Grüne gehen mit bewährtem Team in den Kommunalwahlkampf!

By admin um 22:01 am Samstag, November 1, 2008

Auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag im Gasthof Klöckner
in Dörnholthausen wurde der bisherige Vorstand der Grünen einstimmig
wiedergewählt: Gleichberechtigte SprecherInnen des Ortverbandes sind
Anke Rose und Klaus Korn. Kassierer ist Andreas Lux, Schriftführerin Dorothea
Schulte-Huermann und BeisitzerIn Antonius Becker und Alexandra Nitschke.
Schwerpunktthema der Versammlung waren die Planungen für den kommenden
Wahlkampf. Einigkeit bestand darin, dass sich das gegenwärtige Ratsteam aus
Klaus Korn, Matthias Schulte-Huermann und Antonius Becker bewährt und viele
Anstöße im kommunalpolitischen Raum gegeben hat. Einer erneuten Kandidatur
steht somit nichts mehr im Wege. Der größte Teil der Wahlbezirke ist besetzt
und im Februar werden die Grünen endgültig über die Kandidaturen
entscheiden.
Aus der letzten Ratssitzung wurde über die in nichtöffentlicher Sitzung
beratenen Investorengespräche für den Ferienpark Amecke berichtet. Die
Ratsfraktion war sich darin einig, dass das, was in der Ratssitzung
vorgestellt wurde, einer Bankrotterklärung des Projektes gleichkommt:
Offensichtlich soll ein Optionsvertrag für das 40 Millionen-Projekt mit
einer Einmannfirma abgeschlossen werden, ohne dass Bonität und Seriösität
der Fima überprüft wurden. Damit ist nach Ansicht der Grünen eine Pleite des
Ferienparks schon vor Baubeginn vorprogrammiert und die Seifenblase
„Ferienhausanlage Amecke“ geplatzt.
Auch über die Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit wurde beraten: Eindeutig
im Vordergrund stehen die weitere Unterstützung der Bürgerinitiative gegen
die Steinbrucherweiterung in Westenfeld und der damit verbundene Schutz der
Trinkwassergewinnungsanlage in der Röhre.
Im Bereich der Schulpolitik muß es nach Ansicht der Grünen vollkommen neue
Ansatzpunkte geben um die Zusammenarbeit der Schulen zu erhöhen. Der Bau der
Mensa und ein pädagogisch vernünftiger Nachmittagsunterricht stehen dabei im
Vordergrund. Bei den Neubauten ist es nach Ansicht der Grünen unverzichtbar
sparsam mit Energie umzugehen, dies könne beispielsweise durch ein
Blockheizkraftwerk geschehen
Ein weiteres Schwerpunktthema der Grünen wird die Wiederbewaldung nach
Kyrill sein: Nachdem schon auf Grund der Initiative von Antonius Becker der
Kyrillwald an der Sorpe entstanden ist, werden die Grünen weiterhin darauf
drängen, dass die Wiederbewaldung naturnah erfolgen wird.
Weitere Initiativen wird es im Bereich der Verkehrs- und der
Ausländerpolitik geben. Auf Grund rückläufiger Bevölkerungszahlen ist es für
die Grünen vollkommen unverständlich, dass der Hochsauerlandkreis an seiner
rigorosen Abschiebepolitik festhält. Für Matthias Schulte-Huermann steht
fest: Die Stadt Sundern sollte die Initiative ergreifen sich vom Kreis zu
lösen und statt dessen gemeinsam mit der Stadt Arnsberg ein eigenes
Ausländeramt einrichten, das aus der bereits bestehenden Arnsberger
Ausländerbehörde entstehen kann. Im Gegensatz zum Landrat hat Arnsbergs
Bürgermeister Vogel die Notwendigkeit einer liberalen Ausländerpolitik, die
der demographischen Entwicklung Rechnung trägt, erkannt und setzt sie in
seiner Stadt um. Für Sunderns Grüne ist dies ein positives Beispiel
wertkonservativer Politik.
Und auch in der Verkehrspolitik schlägt die demographische Entwicklung
durch: Rückläufige Bevölkerungszahlen sind nach Ansicht der Grünen ein
weiteres Argument gegen Straßenneubau wie die Ortsumgehungen um Stemel und
Hachen. Statt dessen setzen die Grünen weiterhin auf Optimierung des
Bestandes und Wiederinbetriebnahme der Röhrtalbahn.

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