Mitgliederversammlung am 17.4.2014!

By admin um 23:51 am Mittwoch, April 9, 2014

Parteilogo-NEU

Anke Rose, Wilhelm-Hauff-Str. 15, 59846 Sundern,

Tel. 02933/921920, Anke-Rose@web.de

 Ortsverband Sundern (Sauerland)

                                                                                                                                             8.4.2014

  Einladung zur Mitgliederversammlung am 17.4.2014 um 19:30 Uhr

im  „Tagwerk“ (ehemals Kolpinghaus).

Liebe Parteifreundinnen und –freunde!

 Für die anstehenden Kommunalwahlen am 25.5.2014  gibt es noch einiges an Vorbereitungen  und Absprachen zu treffen, sodass wir euch kurzfristig noch einmal zu einer MV einladen möchten. Einige wichtige Entscheidungen bezüglich der Plakate und Wahlkampfmaterialien sind bereits gefallen, aber vor allem das Wahlprogramm bedarf noch einer breiten Zustimmung durch die MV.

 

In diesem Sinne seid also herzlich eingeladen zu unserer Mitgliederversammlung am 8.4.2014 um 19:30 Uhr im „Tagwerk“!

 

Folgende Tagesordnungspunkte stehen an:

  1. Begrüßung/ Formalia
  2. Wahlprogramm
  3. Planung von Plakataktionen
  4. Delegieren von Entscheidungen an die Wahlkampfgruppe
  5. Spende für Nellius-Initiative
  6. Verschiedenes

 Mit herzlichen grünen Grüßen, im Namen des Vorstands                                             

                                                                                                                                                     Anke und Tony

 PS: Natürlich sind auch Freunde und Sympathisanten herzlich eingeladen.

 

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Kommunalwahl 2014 – Wir sind dabei!

By admin um 0:01 am Freitag, März 21, 2014

Grüne3                Bündnis 90/Die Grünen benennen ihre Kandidaten und  ihre Themen zur Kommunalwahl 2014

 Der Ortsverband Sundern der Bündnis 90/Die Grünen tritt mit einem starken Team zu den Kommunalwahlen am 25. Mai an. Auf der Kandidatenliste für das Kommunalparlament tauchen neben den Namen erfahrener Kommunalpolitiker, wie Antonius Becker und Anke Rose, diverse neue  Namen junger und älterer Sunderner auf, die sich in das Geschehen der Stadt einbringen wollen.

Aus den Kandidaten, die sich für die Listenaufstellung zum Kommunalparlament zur Verfügung gestellt haben, wurde folgende Listenbesetzung gewählt: Platz 1: Antonius Becker (Ratsmitglied seit 7 Jahren), Platz 2: Guido Simon (war Mitglied im Werksausschuss von 2001 bis 2006),  Platz 3: Fritz Arendt-Quandt, Platz 4: Helena Brandes und Platz 5: Anke Rose (Ratsmitglied seit 2013). Darüber hinaus wurden die Plätze 6 bis 12  besetzt, wobei mit Henrike Schütz (18 Jahre) auch die Jugend auf der Liste vertreten ist.                                                         

Zudem wird Bündnis 90/Die Grünen für alle 19 Wahlbezirke der Stadt Sundern Kandidaten aufstellen.

Die neuen Namen stehen für frische Tatkraft, neue Ideen und junges Engagement. „Unsere Gesellschaft ist einem steten Wandel unterworfen. Politik muss auf diese Veränderungen reagieren. Veränderungen lassen sich durch unkonventionelle Ideen „neuer Köpfe“ und dem „Erfahrungsfundus“ der  „alten Köpfe“ gut auf den Weg bringen.“ So Antonis Becker, der Spitzenkandidat der Bündnis90/Die Grünen.

Das Schwerpunktthema der politischen Arbeit von Antonius Becker ist Wirtschaft und Tourismus: „Die städtische Wirtschaftsförderung muss dem Allgemeinwohl verpflichtet sein, nicht dem Profit einiger Weniger. Im Sinne eines “sanften Tourismus” sind Großprojekte abzulehnen, da hier Nachhaltigkeit und ökologische Belange zu kurz kommen. Sowohl Wirtschaft wie Tourismus sollten die regionale Wertschöpfung stärken, indem sie möglichst auf den heimischen Mittelstand setzen.”

Neben dem Wahlkampfprogramm, in dem viele der gesetzten „Grünen“-Themen angesprochen werden, ist den Kandidaten von Bündnis90/ Die Grünen wichtig, dass grüne Politik  immer von der Basisarbeit gelebt hat  und in diesem Sinn werden sich die Grünen auch weiterhin engagieren.      

Guido Simon aus Wulfringhausen steht als aktiver Biobauer für diesen Bezug zu „urgrünen“ Themen: „Auf meinem Hof wird Tierwohl groß geschrieben und auf den Einsatz von Gentechnik verzichtet. Ich werde mich dafür einsetzen, dass auf sunderner Feldern auch weiterhin keine gentechnisch veränderten Pflanzen eingesetzt werden“, so der begeisterte Biomilcherzeuger.

 „Ja zu Windkraftanlagen im Stadtgebiet! – Aber zu jedem  Preis?“ , ein Thema das nicht nur „grüne“ – Gemüter bewegt. „ Wir Bündnis 90/Die Grünen wollen Ansprechpartner für Interessierte an dem Ausbau der Windkraftenergie im Stadtgebiet sein. Gemeinsam gilt es, in dieser Fragestellung Lösungen zu finden, die sowohl auf die Naturbelange, auf den Artenschutz,  aber auch auf die Interessen umweltverträglicher Energiegewinnung  eingehen“,  formuliert es Fritz Arendt-Quandt, Forstbeamter aus Hellefeld.

Helena Brandes, Biologisch Technische Assistentin, möchte sich als „politische Newcomerin“ einfach für eine lebenswerte Stadt Sundern einsetzen und sieht bei den Bündnis 90/Die Grünen Möglichkeiten an einer sozial gerechten, friedlichen Gesellschaft mitzugestalten.

Für Anke Rose, Lehrerin am Städt. Gymnasium, sind  Schul- und Jugendpolitik  zentrale Themen: „Schule ist  ständig in Bewegung und Veränderung. Inklusion ist in diesem Sinne eine große Chance, gesellschaftliche Teilhabe für alle zu ermöglichen, aber auch eine gewaltige gestalterische Herausforderung. Eine wichtige  Frage wird in den nächsten Jahren sein, wie sich unsere Schullandschaft auf dem „Schulberg“ entwickeln soll, welche Angebote sich Eltern vor Ort wünschen. Und nicht zuletzt brauchen wir eine engagierte Jugendpolitik, die genau hinhört, welche Bedürfnisse und Erwartungen junge Menschen heute haben.“

In diesen, aber auch in all den anderen kommunalen Themen, die von einzelnen Initiativen oder Interessensgruppen getragen  werden, gilt es die Positionen durch gemeinsames Agieren zu stärken, gemeinsame Erfahrungen und bewährte Strukturen zu nutzen. So verstehen sich Die Grünen/Bündnis 90 mehr den je als Vertretung der Interessensgruppen, die Basis demokratische Prozesse anstoßen und entsprechende politische Entscheidungen herbeiführen wollen.

Die Kandidaten/Kandidatinnen der Bündnis90/Die Grünen für die Wahlbezirke der Stadt Sundern: Wahlbezirk (WB) Hagen/Wildewiese :Burkhard Schütz, WB Allendorf: Martin Lehnert, WB Amecke: Guido Simon, WB Stockum: Christoph Tebbe, WB Endorf/Brenschede/Kloster-Brunnen/Röhrenspring/Recklinghausen: Mechthild Lux, WB Hellefeld/Altenhellefeld/Meinkenbracht/Linnepe:  Antonius Becker, WB Westenfeld/Sundern-Erfthagen: Klaus Bergfeld, WB Sundern-Röhre: Elmar Schütz, WB Sundern-Silmecke: Anke Rose, WB Sundern-Teckelsberg:  Elisabeth Siegert, WB Sundern-Meschederstr.: Helena Brandes, WB Sundern-Settmecke:  Inga Juchmann, WB Sundern-Bergstr.:  Brigitte Gemke, WB Sundern-Brandhagen:  Thomas Gleisberg, WB Hachen-Süd: Franz-Josef Becker, WB Hachen-Nord: Fritz Arendt-Quandt, WB Hövel/Enkhausen-Estinghausen:  Monika Dittmann, WB Langscheid-Langscheiderstr.: Heide Bolling, WB Langscheid-Sorpestr.: Edeltraud Hünicke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Klartext für Sunderns Bürger – Teil II

By admin um 23:46 am Montag, März 3, 2014

 

       

Fraktion im Rat der Stadt Sundern

 

Sundern, den 3.3.2014

                                                Klartext für Sunderns Bürger – Teil II

 Nun ist es zwei Wochen her, dass die CDU im Alleingang das „Gesamtpaket“ von Bürgermeister Lins und den Holländern durchgewunken hat. Möglicherweise sind die Verträge schon notariell geschlossen worden. Gleichsam in Windeseile – um keinesfalls den Weiterbau des Regionale-Projektes zu gefährden. Das hatte immer höchste Priorität und setzte alle Verantwortlichen unter Zugzwang. Alternativen in Bezug auf die Planung und Ausführung des Regionale-Projektes wirklich zu prüfen, hat nicht stattgefunden.

Stattdessen: Augen zu und durch! Umsetzung der Planung um jeden Preis. Überraschungen kamen von holländischer Seite: Der Verzicht auf das Freibadgelände und die Appartementhäuser zum Dauerwohnen sowie Streichung des öffentlichen Schwimmens. Für Letzteres muss man sich vor Augen halten: Es gibt keine vertragliche Vereinbarung der Stadt mit den Holländern, die verpflichtend wäre. Der vielzitierte Grundlagenvertrag ist eine reine Absichtserklärung.

Das heißt auch: Alle Erwartungen und Versprechungen der letzten 5 Jahre in Bezug auf öffentliches Schwimmen waren reine Luftnummern – eine Spielwiese für Planungsbüros.

Das heißt auch: Es gibt keinen Ersatz für das Freibad in Amecke. Die Hoffnung stirbt bekanntlich als Letzte.

Dass das Freibadgelände nicht Bestandteil des „Gesamtpaketes“ ist, empfindet eine Mehrheit von Sunderns Bürgern als eine gute Nachricht. Die Bürgerversammlung in Amecke und das Echo in den Medien haben deutlich gemacht: Bekommen die Holländer das Freibadgelände zu dem lächerlichen Preis von 7,50€/ m², gehen hier die Bürger auf die Barrikaden. Das hat die Holländer zum Einlenken bewegt. Und ich bin mir sicher: Wäre von Seiten der Stadt offensiver verhandelt worden, wären die Holländer zu mehr Entgegenkommen bereit gewesen.  Nicht das Verhandlungsgeschick des Bürgermeisters, die Bürger haben das Verramschen von Tafelsilber verhindert, und das verdient Respekt!

Jetzt bietet sich für die Stadt die Option, auf den eigenen Flächen des ehemaligen Freibades und der Wiese – immerhin 34.000qm² in bester Lage am See – etwas Eigenes zu entwickeln.

Hier könnten genossenschaftlich organisierte, generationsübergreifende Wohnanlagen entstehen, sodass sich Bürger mit kleinem und mittlerem Einkommen den Traum vom Wohnen am See auch leisten können. So würden wir gewährleisten, dass die Amecker endlich das bekommen, was sie eigentlich die ganze Zeit nur wollen: Dörfliche Infrastruktur in Form von Geschäften, vielleicht reicht´s auch für eine Arztpraxis und eine Apotheke. Was für eine spannende Aufgabe für Politik und Verwaltung!

Eine solche Kreativität, solche Visionen helfen wirklich gegen den demographischen Wandel,  nicht ein Ferienpark, wo die Gewinne abfließen und die Kosten von der Allgemeinheit gezahlt werden müssen.

Auch sollte ein Teil der Fläche gewinnbringend vermarktet werden, wir müssen dringend an die Sanierung des städtischen Haushaltes denken.

Und da sind wir wieder bei dem Preis, den die Stadtkasse nach Willen der CDU-Mehrheitsfraktion für den ungestörten Weiterbau des Regionale-Projektes zahlen muss. Eingerechnet in diesen Preis ist die Rückzahlung des Kredits der insolventen Sundern Projekt GmbH, für die es keine Rechtsgrundlage gibt. Also: Die Stadt ist nicht verpflichtet, diese 200 000€ an die Holländer zurückzuzahlen. Des Weiteren gibt es deutlich höhere Zahlungen für Grundstücke der Holländer, als diese vor  gerade mal 2 Jahren gezahlt haben.

Auch die versteckte Subvention der Stadt an die Holländer bei dem überteuerten Kauf des Parkplatzes „Kleiner“ ist äußerst fragwürdig.

Zusammengerechnet handelt es sich um einen mittleren sechsstelligen Betrag, um den die Stadtkasse unnötigerweise erleichtert wird.

All diese Transaktionen sind höchst undurchsichtig. Sie werden weiter bearbeitet und demnächst in „Klartext für Sunderns Bürger – Teil III“, dargestellt werden.

 Bis dahin mit freundlichem Gruß

 Antonius Becker  (Fraktionssprecher von Bündnis 90/ Die Grünen)

 

 

 

 

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Anfrage Hauptauschuss

By admin um 18:54 am Sonntag, März 2, 2014

 

 

       

Fraktion im Rat der Stadt Sundern

 

Sundern, den 2.3.2014

 Betrifft: Anfrage für die  Sitzung des nächsten Hauptausschusses

              – öffentlicher Teil

 Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

setzen Sie bitte folgende Anfrage von der Fraktion Bündnis 90/die Grünen auf die Tagesordnung des nächsten Hauptausschusses im öffentlichen Teil:

In 2011 wurde ein Kaufvertrag zwischen Margarete Kleiner und der Sorpesee Resort GmbH bezüglich des Parkplatzes Kleiner geschlossen. Frau Kleiner war dann wohl mit dem vereinbarten Kaufpreis (auf Grund der neuen Nutzung als Freizeitzentrum) nicht mehr einverstanden.

Nach meiner Information hat dann die Stadt die erhöhte Kaufpreiszahlung gegenüber Frau Kleiner sichergestellt.

Die Refinanzierung für die Stadt sollte später über die 1 Euroabgabe erfolgen.

Falls dieser Sachverhalt so richtig ist, habe ich dazu folgende Fragen:

1 . Auf welchen demokratischen Beschluss des Hauptausschusses bzw. des Rates stützt sich diese Bürgschaft der Stadt?  Falls es den nicht gibt: Auf welcher Rechtgrundlage wurde die schriftliche Zusage erteilt?

 2. Wenn doch erst ein Gremium gebildet werden sollte, welches über die Verwendung der 1 Euroabgabe zu entscheiden hatte, wer hat hier im Vorfeld mit welcher Legitimation entschieden, dass die Fremdenverkehrsabgabe zur Refinanzierung von Grundstückskäufen der Holländer dienen soll?

 3. Das ganze System der 1 Euroabgabe gilt aus heutiger Sicht nicht mehr. Wie soll die Refinanzierung der städtischen Garantie jetzt erfolgen?

 Für eine sachliche Beantwortung im öffentlichen Teil der kommenden Ausschusssitzung (bewusst habe ich keine Zahlen genannt und erwarte diese auch nicht von Ihnen) bedanke ich mich im Voraus.

 Mit freundlichen Grüßen

 Antonius Becker (Fraktionsvorsitzender)

 

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Mitgliederversammlung

By admin um 13:22 am Freitag, Februar 28, 2014

 

Anke Rose, Wilhelm-Hauff-Str. 15, 59846 Sundern

Tel. 02933/921920, Anke-Rose@web.de  

                                                          Ortsverband Sundern (Sauerland), 28.2.2014

 

Einladung zur Mitgliederversammlung am 13.3.2014

 

Liebe Parteifreundinnen und –freunde, Sympathisanten und Unterstützer!

 Der 25.5. rückt immer näher und damit auch die Zeit des Wahlkampfes. Einige Themenschwerpunkte wurden bereits auf der letzten MV besprochen. Diese gilt es nun zu vertiefen und konkrete Aktivitäten zu planen. Es gibt viel zu tun!

 

Daher lade ich euch herzlich zu unserer nächsten

 Mitgliederversammlung am Donnerstag, dem 13.3.2014,

 um 19:30 Uhr

 in die Gaststätte „Tagwerk“ (ehemals Kolpinghaus/ Anfang

 Fußgängerzone) ein!

 Folgende Tagesordnungspunkte stehen an:

Begrüßung

  1. Kommunalwahlen 2014 – Wahlkampfaktivitäten
  2. Europawahlen
  3. Bürgerentscheid Nelliusstraße
  4. Verschiedenes  Mit grünen Grüßen im Namen des Vorstands                                             Anke  und Tony

     

     

    PS: Am 8.3.2014 um 10 Uhr treffen sich alle Interessierten am Parkplatz Birkenbrauck zwischen Meinkenbracht und Obersalwey mit der  „Interessengruppe Windpark Homert“, die uns dort vor Ort ihr Projekt vorstellen möchte.

    Der Termin verknüpft die Themen Artenschutz und Energiewende und soll zur Meinungsbildung für die kommenden Entscheidungen in Sachen Windkraft in Sundern beitragen.

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5 gute Gründe für eine Umbenennung der Nelliusstraße

By admin um 1:33 am Freitag, Februar 28, 2014

Als antragstellende Fraktion im Rat der Stadt Sundern sind wir nach wie vor, oder besser gesagt  mehr denn je, davon überzeugt, dass eine Umbenennung der Nelliusstraße in Sundern zwingend erforderlich ist!

  1. Nellius war nicht nur ein Mitläufer der Nationalsozialisten, sondern ein ideologischer Verfechter nationalsozialistischen Gedankengutes, d.h. er hat aktiv dazu beigetragen, dass Führerkult und  antisemitische Einstellungen  über den Kanal kultureller Werke verbreitet wurden. Zu behaupten, er habe doch „nur Musik machen wollen“, ist eine scheinheilige Verharmlosung. Eher stellt es sich doch so dar, dass er unter allen Umständen Karriere machen wollte, ohne Rücksicht auf Verluste.
  2. Nellius selbst hat sich öffentlich antisemitisch geäußert und gegen jüdische Musiker Hetzkampagnen betrieben. Auch wenn er keinen Juden eigenhändig umgebracht hat, reicht seine Mitschuld am Tod von 6 Millionen Juden aus, ihn einer öffentlichen Ehrung nicht für würdig zu halten.
  3. Dass man sich in den siebziger Jahren für die Benennung einer Straße nach Nellius entschieden hat, ist aus heutiger Sicht bedauerlich, aber historische Forschung ist ein fortwährender Prozess, der oftmals auf Zufälligkeiten, wie z.B. Aktenfunden, basiert. Das kann niemand voraussehen. Und vielleicht gab es auch Gründe, warum man zu jener Zeit in puncto nationalsozialistischer Vergangenheit nicht weiter forschen, sondern lieber seine Ruhe haben wollte…
  4. Unsere Demokratie ist ein unglaublich hohes Gut. Seien wir dankbar dafür und erweisen ihr den nötigen Respekt, indem wir Zeichen setzen gegen antidemokratische und menschenverachtende Tendenzen. Zeigen wir jenen, die auch heute noch/ wieder Menschen mit anderer Hautfarbe oder Religion verächtlich gegenüberstehen, dass wir das nicht wollen. Lasst uns diesbezüglich Vorbilder ehren!
  5. Wir tun gut daran, all jenen entgegenzutreten, die meinen, es sei doch auch mal gut mit dem ständigen Herumreiten auf unserer historischen Schuld und die von all dem nichts mehr hören wollen. Nur aus der kollektiven Erinnerung daran, was einmal menschenmöglich war, was auch in unserer Stadt stattgefunden hat, können wir verhindern, dass faschistische Ideen noch einmal Raum gewinnen.  Sich mit dem Thema auseinanderzusetzen bedeutet ja nicht, dass man sich persönlich schuldig fühlen muss. Gebt jungen Menschen eine Wertorientierung, die auf historischer Erfahrung fußt.

Keine Nelliusstraße in Sundern mehr!

 

                                                                                                  Anke Rose

 

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Stellungnahme Amecke Ferienpark/ Bürgerversammlung

By admin um 21:51 am Mittwoch, Februar 26, 2014

Klartext für Sunderns Bürger!

 

Als Bürgermeister Lins die Task Force eingerichtet hat, habe ich lange überlegt, ob ich mitmachen soll. Schließlich haben wir Grünen das Projekt Ferienpark abgelehnt und die Regionale wegen der Straßenverschwenkung auch.

Durch die Insolvenz der Sundern Projekt Gmbh ist die Verzahnung dieser beiden Projekte mehr als deutlich geworden- und damit auch, dass uns im Rat nicht nur Dinge verschwiegen wurden, sondern dass wir darüber hinaus aktiv vom Bürgermeister und der Verwaltung getäuscht worden sind.

Das schafft kein Vertrauen.

Ich habe mich dann doch entschlossen mitzumachen, weil ich finde, dass in so einem Notfall wie dem Dilemma am Amecker Vorbecken Fraktionsinteressen hinter dem Eid des Rates,  „Schaden von der Stadt abzuwenden“, zurückstehen sollten!

 

Das Dilemma besteht bekanntermaßen darin, dass:

 

a) eine neue Straße gebaut wurde, die teils auf Grundstücken der holländischen Investoren liegt, und

 

b) Fördermittel für das aufwändige Regionale – Projekt mit der Straßenverschwenkung beantragt und zugesichert wurden.

 

Das heißt im Klartext:

Bekommt die Stadt von den Holländern die Grundstücke für die neue Straße nicht, muss das Regionale Projekt kleiner gebaut und ein Teil der Fördermittel kann nicht abgerufen werden.

 

Zweimal sind wir in Düsseldorf gewesen,um uns mit den Holländern zu treffen, das dritte Mal dann hier im kleinen Ratssaal.

Alle die an der Veranstaltung teilgenommen haben, mussten mit ansehen, wie die Investoren Schritt für Schritt ihre Forderungen vortrugen und diese Punkt für Punkt vom Bürgermeister übernommen und in den nun vorliegenden Vertragsentwurf eingearbeitet worden sind.

Das war m.E. eine totale Kapitulation unserer Interessen gegenüber den Interessen der Holländer.

Die Punkte, die durch die Erpressung mit der Straßenverschwenkung erwirkt worden sind, sind untragbar:

 

 

  1. Die Rückzahlung des Kredits von 200.000Euro der insolventen Sundern Projekt Gmbh darf nicht von der Stadt übernommen werden. Das war das Risiko der Holländer, welches sie mit Geschäftsführer Rogoll eingegangen sind.Warum sollten wir ihnen das abnehmen? Wir wissen bis heute nicht, wo das Geld geblieben ist.
  2. Das Freibadgelände ist deutlich mehr wert als 7,50 Euro pro qm. Das sieht doch jeder. Selbst die Verwaltung kam in ihrer schön gerechneter Taxierung auf 20 Euro pro qm.
  3. Kauf einer weiteren Fläche für die neue Straße von einem weiteren holländischen Investor, für einen fantastischen Quadratmeterpreis (den ich hier nicht nennen darf) plus einer Ausgleichsfläche vom Freibadgelände = doppelte Bezahlung also!
  4. Das Dauerwohnen in Appartementhäusern kann von uns nicht gestattet werden. Weist das nicht schon in die Richtung, die viele hier vermuten? Dass  es von Seiten der Holländer allein um Profite mit Grundstücksspekulationen geht, die zu Lasten der Stadt realisiert werden sollen?In der Hoffnung, zum Verständnis des komplizierten Sachverhalts beigetragen zu haben.Fraktionssprecher Bündnis 90 / Die Grünen Antonius Becker
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Einladung der CDU z.K.

By admin um 17:37 am Freitag, Februar 7, 2014

ausnahmsweise und nur aus ganz besonderem Anlass hier ein Schreiben der CDU:

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
 
der Rat der Stadt Sundern hat gestern ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt gegen die Verharmlosung von Rassismus. Mit einer überwältigenden Mehrheit der Stimmen der Ratsmitglieder wurde das Bürgerbegehren gegen die Umbenennung der Nelliusstraße abgelehnt. 
 
Wir möchten an dieser Stelle ganz ausdrücklich den Initiatoren des Antrages zur Umbenennung der Straße, nämlich der Fraktion Bündnis ’90/ Die Grünen, danken, diese Debatte in Sundern angestoßen zu haben. Und unser persönlicher Dank richtet sich an die Historiker Peter Bürger, Michael Gosmann und Werner Neuhaus, die in den vergangenen Wochen wissenschaftlich in unzähligen Stunden Arbeit und persönlichen Einsatzes belegen konnten, dass Georg Nellius ganz eindeutig ein „kulturpolitischer Steigbügelhalter des Nationalsozialismus“ war. 
 
In Sundern – da waren sich gestern 37 von 39 Ratsmitgliedern über alle Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg einig, dürfen keine Täter mit Straßennamen geehrt werden. Wir beschädigen damit nicht nur das Andenken an die Opfer, wie beispielsweise die Familie Klein, sondern wir beschädigen damit auch das Ansehen unserer Heimat.
 
Wir möchten dies verhindern! Wir wollen zeigen, dass Sundern keine Nazistraßen will. Wir wollen zeigen, dass es nur die Opfer sind, die wir mit Straßenamen ehren dürfen und nicht die Täter! Wir wollen ein Zeichen setzen für Demokratie und gegen Rassismus!
 
Und deshalb greifen wir heute den Vorschlag von Peter Bürger auf: Wir rufen auf zur Gründung einer Bürgerinitiative „Keine Nazistraßen, keine Verharmlosung von Rassismus“, um den anstehenden Bürgerentscheid ganz eindeutig zu beantworten und die Nelliusstraße umzubenennen!
 
Zur konstituierenden Sitzung der Bürgerinitiative laden wir ein für
 
Mittwoch, den 12. Februar 2014, um 20:00 Uhr
ins Tagwerk (Kolpinghaus), Hauptstr. 105, 59846 Sundern.
 
Wir würden uns sehr freuen, wenn alle, die unser Anliegen unterstützen, ganz gleich welcher Partei oder Fraktion sie angehören, an dieser konstituierenden Sitzung teilnehmen würden und damit ein Zeichen für unsere gemeinsame Heimatstadt Sundern setzen!
 
Bitte leiten Sie diese E-Mail auch an alle weiter, die unser Anliegen unterstützen wollen. 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Stefan Lange
Eichendorffstr. 4
59846 Sundern
 
Sebastian Booke
Berliner Str. 22
59846 Sundern

 

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Einladung zur Mitgliederversammlung am 7.2.

By admin um 20:56 am Dienstag, Februar 4, 2014

Anke Rose, Wilhelm-Hauff-Str. 15, 59846 Sundern,

Tel. 02933/921920, Anke-Rose@web.de

 

Ortsverband Sundern (Sauerland)

26.1.2014

 

Einladung zur Mitgliederversammlung am 7.2.2014 um 19 Uhr

im „Tagwerk“ (ehemals Kolpinghaus).

 

 

Liebe Parteifreundinnen und –freunde!

 

Für die anstehenden Kommunalwahlen am 25.5.2014 wollen wir gut gerüstet sein, denn als Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen möchten wir natürlich zu dieser Wahl antreten. Daher benötigen wir Kandidatinnen und Kandidaten, die sich in den 19 Wahlbezirken der Stadt aufstellen lassen. Auch eine Reserveliste muss gewählt werden.

Über mögliche inhaltliche Schwerpunkte haben wir ja bereits in der letzten MV gesprochen, wir müssten sie aber sicherlich noch einmal konkretisieren und uns schon einmal Gedanken über den Wahlkampf machen.

Es wäre schön, wenn wir am Abend der MV weitere kreative Ideen für unsere Öffentlichkeitsarbeit sammeln könnten.

In diesem Sinne seid also herzlich eingeladen zu unserer Mitgliederversammlung am 7.2.2014 um 19 Uhr im „Tagwerk“!

 

Folgende Tagesordnungspunkte stehen an:

1. Begrüßung/ Formalia

2. Wahl der Versammlungsleitung und des/ der Sitzungsprotokollanten(in)

Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und des Stimmrechts

Verabschiedung der Tagesordnung

3. Wahlen zur Kandidaten/ Kandidatinnen-Aufstellung

  • Wahl des/der Wahlleiters(in)
  • Wahl der Stimmenzähler/innen
  • Wahl des/der Sitzungsprotokollanten(in) nach dem Kommunalwahlgesetz
  • Wahl zweier Personen zur eidesstattlichen Erklärung
  • Beschluss über das Wahlverfahren
  • Benennung der Vertrauensleute zur Einreichung des Wahlvorschlags

4. Wahl der Kandidaten/Kandidatinnen für die Wahlbezirke

5. Wahl der Reserveliste

6. Wahl der Kandidaten/ Kandidatinnen für die Kreiswahlbezirke

7. Vorschläge für das Wahlprogramm/ Wahlkampfaktivitäten

8. Verschiedenes

 

Mit herzlichen grünen Grüßen

 

 

 

im Namen des Vorstands eure Anke

 

 

 

 

PS: Natürlich sind auch Freunde und Sympathisanten herzlich eingeladen. Kandidaten und Kandidatinnen müssen nicht Mitglied von Bündnis 90/ Die Grünen sein.

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Erkärung von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Nelliusstraße

By admin um 20:54 am Dienstag, Februar 4, 2014

Gemeinsame Erklärung der Vorsitzenden der Fraktionen der CDU, der SPD und der GRÜNEN  im Rat der Stadt Sundern und der Stadtverbandsvorsitzenden der CDU, der SPD und der GRÜNEN in Sundern zur Änderung der Straßenbenennungen in Sundern.                                                         02.02.2014

 

 

 

 

Mit der Entscheidung des Schul- Sport- und Kulturausschusses hatte sich eine beeindruckende politische Mehrheit für die Änderung der Namen von drei Straßen in Sundern ausgesprochen (es gab nur eine Enthaltung). Der Grund für diese Entscheidung lag ausschließlich im konkreten Wirken der drei Namensgeber in den Jahren von 1933 bis 1945 begründet. Alle drei Namensgeber haben durch ihr Handeln den Nationalsozialismus aktiv unterstützt. Belege dafür wurden im Rahmen der öffentlichen Diskussion vor und nach der Entscheidung hinreichend vorgelegt. Uns ist bewusst, dass die Veränderung von Straßennahmen für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger eine Belastung darstellt. Bei politischen Entscheidungen ist aber immer abzuwägen zwischen dem Gemeinwohl und den Einzelinteressen. Es gibt nur selten Entscheidungen im politischen Raum bei denen ein solcher Widerspruch nicht gegeben ist.

 

Mit der Benennung einer Straße nach einer Person des öffentlichen Lebens wird die Persönlichkeit insgesamt gewürdigt, also Werk und Wirken. Teile des Werks des Künstlers, namentlich die Vertonung plattdeutscher Texte haben Georg Nellius, einer der Namensgeber, bekannt gemacht. Er ließ sich aber im sogenannten 3. Reich vom Machtsystem einbinden und nutzte seine Position um das System propagandistisch zu unterstützen. Wir glauben, dass man unterscheiden kann zwischen dem künstlerischem Werk einerseits, auf das Gesangsvereine heute und in Zukunft zurückgreifen können und der Haltung des Künstlers im Nationalsozialismus andererseits. Es wird nicht erwartet, dass ein Namensgeber ein Widerstandskämpfer sein musste. Aber wer ohne Not ein totalitäres und Menschen verachtendes System mit seiner Arbeit aktiv unterstützt hat, der trägt Mitschuld am Elend vieler Millionen Menschen, auch am Elend vieler Menschen in unserer Stadt in jener düsteren Zeit. Straßen in Sundern sollten nur Namen von Personen tragen deren gesamte Persönlichkeit, also Gesamtwerk, Wirken und Haltung beispielhaft waren. Georg Nellius trifft das nicht zu. Sicherlich lagen die Fakten bei der Namensgebung der Straßen schon vor. Wir gehen aber davon aus, dass sie den Mitgliedern des Stadtrates, die damals Verantwortung trugen nicht bekannt waren. Wir sind fest davon überzeugt, dass sie dann nicht so entschieden hätten. Wir sehen unseren Auftrag auch darin Schaden von Sundern abzuwenden. Mit der Benennung einer Straße nach einer Person die Mitverantwortung trägt für den Nationalsozialismus und dessen Konsequenzen ist der Ruf der Stadt Sundern gefährdet.

 

Der jetzt anstehende Bürgerentscheid birgt Risiken in sich, aber auch die Chance sich klar abzugrenzen. Bürgermeister Detlef Lins hat in seiner Ansprache zur Reichspogromnacht im vergangen Jahr hier klare Worte gefunden, die wir ausdrücklich unterstützen. Mit der Umbenennung der Nelliusstraße setzt Sundern ein Zeichen gegen den Faschismus und solidarisiert sich mit den Opfern, auch denen aus Sundern.

 

 

Günter Martin                      Jürgen ter Braak                 Antonius Becker

Vorsitzender der                  Vorsitzender der                  Vorsitzender der

CDU Fraktion                      SPD Fraktion                       Fraktion der GRÜNEN

 

Stefan Lange                       Michael Stechele                Anke Rose

Vorsitzender des                 Vorsitzender des                 Sprecherin

CDU Stadtverbandes         SPD Stadtverbandes         Die GRÜNEN Stadtverband

 

 

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