Wie die FDP gefallen möchte:

By admin um 22:06 am Sonntag, August 8, 2010

Folgendes schreibt der stellvertretende Bürgermeister Rüdiger Laufmöller (FDP) in der Presse:

*Es ist beeindruckend wie sich die Bürger der Stadt Sundern ehrenamtlich einsetzen um das Dorf-/Stadtbild zu verschönern und somit zur Lebensqualität beitragen. Ob es, wie jetzt zu lesen war, der SGV in Amecke bei der Sanierung der Treppe im Kaltenborn ist, die *Saubermänner* in Amecke, die *Rentnerband* in Westenfeld, die sich rührend um den Walderlebnispfad kümmert, oder die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten der Dorfgemeinschaft in Hagen usw.
Beeindruckend auch das Engagement einer Familie in Wildewiese, die eine auf ihrem Grundstück liegende Wasserquelle optisch durch Eigenleistung aufgewertet hat, was auch den meisten Tagestouristen und Bürgern gefällt.
Nur die Grünen/Bündnis 90 scheinen wieder einen gemeinen Angriff auf Dunkers Quellschnecke zu sehen. Ich freue mich über die Menschen, die zur Verschönerung der Ortsbilder beitragen.
Ich hoffe, dass bei der sanierten Treppe in Amecke keine Käfer und Schnecken verdrängt wurden. Wenn es dann doch der Fall ist: Ich kann damit leben.
Mir sind die Menschen in der Stadt wichtiger.*

Hier die Antwort des grünen Fraktionsvorsitzenden Klaus Korn:

*Ticken in Sundern die Uhren anders?

Wie gleichgültig die FDP zum Biotop- und Artenschutz steht, hat der stellvertretende Bürgermeister Rüdiger Laufmöller in einem Leserbrief dargestellt.

Für einen politischen Stellvertreter der Stadt Sundern erscheint diese Auffassung bedenklich.

Im überregionalen Bereich spielt dagegen auch eine kleine Schnecke eine große Rolle:

Folgende Meldung stand am 2.8.10 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ):

„In Deutschland bisher nie gesehenes Insekt entdeckt.“

In den rund 500 erfassten Quellen des Nationalparks Kellerwald-Edersee leben fast 700 Tierarten. Darunter auch die Quellschnecke, ein Strudelwurm und ein bisher in Deutschland nie gesehenes Insekt. Die 2 Millimeter große Dunkers Quellschnecke war bisher nur in westlicheren Regionen Deutschlands, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und den französischen Vogesen bekannt. Mit dem Naturwaldforum Buche will Hessens Forstverwaltung die laufende Bewerbung des Nationalparks Kellerwald-Edersee für die Auszeichung Weltnaturerbe der UNESCO unterstützen. Die Buche macht hier einen Anteil von 70 Prozent des Waldes aus. Hier ist das größte natürliche Vorkommen von Buchenwäldern in Mitteleuropa. Die Mischwälder mit hohem Laubanteil sind besonders wiederstandsfähig und vom Klimawandel weniger bedroht wie Nadelholzwälder.
*
Natürlich ist der Mensch wichtig, aber die natürlichen Lebensgrundlagen müssen für künftige Generationen erhalten bleiben und nicht dem Tourismus zum Opfer fallen.*

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Kommentar by Marc Peters

August 9, 2010 @ 2:52 am

Der bedrohte Strudelwurm…

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