Korn: HSK liefert Freibrief für die Zerstörung des Kalkbuchenwaldes bei Selschede

Für die Abholzungen im Kalkbuchenwald und die massive Zerstörung von Waldrand und Hecken trägt der Hochsauerlandkreis die Hauptverantwortung.
Wenn sich der Kreis an die Empfehlungen im Biotopkataster gehalten hätte und sich mit dem Landesumweltamt abgestimmt hätte, stünden wir jetzt nicht vor dieser schlimmen Situation. Die Besitzer haben nun einen Freibrief für die laufenden Zerstörungen bekomme.
Das Gebiet ist durch seine seltene Flora und Fauna von überregionaler Bedeutung. Das Schutzziel des Naturschutzgebiets ist der Erhalt und die Optimierung eines Kalkbuchenwaldes. Dieses kann ur durch eine naturnahe Bewirtschaftung und die Umwandlung der Fichtenparzellen in Laubholz erfolgen. Es muß ein Altholzkonzept entwickelt werden. Die vielen Kleinstrukturen sowie die Heckenbereiche an den Waldrändern müssen erhalten bleiben du weitere entwickelt werden. Durch die großflächigen Abholzungen und Zerstörung der Wakdränder werden viele Tiere und Pflanzenarten ihren Lebensraum verlieren. Das Einwandern von Distel, Himbeere und Brennessel wird gefördert.
Im aturschtuzgebiet *Steiner* bei Allendorf lässt sich so etwas beobachten. Dort wurde ebenfalls Kahlschlag und Waldrandzerstörung genehmigt.
Nach Auskunft von Herrn Niemann von der Strabag wird im Mai die Umweltverträglichkeitsstudie erstellt sein. Der Konzern wird dann einen Atrag zur Abgrabung des Kalkbuchenwaldes bei der Bezirksregierung einreichen.

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