Rückzug der Anzeige gegen Höhn

By admin um 20:35 am Samstag, Oktober 7, 2006

Die Anzeige gegen Bärble Höhn verursachte ja einigen Wirbel und führte dazu, dass alle Trittbrettfahrer auf den Zug der Emotionen versuch(t)en aufzuspringen.

Der einzige Grund für die Anzeige war übrigends wirklich derjenige, dass ich anders keine Möglichkeit sah in den Sachfragen Antworten von ihr zu bekommen, was ich vorher mehrfach versucht hatte.

2 Stunden nachdem ich die Anzeige rumgemailt hatte bekam ich prompt einen Gesprächstermin von Frau Höhn. Von diesem Termin wollte ich abhängig machen ob ich die Anzeige zurückziehe oder nicht. Obwohl das Gespräch für mich nicht befriedigend war habe ich die Anzeige dann (auch auf Ratschlag von Freunden) mit folgender Begründung zurückgezogen :

Matthias Schulte- Huermann, Zum Hafen 1, 59846 Sundern- Stockum

An die Staatsanwaltschaft Arnsberg

Eichholzstr. 10

59821 Arnsberg

vorab per fax

Sundern- Stockum 6.9.2006

Betr. Meine Strafanzeige gegen Bärbel Höhn vom 4.9.

Sehr geehrte Damen und Herren

Hiermit ziehe ich meine, Ihnen per Fax am 4.9.2006 übersandte Anzeige, zurück.

Im Laufe der Gespräche und Diskussionen des gestrigen Tages bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass Frau Höhn zwar die politische aber nicht die persönliche Verantwortung für die völlig unzureichende Überwachung sowohl der Kompost- als auch Düngemittelwerke als auch der Gewässer zu ihrer Amtszeit trägt.

Deweiteren habe ich auch durch die Zeitungsberichte festgestellt, dass der öffentliche Druck zur politischen und sachlichen Aufklärung so groß geworden ist, dass sich jetzt auch der gesamte Verwaltungsapparat einer allumfassenden Aufklärung nicht mehr entziehen kann. Unter diesem Druck gehe ich davon aus, dass die Aufklärung im Rahmen einer allgemeinen Diskussion jetzt schneller erfolgt als durch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen.

Zudem sind mit der PFT- Diskussion auch andere Stoffbelastungen der Umwelt, ganz gleich ob im Kompost, im Abfall, im Abwasser oder im Trinkwasser wieder deutlicher in das Interesse nicht nur der Behörden sondern der allgemeinen Öffentlichkeit gerückt. Mit einem Blick nach vorne gibt mir das die Hoffnung, dass nun tatsächlich allumfassend etwas passiert. Soweit ich vor Ort dazu in der Lage bin, werde ich meinen Beitrag dazu leisten.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Schulte- Huermann

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