Was die FDP unter Familienpolitik versteht!

By admin um 10:32 am Mittwoch, September 9, 2009

Die FDP hat in Sundern ein sehr gutes Wahlergebnis erzielt und ist mit 6 Sitzen im neuen Stadtrat vertreten. Einer der neuen Ratsherren – den sich die Bevölkerung gewünscht hat – ist Herr Fey um den es im folgenden Zeitungsartikel geht:

DerWesten – 08.09.2009
https://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/staedte/sundern/2009/9/8/news-132430321/detail.html
Brandhagen
Stadt verspricht: Ball spielen bleibt erlaubt
Sundern, 08.09.2009, Sabine Metzler,
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Sundern. „Wir wollen hier weiter spielen” steht in Kinderschrift auf dem Boden neben der Tischtennisplatte. Eingeschränkte Matches mit dem kleinen Plastikball sind es aber nicht, die für Aufregung im Wohngebiet Brandhagen sorgen. Es geht um Fußball.

Gestern montierten Männer des Baubetriebsamtes die Ballfangzäune am Spielfeld ab.

Es ist ein alter Kampf. Der direkte Nachbar Bernd-Dietmar Fey fühlt sich gestört durch die Fußballer. „Wir werden auf die massivste Art und Weise malträtiert”, sagte er gestern der Westfälischen Rundschau. Die Spieler erzeugten eine Geräuschkulisse „locker zehn Stunden jeden Tag. Das können wir nicht mehr ertragen.”

Bolzplatz und Spielplatz waren vor gut 40 Jahren für die Siedlung angelegt worden. Dazu griffen die Bewohnerinnen und Bewohner selber zur Schippe.

Den ersten Beschwerden vor einigen Jahren fielen die Tore zum Opfer. Der Bolzplatz wurde umgewidmet in einen „Ballspielplatz”. Das hatte auch rechtliche Gründe, erläutert Jugendamtsleiter Klaus Pingel auf Nachfragen. Ein Bolzplatz dürfe in einem Wohngebiet nicht sein.

Die Kinder wollen weiter Fußball spielen. Das machten sie gestern deutlich. Bei schönstem Wetter ging es wieder fröhlich zur Sache. Jungen und Mädchen Kinder und Jugendliche kickten zusammen. Das ist normal auf dem Platz, erzählt eine Mutter, die sich darüber freut, dass die Kleineren nicht ausgeschlossen werden.

Das Metallgitter auf der Seite zum Nachbarn ist weg, das Scheppern wird nicht mehr erklingen. Wenn der Nachbar das durchgesetzt hat, kann er später das Ball spielen verbieten?, fragten gestern Eltern und Kinder. Aus dem Rathaus gibt es eine ganz klare Aussage „Kein Mensch in der Verwaltung denkt daran, die Nutzung des Platzes zu verändern. Wir wollen, dass die Kinder da spielen. Wir wollen, dass die Kinder Ball spielen”, sagt Klaus Pingel.

Und Bernd-Dietmar Fey sieht auch eine Lösung: Wenn die vorgeschriebene Altersbeschränkung und die Nutzungszeit eingehalten, dazu noch die Buschreihe zu seinem Haus verbreitert wird: „Dann müsste von unserer Seite aus Ruhe sein.”

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