Stockum lebt!

By admin um 0:19 am Donnerstag, März 11, 2010

Heute fand in Stockum eine Versammlung statt zu der Ortsvorsteher Klute die Ratsmitglieder und Vereinsvorstände eingeladen hatte. Insgesamt war es eine äußerst informative Veranstaltung auf der über verschiedene Dinge diskutiert wurde. Es ging dabei um den Milchweg von Stockum nach Seidfeld. Dort soll ein Weg ausgeschildert werden, an dem über Hinweisschilder über die Milchproduktion informiert wird. Gefördert wird dies vom Land und Minister Uhlenberg (CDU) wird extra zu Einweihung am 7.5. nach Stockum eilen um den Weg einzuweihen (ist ja auch kurz vor der Landtagswahl). Bedauert wurde auf der Versammlung, dass einige der an der Strecke liegenden Betriebe kein Interesse daran haben, dass ihre Betriebsstätten direkt besichtigt werden können, damit Großstädter hautnah miterleben wie unsere Landwirtschaft produziert.
Schade eigentlich, denn dass wäre doch auch Sinn einer solchen Einrichtung.
Darüber hinaus ging es um den geplanten Kunstsommer und Johannesmarkt in Stockum. Ortsheimatpfleger Tillmann berichtete über große Resonanz dazu und versprach ein großartiges Fest.
Einige weitere Punkte berührten unzulänglich passierbare Wege in der Flur und dringend zu erneuernde Brücken. Offensichtlich fehlt der klammen Stadt das Geld um hier in einem vernünftigen Zeitrahmen eingreifen zu können. Der Karnevalszug in Sundern und die Stockumer Aktiviäten wurden lobend erwähnt. Ortsheimatpfleger Tillmann ergänzte lediglich, dass doch etwas mehr Kommunalpolitik dort sinnvoll sei.
Die Situation der Grundschule und die mit der Zusammenlegung mit Endorf verursachten Probleme wurden ebenfalls angesprochen. Ebenso ging es um das Thema Baulücken in Stockum.
Ein weitere Punkt war die Öffentlichkeitsarbeit in Stockum.
Dort wurden 3 Punkte kritisiert, die alle das grüne Ratsmitglied Matthias Schulte – Huermann betrafen. Dabei wurde ihm vergeworfen, dass er dafür verantwortlich sei, das über Stockum außerhalb schlecht geredet würde.
Kritisiert wurde, dass Herr Schulte- Huermann die Internetseite www.golddorf-stockum.de für offensichtlich private Zwecke nutze. Herr Schulte- Huermann erwiderte, dass er erstmalig in dieser Form darauf angesprochen würde und dass er kein Problem damit habe, dass diese Domain öffentlich zu nutzen sei. Allerdings äußerte er, dass er als grünes Ratsmitglied schon des öfteren Informationen, die Stockum betreffen auf www.stockum-sauerland.de hätte setzen wollen. Das sei aber vom Administrator abgelehnt worden, da die Seite im Privatbesitz von Herrn Tillmann (CDU) sei. CDU Informationen seien aber immer dort plaziert worden.
Kritisiert wurde vom Ortsvorsteher weiterhin, dass Herr Schulte- Huermann immer Informationen an die Öffentlichkeit weitergeben würde und damit das Dorf im schlechten Lichte dastünde. Zwei Beispiele wurden dafür angeführt:
In der Diskussion um die Post in Stockum hätte Herr Schulte- Huermann dem Ortsvorsteher Untätigkeit vorgeworfen. Teilnehmer auf der Versammlung bestätigten dies, sie hätten dies gelesen.
Herr Schulte- Huermann entgegnete, dass dies nicht der Fall gewesen sei. Die Grüne Ratsfraktion hätte einen Antrag zum Thema im Stadtrat gestellt, weil die Post, den Versprechungen die sie gemacht habe, nicht nachgekommen sei.
Zum weiteren Beleg der ortsschädlichen Haltung des Herrn Schulte- Huermann wurde ein Bericht der grünen Ratsfraktion im Mitteilungsblatt der Stadt Sundern hervorgehoben. In dem Artikel hatte er den CDU- Ortsvorstehern von Stockum und Allendorf Klüngelpolitik in Baulandfragen vorgeworfen. Hierzu bemerkte Ortsheimatpfleger Tillmann, dass er niemals Klüngelpolitik in dieser Frage betrieben habe und dass der jetzige Ortsvorsteher Klute damals in gar keiner Funktion gewesen sei. Herr Schulte- Huermann gehöre für diese Äußerungen angezeigt. Herr Schulte- Huermann erwiderte darauf, dass ihm ein Schreiben des jetzigen Ortvorstehrs Klute in der Sache vorläge und der damalige Ortsvorsteher zusammen mit dem jetzigen Ortsvorsteher bei der Stadtverwaltung gegen eine Fläche, die in seinem Eigentum sei interveniert hätten. Er hätte nichts gegen eine Anzeige, damit der Sachverhalt geklärt würde. Offensichtlich war dies aber bisher nicht gewünscht.
Im weiteren Verlauf der Sitzung sprach Herr Schulte- Huermann noch an wie der Ortsvorsteher bei zukünftigen Veranstaltungen damit umzugehen gedenke, dass ihm der Gastwirt Egon Kleiner aus privaten Gründen Hausverbot in seinem Hause erteilt habe und er somit dort an öffentlichen Veranstaltungen immer erst auf Nachfrage teilnehmen könne. Ortsvorsteher Klute erwiderte, dass das Problem für die nächsten 1,5 Jahre gelöst sei. Der anwesende Egon Kleiner, (der Herrn Schulte- Huermann des öfteren vorwarf er würde nichts ehrenamtliches tun, sondern immer nur für Geld Parteiarbeit machen) erwiderte daraufhin, dass sich das ganze eventuel erübrigte, da ja vielleicht innerhalb der nächsten anderthalb Jahre einer der Kontrahenten nicht mehr leben würde.

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