von Wildverbiss, Sunderner Erdbeeren, unmenschlicher Ausländerbehörde bis zu Bildungszentrum Sorpessee

Auf der Tagesordnung der Ratssitzung am kommenden Donnerstag (1.7. um 17.30) stehen mehrere Anträge der Grünen Ratsfraktion: Über die Situation im Stadtforst wird Stadtförster Dreeskornfeld berichten. Die Grünen interessiert zum einen die Finanzsituation im Stadtwald, zum anderen wollen sie wissen welche Erfahrungen mit Laubholzanpflanzungen und den Schäden duch Wildverbiss nach Kyrill gemacht wurden. In einem weiteren Antrag fordern die Grünen eine Änderung der Marktordnung um heimische Produzenten ungehinderten Zugang zu gewährleisten.Hintergrund ist das Fabry aus Endorf kein Marktstand in Sundern genehmigt wurde um dort Erdbeeren zu verkaufen. Die Stadt begründet dies damit, dass der Marktfrieden erhalten werden müsse und ein zusätzlicher Erdbeerverkäufer eine zu starke Konkurrenz für die langjährig vertretenen Marktbeschicker sei. Die Grünen meinen, das Sunderner Erdbeeren Vorrang vor spanischen Erdbeeren haben sollten.

Weiterhin steht die Ausländerbehörde auf der Tagesordnung: Die Grünen hatten beantragt, dass Sundern sich aus dem Zuständigkeitsbereich der Kreisausländerbehörde in Meschede abkoppelt und eine Zusammenarbeit mit Arnsberg anstrebt. Sie begründen dies damit, dass die Kreisausländerbehörde wiederholt in unnötig unmenschlicher Art und Weise Abschiebungen ausländischer Mitbürger versucht.Zudem ist die Ausländerbehörde in Hüsten viel besser erreichbar. In der Sitzung wird ein Vertreter der Kreisausländerbehörde zu den erhobenen Vorwürfen Stellung nehmen.

Schließlich wird noch über das Bildungszentrum Sorpesee beraten. Hier liegt ein Antrag der Grünen Ratsfraktion vor, der fordert aus dem Verbund der Kreisvolkshochschule auszusteigen, wenn der Hochsauerlandkreis in der Frage des Erhalts des Bildungszentrums nicht einlenkt.

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