wie öffentliche Fördermittel aufgefressen wurden!

By admin um 8:51 am Dienstag, Oktober 23, 2012

Für den 7.11.2012 hat der Landesbetrieb Wald- und Holz zu einer interessanten Exkursion eingeladen. Thema: Wald- Wild- Konflikt. In dem Anschreiben der Stadtverwaltung (aus der Kämmerei) an die Ratsmitglieder heißt es dazu:

*die durch den Jahrhundertsturm Kyrill 2007 zerstörten Flächen im Stadtwald wurden in den nachfolgenden Jahren entsprechend der Förderrichtlinie des Landes NRW wieder bepflanzt. Leider werden nun viele dieser Pflanzungen durch stark überhöhte Wildbestände durch Verbiss in ihrer Entwicklung erheblich gestört und auch zerstört. Wie kann mann dem erfolgreich entgegen wirken, damit stabile Mischwälder entstehen können?*

 

Die Grünen hatten schon vor längerem einen Antrag zum Thema gestellt. Der hochbezahlte Stadtförster Herr Dreeskornfeld sah damals kein Problem. Der Wildverbiss sei unerheblich.

Ratsmitglied Schulte- Huermann hat dazu weitere Fragen an die Kämmerei gestellt:

*Welche Auswirkungen haben die Zerstörungen der mit Fördermitteln des Landes NRW finanzierten Pflanzungen? Hier wurden doch offensichtlich erhebliche öffentliche Mittel *aufgefressen*. Läßt sich das quantifizieren? Fordert das Land eventuell die Gelder zurück? Wie soll mit den Flächen weiter verfahren werden? Wurden Regressansprüche an die Jagdpächter geltend gemacht? Wenn ja mit welchem Ergebnis, wenn nein: Warum nicht?*

Desweiteren stellt sich die Frage woher die Unkenntnis des Stadtförsters in der Sache kommt und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

 

 

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