„Am Wochenende in die Innenstadt!“ Stellen wir uns eine attraktive Kleinstadt z. B. in
Frankreich vor. Was begeistert uns? Wir sprechen nach einem Urlaub nicht von Toiletten oder
der Lokalpolitik. Wir sprechen von dem wunderbaren Wochenmarkt mit freundlichen
Händlerinnen. Wir sprechen von der Straßenmusik und dem abendlichen Glas Wein an einem schön angelegten Platz. Wir sprechen vom Einzelhandel, der nicht nur Ketten und Discounter umfasst. Wir zeigen Fotos von grünen Fußgängerzonen, Leben in der Innenstadt, schönen Häuserfluchten. Das ist kein Hexenwerk. Es erfordert nur etwas Einsatz: für die Interessen der Bürgerinnen, Touristinnen, Geschäftsreisende. Wir müssen einen Mehrwert schaffen, der Sunderns Innenstadt und seine Dörfer besonders attraktiv und liebenswert macht. Dafür stehen wir GRÜNE in der kommenden Wahlperiode: Innenstadt: Schön im Fluss bleiben … Im Rahmen des hochwassersicheren Ausbaus der Röhr wollen wir die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt steigern, indem ein treppenartig angelegter Freiluftraum am Fluss entsteht. Wir wollen einen Platz für Gespräche, Pausen und besondere Ereignisse schaffen – eine pulsierende Zone. Wir setzen uns für Themenmärkte ein. Hier können Bürgerinnen etwa Spezialitäten aus
nahen und fernen Ländern entdecken, über Nachtflohmärkte schlendern, Straßenkunst und
kleine musikalische Darbietungen genießen oder sich einfach auf eine Kugel Eis treffen.
Dauerbrenner des Zentrums umsetzen
Das Zentrumsmanagement hat in den letzten Jahren zu einer Reihe von kleinen Veränderungen
in der Innenstadt beigetragen. Das wollen wir aktiv fortführen: Leerstehende Ladenlokale sollen
weiter besetzt und verschiedene Events in der Innenstadt auf die Beine gestellt werden. Denn
das war und ist eine Bereicherung für die Bürger*innen wie auch für die Gewerbetreibenden im
Zentrum.
Den Espresso des Lebens genießen
Wir setzen uns ein für kleine Erlebnisse, die eine lebendige Innenstadt schaffen und die Lust auf
Events und Genuss in Sundern machen. Wir denken an bunte Bänke, Feierabendmusik, einen
attraktiven Spielplatz, einen Bouleplatz, ein Schachfeld und richtig guten Kaffee … Eine
Innenstadt als Freizeit- und Wohlfühlort soll entstehen.
Innenentwicklung vor Flächenverbrauch
Wir setzen auf eine wohnortnahe, klimafreundliche und sozial durchmischte
Wohnraumversorgung, die sich an den realen Bedürfnissen der Menschen orientiert. Für uns
heißt das: keine neuen Flächenversiegelungen auf der grünen Wiese, sondern klare Priorität für
die Innenentwicklung. Leerstände sollen reaktiviert, Gebäude umgenutzt und
Bestandsimmobilien saniert werden. Dabei sind neue Wohnformate wie Generationenhäuser
genauso mitzudenken wie günstiger Wohnraum und der soziale Wohnungsbau. Bei diesen
Prozessen ist die Stadtplanung ebenso gefragt wie privates Engagement. Damit beides
zusammengeht, sollen Informations- und Beratungsangebote geschaffen und entsprechende
Projekte durch die Stadt unterstützt werden.
Bildung modern denken – Schluss mit der Kreidezeit
Wir brauchen moderne und sanierte Kindergärten und Schulen. Dazu wollen wir ein Ambiente
schaffen, in dem unsere Kinder und Jugendlichen gut lernen können und sich ganztags
wohlfühlen, in den Gruppen- und Klassenräumen, den offenen Ganztagsangeboten wie auch in
den Sanitäranlagen. Darum unterstützen wir die erforderlichen Baumaßnahmen an unseren
Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Ebenso wollen wir Projekte an Kindergärten und
Schulen, die zur Förderung des Wir-Gefühls und der Wertschätzung beitragen.
Bauprojekte: Groß gedacht, genial gemacht
Wir stehen für die konsequente Umsetzung der geplanten, wichtigen Bauprojekte zur
Instandhaltung und Verbesserung der Infrastruktur in Sundern. Hierzu zählen die Realschule,
das Haus der Jugend, die Alte Johannesschule, das zentrale Feuerwehrhaus in Sundern und der
Betriebshof der Technischen Dienste.
Gewerbeflächen nachhaltig entwickeln
Nachhaltige Entwicklung von Gewerbegebieten bedeutet für uns, die bestehenden
Gewerbeflächen ressourcenschonend weiterzuentwickeln, bevor neue Flächen erschlossen und
versiegelt werden. Neue Gewerbegebiete müssen den Kriterien gerecht werden, die
Flächeneffizienz, Klima- und Artenschutz einfordern. Dabei denken wir auch an
Energiewirtschaftlichkeit, grüne Infrastruktur, Regenwassermanagement und nachhaltige
Mobilitätsangebote für die Betriebe.
Wohnraum als Lebens- und Gemeinschaftsraum gestalten
Die Infrastruktur in den Orts- und Stadtteilen muss erhalten werden, damit die Grundversorgung
und ein Gemeinschaftsleben in den Wohngebieten ermöglicht und gesichert werden können.
Dazu brauchen wir Lösungen zum künftigen Umgang mit dem öffentlichen Raum wie Dorfplätze,
Schützen- und Sporthallen, kirchliche Gebäude sowie gastronomische Angebote. Ebenso ist die
digitale Infrastruktur überall im Stadtgebiet im erforderlichen Maß auszubauen. Es gilt, Lebens-
räume in der Stadt zu erhalten und zu schaffen, in denen Gemeinschaft lebendig gestaltet wird
