Sundern braucht kein überdimensioniertes Einkaufszentrum

By admin um 8:48 am Freitag, Dezember 17, 2010

In der gestrigen Ratssitung wurde der Beschluß zur Aufstellung einen Bebauungsplans für ein Einkaufszentrum auf dem Schulte- Ufer – Gelände gefasst. Antonius Becker vertrat dabei für Bündnis 90/Die Grünen nachfolgende Position. Von den Grünen wurde darüber hinaus kritisiert, dass bei den Planungen nur noch um Einkaufen geht und nichts mehr für Jugendliche geplant ist. Im vergangenen Wahlkampf gab es hierzu Versprechungen der CDU. Offensichtlich haben sie sich aber zwischenzeitlich in Luft aufgelöst und es wird das genehmigt und beschlossen was der *Investor* vorsetzt.

*Zuerst mal denke ich, sind wir uns einig darin, dass in Sundern etwas getan werden muß. Die entscheidende Frage ist hier: *Wie kann die Kaufkraft in Sundern zukünftig besser gehalten werden???
Den allgemeinen Optimismus, dies mit einem neuen Einkaufszentrum in Insellage – sprich ohne direkte Anbindung an die Fußgängerzone zu erreichen, kann ich nicht teilen. Einkaufstechnisch gut aufgestellte Städte in mittlerer Größe – Neheim wäre als Beispiel zu nennen – sind deshalb erfolgreich, weil sie sich gegen große Einkaufszentren whren und stattdessen ihre Fußgängerzone und damit die Existenzen inhabergeführter Geschäfte stärken.
Was wir hier in Sundern nicht gebrauchen können, sind Leerstände in der Fußgängerzone und ein überdimensioniertes Einkaufsentrum, in dem am Ende Billigketten die Sunderner Kaufkraft binden.
Algemeines Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung sollte sein, uerst den Bedürfnissen der Stadt und ihrer Bewohner Rechnung zu tragen. Aus all diesen Erwägungen heraus prädiere ich dafür, jetzt keinen Schnellschuß zu machen, der nur unnötige Kosten verursacht. Statt großen arbeitsplatzvernichtenden Konzernen Tür und Tor zu öffnen, sollten wir den einheimischen Einzelhandel stärken, auch wenn es langwieiriger und schwieriger ist. Nachhaltiger nd sozialvertärglicher ist es aber auf jeden Fall.
Wie könnte nun eine Alternative zum Schulte- Ufer- Gelände aussehen?
Die Fußgängerzone kriselt am stärksten wischen der Eiche am Brunnen und Jostes Gässchen. Hier in der Mitte sollte eine Weiterentwicklung stattfinden. Dieser Standort würde gewährleisten, dass die Fußgängerone Mitte bleibt und die inhabergeführten Geschäfte gewinnen. In etwas entspricht dieser Standort der Varinate A des Investors. Das Leitmotiv dieses Projektes könnte sein: KLEINER ABER IN DER MITTE.
Sollte nun heute – und davon gehe ich aus – trot aller Vorbehalte der Beschluß zur Aufstellung des Babauungsplans für das Schulte- Ufer- Gelände verabschiedet werden, werden wir von Bündnis 90/Die Grünen uns enthalten. Wir möchten die Verwaltung anregen, dass folgende Punkte in der weiteren lanung und in den Verhandlungen mit dem Investor Berücksichtigung finden:
1. langfristige Bindung der vorhandenen Ketten in der Fußgängerzone
2. offene Fassadengestaltung des neuen Einkaufsentrums, kein U- Boot
3. Reduzierung der vom Investor geplanten neuen Parkpläte auf 11, um die Nutung der vorhandenen an der Röhr zu sichern und damit Laufkundschaft in der Fußrgängerzone bleibt.
Danke für ihre Aufmerksamkeit

Antonius Becker

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Pingback by zoom » Umleitung: Jackson - ja, der, Kirche ohne Schafe, glücklich ohne Gott, rechte Parolen, bewegliche Ziele, Guttenberg-Show und mehr. «

Dezember 18, 2010 @ 11:14 pm

[…] Becker: Sundern braucht kein überdimensioniertes Einkaufszentrum … gruensundern Tags »   Afghanistan, Grüne Sundern, Katholische Kirche, Lyme Borreliose, […]

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