Nur Grüne sehen Nutzungskonflikte durch Seniorenanlage im Freizeitpark!

By admin um 19:38 am Freitag, August 29, 2008

Rat stimmt Wohnheim in Allendorf zu
Sundern, 29.08.2008, Von Matthias Schäfer, 0 Kommentare, Trackback-URL
Allendorf. Heftig wurden in der Ratssitzung die Argumente zum Bau des Seniorenwohnheimes in der Allendorfer Freizeitanlage „Im Ohle“ diskutiert. Letztlich stimmten CDU, FDP und SPD für die Anlage, drei Grüne waren dagegen.

Friedrich Droste (CDU) legte dar, warum man dem Neubau zustimmen werde: So sei ein Bedarf an Pflegeplätze in Sundern wegen des fortschreitenden demographischen Wandels vorhanden. Der Platz, den das Baugrundstück verbrauche, betrage 8000 qm von der Parkgesamtfläche von 60 000 qm, das eigentliche Gebäude zwischen 1000 und 2000 qm. Damit seien Park, Kinderspielplatz und Tennisplätze nicht im Bestand gefährdet. Die Gestaltung, im Ausschuss vom Investor nochmals vorgestellt, sei städtebaulich passend für Allendorf. Und schließlich habe die Region eine Menge von dem Heim: 40 neue Arbeitsplätze und auch die bestehende gute Infrastruktur bekäme neue Impulse: „Allendorf hat Leben. Wir müssen dafür sorgen, dass es so bleibt“, meinte Droste abschließend.

Die FDP schloss sich inhaltlich voll der CDU an. Für die SPD machte Jürgen ter Braak deutlich, dass man in Sachen Optik noch nachgebessert haben möchte: „Wir nehmen die Sorgen der Anwohner wegen der langen Gebäudeflucht ernst. Wir sind der Ansicht, dass es noch Änderungsmöglichkeiten gibt. So könnte zum Beispiel ein Windfang nach vorn gezogen werden, um die Gebäudelänge zu brechen, möglicherweise sogar mit einem Dach“, schlug der Fraktionsvorsitzende der SPD weiter vor.

Bedenken an dieser Argumentation meldeten die Grünen an: „Es gibt zwar die wunderbare Lage. Die ist ideal für so ein Wohnheim. Wer aber einmal sonntags in der Anlage war, weiß das Nutzungskonflikte vorprogrammiert sind.“ Matthias Schulte-Huermann verwies auf das Alleinstellungsmerkmal der Freizeitanalge: „Dort kann jeder zwischen zwei Jahren und dem Jugendlichenalter spielen.“ Später würde aber dann die Ruhe für die Senioren im Vordergrund stehen.

Beigeordneter Meinolf Kühn fügte an, dass man dem Planer noch Anregungen geben werden. So solle die Cafeteria zum Park hinausgezogen werden. Außerdem setzte man mehr auf Gespräche als auf zusätzliche Festsetzungen.

Westfalenpost

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