Vorschläge der Verwaltung zur Gemeinschaftsgrundschule

By admin um 17:18 am Sonntag, November 25, 2012

Für die letzte Schulausschussitzung hatte die Verwaltung eine umfangreiche Vorlage mit Handlungsvarianten zum Standort Gemeinschaftsschule Altes Testament vorgelegt. Leider wurden die Alternativen, auf Grund der Festlegung von CDU und SPD auf die Verlagerung des Standortes nach Hellefeld und die daraus folgende Konsequenz der Auflösung der Gemeinschaftsschule AT (mit  Anschluß an die katholische Marienschule) gar nicht mehr diskutiert. Im folgenden ein Auszug aus der Vorlage. Die komplette Vorlage mit Anlagen findet sich hier:  https://sira.kdvz.de/sundern/gremien/schul_sport_und_kulturausschuss/oeffentlich/2012_11_22/0434_4er.pdf

 

Auszug aus Vorlage 434/ 4. Ergänzung:

Wie in der 2. Erg. zur Vorlage Nr. 0434/VIII ausführlich dargestellt, ist die Grundschule Altes Testament die
einzige Grundschule in Sundern in der Schulart „Gemeinschaftsschule“.
Dadurch besteht bei dem Wunsch nach dieser Schulart ein gesetzlicher Aufnahmeanspruch.
Hieraus ergibt sich in der Konsequenz für die Größe und den Standort der Gemeinschaftsschule die Notwendigkeit folgender Rahmenbedingungen:
Ausreichende Kapazität
– räumlich (mind. 2 – zügig), um dem gesetzlichen Aufnahmeanspruch nach Schulgesetz NRW zu
genügen und
– zur Bildung von Eingangsklassen im Rahmen der Kommunalen Richtzahl, da hierbei alle
Grundschulen in den Blick zu nehmen sind.
Zentrale Lage
(von mind. einem Standort bei Verbundlösungen)
– um die Schulwege für die Kinder aus dem Stadtgebiet Sundern in zumutbarer Entfernung zu halten
und
– die max. Fahrzeiten nach Schulgesetz und Schülerfahrkostenverordnung einhalten zu können.
Diese Rahmenbedingungen sind vom Schulträger bei der Entwicklungsplanung für die Grundschule neben
der Entwicklung der Schülerzahlen zu berücksichtigen.
Um die zukunftsfähigen Möglichkeiten der Fortführung eines Grundschulstandortes im Alten Testament prü-
fen zu können, ist deshalb zunächst die grundsätzliche Frage zu klären, ob das Grundschulangebot der
Stadt Sundern neben den katholischen Bekenntnisschulen auch eine Gemeinschaftsschule haben soll.
Ausgehend von ausreichenden Schülerzahlen für eine Teilstandortlösung im Alten Testament ergeben sich
danach unterschiedliche Möglichkeiten und Verfahren, die nachfolgend mit Stärken, Chancen, Schwächen
und Risiken aufgezeigt werden.
1. Entscheidung für ein Grundschulangebot mit katholischen Bekenntnisgrundschulen
(KBS) und einer Gemeinschaftsgrundschule (GGS) in Sundern
Bei gleichzeitiger Absicht, im Alten Testament möglichst lange einen Schulstandort (in Hellefeld) zu erhalten
bestehen danach folgende Möglichkeiten:
A. Fortführung der GGS Altes Testament
durch Verlagerung des Zentralstandortes der Schule nach Sundern (in das freiwerdende Schulgebäude
der jetzigen Dietrich-Bonhoeffer-Schule) und Beibehaltung des Teilstandortes in Hellefeld
Stärken: einfaches Verfahren, keine Schulauflösung, nur „Umzug“
GGS Altes Testament bleibt mit schulischem Konzept bestehen
Rechtsanspruch wg. Schulart gesichert
Schulwege wg. zentraler Lage für Schulkinder nicht zu lang
OGS-Angebot am Hauptstandort vorhanden
Chancen: Stärkung der GGS durch Standort in zentraler Lage möglich und wahrscheinlich
Teilstandort in Hellefeld kann mit mindestens 60 SuS weitergeführt werden
Risiken: Ummeldungen zu KBS in zentraler Lage – 3 –
T:\Schreibdienst\vl8\0434.4er.doc
B. Umwandlung der KBS Marienschule in Sundern in eine GGS
und Fortführung der GGS in Sundern mit einem Teilstandort in Hellefeld
Stärken: Rechtsanspruch wg. Schulart gesichert
Schulwege wg. zentraler Lage für Schulkinder nicht zu lang
OGS-Angebot am Hauptstandort vorhanden
Chancen: Stärkung der GGS durch Standort in zentraler Lage möglich und wahrscheinlich
Teilstandort in Hellefeld kann mit mindestens 60 SuS weitergeführt werden
Schwächen: notwendiges Verfahren für Umwandlung
1/5 der Eltern der umzuwandelnden Schule stellt einen Antrag auf Abstimmungsverfahren, in
dem 2/3 der Eltern der Schule für eine Umwandlung stimmen müssten
Verfahren der Umwandlung ohne Antrag der Eltern der betr. KBS nicht möglich
Bestehende GGS Altes Testament mit ihrem Konzept würde aufgelöst
Risiken: Umwandlung ist abhängig vom Antrag der Eltern, dem v.g. Abstimmungsergebnis
sowie von der Entscheidung durch die Schulaufsicht
Soweit Verfahren positiv: Ummeldungen zu KBS in zentraler Lage
C. Errichtung einer (neuen) Gemeinschaftsschule in Sundern am Standort der jetzigen Marienschule
und Fortführung der GGS mit einem Teilstandortes in Hellefeld
Stärken: Rechtsanspruch wg. Schulart gesichert
Schulwege wg. zentraler Lage für Schulkinder nicht zu lang
OGS-Angebot am Hauptstandort vorhanden
Chancen: umfassendes Elternbild für / gegen GGS in Sundern
Chancen für neues Schulen mit neuem Konzept, Ausrichtung…
Stärkung der GGS durch Standort in zentraler Lage möglich und wahrscheinlich
Teilstandort in Hellefeld kann mit mindestens 60 SuS weitergeführt werden
Schwächen: Errichtungsbeschluss ( Schulträger) und
Abstimmungsverfahren nach Verordnung (224 Stimmen der Eltern im Gebiet von Sundern +
46 Stimmen für den Teilstandort) und
Anmeldung (mind. 56 Anmeldungen – Hauptstandort) und 15 Anmeldungen – Teilstandort)
notwendig
Auflösung der bestehenden GGS Altes Testament und der bestehenden KBS in Sundern
Risiken: Entscheidung der Schulaufsicht über Anmeldeverfahren ist abhängig vom
Abstimmungsverfahren
Zustandekommen letztlich abhängig vom Anmeldeverfahren

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