Schneckenreservat zur Regionale

By admin um 21:21 am Dienstag, September 8, 2009

DerWesten – 08.09.2009
https://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/staedte/sundern/2009/9/8/news-132428724/detail.html
Naturschutz
Schneckenreservate schaffen
Sundern, 08.09.2009, Sabine Metzler,
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Sundern. Verbindungswege für Schnecken und andere Tiere sowie Pflanzen aller Art möchte der Naturschützer Klaus Korn schaffen. Dazu schlägt er vor, bestehende Naturschutzgebiete zu vernetzen, damit sich Flora und Fauna aus eigener Kraft entwickeln und vermehren.

Diese Idee fasst er unter dem Stichwort „Schneckenreservate” zusammen und möchte es als Projekt der Regionale 2013 verwirklichen.

Drei Gebiete, in denen mit wenigen Mitteln Naturschutz betrieben werden kann, hat Korn aufgelistet. In allen drei Bereichen leben auch Schneckenarten, die bedroht sind.

In der Steinert zwischen Allendorf und Amecke ist die Westliche Heideschnecke zu Hause. Das von Kyrill zerstörte Waldgebiet zwischen dem Sorpesee und Sundern bietet in den Quell- und Siepenbereichen einen optimalen Lebensraum für die Dunkersche Quellschnecke. Im Kalkbuchenwald am Westenfelder Steinbruch hat Korn die Braune Nadelschnecke gefunden.

Um den Lebensraum dieser gefährdeten Tiere zu verbreitern müssten die einzelnen Naturschutzgebiete auf der Steinert und im Kalkbuchenwald vernetzt werden – mit Laubgehölzen. Eine richtige Mischung komme den Pflanzen und Tieren zugute. Korn: „Wo Laubholz steht, breiten sich andere Arten aus. Auch Schnecken sind mobil”.

All das soll nicht unbemerkt vonstatten gehen. Klaus Korn möchte seine Projekte gemeinsam mit Naturschutzverbänden, Vereinen und Schulen verwirklichen. Als „praktischer Naturschutz” können Hecken gepflanzt, das Wachsen verfolgt, die Veränderung der Natur über Jahre dokumentiert werden. Auch der Tourismus kann profitieren. Auf Schautafeln lesen die Gäste, wie wertvoll die Umgebung ist, in der sie wandern.

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