Endorfer Großwildjäger

By admin um 19:58 am Montag, April 6, 2009

Die neugestaltete Jagdabteilung der Àlten Schmitte`in Endorf läßt sich an Geschmacklosigkeit nicht mehr übertreffen.
Abgeschnittene Köpfe von afrikanischen und europäischen Wildtieren hängen als Trophäen an den Wänden. Gliedmaßen von verschiedenen Tieren dienen als Dekoration.
Es ist einfach schlimm, dass noch heute Wildtiere wegen solcher Jagd- und Sammelleidenschaften abgeschossen werden. Diese Art von Großwildjägertum sollte der Vergangenheit angehören.

Klaus Korn

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Schildbürgerstreich bahnt sich in der *City* an!

By admin um 21:06 am Dienstag, April 29, 2008

Sundern. (me) Ein Ast kratzt an der Hausfassade, sie muss kostenträchtig saniert werden. Damit so etwas nicht immer wieder vorkommt, reicht es, den Ast zu stutzen oder muss der Baum, an dem der Ast wächst, entfernt werden?

Es geht um die Bäume in der Fußgängerzone. Ortsvorsteher und CDU-Ortsunionsvorsitzender Hans-Jürgen Schauerte schrieb der Stadt, dass er von Anliegern die Klage vernommen habe, die Äste ruinierten Fassaden, außerdem würfen die Bäume zu viel Schatten und das Laub verstopfe im Herbst die Dachrinnen. Eine Lösung wurde gesucht.

Der Planungsausschuss beriet jetzt zwei Vorschläge der Verwaltung. Der erste: die Bäume so weit beschneiden, dass die Fassaden geschont werden. Zwei Linden wurden schon gestutzt, so dass das Ergebnis zu sehen ist. In drei bis fünf Jahren könne man erkennen, wie die Bäume nach dem Schnitt weiter wachsen. Denn krank sind die Linden nicht – sie wachsen nur hoch und breit.

Die zweite Möglichkeit: die großkronigen Linden werden ersetzt durch „eine schmalkronige säulenförmige Baumart (Carpinus betulus Frans Fontaine – Säulen-Hainbuche)”, das schlägt der Umweltbeauftragte der Stadt Dieter Leser vor.

Vehement sprach sich Ausschussmitglied Antonius Becker (Bündnis 90/Die Grünen) gegen einen Austausch der Linden gegen solche „kleine mickrige Dinger” aus, „die nur praktisch sind”.

Er habe von Passanten der Innenstadt in mehreren Gesprächen erfahren, dass sie sich über die inzwischen groß gewachsenen Linden in der Fußgängerzone freuen. Das seien endlich „Bäume, die man langsam als Bäume erkennen kann”.

aus : Westfaelische Rundschau

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*Hängt die Grünen solange es noch Bäume gibt!*

By admin um 11:49 am Mittwoch, Dezember 26, 2007

Das Jahr 2007 begann mit der Zerstörungswut des Orkans Kyrill der am 18. Januar über das Sauerland fegte und eine Unzahl von Bäumen entwurzelte. Es endete mit der Klimakonferenz in Bali!

Wir schließen mit Worten von Mehmet Scholl und seiner Erläuterung dazu in einem SZ Interview:

SZ: Sie halten sich ja auch selbst für ungeschickt. Vor vielen Jahren sorgte mal Ihr Spruch ,,Hängt die Grünen, so lange es noch Bäume gibt‘‘ für Wirbel.

Mehmet Scholl: Das war eigentlich als Plädoyer für vernünftigen Umweltschutz gedacht, aber ein grüner Politiker hat mich wegen Anstiftung zum Mord angezeigt. Zu mir und meinem Image hat auch das gepasst. Ich habe dann mit dem Richter telefoniert und 15.000 Mark für einen wohltätigen Zweck gespendet. Und später hat mich ein Reporter gefragt, was ich denn wähle. Ich habe gesagt: ,Grün natürlich, ich kann sie ja nicht hängenlassen.‘

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„Rockcafé“ in Meschede fürchtet um seine Existenz

By admin um 0:58 am Samstag, Dezember 1, 2007

Das Falken Bildungs- und Freizeitwerk (FBF) Meschede fürchtet um die Existenz des „Rockcafés“ an der Kolpingstraße. Hintergrund: geplante Änderungen bei den Förderrichtlinien des Hochsauerlandkreises für die Jugendfreizeitstätten.

Sollte sie der Jugendhilfe-Ausschuss des Kreises in seiner Sitzung am 6. Dezember die neuen Richtlinien beschließen, werde „die Fortsetzung unserer Arbeit nahezu unmöglich gemacht“, so die FBF-Vorsitzende Eva Hoffmann in einem Offenen Brief an den Ausschuss.Tatsächlich sei das Rockcafe? in seiner Existenz gefährdet, so Hoffmann, wenn die Förderung so weit zurückgefahren werde, wie es die Kreisverwaltung vorschlage: „Für viele Mescheder Kinder und Jugendliche wäre das eine Katastrophe.“Es sei „unmöglich, mit einer durchschnittlichen Summe von 375 Euro monatlich die anerkannt gute Arbeit im Rockcafé fortzuführen“, hat Hoffmann bereits Anfang Oktober in einem Brief an das Jugendamt des HSK geschrieben – und von den Verwaltungskosten über Ausgaben für pädagogisches Material bis hin zu Schönheitsreparaturen ausführlich aufgelistet, was alles mit dieser Summe finanziert werden müsse.

„Nicht einmal die Zahlung einer kleinen Aufwandentschädigung für ehrenamtliche Mitarbeiter oder für einen Jahrespraktikanten (FOS 11) wäre noch möglich“, bedauert Hoffmann. „Einen Zivildienstleistenden, der früher zum Beispiel die Putzarbeiten erledigt hat, können wir schon seit längerem aus Geldmangel nicht mehr beschäftigen.“

Bekanntlich sei das Falken Bildungs- und Freizeitwerk ein so genannter „armer Träger“ der freien Jugendhilfe, so Hoffmann. Und: „Auch die Jugendlichen, die bei uns ihre Freizeit verbringen und pädagogisch betreut werden, sind nicht in der Lage, sich finanziell in merklichem Umfang an Angeboten wie beispiels-weise ,Kochen` oder ,Klettern` zu beteiligen.“

Im Übrigen mache der Kreis „keinen Vorschlag dazu, wie bei Krankheit, Urlaub, Fortbildung des hauptamtlichen Mitarbeiters dessen Vertretung finanziert werden kann“, kritisiert Hoffmann in ihrem Brief. Die hauptamtliche Kraft leitet die Einrichtung laut Hoffmann auf einer halben Stelle und werde „bei besonderen Veranstaltungen durch ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützt“.

Was die FBF-Vorsitzende nun hofft: „dass das Modell zur Förderung der Jugendfreizeitstätten noch ausgiebig überarbeitet wird, damit unsere Arbeit auch zukünftig gesichert ist.“

(aus WR Meschede vom 30.11.2007)

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Krieg ist entsetzlich langweilig!

By admin um 12:25 am Montag, Oktober 15, 2007

Im folgenden dokumentieren wir einen Artikel aus der Zeitschrift *Brandeins* über ein Buch von Werner Pieper. Der Autor ist in Meschede geboren und in Sundern – Dörnholthausen aufgewachsen. Er ist frühzeitig dem Sauerland *entflohen* und wurde erfolgreicher Verleger in Heidelberg.

Kultur-Kolumne: Der Krieg ist vorbei

Was bisher geschah: Den modernen Menschen gibt es seit etwa 150 000 Jahren. Seitdem führt er Krieg. Wird Zeit, dass sich etwas ändert.
Text: Peter Lau Foto: Patrick Wirbeleit
– Zum Krieg gehören zwei. Wenn einer nicht will, kann ihn der andere überfallen, unterwerfen oder gar vernichten, aber er kann gegen ihn keinen Krieg führen. Die 68er riefen zum Krieg gegen das System und verloren: den Kampf gegen den viel stärkeren Staat oder sich selbst im Marsch durch die Institutionen. Doch die sechziger Jahre waren auch der Beginn einer unklareren Bewegung, die heute gern unter „Hippies“ zusammengefasst wird. Sie führte keinen Krieg – und konnte deshalb nicht verlieren.
In Werner Piepers großartigem Buch „Alles schien möglich …“ erzählen prominente (Günter Wallraff, Peter-Paul Zahl, Hans Peter Duerr etc.) und weniger bekannte „Aktive der 60er“, was sie in jenem Jahrzehnt bewegte und was daraus wurde. Alle Autoren erwähnen natürlich die damaligen Machtverhältnisse, die heute, mit Abstand, grotesk wirken: Das Land wurde von aggressiven Idioten regiert, die von der Politik bis zum Haarschnitt alles bestimmen wollten. Der gesellschaftliche Deal war dabei denkbar schlecht: Verlangt wurde unbedingter Gehorsam, wofür man einen Platz in einer Gesellschaft bekam, von deren Inhalten nur noch Symbole übrig waren – Gesetze statt Gerechtigkeit, störrische Patriarchen statt weiser Alter.
Dagegen rebellierten sämtliche in dem Buch versammelten Autoren, doch für die meisten war der Widerstand nur ein Zwischenstopp: Mit der Zeit wandten sie sich eigenen Interessen zu, Drogen und Esoterik, Fernreisen und fremden Kulturen, Kunst und sinnvoller Arbeit. Und dabei, schreiben sie übereinstimmend, erlebten sie etwas Neues: Sie waren nicht allein.
Das war die Geburtsstunde der Kommunen, WGs, Betriebe im Besitz der Belegschaft und so weiter. Wir kennen das, und wir wissen auch, dass viele gescheitert sind. Aber die Betonung auf die Fehlschläge verdanken wir nicht einer überwältigenden Reihe von Enttäuschungen, sondern einer Macke, die der Mensch im Laufe der Evolution entwickelt hat – wir nehmen vor allem Ausnahmen wahr. In der Vorzeit war das sinnvoll, um auf Neues reagieren zu können, aber in der Medienwelt blockiert unsere Fixierung auf das Besondere den Blick für das Normale. Wir vergessen bei jedem Flugzeugabsturz sowohl die Flugzeuge, die zur selben Zeit nicht abstürzen, wie die Menschen, die gleichzeitig bei Autounfällen sterben – weil die so alltäglich sind.
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Eingeschränkter „Talk“ bei Radio S?

By admin um 11:56 am Montag, September 17, 2007

Da gibt es beim „Heimatsender“ Radio Sauerland seit April eine neue Reihe. Die nennt sich „Radio-Sauerland-Talk“ und soll am kommenden Donnerstag (20. September) ihre 3. Auflage erleben. Diesmal geht es in Brilon um das Thema „Brilon macht sich fit für die Zukunft“. Mit Briloner Bürgern und Politiker soll über den im August gestarteten Agenda21-Prozeß in Brilon diskutiert werden. Das hört sich zunächst alles sehr gut an.

Auffällig ist nur die Terminwahl. Diese Veranstaltung wurde von Radio Sauerland erst bekannt gegeben, nachdem Briloner Bürgerliste (BBL) und SPD Brilon bereits für denselben Tag zur selben Uhrzeit in derselben Stadt eine eigene Veranstaltung zur Bahnprivatisierung angekündigt hatten. Und sie sind die Initiatoren der Agenda21-Aktion in Brilon! Auch der Briloner Bürgermeister wurde erst 7 Tage vor dem Agenda-Talk angesprochen und kann nun nicht teilnehmen. Sicher gibt es in Brilon noch viele weitere interessante Gesprächspartner, die zur Agenda21 wertvolle Erfahrungen einbringen können. Aber ist es sinnvoll, Initiatoren auszuschließen?

Dies könnte mal wieder eine Veranstaltung werden, bei der die Angehörigen der Partei, die in den Gremien und in der Leitung von Radio Sauerland das Sagen hat, deutlich in der Mehrheit sind…
Man würde ja an einen unglücklichen Zufall glauben. Aber bereits bei der 1. Auflage des Radio-Sauerland-Talks im April hatte es eine merkwürdige Auswahl der eingeladenen Teilnehmer gegeben. Damals ging es um die Bewältigung der Kyrill-Folgen. Näheres ist auf unseren Internetseiten nachzulesen: http:/www.sbl-fraktion.de .

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Internetseite zum Strackenhof

By admin um 14:09 am Samstag, September 8, 2007

Wer sich für die Geschichte des Strackenhofs in Sundern- Endorf interessiert, wer mehr über die Initiative, die sich eine Rettung des Gebäudes zum Ziel gesetzt hat, wissen möchte kann sich auf der neuen Internetseite

www.strackenhof.de

informieren.

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Strackenhof in Endorf erhalten!

By admin um 14:22 am Montag, August 27, 2007

Grüne Sundern und Sauerländer Bürgerliste fordern die Aussetzung der
Abrißgenehmigung für den Strackenhof in Sundern-Endorf.

Das älteste bekannte Steinhaus im Kurkölnischen Sauerland steht vor dem vollständigen Zerfall und Abriß, wenn nicht dringendst Maßnahmen ergriffen werden um die Substanz zu retten.

Die Stadt Sundern hatte zwischen 1999 und 2004 versucht, das unter Denkmalschutz stehende Gebäude in die Denkmalliste einzutragen, war allerdings auf Grund von Widerständen des damaligen Eigentümers daran gescheitert, so dass das Gebäude weiter verfiel.

Inzwischen hat die Stadt eine Abrißgenehmigung erteilt. Die Grünen in Sundern hatten bereits am 8. August den Bürgermeister angeschrieben und ihn aufgefordert die Abrißgenehmigung zurückzunehmen und Notsicherungsmaßnahmen einzuleiten um einen weiteren Zerfall zu verhindern. Beides war von Bürgermeister Wolf abgelehnt worden, da seiner Ansicht nach öffentlich-rechtliche Vorschriften der Abrißgenehmigung nicht entgegenstehen.

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Bundesverdienstorden für Klemens Teipel

By admin um 22:53 am Donnerstag, Juli 26, 2007

Schon des öfteren fragt man sich in unserer Region wem aus welchem Grunde ein Bundesverdienstorden verliehen wird. In der Vergangenheit entstand schon öfter der Eindruck, dass Menschen nicht wegen ihrer Eignung dafür vorgeschlagen wurden, sondern weil die zuständigen CDU- Abgeordneten mehr ihr politisches Kalkül und ihren Klüngel dabei im Auge hatten.

In der neuesten Ausgabe des Sauerlandkuriers nun wird Klemens Teipel gratuliert, dem wir uns voll inhaltlich anschließen und ihm gratulieren!

Sundern, 25.07.2007 00:00 Uhr (wbr )

Horst Köhler ehrt Westenfelder Klemens Teipel mit Bundesverdienstorden

Westenfeld. (wbr) Klemens Teipel gehört unbestritten zu den Experten für unsere Heimatgeschichte. Für seinen Einsatz in diesem Bereich hat Bundespräsident Horst Köhler dem Westenfelder den Bundesverdienstorden verliehen. Ein kleiner Auszug aus der Laudatio liegt dem SAUERLANDKURIER bereits vor, für den der 80-Jährige als freier Mitarbeiter tätig ist. Teipel erstellte unter anderem Chroniken für die freiwillige Feuerwehr, die Caritas, den MGV, die Schützenbruderschaft und den Sportverein in Westenfeld. Außerdem schrieb er das Buch „Westenfeld — eine Landgemeinde in Wandel der Zeit“. Er ist Mitbegründer des Ortsrings und des MGV und ist seit 2002 auch Ortsheimatpfleger. Teipel leitete lange Zeit den Pfarrgemeinderat, war zweiter Vorsitzender im Kirchenchor und Schriftführer im MGV. Auch über Westenfeld hinaus ist Klemens Teipel für seine hohe Kompetenz in der Heimatgeschichte bekannt. So gehört er zu den Mitbegründern des Sunderner Heimatbundes und kennt in vielen Sunderner Ortsteilen den historischen Kontext von Häusern, Kirchen, Bräuchen und vielen weiteren Einrichtungen.

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Märchenstunde bei Radio S ?

By admin um 2:18 am Freitag, April 20, 2007

Es gibt etwas Neues beim heimatlichen Sender Radio Sauerland: Für Donnerstag abend (19.04.) lud er in die Volksbank Schmallenberg erstmals zu einem „Talk“ ein. Es ging um die Folgen des Orkans Kyrill, der genau ein Vierteljahr zurückliegt.

11 Personen saßen am Tisch und durften mitreden. Fast alle von ihnen weisen aber eine große Nähe zum Landrat und/oder zur Landesregierung auf, als Mitarbeiter oder aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit. Wie nicht anders zu erwarten, verlief die Runde daher auch harmonisch. Kritik an den bisher sehr mageren Ergebnissen der Hilfe für die Kyrill-Geschädigten wurde kaum geäußert, Lob für die Politiker gab es dagegen reichlich. Das hört sich bei den betroffenen Waldbauern sonst ganz anders an…

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