Sundern im Nothaushalt: Wer bezahlt jetzt die Kunstrasenplätze?

By admin um 21:56 am Donnerstag, Februar 4, 2010

In der heutigen Ratssitzung wurde der Haushalt der Stadt Sundern eingebracht mit dem Ergebnis, das die Stadt Sundern ihre Handlungsfähigkeit weitgehend verloren hat: Während der Fehlbedarf im Haushalt im Jahre 2009 von 3,1 auf 6,2 Millionen E anstieg ist im neuen Haushlat 2010 ein Fehlbedarf von 9,6 Mill. E eingeplant. Da sich die Zahlen in den weiterern Jahren noch verschlechtern dürfte damit das Haushaltssicherungskonzept der Stadt nicht genehmigt werden und die Stadt muß einen Nothaushalt vorlegen. Alle Ausgaben müssen dann von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Neben sinkenden Gewerbesteuereinnahmen ist vor allem auch die geplante Erhöhung der Kreisumlage durch den Landrat verantwortlich für die Finanzkrise. Der Kreistag kann als Selbstbedienungsladen selbst beschließen was er den Städten abnimmt.
Der Kämmerer legte in der Sitzung Vorschläge vor, wie er sich vorstellt, das das Defizit verringert werden könnte: Erhöhung der Steuern (Sundern ist jetzt schon Spitzenreiter bei der Grundsteuer) Einsparungen bei den Zuschüssen für die Schützenvereine , Ausfindigmachen nicht angemeldeter Hunde waren seine ersten Vorschläge. Die restlichen sollen wohl von der Politik kommen. Mann darf gespannt sein, wie mit dem CDU- Wahlkampfgeschenk der Kunstrasenplätze umgegenagen wird. Den Sportvereinen wurden die Zuschüsse zwar versprochen, aber bewilligt sind sie nicht. Mit dem Nothaushalt dürften sie auch auf dem Prüfstand stehen.

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Februar 5, 2010 @ 11:54 pm

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