Die Klüngelpolitik der CDU Ortsvorsteher

By admin um 9:30 am Freitag, Februar 5, 2010

In der gestrigen Ratssitzung wurde (gegen die Stimme des grünen FRaktionsvorsitzenden Korn) beschlossen in Allendorf eine ca. 4 ha große Fläche im Flächennutzungsplan als Bauland auszuweisen und parallel der dazugehörige Bebauungsplan genehmigt. Hintergrund ist, das der Ortsvorsteher Schulte- König (CDU) 2003 den Antrag dazu stellte. Die Flächen befinden sich überwiegend in seinem Eigentum. Die Größe von 4 ha halten die Grünen angesichts der demographischen Entwicklung für vollkommen überdimensioniert.
Anders die Situation im Ortsteil Stockum: Dort verkündete der Ortsvorsteher Raimund Klute (CDU) auf der letzten Bürgerversammlung, das er das Allendorfer Baugebiet auch für viel zu groß halte und das Stockum angesichts der demograohischen Entwicklung kein Baugebiet mehr benötige. . Das ist auf den ersten Blick sehr verwunderlich, da die Stockumer Grundschule auf Grund des Schülermangels mit der Endorfer Grundschule zusammengelegt wird. Allerdings wird die Position des Ortsvorstehers CDU) schnell erklärlich: Stockum hat nämlich schon seit 1994 eine ca. 2ha große Fläche die im Flächennutzungsplan als Bauland ausgewiesen ist, für die aber nie ein Bebauungsplan aufgestellt wurde. Auf Grund der günstigen Lage der Fläche wäre dort unter normalen Umständen spätestens Anfang des letzten Jahrzehnts ein Baugebiet für Familien mit Kindern entstanden.
Gegen diese Fläche hat allerdings der jetzige Ortsvorsteher zusammen mit dem damaligen Ortsvorsteher Ferdi Tillmann (CDU) schon 1995 mit offensichtlich vorgeschobenen Argumenten interveniert. Über die Gründe dafür kann mann nur spekulieren, jedenfalls befindet sich diese Fläche nicht im Eigentum des CDU Ortsvorstehers sondern sie ist Eigentum eines Grünen Ratsmitglieds.

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5 Comments »

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Kommentar by T. Tebbe

Februar 11, 2010 @ 9:00 am

Viele Dank für diesen Artikel, welchen ich eben im Mitteilungsblatt gelesen habe. Ich habe mich königlich amüsiert. Davon bitte mehr.
Vielleicht sollten Sie noch erwähnen, daß das Stockumer Grünen Ratsmitglied, seinem Nachbarn das „Bauland“ zu Ackerlandpreisen abkaufen wollte. Der Artikel würde dann noch glaubwürdiger und hätte sogar noch eine richtige Pointe.

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Kommentar by Matthias

Februar 11, 2010 @ 1:06 pm

Lieber Tobi,

Es wäre schonmal hilfreich, wenn du als Vorsitzender des CDU Ortsvereins Stockum nicht Gerüchte oder Unwahrheiten in die Welt setzt,, sondern bei den Fakten bleibst. Ansonsten freut uns aber, das dir der Artikel im Mitteilungsblatt gefallen hat.

Grüße Matthias

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Kommentar by T. Tebbe

Februar 11, 2010 @ 2:58 pm

Lieber Matthias,

ich sehe da keinen Unterschied, ob du Gerüchte und Unwahrheiten in die Welt setzt und diese Fakten nennst oder ich Fakten nenne, welche du Gerüchte oder Unwahrheiten nennst.
Außerdem habe ich diesen Kommentar nicht in meiner Funktion als CDU Vorsitzender von Stockum geschrieben, sondern als interessierter Bürger. Ansonsten hätte ich meinen Funktion in meinem Kommnetar erwähnt. Ich finde es da schon seltsamer, das du als Autor des Artikels, dich selbst in deinem Artikel nur als „ein Grünes Ratsmitglied“ bezeichnest, und dich nicht Eigentümer der Fläche zu erkennen gibst.

Grüße Tobias

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Kommentar by Matthias

Februar 11, 2010 @ 3:39 pm

Na dann lieber Tobi red doch nicht um den heißen Brei rum sondern erzähl mal was du meinst wo ich Gerüchte oder Unwahrheiten in die Welt gesetzt habe.

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Kommentar by Matthias

Februar 13, 2010 @ 11:27 am

Da du nicht antwortest lieber Tobi gehe ich davon aus das du in diesem kurzem eamilschriftwechsel schon mindestens 2 mal die Unwahrheit gesagt hast.
Unwahr ist a) folgende Behauptung:
*daß das Stockumer Grünen Ratsmitglied, seinem Nachbarn das “Bauland” zu Ackerlandpreisen abkaufen wollte*
und unwahr ist offensichtlich auch deine Behauptung ich würde Gerüchte und Unwahrheiten in die Welt setzen, da du offentsichtlich nicht einmal dazu in der Lage bist zu konkretisieren was du überhaupt meinst damit.
Und insofern spielt deine Funktion als CDU Ortsverbandsvorsitzender schon eine Rolle, denn wenn du dich in einer kommunalpolitischen Fragestellung äußerst sollte man auch erwarten, das du bei privaten Äußerungen schon bei der Wahrheit bleibst.
Allerdings zu Deinen Gunsten gehe ich davon aus das du es nicht besser weist.

Grüße

Matthias

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