Maria Tillmann

Ich bin studierte Konferenzdolmetscherin und Übersetzerin und habe auch ein abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium. Meine Studienzeit habe ich hauptsächlich in Schottland verbracht und insgesamt 13 Jahre in dem wunderschönen Land gelebt. Seit über 25 Jahren bin ich auch als Dozentin in der Erwachsenenbildung und im universitären Kontext, vor allem im Bereich Wirtschaftsenglisch und Deutsch als Fremdsprache, tätig.

Im Jahr 2011 habe ich meinen Heimatort Sundern-Dörnholthausen wieder zu meinem Zuhause gemacht, wo ich mich nun um unseren großen Selbstversorgergarten kümmere und auch für die Pflege meiner fast 90jährigen Mutter mitverantwortlich bin.

Schon seit meiner Schulzeit in den 80er Jahren bin ich politisch interessiert und war viele Jahre lang außerparteiisch in verschiedenen Zusammenhängen aktiv, so direkt nach meinem Abi in der Uni-Politik an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität, in der Lesben- und Frauenbewegung, sowie später in Ökodorf-Zusammenhängen. Seit einigen Jahren engagiere ich mich im Ortsverband Sundern von Bündnis 90 / Die Grünen in Vorstand (Schriftführerin) und Fraktion (stellv. Sachkundige Bürgerin im Ausschuss Arbeiten und Leben in Sundern) und kandidiere nun für den Kreistag des Hochsauerlandkreises auf Listenplatz 3, sowie für den Stadtrat der Stadt Sundern auf Listenplatz 7.

Mich interessieren vor allem land- und forstwirtschaftliche Fragen und ich diskutiere als Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft der Grünen NRW mit meinen Parteikolleg*innen zu dieser Thematik. Außerdem beschäftige ich mich mit den Problemen unseres bestehenden Wirtschafts- bzw. Geldsystems und möglichen nachhaltigeren Alternativen dazu. Genderpolitik und LGBTQ-Rechte sind für mich ebenfalls Herzensangelegenheiten.

In Bezug auf Sundern und den HSK wünsche ich mir vor allem ein größeres und besseres Angebot regionaler Lebensmittel und die Regeneration von Boden, Wald, Wildnis und den Randzonen unserer menschlichen Habitate. Ich wünsche mir mehr Vielfalt auf Weiden und Äckern, mehr Streuobstwiesen und Wildgehölzhecken, mehr Biotope, und natürlichere Wälder, also mehr Lebensraum für Vögel, Insekten, Fledermäuse und andere Tiere – und so auch mehr Lebensqualität für uns Menschen. Der Einsatz für einen besseren ÖPNV (z.B. Röhrtalbahn) und für ein Fahrradwegenetzwerk erster Klasse sind für mich politische Selbstverständlichkeiten. Auch eine möglichst lokale Energieproduktion liegt mir sehr am Herzen. Klimapolitik auf lokaler und regionaler Ebene mit Ideenreichtum in allen Facetten zu betreiben und nicht zuletzt ein möglichst schnelles Divestment aus den RWE-Aktien in öffentlicher Hand sind politische Ziele, die ich hoffe mit meinen Parteikolleg*innen und in Kooperation mit anderen in den kommenden Jahren anpacken zu können.

Save your local planet!