Seniorenanlage in Allendorf

By admin um 22:21 am Sonntag, August 17, 2008

Grüne lehnen Seniorenpflegeheim in der Freizeitanlage Allendorf weiterhin ab!

Im kommenden Planungsausschuss am 21.8. soll der Bau einer Seniorenwohnanlage in der Freizeitanlage Amecke genehmigt werden.
Die Grünen sehen dadurch Nutzungskonflikte vorprogrammiert. Die Freizeitanlage ist der attraktivste Treffpunkt für Familien mit Kindern in unserer Stadt vor allem deswegen weil hier jüngere und ältere Kinder zusammen spielen können. Und das kostenlos und ohne Konsumverpflichtung (was auch schon eine Seltenheit geworden ist).
Ungezwungen kann hier geskatet, im Sand gebuddelt, Spielgeräte genutzt und im Wassergespielt werden.
Die Stadt argumentiert das sich daran durch die Seniorenanlage nichts ändern würde: Der Park sei 65000 m² groß, davon würden nur 8000 m² für das Wohnheim genutzt.
Zudem hätten Lärmschutzgutachten ergeben, dass vom Spielplatz keine negativen Auswirkungen ausgehen würden.

Jeder der in den vergangenen Jahren mitbekommen hat wie in Sundern Konflikte zwischen *lärmmachenden* Kindern/Jugendlichen und *Erwachsenen* ausgetragen wurden kann über die Argumentattion der Stadt nur mit dem Kopf schütteln: Zunächst werden Ruhezeiten eingeführt, an denen die Anlagen nicht genutzt werden dürfen, und da dann die *Kontrollen* zu schwierig werden wird schließlich das skaten, spielen und Lämrmmachen ganz verboten.

Am Beispiel des Skatens wird dies besonders deutlich: Skaten auf Schulhöfen wurde verboten sobald sich Anwohner beschwerten.
Und auch die Anlage einer Skatinganlage selbst wurde an jedem Standort wegen der Beschwerden von Anwohnern blockiert. Nun steht eine (mehr oder wenige ungenutzt) im Gewerbegebiet und die andere in Allendorf.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie nach der Verwirklichung einer Seniorenwohnanlage dort verschwindet.
Nach Ansicht der Grünen wird sich durch das Projekt der Charakter der Freizeitanlage grundlegend verändern von einem ungezwungenen Familientreffpunkt hin zu einer *gepflegten* Parkanlage und Sundern ist um eine Attraktivität ärmer.

Filed under: Familien- und Kinderpolitik,Jugendpolitik,Landschaftsschutz kommentieren »

Na ob der Park auch richtig grün wird?

By admin um 23:03 am Mittwoch, Juli 16, 2008

Sundern. Die Aktion „Sta(d)ttParkplätze- Sundern lebt Natur!“ beginnt mit einem Paukenschlag: Am Freitag, 5. September, wird der Röhrpark mit dem Stadtfest eröffnet. …

… „Gleich am Freitagabend lassen wir es mit der Band ,Black and White‘ so richtig krachen“, erklärte gestern Stadtmanager Franz Rogoll. Am Samstag setzt Stadtmarketing noch einen oben auf mit dem Auftritt des Ensembles „Women in Rock-Revue“. Viele haben 2007 beim Stadtfest begeistert mit der verkleinerten Version der Band mitgefeiert, jetzt ist die gesamte Crew an Bord.

Zu dieser erstklassigen Musik gehört natürlich auch ein erstklassiges Ambiente: „Wir feiern dieses Mal mit echtem Rockfestival-Flair im Grünen. Wenn wir schon einen Park haben, dann wollen wir ihn auch richtig nutzen und werden die Bühne in den Park verlegen“, so Franz Rogoll weiter. Der perfekte Feierplatz wird also ab dem 5. September der Platz in Höhe des Schimmerlingshofes direkt am Röhrufer sein. Grund zum Feiern wird es zwischen dem 5. und 20. September, denn so lange wird der Park aufgebaut sein, mit Sicherheit ganz oft geben: „Deswegen lassen wir die Bühne auch die gesamte Zeit stehen.“

Der Platz vor der Bühne bietet den Zuschauern genügend Raum zum Tanzen und Feiern. Die Bierzelte und Würstchengrillstationen werden natürlich auch nicht fehlen. Während der zwei Wochen gibt es täglich Kultur, Spaß und Tanz auf der Bühne zu sehen, Langeweile wird somit im Röhrpark nicht aufkommen!

Auf der Fußgängerzone wird den Besuchern eines ganz bestimmt auffallen: Die Einzelhändler sind sich grün – und das im wahrsten Sinne des Wortes. „Grün“ wird das bestimmende Thema in der Einkaufsstraße sein. Dieses Projekt ist nur durch den Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“ möglich, die mit Projekten die Innenstädte in NRW stärken will.

aus WP Sundern

Filed under: Humanismus im Sauerland,Jugendpolitik,Landschaftsschutz kommentieren »

Rat beschließt Kunstrasenplätze

By admin um 19:37 am Donnerstag, Juni 19, 2008

In der heutigen Ratssitzung haben CDU, SPD und FDP beschlossen, dass nahezu alle Gelder, die in der Sportförderung zur Verfügung stehen, in Kunstrasenplätze gehen:
Die Instandsetzung des Röhrtalstadions kostet incl. des Neubaus einer *Warmlaufzone* 250000,- E, der Neubau eines Kunstrasenplatzes in Allendorf liegt bei 548000,- , der Kunstrasenplatz in Hachen liegt bei 328000,- und Stockum schlägt mit 350000,- zu Buche. Von diesen Gesamtkosten in Höhe von 1,476 Mio E trägt die Stadt 846200,- E.
Die Grünen hatten beantragt den Punkt nocheinmal zu beraten um Alternative zu beleuchten, das wurde aber abgelehnt, da die Vereine auf Grund steigender Ölpreise mit dem Bau beginnen möchten.
Der Beschluß hat eine Schwerpunktbildung im Fußballbereich zur Folge. Es ist abzusehen, das auf Grund fehlender Finanzmittel die Sportplätze in den anderen Dörfern bei anstehenden Instandsetzungen leer ausgehen werden.
Die Grünen hatten deswegen alternativ vorgeschlagen keine Kunstrasenplätze zu bauen und statt dessen Naturrasenplätze in allen Dörfern anzulegen.
Für die CDU war dies indiskutabel: Günther Martin vertrat die Ansicht, das Naturrasenplätze bei uns nicht möglich seien.
Und auch die SPD hatte sich der Kunstrasenfußballlobby gebeugt: Noch in seiner Haushaltsrede hatte der Fraktionsvorsitzende Jürgen ter Braak betont das die SPD den Neubau einer Turnhalle für sinnvoller halte.
Ob in 15 Jahren noch Gelder für die Renovierung der Kunstrasenfläche zur Verfügung stehen und wo der Plastikmüll dann entsorgt wird steht in den Sternen.

Filed under: Energiepolitik,Jugendpolitik,Schulpolitik,Soziales kommentieren »

Grüne fordern bessere Ausstattung der Erziehungsberatung!

By admin um 17:01 am Mittwoch, April 30, 2008

B90/ Die Grünen fordern personelle Aufstockung der Erziehungsberatungsstelle

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat sich am Dienstag, dem 29.4.2008, in der Erziehungsberatungsstelle der Stadt Sundern im Gespräch mit der Leiterin, Frau Regniet, über die Arbeit der Institution informiert und über Möglichkeiten diskutiert, die wichtige und wertvolle Arbeit der Beratungsstelle zu unterstützen. Die Einrichtung bietet Eltern und Kindern Hilfe in schwierigen Situationen an, das können persönliche Krisen oder schulische Probleme genauso sein wie Fälle von sexuellem Missbrauch. Dass diese Hilfe sehr gut angenommen wird, zeigen die Fallzahlen und die Auslastung der Beratungsstelle: Im Jahr 2007 konnten 476 Familien in Sundern von der Erziehungsberatungsstelle betreut werden, die zur Zeit aber leider nur mit drei halben Stellen aus dem psychologischen und sozialpädagogischen Bereich besetzt ist, was dazu führt, dass häufig Wartezeiten von bis zu drei Monaten entstehen, bis eine Betreuung erfolgen kann. Die Situation verschärft sich nun dadurch, dass mit Herrn Berens der einzige männliche Mitarbeiter ab August die Erziehungsberatungsstelle verlässt und unklar ist, ob unter den gegebenen Bedingungen wieder ein geeigneter männlicher Bewerber für diese Tätigkeit gefunden werden kann. Da der Jungenanteil der Ratsuchenden bei ca. 2/3 liegt, wäre dies für die erfolgreiche Arbeit der Beratungsstelle aber notwendig. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird sich im Rat der Stadt Sundern dafür einsetzen, dass die personelle Situation der Erziehungsberatungsstelle deutlich verbessert wird. Langfristig anzustreben wäre eine Besetzung mit drei vollen Stellen, wie sie das Sozialgesetzbuch für diese Einrichtungen vorsieht, zumindest aber müsste die nun neu zu besetzende Stelle dauerhaft auf eine ganze aufgestockt werden, um die Wartezeiten der Hilfesuchenden deutlich zu verkürzen, zumal im Raum Sundern keine Ausweichmöglichkeit zu niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychologen oder entsprechenden Therapeuten besteht. Hier ist die Kommune in der Pflicht, Familien in Notlagen Hilfsangebote zu machen.

Filed under: Familien- und Kinderpolitik,Jugendpolitik,Pressemitteilungen,Schulpolitik,Soziales kommentieren »

Haupschulen brauchen eine Sozialarbeiter!

By admin um 20:30 am Dienstag, März 11, 2008

Hiermit beantragt die Fraktion Bündnis 90/Die Die Grünen im Rat der Stadt Sundern zur Beratung im kommenden Schulausschuss

die Einstellung eines Sozialpädagogen für die Hauptschulen in Sunden.

Begründung:

Laut Ratsbeschluss werden die beiden Hauptschulen zusammengelegt. Dadurch entsteht eine Hauptschule mit mehr als 800 Schülern. In der Ratssitzung wurde auch durch den Beitrag von Schulamtsdirektor Dr. Voigt deutlich, dass die Zusammenlegung aus sozialen Gründen nicht begrüßenswert ist, aber aus strukturellen Gründen notwendig.
Auf Grund der schon jetzt vorhandenen sozialen Probleme halten wir es daher für notwendig, dass eine sozialpädagogische Fachkraft zusätzlich zum Lehrpersonal als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Eine solche Fachkraft muß dazu in der Lage sein, Konflikte zu lösen, bevor Streitigkeiten unter den Schülern eskalieren, sie hat eine unterrichtsunterstützende und unterrichtsergänzende Tätigkeit auszuüben.
Hier ergeben sich vielfältige Tätigkeitsfelder in den Bereichen schulischer Leistungsdefizite, im Sozialverhalten und in der Berufsorientierung.

Eine solche Stelle darf nicht zu Lasten des bestehenden Lehrpersonals gehen, sondern muss zusätzlich eingestellt werden.
Die Verwaltung wird daher beauftragt, entsprechende Fördermöglichkeiten durch das Land zu überprüfen.

Filed under: Jugendpolitik,Schulpolitik,Soziales kommentieren »

„Rockcafé“ in Meschede fürchtet um seine Existenz

By admin um 0:58 am Samstag, Dezember 1, 2007

Das Falken Bildungs- und Freizeitwerk (FBF) Meschede fürchtet um die Existenz des „Rockcafés“ an der Kolpingstraße. Hintergrund: geplante Änderungen bei den Förderrichtlinien des Hochsauerlandkreises für die Jugendfreizeitstätten.

Sollte sie der Jugendhilfe-Ausschuss des Kreises in seiner Sitzung am 6. Dezember die neuen Richtlinien beschließen, werde „die Fortsetzung unserer Arbeit nahezu unmöglich gemacht“, so die FBF-Vorsitzende Eva Hoffmann in einem Offenen Brief an den Ausschuss.Tatsächlich sei das Rockcafe? in seiner Existenz gefährdet, so Hoffmann, wenn die Förderung so weit zurückgefahren werde, wie es die Kreisverwaltung vorschlage: „Für viele Mescheder Kinder und Jugendliche wäre das eine Katastrophe.“Es sei „unmöglich, mit einer durchschnittlichen Summe von 375 Euro monatlich die anerkannt gute Arbeit im Rockcafé fortzuführen“, hat Hoffmann bereits Anfang Oktober in einem Brief an das Jugendamt des HSK geschrieben – und von den Verwaltungskosten über Ausgaben für pädagogisches Material bis hin zu Schönheitsreparaturen ausführlich aufgelistet, was alles mit dieser Summe finanziert werden müsse.

„Nicht einmal die Zahlung einer kleinen Aufwandentschädigung für ehrenamtliche Mitarbeiter oder für einen Jahrespraktikanten (FOS 11) wäre noch möglich“, bedauert Hoffmann. „Einen Zivildienstleistenden, der früher zum Beispiel die Putzarbeiten erledigt hat, können wir schon seit längerem aus Geldmangel nicht mehr beschäftigen.“

Bekanntlich sei das Falken Bildungs- und Freizeitwerk ein so genannter „armer Träger“ der freien Jugendhilfe, so Hoffmann. Und: „Auch die Jugendlichen, die bei uns ihre Freizeit verbringen und pädagogisch betreut werden, sind nicht in der Lage, sich finanziell in merklichem Umfang an Angeboten wie beispiels-weise ,Kochen` oder ,Klettern` zu beteiligen.“

Im Übrigen mache der Kreis „keinen Vorschlag dazu, wie bei Krankheit, Urlaub, Fortbildung des hauptamtlichen Mitarbeiters dessen Vertretung finanziert werden kann“, kritisiert Hoffmann in ihrem Brief. Die hauptamtliche Kraft leitet die Einrichtung laut Hoffmann auf einer halben Stelle und werde „bei besonderen Veranstaltungen durch ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützt“.

Was die FBF-Vorsitzende nun hofft: „dass das Modell zur Förderung der Jugendfreizeitstätten noch ausgiebig überarbeitet wird, damit unsere Arbeit auch zukünftig gesichert ist.“

(aus WR Meschede vom 30.11.2007)

Filed under: Aus Kreistag und Kreishaus,Jugendpolitik,Kultur im Sauerland kommentieren »

Krieg ist entsetzlich langweilig!

By admin um 12:25 am Montag, Oktober 15, 2007

Im folgenden dokumentieren wir einen Artikel aus der Zeitschrift *Brandeins* über ein Buch von Werner Pieper. Der Autor ist in Meschede geboren und in Sundern – Dörnholthausen aufgewachsen. Er ist frühzeitig dem Sauerland *entflohen* und wurde erfolgreicher Verleger in Heidelberg.

Kultur-Kolumne: Der Krieg ist vorbei

Was bisher geschah: Den modernen Menschen gibt es seit etwa 150 000 Jahren. Seitdem führt er Krieg. Wird Zeit, dass sich etwas ändert.
Text: Peter Lau Foto: Patrick Wirbeleit
– Zum Krieg gehören zwei. Wenn einer nicht will, kann ihn der andere überfallen, unterwerfen oder gar vernichten, aber er kann gegen ihn keinen Krieg führen. Die 68er riefen zum Krieg gegen das System und verloren: den Kampf gegen den viel stärkeren Staat oder sich selbst im Marsch durch die Institutionen. Doch die sechziger Jahre waren auch der Beginn einer unklareren Bewegung, die heute gern unter „Hippies“ zusammengefasst wird. Sie führte keinen Krieg – und konnte deshalb nicht verlieren.
In Werner Piepers großartigem Buch „Alles schien möglich …“ erzählen prominente (Günter Wallraff, Peter-Paul Zahl, Hans Peter Duerr etc.) und weniger bekannte „Aktive der 60er“, was sie in jenem Jahrzehnt bewegte und was daraus wurde. Alle Autoren erwähnen natürlich die damaligen Machtverhältnisse, die heute, mit Abstand, grotesk wirken: Das Land wurde von aggressiven Idioten regiert, die von der Politik bis zum Haarschnitt alles bestimmen wollten. Der gesellschaftliche Deal war dabei denkbar schlecht: Verlangt wurde unbedingter Gehorsam, wofür man einen Platz in einer Gesellschaft bekam, von deren Inhalten nur noch Symbole übrig waren – Gesetze statt Gerechtigkeit, störrische Patriarchen statt weiser Alter.
Dagegen rebellierten sämtliche in dem Buch versammelten Autoren, doch für die meisten war der Widerstand nur ein Zwischenstopp: Mit der Zeit wandten sie sich eigenen Interessen zu, Drogen und Esoterik, Fernreisen und fremden Kulturen, Kunst und sinnvoller Arbeit. Und dabei, schreiben sie übereinstimmend, erlebten sie etwas Neues: Sie waren nicht allein.
Das war die Geburtsstunde der Kommunen, WGs, Betriebe im Besitz der Belegschaft und so weiter. Wir kennen das, und wir wissen auch, dass viele gescheitert sind. Aber die Betonung auf die Fehlschläge verdanken wir nicht einer überwältigenden Reihe von Enttäuschungen, sondern einer Macke, die der Mensch im Laufe der Evolution entwickelt hat – wir nehmen vor allem Ausnahmen wahr. In der Vorzeit war das sinnvoll, um auf Neues reagieren zu können, aber in der Medienwelt blockiert unsere Fixierung auf das Besondere den Blick für das Normale. Wir vergessen bei jedem Flugzeugabsturz sowohl die Flugzeuge, die zur selben Zeit nicht abstürzen, wie die Menschen, die gleichzeitig bei Autounfällen sterben – weil die so alltäglich sind.
(mehr …)
Filed under: Grüne Grundsätze,Humanismus im Sauerland,Jugendpolitik,Kultur im Sauerland kommentieren »

Die Junge Union und ihr Sex Komplex!

By admin um 22:31 am Dienstag, Juli 31, 2007
Zu den JU Plakaten (Diskussion und Schreiben der Frauenbeauftragten in der Tagespresse) ging folgendes Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Sundern: Matthias Schulte- Huermann Zum Hafen 1, 59846 Sundern- Stockum

Ratsmitglied Bündnis 90/Die Grünen

An die Stadt Sundern

Bügermeister Wolf

Sehr geehrter Herr Bürgermeister !

Im Hochsauerlandkreis gibt es zur Zeit eine rege Diskussion über sexistische Plakate, die offensichtlich von der Jungen Union verbreitet wurden. Die Gleichstellungsbeauftragten im Hochsauerlandkreis fragen in einem offenen Brief: *…hat die Junge Union HSK es wirklich nötig, mit billiger, eindeutig zweideutiger Effekthascherei für einen Beitritt zu ihrer Organisation zu werben? * und fordern die Junge Union auf, diese Plakate wieder zu entfernen.

Es liegt mir fern die Jugendorganisation der CDU wegen ihrer Form der Außendarstellung zu kritisieren. Allerdings möchte ich an folgenden Sachverhalt erinnern:

In der Stadtratssitzung vom 27.4. 2006 gab es eine Anfrage des Ratsmitglieds Elke Drepper (CDU und damals auch im JU Vorstand). Sie kritisierte damals heftig angeblich wilde Plakatierungen mit ähnlich sexistischen Motiven wie auf den Plakaten der JU. Die Plakate waren Werbeplakate für eine Erotikmesse und seien nach der damaligen Meinung von Frau Drepper anstößig und frauenfeindlich.

Sie Herr Bürgermeister haben damals zugesagt, die Plakate zu entfernen.

Unter dem Gesichtspunkt der Gleichbehandlung möchten wir sie bitten in diesem Fall ähnlich zu verfahren.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Schulte- Huermann

Filed under: Andere Parteien,Humanismus im Sauerland,Jugendpolitik kommentieren »

Neue Schulen braucht das Land!

By admin um 12:06 am Freitag, März 23, 2007

Ministerin der alten Schule

Viel Kritik erntet Schulministerin Barbara Sommer (CDU) für ihr Festhalten an dem dreigliedrigen Schulsystem – auch aus den eigenen Reihen: „Das NRW-Schulgesetz bremst Reformen“, so CDU-Landrätin Lieselore Curländer

VON JOHANNA RÜSCHOFF UND NATALIE WIESMANN

NRW soll eine Gemeinschaftsschule schaffen. Dies fordern neben Bildungsexperten und der Opposition nun auch einzelne CDUler. Auslöser ist die harsche Kritik von UN-Menschenrechtsinspektor Vernor Muñoz. Dieser hatte beklagt, dass das System aus Haupt-, Realschule und Gymnasium arme Kinder, SchülerInnen aus Migrantenfamilien und Kinder mit Behinderungen benachteilige.

Lieselore Curländer, CDU-Landrätin aus dem Kreis Herford, wünscht sich mehr Mut zu Reformen: „Das Schulgesetz von Schwarz-Gelb bremst.“ Sie plädiert dafür, dass Kommunen und Kreise selbst entscheiden, ob sie Schulformen zusammenlegen. In anderen CDU-geführten Kommunen werden bereits Fusionen vorbereitet oder Schulen umgewandelt – oft aus pragmatischen Gründen: weil der Zulauf an Gesamtschulen extrem hoch ist oder Schulen aus demographischen Gründen zu wenig Schüler haben (siehe Kästen). Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Wilp aus Emsdetten sagte der taz: „Ich bin dafür, dass wir keine fundamentalistische Schulpolitik betreiben, sondern vernünftig mit bestimmten Entwicklungen umgehen.“

(mehr …)

Filed under: Aus Kreistag und Kreishaus,Jugendpolitik kommentieren »

wie da so geholfen wird:

By admin um 22:01 am Donnerstag, Dezember 7, 2006

Marsberg. Du bist manchmal wütend und würdest am liebsten um dich schlagen? Du bist 16, traurig, allein und denkst manchmal an Selbstmord? Schreib deinen Kummer doch einfach ins Internet, lass andere im Chat wissen, dass es dir nicht gut geht – dann wird dir geholfen. Und wie.

Über die Landeskriminalämter Bayern und NW erhielt der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis in der vergangenen Nacht Kenntnis von einem in einem Internet-Chat geäußerten potenziellen Amoklauf in einer Schule. Der Betreiber eines Internetforums hatte die Behörden über Chateinträge informiert, die den Schluss zuließen, dass ein Amoklauf bevorstehen könnte. Der Verfasser hatte angedeutet, dass er zwar keinen konkreten Amoklauf starten möchte, sich aber manchmal aus Hass dazu fähig fühle. Außerdem gingen aus seinen Äußerungen konkrete Suizidabsichten hervor. Die Ermittlungen zu dem Verfasser der Einträge führten zu einer Adresse in Marsberg. Noch in der Nacht leitete die Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Arnsberg Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, zur Verhinderung möglicher Straftaten und zur Ermittlung des Chat-Nutzers ein. In den frühen Morgenstunden wurde die Anschrift eines 16-Jährigen Schülers in Marsberg aufgesucht.

Er wurde angetroffen und in polizeiliches Gewahrsam genommen. Bei einer ersten Befragung bestätigte er die Nutzung des Chatrooms und die dortigen Beiträge. Sein PC wurde beschlagnahmt. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnten keine Waffen oder gefährlichen Gegenstände gefunden werden, mit denen er seine Ankündigungen in die Tat hätte umsetzen können. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Wegen der konkreten Suizidabsichten des Schülers wurde durch das Ordnungsamt der Stadt Marsberg die Einweisung des 16-Jährigen nach dem PsychKG eingeleitet. Die Einweisung wird derzeit durch einen Richter des Amtsgerichtes Marsberg überprüft.

aus www.sauerlandthemen.de

Filed under: Jugendpolitik kommentieren »
Nächste Seite »