Irmgard Harmann-Schütz

In Westenfeld geboren und aufgewachsen, habe ich die Realschule und das Gymnasium in Sundern besucht. Zur Ausbildung als Bibliotheksassistenten bin ich in Köln und Duisburg gewesen. Nach einigen Jahren Berufstätigkeit an der Fernuniversität Hagen habe ich 12 Jahre vollzeitig Familienpflege- und management betrieben.

In der Zeit von 1991 bis 2001 bin ich verschiedenen ehrenamtlichen Aktivitäten im kulturellen Bereich nachgegangen. So zählte ich zu den Gründer*innen des Vereins der Freunde und Förderer der Stadtbücherei Sundern, des Museumsvereins Stadt Sundern e.V. und des Kleinen Bergbaumuseums Sundern-Hagen. Besondere Freude hatte ich bei der Mitorganisation der Kulturtage im Zentrum Sunderns und den verschiedenartigen Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag in den 90er Jahren. Als Autorin habe ich über die Jahre hinweg Beiträge für Chroniken auf kommunaler und Kreisebene verfasst, die sich auf die Geschichte Sunderns zur nationalsozialistischen Zeit beziehen. Gerahmt wurde dieses kulturgesellschaftliche Engagement durch meine Tätigkeit als Sachkundige Bürgerin für Bündnis´90/Die Grünen im damaligen Sport- und Kulturausschuss der Stadt Sundern.

Mit Aufnahme meiner Berufstätigkeit bei der Bezirksregierung Arnsberg habe ich nahezu all meine bürgerschaftlichen Ämter aufgegeben, um mich neben meiner Familie auf die neue Aufgabe der Beratung und Förderung des Öffentlichen Bibliothekswesens im Regierungsbezirk Arnsberg konzentrieren zu können. Dieser Tätigkeit bin ich von 2001 bis zu meinem Wechsel 2015 in die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunaler Integrationszentren in Dortmund nachgegangen.

Etwa zeitgleich mit diesem Wechsel habe ich mein Engagement bei den Bündnis´90/Die Grünen wieder aufgenommen. Aktuell bin ich eine der Beisitzer*innen im Vorstand des Ortsverbandes Sundern und nehme im Rahmen der Fraktionsarbeit die Stellvertretung im Jugendhilfeausschuss wahr.

Mein Interesse gilt insbesondere der kulturellen und der gesellschaftlichen Entwicklung in Sundern. Durch meine beruflichen Tätigkeiten, die neben ihrem Fachbezug stets im Kontext der Kommunalentwicklung stehen, habe ich Erfahrungen zu Wegen, Möglichkeiten und Visionen der Gestaltung der kommunalen Gesellschaft sammeln können. Eine Kommune lebt von und durch ihre Bürger*innen und deren Interesse und Engagement in ihrem gesellschaftlichen Umfeld. Daher muss es Ziel von kommunaler Politik und Verwaltung sein, die Bürger*innen weitestgehend an der Gestaltung und Entwicklung ihrer Stadt teilhaben zu lassen. Stadtgestaltung als auch Stadtentwicklung bedingen und befördern den Zusammenhalt der Gesellschaft, womit sie unweigerlich in einem Zusammenhang betrachtet werden müssen.

Stadtentwicklung wurde in der ausklingenden Legislaturperiode in Sundern viel diskutiert, dennoch konnten nur wenige Neuerungen umgesetzt werden. Das macht einmal mehr deutlich, dass Entwicklung nur gelingen kann, wenn Menschen mit persönlichem Interesse, mit „Herzblut“ an den Themen arbeiten. Dieses Interesse bringen wir GRÜNEN mit und wir laden alle Bürger*innen ein, sich mit Herz und Verstand einzubringen für die Entwicklung „ihrer“ Stadt Sundern.