PFT-Herkunft an der Elpe nach wie vor unklar

By admin um 16:43 am Donnerstag, Dezember 21, 2006

Zwar besteht auf den Maisfelder bei Brilon-Scharfenberg eine ganz besonders hohe Belastung der Böden mit PFT. Das ist aber voraussichtlich nicht der einzige Ort im HSK, an dem Sanierungsbedarf besteht. Nach bisherigen Erkenntnissen sind im Bereich der Gemeinde Bestwig 22 Flächen mit Bioabfällen der Fa. Terra Vital (= Tochterfirma von „GW Umwelt“) beaufschlagt worden.

Besonders auffällig ist die relativ hohe Belastung der Elpe, die zwischen Nuttlar und Bestwig in die Ruhr mündet. Wie auch der schriftlichen Antwort des Landrats vom 18.12.2006 auf eine Anfrage der SBL-Fraktion zu entnehmen ist, läßt sich die tatsächliche PFT-Belastung nicht mit denbisher bekannten Belastungen angrenzender Flächen erklären. Hier muß also noch dringend nach weiteren belasteten Flächen gesucht werden. Erst kürzlich wurde das Gewässermonitoring der Elpe auf mehrere Probenahmepunkte ausgedehnt; zu Beginn des neuen Jahres sollen weiterführende Ergebnisse vorliegen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich dadurch Sanierungsbedarf im Einzugsbereich der Elpe ergeben.

Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, daß die Mehrheit des Kreistages bei der Haushaltsberatung am 08.12. den Antrag der SBL-Fraktion ablehnte, Finanzmittel für die Untersuchung und Sanierung weiterer mit PFT belasteter Flächen vorzusehen.

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