüber hinaus wurden die Plätze 6 bis 12  besetzt, wobei mit Henrike Schütz (18 Jahre) auch die Jugend auf der Liste vertreten ist.                                                         

Zudem wird Bündnis 90/Die Grünen für alle 19 Wahlbezirke der Stadt Sundern Kandidaten aufstellen.

Die neuen Namen stehen für frische Tatkraft, neue Ideen und junges Engagement. „Unsere Gesellschaft ist einem steten Wandel unterworfen. Politik muss auf diese Veränderungen reagieren. Veränderungen lassen sich durch unkonventionelle Ideen „neuer Köpfe“ und dem „Erfahrungsfundus“ der  „alten Köpfe“ gut auf den Weg bringen.“ So Antonis Becker, der Spitzenkandidat der Bündnis90/Die Grünen.

Das Schwerpunktthema der politischen Arbeit von Antonius Becker ist Wirtschaft und Tourismus: „Die städtische Wirtschaftsförderung muss dem Allgemeinwohl verpflichtet sein, nicht dem Profit einiger Weniger. Im Sinne eines „sanften Tourismus“ sind Großprojekte abzulehnen, da hier Nachhaltigkeit und ökologische Belange zu kurz kommen. Sowohl Wirtschaft wie Tourismus sollten die regionale Wertschöpfung stärken, indem sie möglichst auf den heimischen Mittelstand setzen.“

Neben dem Wahlkampfprogramm, in dem viele der gesetzten „Grünen“-Themen angesprochen werden, ist den Kandidaten von Bündnis90/ Die Grünen wichtig, dass grüne Politik  immer von der Basisarbeit gelebt hat  und in diesem Sinn werden sich die Grünen auch weiterhin engagieren.      

Guido Simon aus Wulfringhausen steht als aktiver Biobauer für diesen Bezug zu „urgrünen“ Themen: „Auf meinem Hof wird Tierwohl groß geschrieben und auf den Einsatz von Gentechnik verzichtet. Ich werde mich dafür einsetzen, dass auf sunderner Feldern auch weiterhin keine gentechnisch veränderten Pflanzen eingesetzt werden“, so der begeisterte Biomilcherzeuger.

 „Ja zu Windkraftanlagen im Stadtgebiet! – Aber zu jedem  Preis?“ , ein Thema das nicht nur „grüne“ – Gemüter bewegt. „ Wir Bündnis 90/Die Grünen wollen Ansprechpartner für Interessierte an dem Ausbau der Windkraftenergie im Stadtgebiet sein. Gemeinsam gilt es, in dieser Fragestellung Lösungen zu finden, die sowohl auf die Naturbelange, auf den Artenschutz,  aber auch auf die Interessen umweltverträglicher Energiegewinnung  eingehen“,  formuliert es Fritz Arendt-Quandt, Forstbeamter aus Hellefeld.

Helena Brandes, Biologisch Technische Assistentin, möchte sich als „politische Newcomerin“ einfach für eine lebenswerte Stadt Sundern einsetzen und sieht bei den Bündnis 90/Die Grünen Möglichkeiten an einer sozial gerechten, friedlichen Gesellschaft mitzugestalten.

Für Anke Rose, Lehrerin am Städt. Gymnasium, sind  Schul- und Jugendpolitik  zentrale Themen: „Schule ist  ständig in Bewegung und Veränderung. Inklusion ist in diesem Sinne eine große Chance, gesellschaftliche Teilhabe für alle zu ermöglichen, aber auch eine gewaltige gestalterische Herausforderung. Eine wichtige  Frage wird in den nächsten Jahren sein, wie sich unsere Schullandschaft auf dem „Schulberg“ entwickeln soll, welche Angebote sich Eltern vor Ort wünschen. Und nicht zuletzt brauchen wir eine engagierte Jugendpolitik, die genau hinhört, welche Bedürfnisse und Erwartungen junge Menschen heute haben.“

In diesen, aber auch in all den anderen kommunalen Themen, die von einzelnen Initiativen oder Interessensgruppen getragen  werden, gilt es die Positionen durch gemeinsames Agieren zu stärken, gemeinsame Erfahrungen und bewährte Strukturen zu nutzen. So verstehen sich Die Grünen/Bündnis 90 mehr den je als Vertretung der Interessensgruppen, die Basis demokratische Prozesse anstoßen und entsprechende politische Entscheidungen herbeiführen wollen.

Die Kandidaten/Kandidatinnen der Bündnis90/Die Grünen für die Wahlbezirke der Stadt Sundern: Wahlbezirk (WB) Hagen/Wildewiese :Burkhard Schütz, WB Allendorf: Martin Lehnert, WB Amecke: Guido Simon, WB Stockum: Christoph Tebbe, WB Endorf/Brenschede/Kloster-Brunnen/Röhrenspring/Recklinghausen: Mechthild Lux, WB Hellefeld/Altenhellefeld/Meinkenbracht/Linnepe:  Antonius Becker, WB Westenfeld/Sundern-Erfthagen: Klaus Bergfeld, WB Sundern-Röhre: Elmar Schütz, WB Sundern-Silmecke: Anke Rose, WB Sundern-Teckelsberg:  Elisabeth Siegert, WB Sundern-Meschederstr.: Helena Brandes, WB Sundern-Settmecke:  Inga Juchmann, WB Sundern-Bergstr.:  Brigitte Gemke, WB Sundern-Brandhagen:  Thomas Gleisberg, WB Hachen-Süd: Franz-Josef Becker, WB Hachen-Nord: Fritz Arendt-Quandt, WB Hövel/Enkhausen-Estinghausen:  Monika Dittmann, WB Langscheid-Langscheiderstr.: Heide Bolling, WB Langscheid-Sorpestr.: Edeltraud Hünicke

 

 

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