Dienstfahrrad: Fördern statt fordern!

By admin um 17:00 am Montag, August 24, 2009

Als grüne Ratsfraktion haben wir im letzten Jahr den Antrag gestellt, dass die Stadt Sundern für ihre Bediensteten Dienstfahrräder anschafft,
doch leider konnten wir keine politische Mehrheit finden.
Heute sind wir da einen Schritt weiter:

Der Ortsverein der Grünen in Sundern hat sich entschlossen, tief in die Parteikasse zu greifen und der Stadtverwaltung ein nagelneues Dienstfahrrad zu spenden. Es handelt sich um ein Damenrad der Marke „Diamant“ mit neun Gängen, Gepäckträger sowie zwei wasserdichten Satteltaschen ,
welche bestens geeignet sind Post und wichtige Dokumente sicher zu transportieren.
Bewusst wählten wir ein deutsches Fabrikat(die Schutzbleche und die Luftpumpe sind aus Sundern!) , zum einen der Qualität wegen,
zum anderen um heimische Arbeitsplätze zu sichern.
Wir kauften das Rad im Fachgeschäft Danne in Hachen, das sich bereit erklärt, den Service für die nächsten drei Jahre zu übernehmen.

Warum machen wir das ???

Weil wir fest davon überzeugt sind, dass der Gebrauch von Diensträdern im Zentrum von Sundern sowohl wirtschaftlich wie auch
gut für die Natur ist; darüberhinaus ist es gesund für die Benutzer.
Es ist gut , dass wir uns alle für Radwege einsetzen. Es führt aber kein Weg daran vorbei, dass wir ALLE praktische Alternativen
– wie das Radfahren – in das Alltagsleben integrieren müssen, um sie lebendig zu machen.Mit anderen Worten:
Radfahren sollte nicht nur Freizeitbesch#ftigung sein.
Da bietet sich die Verwaltung geradezu an, mit gutem Beispiel voranzugehen. Normalerweise werden hier keine sperrigen Dinge transportiert
– wie etwa im Handwerk
Der Blick über die Stadtgrenze hinaus bestätigt uns: die Stadt Arnsberg beispielsweise besitzt zwei Diensträder, welche anfangs kaum genutzt, inzwischen
aber sich großer Beliebtheit erfreuen.
So gehen wir davon aus, dass es in Sundern nicht bei dem einen Fahrrad bleiben wird und möglichst bald noch ein Herrenrad hinzukommen wird.

Wir bedauern außerordentlich, dass der Bürgermeister als Chef der Verwaltung nicht persönlich dieses Geschenk annehmen wollte.
Wir würden uns aber sehr freuen, wenn auch er einmal von dem neuen Dienstrad Gebrauch machen würde. Das gilt natürlich auch für den kommenden Bürgermeister – wer auch immer es werden wird.

Antonius Becker

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