Gehölzzerstörungen in der Innenstadt

By admin um 18:28 am Mittwoch, Januar 27, 2010

In den letzten Jahren wurde immer wieder von der Stadtverwaltung und dem Stadtmarketing die Innenstadt von Sundern hervorgehoben. Was aber zur Zeit an der Röhr im Bereich des *Rentnerwegs* passiert wirkt sich negativ auf das Stadtbild aus. Überzogene Abholzungsmaßnahmen von 100m Länge und Zerschneiden des Baumbestandes zerstören hier Lebensräume.Die Nahrungsgrundlage vieler Vögel und Insekten geht verloren, Brutmöglichkeiten der heimische Vogelwelt sind nicht mehr vorhanden.
Der übertriebene Ordnungswahn des Betriebshofs sorgt dafür, dass der innerstädtische Grüngürtel zerschlagen wird. In der nächsten Sitzung des Landschaftsbeirats stehen die Gehölzzerstörungen im westlichen Sauerland auf der Tagesordnung.

Klaus Korn

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Grüne und VCD zur Umgehungsstraße Stemel

By admin um 17:56 am Montag, Oktober 13, 2008

Grüne und VCD: Umgehungsstraße Stemel bringt große Probleme

Die Planung der Umgehungsstraße bei Stemel läuft anscheinend unbemerkt

von der Öffentlichkeit weiter und bringt große Probleme für Umwelt und Anlieger.

Das zeigen Dokumente der Umweltverbände, deren Einsicht den Grünen in Sundern

nun möglich ist und die auch dem VCD vorgelegt wurden.

Sicher ist, dass das Röhrtal zerstört würde, denn die Straßentrasse soll weitgehend

auf dem jetzigen Randweg verlaufen, den Sunderner gern als Wander- und Radweg

nutzen.

Sinnvoll wäre es eigentlich, nach den Kyrill-Sturmschäden diesen beliebten Wanderweg

wieder aufzubauen.

Eine Umgebungsstraße durch das Röhrtal wäre für Natur und Landschaft eine Katastrophe. Wertvolle Biotope und ganze Lebensgemeinschaften würden auf einen Schlag vernichtet. Ein enormer Artenschwund hätte dies zur Folge. Die Röhr mit ihren wertvollen Baumbestand ist ein wichtiger Lebensraum für Wasseramsel, Eisvogel und den Fledermäusen. Sie sind bei uns besonders geschützt. Die zahlreichen Quellbereiche und Siepen würden zerstört und durchschnitten. Die Mittelgebirgsarten wie Feuersalamander und Dunkers Quellschnecke würden ihren Lebensraum verlieren. Neben Erdkröte und Grasfrosch ist an verschiedenen Stellen der Bergmolch und Fadenmolch anzutreffen. Die Zerschneidung ihrer Wanderwege zu den Leichgewässern würde zu einem starken Einbruch bei der Fortpflanzung führen. Das akute Artensterben welches wir in Deutschland beklagen, wird durch solche flächenverbrauchende Projekte verstärkt.

Klaus Korn

Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen

Stellungnahme des VCD:

Der VCD sieht mit der Ortsumgehung Stemel Mobilitäts-Belastungen auf die Menschen

im Röhrtal zukommen, die anscheinend politisch ignoriert werden. Es wird einfach weiter

geplant wie in den 1970er Jahren.

Zunächst werden nach Ansicht des VCD wegen der Straßenführung im engen Tal

Lärmlasten entstehen, die weite Teile von Unter-Sundern, Stemel und sogar

Hachen betreffen.

Damit verbunden ist weniger Lebensqualität, der Wert von Haus und

Grund sinkt. Die Unternehmen erhalten eine neue Lärmquelle direkt vor der Haustür

und Abgaslasten. Es ist fraglich, ob Lärmschutzwände das verhindern können.

Außerdem müssten für die Firmen neue Straßenanschlüsse zur neuen Straße

gebaut werden, die Lärmwände durchbrechen. Sehr schlimm ist aus Sicht des VCD

die Auswirkung auf die Sorpesee-Region. Die Landschaft im Röhrtal wäre mit der neuen

Straße und Schutzwänden verschandelt, es gibt mehr Lärm bis hinauf zum Sorpesee,

der Tourismus sowie neue Gastronomie-Konzepte würden beschädigt.

Wegen Straßenlärm müsste man wahrscheinlich auf der neuen Umgehung

die 50 km/h Grenze einführen, die Zeitersparnis im Vergleich zur jetzigen Straße

geht gegen null.

Die nötige Verampelung (Einmündung Umgehungsstraße/jetzige Straße) stoppt

außerdem den Verkehrsfluss und die Fahrten dauern sogar länger als jetzt (!!!)

Sehr fraglich ist es aus Sicht des VCD, ob es überhaupt zu einer spürbaren

Entlastung der jetzigen Straße L 519 in Richtung Hachen

oder umgekehrt kommen kann. Denn ein Teil des Straßenverkehrs wird diese

alte Straße weiter befahren und darauf ausweichen, um z.B. starken Lkw-

Verkehr zu umfahren. Dann trifft man sich in Unter-Sundern an der Ampel

wieder. Darum ist zu befürchten, dass die Lärmlasten für die Anwohner sogar

zunehmen werden, denn dann ist Straßenverkehr vor und hinter den Häusern.

Vernünftig und relativ schnell machbar ist es aus Sicht des VCD, unsere Straßen

zu verbessern (z.B. mit Flüsterasphalt, Ausbau mit Radwegen), sicherer zu gestalten

(z.B. mit sicheren Übergängen und Warnschildern) sowie endlich die Röhrtalbahn

für Personenverkehr zu reaktivieren.

Gerd Blome

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CDU benennt neuen Ortsvorsteher von Stockum

By admin um 19:01 am Freitag, September 26, 2008

Zum Pressebericht der CDU Stockum, die Reimund Klute zum neuen Ortvorsteher von Stockum gewählt hat, folgende Stellungnahme des Stockumer Ratsmitglieds der Grünen Matthias Schulte- Huermann:

*Der von der CDU Stockum benannte Ortsvorsteherkandidat, der in der kommenden Ratssitzung noch gewählt werden muß, hat bereits erste Schwerpunkte seiner programatischen Arbeit bekanntgegeben:
Er möchte einen Ortsring gründen, was sicherlich sinnvoll ist, da der Ortsteil einer der größeren in der Stadt Sundern ist und mit Stockum, Dörnholthausen und Seidfeld aus 3 Dörfern mit eigenständigem Profil besteht. Neben den Vereinsvorsitzenden gehören einem solchen Ortsring immer auch die im Ort vertretenen Ratsmitglieder an und es ist deren Aufgabe die Arbeit des Ortsvorstehers im Rat der Stadt Sundern zu unterstützen sofern sie das für sinnvoll halten.
Darüber hinaus sollte der zukünftige Ortsvorsteher auch verstärkt Einwohnerversammlungen durchführen um alle BürgerInnen über die anstehenden Projekte zu informieren.
Allerdings verwundert mich das erste Projekt, was Reimund Klute anstoßen möchte und schon seit langem immer wieder aus der Mottenkiste geholt wird:
Einen Fußweg entlang des Baches von Seidfeld nach Stockum. Es verwundert deswegen, weil die fußläufige Verbindung zwischen Stockum und Seidfeld eindeutig gut ist und auch gut genutzt wird. Welchen Sinn soll eine zusätzliche Anlage durch das Bachtal haben? Da dürfte es in Seidfeld andere Projekte geben die unterstützenswerter sind: Die seit langem geforderte Fußgängerquerung über die Rönkhauserstraße gehört ebenso dazu wie der *Lückenschluß* der Fuß und Radwegverbindung nach Sundern. In diesen Punkten würde der zukünftige Ortsvorsteher die volle Unterstützung der grünen Ratsfraktion bekommen.*

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Bürgermeister Wolf (CDU) blockiert Fraktionsarbeit!

By admin um 13:29 am Sonntag, August 10, 2008

Seit dem 5.8. liegt ein hydrogeologische Gutachten vor, das Aussagen zur Situation der Quellbereiche im Gebiet der geplanten Ferienhausanlage Amecke beinhalten soll. Die Grünen in Sundern hatten gefordert, dass die Feuchtbereiche bei der Planung der Ferienhausanlage besonders zu schützen sind. Das Gutachten soll in der kommenden Planungausschussitzung am 21.8. beraten werden.
Zur fraktionsinternen Beratung hatte der Grünen Vorsitzende Klaus Korn die Verwaltung gebeten eine Kopie des Gutachtens zu erstellen und der Fraktion zur Verfügung zu stellen. Dieses wird aber offensichtlich auf Anweisung des Bürgermeisters abgelehnt.
Für die Grünen ist dieses eine Blockade der parlamentarischen Arbeit, die Verwaltung ist verpflichtet der grünen Fraktion die Unterlagen zur Beratung zur Verfügung zu stellen.
Wie sollen sachgerechte Entscheidungen getroffen werden, wenn wichtige Unterlagen zurückgehalten werden? Hieran zeigt sich sich die Machtausübung des Bürgermeisters, der offensichtlich kein Interesse daran hat, dass die Politik ihre Kontrollfunktion gegenüber der Verwaltung wahrnimmt

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Wie die Verwaltung im Abschlußbericht Wasserwerk Sundern schweigt!

By admin um 21:05 am Montag, Juni 9, 2008

Für die kommende Werksausschusssitzung legt die Verwaltung den Abschlussbericht zum Neubau des Wasserwerks Sundern vor. Kostenentwicklung und Betriebserfahrung zum neuen mit aufwendiger Technologie ausgestatteten Wasserwerk in der Röhre dessen Gesamtbaukosten 2,85 Mio E betragen sollen in der Sitzung dargestellt werden.
Für die Grünen ist die Darstellung der Verwaltung vollkommen mangelhaft. Es fehlen entscheidende Aussagen:
Es finden sich keinerlei Angabe dazu, wie hoch die Anschaffungs- und Montagekosten für die aufwendige Membrantechnolgie und die Aktivkohle sind.
Der Einbau der Technologien ist in der Vergangenheit damit begründet worden, das chlorierte Kohlenwasserstoffe in der Wassergewinnung nachgewiesen wurden. Den Ursachen will die Verwaltung aber offensichtlich nicht nachgehen. Es ist ja auch viel einfacher den Verbraucher die Zeche zahlen zu lassen, als eventuele Verursacher der Verunreinigungen in Haftung zu nehmen.
Auch zu den Betriebskosten, die dadurch verursacht werden finden sich keine Angaben: Die laufenden Kosten des Wasserwerks Röhre sind umso höher je häufiger die Aktivkohle auf Grund der CKW -Belastung erneuert werden muß.
Vollkommen widersprüchlich werden die Verwaltungsangaben bei den geförderten Wassermengen: So wird behauptet das die maximale Aufbereitungsleistung von 250 m³/h problemlos erreicht würde, dass die höchste Rohwasserentnahme bisher allerdings bei max 3615 m³/d lag (was rechnerisch lediglich 150 m³/h entspricht). Die Grünen gehen davon aus, das bei einer Entnahmeleistung von 250 m³ auf jedenfall auch Wasser aus dem Bereich Selschede/Westenfeld in die Anlage fließt, so daß eindeutig die Wasserschutzzone um diesen Bereich, in dem auch die geplante Steinbrucherweiterung liegt ergänzt werden muß.

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Grüne fordern bessere Ausstattung der Erziehungsberatung!

By admin um 17:01 am Mittwoch, April 30, 2008

B90/ Die Grünen fordern personelle Aufstockung der Erziehungsberatungsstelle

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat sich am Dienstag, dem 29.4.2008, in der Erziehungsberatungsstelle der Stadt Sundern im Gespräch mit der Leiterin, Frau Regniet, über die Arbeit der Institution informiert und über Möglichkeiten diskutiert, die wichtige und wertvolle Arbeit der Beratungsstelle zu unterstützen. Die Einrichtung bietet Eltern und Kindern Hilfe in schwierigen Situationen an, das können persönliche Krisen oder schulische Probleme genauso sein wie Fälle von sexuellem Missbrauch. Dass diese Hilfe sehr gut angenommen wird, zeigen die Fallzahlen und die Auslastung der Beratungsstelle: Im Jahr 2007 konnten 476 Familien in Sundern von der Erziehungsberatungsstelle betreut werden, die zur Zeit aber leider nur mit drei halben Stellen aus dem psychologischen und sozialpädagogischen Bereich besetzt ist, was dazu führt, dass häufig Wartezeiten von bis zu drei Monaten entstehen, bis eine Betreuung erfolgen kann. Die Situation verschärft sich nun dadurch, dass mit Herrn Berens der einzige männliche Mitarbeiter ab August die Erziehungsberatungsstelle verlässt und unklar ist, ob unter den gegebenen Bedingungen wieder ein geeigneter männlicher Bewerber für diese Tätigkeit gefunden werden kann. Da der Jungenanteil der Ratsuchenden bei ca. 2/3 liegt, wäre dies für die erfolgreiche Arbeit der Beratungsstelle aber notwendig. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird sich im Rat der Stadt Sundern dafür einsetzen, dass die personelle Situation der Erziehungsberatungsstelle deutlich verbessert wird. Langfristig anzustreben wäre eine Besetzung mit drei vollen Stellen, wie sie das Sozialgesetzbuch für diese Einrichtungen vorsieht, zumindest aber müsste die nun neu zu besetzende Stelle dauerhaft auf eine ganze aufgestockt werden, um die Wartezeiten der Hilfesuchenden deutlich zu verkürzen, zumal im Raum Sundern keine Ausweichmöglichkeit zu niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychologen oder entsprechenden Therapeuten besteht. Hier ist die Kommune in der Pflicht, Familien in Notlagen Hilfsangebote zu machen.

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Grüne Sundern: Ferienparkplanung an der Sorpe einstellen

By admin um 23:03 am Dienstag, November 27, 2007

Da der Server der Grünen Sundern ausgefallen ist veröffentlichen wir hier eine Presseerklärung der Grünen Ratsfraktion zum Rückzug der Betreibergesellschaft für einen Ferienpark am Ostufer der Sorpe:

Grüne fordern Einstellung der Planungen für den Ferienpark

Nach dem Rückzug des Investors setzt die Stadt Sundern offensichtlich weiter auf Luftschlösser: Obwohl mit Landal Greenparks und Roompot schon 2 namhafte Betreiber abgesprungen sind, weil die Anlage nicht wirtschaftlich betrieben werden kann begibt sich die Stadt weiter auf ausweglose Suche nach einem dritten Anbieter. Dabei hatte die Stadt dem abgesprungenen Interessenten schon hinreichend Zugeständnisse gemacht: Für teures Geld kaufte sie ein Grundstück innerhalb des Areals, sie versprach das Freibad an den Betreiber zu verschenken und ließ das Planungsamt für den Betreiber arbeiten. Welche Zugeständnisse wird die Stadt wohl einem neuen Interessenten machen müssen?

Die sowieso schon durch den Tagestourismus überlastete Sorpetalsperre soll durch eine überdimensonierte Ferienanlage weiter belastet werden.

Dabei gibt es in Sundern auch andere Gebiete in denen der Tourismus naturnah gefördert werden kann: Das Alte Testament gehört hier genauso gut zu wie die Wanderregion der Homert.

Dabei sollte sich die Tourismusentwicklung in Sundern mehr auf die eigenen Potentiale stützen : Förderung und Entwicklung der vorhandenen Betriebe, Urlaub für Familien ist in Sundern bisher kaum ein Thema.

Ein vollkommenes Stiefkind der Tourismusentwicklung ist auch der Naturpark Homert, die Einrichtungen sind verkommen und eine Entwicklungskonzeption für den Bereich fehlt gänzlich. Der Naturpark sollte endlich wieder seinem Namen gerecht werden und eine Naturschutzkonzeption für das Gebiet entwickeln.

Für die Sorpetalsperre halten die Grünen ein Hotel im Bereich des Freibades für durchaus angemessen und ausreichend. Statt 25 ha Landschaft zu zerstören könnte so auf kleinerem Raum erreicht werden, dass das Freibad stärker genutzt und profitabler bewirtschaftet werden könnte.

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Wegfall des Widerspruchsrechts = Abbau von Bürgerrechten

By admin um 22:49 am Donnerstag, Oktober 25, 2007

Unter dem Deckmäntelchen des „Bürokratieabbaus“ wird den Bürgerinnen und Bürgern NRWs ein lang bewährtes Bürgerrecht genommen.

Gegen die Stimmen der Opposition und deutlicher Kritik vieler Sachverständiger wurde am 19. September von den Regierungsparteien CDU und FDP das Recht eines jeden Bürgers auf (kostenfreien) Widerspruch gegen Behördenbescheide mit Wirkung zum 01. November 2007 „kassiert“.

Aus Sicht der Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste hat der Wegfall des Widerspruchsverfahrens mit Bürokratieabbau gar nichts zu tun. Im Gegenteil, der Verwaltungsaufwand wird sogar steigen, da es vermehrt zu Verwaltungsgerichtsprozessen kommen wird, die erhöhte Personalkosten für die Gerichte und Mehraufwand für die Bürger nach sich ziehen. Genau diese Erfahrungen hat man mit dem neuen Gesetz in Niedersachsen gemacht.

Für viele Bürger wird der Gang zum Verwaltungsgericht zu kompliziert und zu teuer sein. Die Folge ist dann, dass viele Menschen fehlerhafte Bescheide wohl oder übel in Kauf nehmen.

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Die leeren Versprechungen des Herrn Merz

By admin um 8:49 am Samstag, September 22, 2007

„Die vorgenannten Ausführungen machen deutlich, dass bisher keine steuerlichen Erleichterungen für die Waldbauern in Kraft gesetzt sind“. So steht es in der Antwort des Landrats vom 14.09.2007 auf eine Anfrage der Sauerländer Bürgerliste (SBL).

Dabei war den Waldbauern sehr viel versprochen worden. Bereits im März verkündete der Bundestagsabgeordnete des Hochsauerlandkreises auf seiner Internetseite u.a.: „Die Waldeigentümer erhalten durch eine Billigkeitsregelung im Einzelfall alle steuerlichen Erleichterungen, die nach dem Forstschäden-Ausgleichsgesetz vorgesehen sind.“ Dies habe er in Gesprächen mit dem Bundes- und dem Landesfinanzminister erreicht. Wenn die Ankündigungen des CDU-Bundestagsabgeordneten eine reelle Grundlage gehabt hätten, hätten die Steuererleichterungen längst geregelt sein müssen. Aber seitdem sich Merz für diesen „Erfolg“ feiern ließ, ist ein halbes Jahr vergangen – und immer noch nichts passiert.

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Strackenhof in Endorf erhalten!

By admin um 14:22 am Montag, August 27, 2007

Grüne Sundern und Sauerländer Bürgerliste fordern die Aussetzung der
Abrißgenehmigung für den Strackenhof in Sundern-Endorf.

Das älteste bekannte Steinhaus im Kurkölnischen Sauerland steht vor dem vollständigen Zerfall und Abriß, wenn nicht dringendst Maßnahmen ergriffen werden um die Substanz zu retten.

Die Stadt Sundern hatte zwischen 1999 und 2004 versucht, das unter Denkmalschutz stehende Gebäude in die Denkmalliste einzutragen, war allerdings auf Grund von Widerständen des damaligen Eigentümers daran gescheitert, so dass das Gebäude weiter verfiel.

Inzwischen hat die Stadt eine Abrißgenehmigung erteilt. Die Grünen in Sundern hatten bereits am 8. August den Bürgermeister angeschrieben und ihn aufgefordert die Abrißgenehmigung zurückzunehmen und Notsicherungsmaßnahmen einzuleiten um einen weiteren Zerfall zu verhindern. Beides war von Bürgermeister Wolf abgelehnt worden, da seiner Ansicht nach öffentlich-rechtliche Vorschriften der Abrißgenehmigung nicht entgegenstehen.

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