Endlich erster Erfolg zur Rettung des Strackenhof

By admin um 9:36 am Samstag, Juli 4, 2009

aus Westfalenpost:
Zuschuss rettet Strackenhof
Sundern, 03.07.2009, Matthias Schäfer,
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Endorf/Berlin. Der Knoten ist geplatzt: Am Freitag gab der heimische Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz in Berlin bekannt, dass der Strackenhof gefördert wird. 390 000 Euro fließen aus der Denkmalpflege nach Endorf.

Die Meldung ließ vor allem die Mitglieder in der Interessengemeinschaft „Strackenhof” jubeln: „Jetzt muss Fleisch an die Knochen”, meinte Endorfs Ortsvorsteher Volker Wargin ganz zielstrebig und euphorisch. „Das ist eine tolle Entscheidung, die auch unsere Auffassung von der Bedeutung des Hauses bestätigt”, urteilte er wenige Minuten, nachdem die Meldung vom Büro Merz in Meschede per E-Mail verteilt worden war. „Auch für die Stadt Sundern wird das eine gute Sache, wenn wir ein multifunktionales Zentrum für kulturtragende Vereine dort etablieren könnten”, meinte Wargin abschließend.

Zusammenarbeit in Endorf
Jetzt muss die IG zunächst die weitere Vorgehensweise festlegen. Erstes Teilziel ist die Komplettierung des Vorstandes. So wurde seit dem Tode von Vorsitzendem Norbert Rademacher vor zwei Jahren kein Nachfolger gefunden: „Wir werden uns zusammensetzen, wenn der Förderbescheid vorliegt”, so Wargin dazu. Er hofft, dass sich unter den neuen Vorzeichen auch noch weitere Endorfer zu Mitarbeit bereit erklären: „Viele haben unter dieser Prämisse im Vorfeld zugesagt.”

Freude gab es auch bei Bürgermeister Friedhelm Wolf: „Ich freue mich, dass die Initiative der Endorfer zum Erfolg geführt hat. Das gute Konzept war sicherlich die Grundlage dazu. Wir bauen nun auf weiteres Engagement der Endorfer bei der Instandsetzung und der Nutzung des Gebäudes.”

Denkmalschutz trotz knapper Kassen
„Auch in Zeiten knapper Kassen fördert der Bund die Denkmalpflege”, so der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz zum Zuschuss aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes. Durch das großartige Engagement der IG Strackenhof und durch die Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt, dem Landeshaushalt und der NRW-Stiftung kann das älteste Steinhaus im gesamten kurkölnischen Sauerland, das bereits im Jahre 1634 errichtet wurde, vor dem Verfall gerettet werden. „Nicht nur die Bürger von Endorf haben Anlass zur Freude”, meinte Merz.

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