Erfahrung mit der RWE

By admin um 11:48 am Montag, Oktober 16, 2006
Eine bemerkenswerte Erfahrung habe ich mit dem RWE Konzern gemacht:Im Januar bekam ich ein Schreiben, in dem sich RWE bei mir bedankt, dass sie mich als Kunden begrüßen dürfte. Da ich mich nicht erinnern konnte, jemals einen solchen Auftrag an RWE gegeben zu haben und ich meine Verträge bei einem anderen Lieferanten nicht gekündigt hatte, ignorierte ich das Schreiben.

Verwundert war ich allerdings dann, als ich ab März Mahnschreiben bekam, da ich meine Stromrechnung nicht bezahlt hätte.

Ich rief an was das solle (wer mal probiert hat beim RWE-Kundenservice anzurufen, der weiß was das bedeutet: unendliche Warteschlangen). Ich schickte Mails, ohne Antwort.

Schließlich bekam ich dann doch eine freundliche Mitarbeiterin an die Strippe, die sagte es könne ein Computerfehler vorliegen, sie würde das Mahnverfahren stoppen.

Na gut dachte ich. Gestoppt ist gestoppt;_)

Doch plötzlich ging das Mahnverfahren weiter. Wieder keine Reaktion auf meine Mails, bis ich dann Ende August ein Schreiben bekam, dass ich innerhalb von 6 Tagen 806,37 Euro bezahlen sollte, ansonsten würde mir der Strom abgestellt. An die angegebene Faxnummer faxte ich nun ein Schreiben, das nicht mehr so höflich war, und dachte damit sei der Fall nun erledigt.

Pustekuchen: die Mahnungen gingen weiter.

Da ich nun keinen Rechtsanwalt einschalten wollte, schickte ich noch einmal eine böse Mail, in der ich RWE androhte, meine bisher entstandene Arbeitszeit in diesem Fall in Rechnung zu stellen und alle weiteren Verträge, die ich mit RWE hätte, zu kündigen, an irgendeine Vorstandsperson. Und bekam daraufhin endlich ein Schreiben, dass RWE den Sachverhalt klären würde. Wenige Tage später kam dann ein Schreiben, dass das ganze ein Versehen gewesen sei.

Ich hatte in der Vergangenheit oftmals mit ausländischen Mitbürgern zu tun, denen Strom oder Gas abgedreht wurden, weil sie angeblich oder tatsächlich nicht bezahlt hätten. Ein Familie mit kleinem Kind saß im letzten Winter ohne Gas in ihrer Wohnung.

Wie sollen sich ausländische Mitbürger, die eventuell der deutschen Sprache nicht oder wenig mächtig sind, gegen solche Machenschaften eines Stromkonzerns wehren?

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