Der Kanalbau und die Kostensteigerungen!

By admin um 12:42 am Sonntag, Mai 16, 2010

In der vergangenen Sitzung des Betriebsausschusses wurde über den Stand laufender Baumaßnahmen im Kanalbereich diskutiert. Schwerpunktmäßig ging es dabei um die Gründe für die Verzögerungen (und damit auch Kostensteigerungen) bei der Baumaßnahme an der Silmecke, die den ganzen Winter über den Verkehr an der Landstraße behindert hat. Insgesamt ist bei der Maßnahme mit 60000- E Kostensteigerung zu rechnen. Die Verwaltung begründet dies damit, dass nicht dokumentierte Versorgungsleitungen längs der Kanaltrasse die Arbeiten verzögerten (v.a. gab es Schwierigkeiten mit der Telekom) und wegen technischer Schwierigkeiten beim sog. *Berstlingverfahren*. (grabenlose Rohrverlegung durch Horizontalborhung). Auf Grund *nicht zu erwartender hoher Bodenwiderstände* wurde ein Austausch der Berstlingmaschine erforderlich
Erhebliche Kostensteigerungen gab es aber auch bei anderen Baumaßnahmen: Tyskerströtken in Dörnholthausen: Auftragssumme 124500,- tatsächlich Baukosten: 147400,-.
Und auch die Kanalsanierung im Zuge des Ausbaus der Sorpepromenade ist erheblich teurer geworden: Der Haushaltsansatz betrug hier 180000,- E , der bisherige Ausgabenstand liegt bei 210000,- E. Vermerkt wurde in der Vorlage, dass die Schlußrechnung vorliegt und z.Z. vom Tiefbauamt geprüft wird. Nachfragen von Ratsmitglied Schulte- Huermann, wie denn nun der endgültige Kostenstand sei, konnte die Verwaltung nicht beantworten. Dies ist umso erstaunlicher, da schon in einer Vorlage vom 20.11.2009 die gleiche Bemerkung stand: *Die Kanalbaumaßnahme ist insgesamt abgeschlossen. Die Schlußrechnung liegt vor und wird z.Z. vom Tiefbauamt geprüft.*. Offensichtlich prüft das Tiefbauamt nun bereits ein halbes Jahr die Schlußrechnung. Die detaiilierten Gründe hierfür wollen die Grünen von Bürgermeister Lins wissen. Ebenso stellt sich die Frage der Kostenverteilung: Die Kanalsanierung wurde offensichtlich überwiegend notwendig weil die Sorpepromenade gebaut wurde, von daher ist eine komplette Kostenverschiebung in den Kanalhaushalt (der über die Gebühren finanziert wird) nach Ansicht der Grünen unzulässig.

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