Strackenhof e.V. Mitglied werden zur Finanzierung des Projekts:

By admin um 8:55 am Montag, Februar 22, 2010

aus Westfalenpost:

Endorf. Es tut sich was auf Stracken Hof. Das stellen alle fest, die sich dem Hof in letzter Zeit genähert haben: So hat eine Firma in den Innenräumen entrümpelt und erste Bausünden wie etwa einen nachträglich eingemauerten Viehtrog entfernt.

Aber auch Müll, altes Stroh und die vom Dachstuhl heruntergefallenen Pfannen bei der Aktion Anfang Dezember werden von einem Unternehmen entsorgt.

„Das Holz vom Dachstuhl haben wir bei Heiner Hoff gelagert”, berichtet das Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft „Stracken Hof”, Volker Wargin. In Kürze will Dr. Thomas Spohn von der Denkmalbehörde in Münster die Sparren sichten und dann entscheiden, was noch zu verwerten ist. Noch unklar ist, was mit dem neugebauten Wohnhaus (1949/50) auf der südlichen Seite des Hofes passiert. Zunächst wollte ein Endorfer Verein dort sein Domizil aufschlagen, das wird sich aber wohl nach Informationen der WP nicht realisieren lassen.

Inzwischen hat die IG „Stracken Hof” auch eine Infobroschüre gedruckt. Darin findet sich ein kurzer Abriss der Geschichte des Hofes, der schon 1937 von Prof. Josef Schepers als etwas ganz Besonderes entdeckt wurde. Schon dieser mutmaßte, dass Stracken Hof der ältesteste in Endorf, wenn nicht sogar der ganzen Region sei.

Begonnen hat die Geschichte des Hofes 1634 mit seiner Errichtung. Aufgezeigt wird auch, warum der Hof so eine große Bedeutung hat: Er ist mehr als ein bloß landwirtschaftlich produzierender Bauernhof gewesen. Genauere familiengeschichtliche Untersuchungen müssen nun noch zeigen, ob der Schichtmeister Hermann Stracke damals der tatsächliche Besitzer war. Überliefert ist, dass er zusammen mit dem Kurfürsten Max Heinrich das Endorfer Bergwerk am Erbenstein 1655 wieder in Betrieb nahm. „Man kann in Endorf stolz sein, dass man so eine Keimzelle der Industrialisierung in unserer Region noch hat”, beurteilt Sunderns Stadtmanager Franz-Josef Rogoll die Lage.

Aus diesem Grund soll der „Stracken Hof” auch im Mittelpunkt des Regionale-Projektes „Wasser-Leben-Land” stehen. Dabei geht es um die Entstehung dieses Industriebaus, um die Schürforte in Endorf, um die Verhüttung des Erzes in der Balver Luisenhütte und die Eisenverarbeitung etwa in Firmen in Iserlohn.

„Wir hoffen, uns in das Projekt mieinbringen zu können”, so Volker Wargin im Gespräch mit der WP. Bis Ende April soll die endgültige Ausarbeitung des Projektes fertig sein: „Schon jetzt ist klar, dass wir den bestehenden Bergbauerlebnisweg erlebbarer machen wollen und das der Stracken Hof als Informationszenrtum eine große Rolle spielen wird”, so Rogoll.

Für die IG „Stracken Hof” ist – da nun die Sanierung des Hofes angelaufen ist – die Rekrutierung von neuen Mitgliedern ganz wichtig. Eine Beitrittserklärung findet man ebenfalls in dem jetzt überall in der Stadt ausliegenden Flugblatt des Vereins. „Der Mitgliedsbeitrag ist für Einzelpersonen mit 15 Euro im Jahr sehr gering”, findet Volker Wargin.

Quelle: Westfalenpost

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