Georg Nellius wollte nur musizieren?

By admin um 10:10 am Samstag, November 23, 2013

In der Tagespresse erschienen die letzten Tage mehrere Stellungnahmen von Bügern zur Umbenennung der Nelliusstraße in Hachen.  Die Straße wurde 1975 so benannt. Unter anderem heißt es:

„Der Stadtrat von 1975 war bestimmt nicht weniger klug als der von 2013, der wohl auf die einseitigen Informationen des bekennenden Linkskatholiken Peter Bürger und seine agitatorischen Absichten hereingefallen ist“, werten die BI-Sprecher die jüngste Entscheidung in Sundern. „Neu sind die Erkenntnisse von Herrn Bürger überhaupt nicht, neu ist nur, dass er aus entlegenen Archiven die schlimmsten Texte, die z. T. gar nicht von Nellius sind, in einem Internet-Auftritt gesammelt und ins Netz gestellt hat. Es verlangt schon Toleranz und genaue Kenntnis des damaligen totalitären Hitlersystems, um so etwas fair einzuordnen“, schreiben die Sprecher, die von Klaus Baulmann aus Sundern unterstützt werden.
Beurteilung heute und 1945Und weiter heißt es: „Wenn man heute bei der Beurteilung von Verhaltensweisen in der schrecklichen Hitlerzeit den Maßstab des Grundgesetzes der Bundesrepublik von 1949 anlegt, kann man leicht die Nase rümpfen. Als bedeutender Musiker, der auf Öffentlichkeit angewiesen ist, musste Nellius 1937 unter Druck in die NSDAP eintreten, sonst hätte er z. B. nicht mit den Sauerländer Sängern in einem Sonderzug nach Breslau zum Deutschen Sängerbundesfest fahren können. Die Nationalsozialisten hatten viele Repressalien auf Lager wie z. B. Aufführungsverbot, Maßnahmen der Gestapo, Schutzhaft, Konzentrationslager oder gar erzwungenen Selbstmord.“

Alliierte sahen Nellius als Mitläufer | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
https://www.derwesten.de/staedte/sundern/alliierte-sahen-nellius-als-mitlaeufer-id8682888.html#plx1332286296

„Der Stadtrat von 1975 war bestimmt nicht weniger klug als der von 2013, der wohl auf die einseitigen Informationen des bekennenden Linkskatholiken Peter Bürger und seine agitatorischen Absichten hereingefallen ist“, werten die BI-Sprecher die jüngste Entscheidung in Sundern. „Neu sind die Erkenntnisse von Herrn Bürger überhaupt nicht, neu ist nur, dass er aus entlegenen Archiven die schlimmsten Texte, die z. T. gar nicht von Nellius sind, in einem Internet-Auftritt gesammelt und ins Netz gestellt hat. Es verlangt schon Toleranz und genaue Kenntnis des damaligen totalitären Hitlersystems, um so etwas fair einzuordnen“, schreiben die Sprecher, die von Klaus Baulmann aus Sundern unterstützt werden.
Beurteilung heute und 1945Und weiter heißt es: „Wenn man heute bei der Beurteilung von Verhaltensweisen in der schrecklichen Hitlerzeit den Maßstab des Grundgesetzes der Bundesrepublik von 1949 anlegt, kann man leicht die Nase rümpfen. Als bedeutender Musiker, der auf Öffentlichkeit angewiesen ist, musste Nellius 1937 unter Druck in die NSDAP eintreten, sonst hätte er z. B. nicht mit den Sauerländer Sängern in einem Sonderzug nach Breslau zum Deutschen Sängerbundesfest fahren können. Die Nationalsozialisten hatten viele Repressalien auf Lager wie z. B. Aufführungsverbot, Maßnahmen der Gestapo, Schutzhaft, Konzentrationslager oder gar erzwungenen Selbstmord.“

Alliierte sahen Nellius als Mitläufer | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
https://www.derwesten.de/staedte/sundern/alliierte-sahen-nellius-als-mitlaeufer-id8682888.html#plx1332286296

„Der Stadtrat von 1975 war bestimmt nicht weniger klug als der von 2013, der wohl auf die einseitigen Informationen des bekennenden Linkskatholiken Peter Bürger und seine agitatorischen Absichten hereingefallen ist“, werten die BI-Sprecher die jüngste Entscheidung in Sundern. „Neu sind die Erkenntnisse von Herrn Bürger überhaupt nicht, neu ist nur, dass er aus entlegenen Archiven die schlimmsten Texte, die z. T. gar nicht von Nellius sind, in einem Internet-Auftritt gesammelt und ins Netz gestellt hat. Es verlangt schon Toleranz und genaue Kenntnis des damaligen totalitären Hitlersystems, um so etwas fair einzuordnen“, schreiben die Sprecher, die von Klaus Baulmann aus Sundern unterstützt werden.
Beurteilung heute und 1945Und weiter heißt es: „Wenn man heute bei der Beurteilung von Verhaltensweisen in der schrecklichen Hitlerzeit den Maßstab des Grundgesetzes der Bundesrepublik von 1949 anlegt, kann man leicht die Nase rümpfen. Als bedeutender Musiker, der auf Öffentlichkeit angewiesen ist, musste Nellius 1937 unter Druck in die NSDAP eintreten, sonst hätte er z. B. nicht mit den Sauerländer Sängern in einem Sonderzug nach Breslau zum Deutschen Sängerbundesfest fahren können. Die Nationalsozialisten hatten viele Repressalien auf Lager wie z. B. Aufführungsverbot, Maßnahmen der Gestapo, Schutzhaft, Konzentrationslager oder gar erzwungenen Selbstmord.“

Alliierte sahen Nellius als Mitläufer | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
https://www.derwesten.de/staedte/sundern/alliierte-sahen-nellius-als-mitlaeufer-id8682888.html#plx1332286296

 

„Der Stadtrat von 1975 war bestimmt nicht weniger klug als der von 2013, der wohl auf die einseitigen Informationen des bekennenden Linkskatholiken Peter Bürger und seine agitatorischen Absichten hereingefallen ist“, werten die BI-Sprecher die jüngste Entscheidung in Sundern. „Neu sind die Erkenntnisse von Herrn Bürger überhaupt nicht, neu ist nur, dass er aus entlegenen Archiven die schlimmsten Texte, die z. T. gar nicht von Nellius sind, in einem Internet-Auftritt gesammelt und ins Netz gestellt hat. Es verlangt schon Toleranz und genaue Kenntnis des damaligen totalitären Hitlersystems, um so etwas fair einzuordnen“, schreiben die Sprecher, die von Klaus Baulmann aus Sundern unterstützt werden.
Und weiter heißt es: „Wenn man heute bei der Beurteilung von Verhaltensweisen in der schrecklichen Hitlerzeit den Maßstab des Grundgesetzes der Bundesrepublik von 1949 anlegt, kann man leicht die Nase rümpfen. Als bedeutender Musiker, der auf Öffentlichkeit angewiesen ist, musste Nellius 1937 unter Druck in die NSDAP eintreten, sonst hätte er z. B. nicht mit den Sauerländer Sängern in einem Sonderzug nach Breslau zum Deutschen Sängerbundesfest fahren können. Die Nationalsozialisten hatten viele Repressalien auf Lager wie z. B. Aufführungsverbot, Maßnahmen der Gestapo, Schutzhaft, Konzentrationslager oder gar erzwungenen Selbstmord.“

Hier mal als Beispiel der Text des Liedes: „Heil dem dritten Reich! Lieder aus Deutschlands großer Zeit. Der Ruf des Führers*:

Musik: Georg Nellius Op. 63 Nr. 15 Text: Walter Filbry. Erschienen im Westfaelischen Liederbuch 1935

 

Der Führer hat gerufen! Wir haben ihn gehört. Und warn wir erst auch wenig: Das hat uns nicht gestört.
Der Führer hat gerufen! Wir wurden ihrer mehr, die kämpften und marschierten für Deutschlands neue Ehr!
Der Führer hat gerufen! Und 100tausen Mann die folgten seinen Fashnen und traten mit uns an.
Der Führer hat gerufen! Ganz Deutschland hats gehört! Millionen Männer schwören, als ob nur einer schwört.
Den Blick gradaus und Tritt gefasst! Die Faust in den Nacken wenn das nicht passt….!

 

Wie schreibt Klaus Baulmann : Es verlangt schon Toleranz und genaue Kenntnis des damaligen Hitlersystems um so etwas fair einzuordnen!?

Ob ihm zur fairen Einordnung entgangen ist, dass 1933 eine Diktatur begann, die im schlimmsten Krieg und im Versuch  ein ganzes Volk auszurotten, endete?

Filed under: Uncategorized2 Kommentare »

2 Comments »

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Kommentar by Klein

November 28, 2013 @ 10:54 am

Es wäre doch eine schöne Aufgabe für die Grünen, herauszufinden, wer das Lied gesungen hat. Schön deshalb, da zeitraubend!!! Es fehlt dann gottlob an Zeit
neue Streiche zu planen!!!

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Kommentar by admin

Dezember 1, 2013 @ 10:24 am

Hallo Herr Klein

danke für Ihren Kommentar. Sie können uns aber gerne mitteilen, wer das Lied gesungen hat.

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