Windkraft

By admin um 16:48 am Mittwoch, November 19, 2014

Visualisierung von Windkraftstandorten

 

 

Die 22.000,– € teure Landschaftsvisualisierung zu möglichen Windkraftstandorten im Stadtgebiet Sundern war und ist als Entscheidungshilfe für die Bürger und die politischen Mandatsträger gedacht. Bis heute haben nur geschätzte 400 Menschen diesen Bürgerservice in Anspruch genommen – das wird der ursprünglichen Absicht, dem hohen Preis und dem guten Auftragsprodukt nicht gerecht.

Die Fraktion BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN regt darum an, die Nutzung dieses Angebotes den Bürgern im Foyer des Rathauses zu ermöglichen.

Die Investition wurde getätigt, um den Bürgerdialog anzuregen. Es geht doch nicht um die Frage, ob überhaupt Windkraft, sondern an welchen Stellen und wie viele dieser Räder hier in Sundern klima- und umweltschonenden Strom erzeugen sollen.

Wir GRÜNEN setzen auf eine konstruktive Beteiligung, die zu einer mehrheitlich getragenen Lösung führt.

Die Zeit dängt.

Die politische Entscheidung soll in der Ratssitzung am 11.12.2014 getroffen werden.

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Kommunalwahl 2014 – Dafür setzen wir uns ein….

By admin um 18:37 am Sonntag, Mai 11, 2014

Wirtschaft und Tourismus

Die städtische Wirtschaftsförderung soll neu ausgerichtet werden, indem sie dem Allgemeinwohl und der Nachhaltigkeit verpflichtet wird, nicht dem Profit einiger weniger.

Selbstmachen zahlt sich letztendlich aus – Bereiche wie Stadtwald, Energieerzeugung, Straßenbeleuchtung und genossenschaftlicher Wohnungsbau müssen wieder stärker von der kommunalen Selbstverwaltung übernommen werden.

Mit der intelligenten Wiederverwertung von alten Gewerbe – und Wohnbauflächen wollen wir den Flächenfraß reduzieren.

Touristische Großprojekte lehnen wir ab, da hier Nachhaltigkeit und ökologische Belange zu kurz kommen.

Wir wollen, dass Wirtschaft wie Tourismus die regionale Wertschöpfung stärken, indem wir möglichst auf den heimischen Mittelstand setzen. Je öfter ein Euro in unserer Region den Besitzer wechselt, desto mehr Wertschöpfung kommt für diese dabei heraus.

 Stadtentwicklung

Die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben muss allen möglich sein, daher setzen wir Grünen uns für eine barrierefreie Innenstadt ein. Wir befördern den Erhalt und den Zugang von bezahlbarem Wohnraum in der Stadt für Junge und Alte.

Dazu soll der vorhandene Wohnraum senioren- bzw. generationengerecht genutzt werden. Ein lebendiges, interkulturelles Miteinander im Stadtzentrum ist Ziel künftiger Stadtplanung

 Röhrtalbahn und Radverkehr

Röhrtalbahn: Wir setzen uns für die Wiederbelebung des Personenverkehrs
auf der Röhrtalbahn ein, da dies weniger PKW-Verkehr im Röhrtal
bedeutet, zu einer besseren Verknüpfung der Buslinien im Stadtgebiet
Sundern führt, neue Gäste nach Sundern und zum Sorpesee bringt, und
zusätzlich die sinnvolle städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsareals
in Sundern ermöglichen würde.

Radverkehr: Wir Sunderner Grünen  haben einen Radverkehrsbeauftragten in
der Stadtverwaltung durchgesetzt. Diese Funktion muss zukünftig mit
Leben gefüllt werden. Sundern benötigt ein Radverkehrskonzept, welches
nach und nach die wichtigsten Ortsteile miteinander verknüpft und die
Interessen der Radfahrer auch berücksichtigt. Dazu gehören die Belange
von Familien, von Freizeitradlern und Radsportlern ebenso wie die von
Berufspendlern. Die Radverkehrsplanung in Sundern benötigt endlich einen
roten Faden und darf nicht länger Stückwerk bleiben. Dafür setzen wir
uns ein.

Naturschutz

Dem Schutz der Vielfalt der Natur, des Reichtums der Arten und einer intakten Umwelt fühlen wir uns verpflichtet.

Uns Grünen in Sundern sind der Naturschutz und die Erhaltung unseres Lebensraumes sehr wichtig.

Naturschutz, nachhaltiger Tourismus und ökologische Landwirtschaft sind für uns unverzichtbare Teile unserer Naturschutzkonzeption.

Wir Grünen wollen Lebensräume für Tiere und Pflanzen schützen und die biologische Vielfalt erhalten. Die Bewirtschaftung der Wälder der Stadt Sundern soll kahlschlagsfrei und naturnah erfolgen.

Öffentliche Grünflächen in Sundern sollen naturnah gestaltet und gepflegt werden.

Das ökologische Bauen ist in allen Bereichen (schadstofffreie, natürliche Baustoffe, Regenwassernutzung, Energiesparen) zu fördern und der Flächenverbrauch und die damit einhergehende Versiegelung zu minimieren.

 Unabhängigkeit mit erneuerbaren Energien

Wir Grünen in Sundern setzen uns dafür ein, dass der Ausbau und die Förderung der Erneuerbaren Energien Vorrang hat, um sich nicht weiter in die  Abhängigkeit von anderen Ländern und deren Rohstoffpolitik zu begeben. Jüngste Ereignisse zeigen wiederholt die Notwendigkeit, sich von einer Energieversorgung zu trennen, die auf endlichen Quellen sowie unkalkulierbaren Risiken aufgebaut ist. Unser GRÜNES Ziel ist der vollständige Umbau unserer Energieerzeugung auf 100 Prozent erneuerbare Energien. Dies wird nur gelingen, wenn wir mindestens die Hälfte unseres derzeitigen Energieverbrauches einsparen. Für Sundern bedeutet das u.a. ein Ausbau und die Ausweisung von Windenergiestandorten unter Abwägung aller Belange und Einbeziehung vieler Köpfe und somit größtmöglichem Konsens. Bürgerwindparks bieten hier eine gute Grundlage.

 Kultur und Bildung

Sundern braucht eine zukunftsfähige Schullandschaft.  Sinkende Schülerzahlen durch den demografischen Wandel und neue Herausforderungen wie die Inklusion  sollten wir als Chance begreifen, unsere Schullandschaft weiterzuentwickeln. Wir setzen uns für ein längeres gemeinsames Lernen ein. Daher  möchten wir  das Projekt „Sekundarschule“ auch endlich für Sundern ins Gespräch bringen und mit Eltern gemeinsam beratschlagen, welche Anforderungen sie an eine Schule der Zukunft stellen.

Wir müssen dafür sorgen, dass es den jungen Menschen in unserer Stadt gut geht, dass sie gerne in Sundern bleiben und sich hier für ihre Stadt engagieren. Viele Ortschaften haben bereits  Treffpunkte für Jugendliche und Strukturen der Jugendarbeit geschaffen,  die gut angenommen werden. Aber das ist noch längst nicht auf allen Dörfern der Fall und auch in Kernsundern werden die vorhandenen Angebote nur von einem Bruchteil der Jugendlichen genutzt. Wir brauchen eine  Jugendpolitik, die genau hinhört, welche Bedürfnisse und Erwartungen junge Menschen heute haben. Die Bonhoeffer-Schule böte hier sicherlich auch Möglichkeiten, der Jugend mehr Raum in Sundern  zu geben. Für diejenigen, die aufgrund individueller und/oder sozialer Problemlagen schwer zu erreichen sind, müssen wir die Angebote mobiler Jugendarbeit ausweiten.

 

 

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Kommunalwahlprogramm Grüne Sundern 2014

By admin um 23:54 am Mittwoch, Mai 7, 2014

Das Team der Grünen Sundern zur Kommunalwahl 2014

Unser Kommunalwahlprogramm

Das Kommunalwahlprogramm der Grünen Sundern zur Kommunalwahl 2014 in Kurzfassung als pdf-Datei

Dieses Programm ist ab sofort natürlich auch in gedruckter Form an unseren Infoständen erhältlich.

 

 

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Unser Wahlprogramm – unsere Kandidatinnen und Kandidaten

By admin um 22:15 am Mittwoch, Mai 7, 2014

Der Ortsverband Sundern der Bündnis 90/Die Grünen tritt mit einem starken Team zu den Kommunalwahlen am 25. Mai an. Auf der Kandidatenliste für das Kommunalparlament tauchen neben den Namen erfahrener Kommunalpolitiker, wie Antonius Becker und Anke Rose, diverse neue  Namen junger und älterer Sunderner auf, die sich in das Geschehen der Stadt einbringen wollen.

Aus den Kandidaten, die sich für die Listenaufstellung zum Kommunalparlament zur Verfügung gestellt haben, wurde folgende Listenbesetzung gewählt: Platz 1: Antonius Becker (Ratsmitglied seit 7 Jahren), Platz 2: Guido Simon (war Mitglied im Werksausschuss von 2001 bis 2006),  Platz 3: Fritz Arendt-Quandt, Platz 4: Helena Brandes und Platz 5: Anke Rose (Ratsmitglied seit 2013). Darüber hinaus wurden die Plätze 6 bis 12  besetzt, wobei mit Henrike Schütz (18 Jahre) auch die Jugend auf der Liste vertreten ist.                                                         

Zudem wird Bündnis 90/Die Grünen für alle 19 Wahlbezirke der Stadt Sundern Kandidaten aufstellen.

Die neuen Namen stehen für frische Tatkraft, neue Ideen und junges Engagement. „Unsere Gesellschaft ist einem steten Wandel unterworfen. Politik muss auf diese Veränderungen reagieren. Veränderungen lassen sich durch unkonventionelle Ideen „neuer Köpfe“ und dem „Erfahrungsfundus“ der  „alten Köpfe“ gut auf den Weg bringen.“ So Antonis Becker, der Spitzenkandidat der Bündnis90/Die Grünen.

Das Schwerpunktthema der politischen Arbeit von Antonius Becker ist Wirtschaft und Tourismus: „Die städtische Wirtschaftsförderung muss dem Allgemeinwohl verpflichtet sein, nicht dem Profit einiger Weniger. Im Sinne eines “sanften Tourismus” sind Großprojekte abzulehnen, da hier Nachhaltigkeit und ökologische Belange zu kurz kommen. Sowohl Wirtschaft wie Tourismus sollten die regionale Wertschöpfung stärken, indem sie möglichst auf den heimischen Mittelstand setzen.”

Neben dem Wahlkampfprogramm, in dem viele der gesetzten „Grünen“-Themen angesprochen werden, ist den Kandidaten von Bündnis90/ Die Grünen wichtig, dass grüne Politik  immer von der Basisarbeit gelebt hat  und in diesem Sinn werden sich die Grünen auch weiterhin engagieren.      

Guido Simon aus Wulfringhausen steht als aktiver Biobauer für diesen Bezug zu „urgrünen“ Themen: „Auf meinem Hof wird Tierwohl groß geschrieben und auf den Einsatz von Gentechnik verzichtet. Ich werde mich dafür einsetzen, dass auf sunderner Feldern auch weiterhin keine gentechnisch veränderten Pflanzen eingesetzt werden“, so der begeisterte Biomilcherzeuger.

 „Ja zu Windkraftanlagen im Stadtgebiet! – Aber zu jedem  Preis?“ , ein Thema das nicht nur „grüne“ – Gemüter bewegt. „ Wir Bündnis 90/Die Grünen wollen Ansprechpartner für Interessierte an dem Ausbau der Windkraftenergie im Stadtgebiet sein. Gemeinsam gilt es, in dieser Fragestellung Lösungen zu finden, die sowohl auf die Naturbelange, auf den Artenschutz,  aber auch auf die Interessen umweltverträglicher Energiegewinnung  eingehen“,  formuliert es Fritz Arendt-Quandt, Forstbeamter aus Hellefeld.

Helena Brandes, Biologisch Technische Assistentin, möchte sich als „politische Newcomerin“ einfach für eine lebenswerte Stadt Sundern einsetzen und sieht bei den Bündnis 90/Die Grünen Möglichkeiten an einer sozial gerechten, friedlichen Gesellschaft mitzugestalten.

Für Anke Rose, Lehrerin am Städt. Gymnasium, sind  Schul- und Jugendpolitik  zentrale Themen: „Schule ist  ständig in Bewegung und Veränderung. Inklusion ist in diesem Sinne eine große Chance, gesellschaftliche Teilhabe für alle zu ermöglichen, aber auch eine gewaltige gestalterische Herausforderung. Eine wichtige  Frage wird in den nächsten Jahren sein, wie sich unsere Schullandschaft auf dem „Schulberg“ entwickeln soll, welche Angebote sich Eltern vor Ort wünschen. Und nicht zuletzt brauchen wir eine engagierte Jugendpolitik, die genau hinhört, welche Bedürfnisse und Erwartungen junge Menschen heute haben.“

In diesen, aber auch in all den anderen kommunalen Themen, die von einzelnen Initiativen oder Interessensgruppen getragen  werden, gilt es die Positionen durch gemeinsames Agieren zu stärken, gemeinsame Erfahrungen und bewährte Strukturen zu nutzen. So verstehen sich Die Grünen/Bündnis 90 mehr den je als Vertretung der Interessensgruppen, die Basis demokratische Prozesse anstoßen und entsprechende politische Entscheidungen herbeiführen wollen.

Die Kandidaten/Kandidatinnen der Bündnis90/Die Grünen für die Wahlbezirke der Stadt Sundern: Wahlbezirk (WB) Hagen/Wildewiese :Burkhard Schütz, WB Allendorf: Martin Lehnert, WB Amecke: Guido Simon, WB Stockum: Christoph Tebbe, WB Endorf/Brenschede/Kloster-Brunnen/Röhrenspring/Recklinghausen: Mechthild Lux, WB Hellefeld/Altenhellefeld/Meinkenbracht/Linnepe:  Antonius Becker, WB Westenfeld/Sundern-Erfthagen: Klaus Bergfeld, WB Sundern-Röhre: Elmar Schütz, WB Sundern-Silmecke: Anke Rose, WB Sundern-Teckelsberg:  Elisabeth Siegert, WB Sundern-Meschederstr.: Helena Brandes, WB Sundern-Settmecke:  Inga Juchmann, WB Sundern-Bergstr.:  Brigitte Gemke, WB Sundern-Brandhagen:  Thomas Gleisberg, WB Hachen-Süd: Franz-Josef Becker, WB Hachen-Nord: Fritz Arendt-Quandt, WB Hövel/Enkhausen-Estinghausen:  Monika Dittmann, WB Langscheid-Langscheiderstr.: Heide Bolling, WB Langscheid-Sorpestr.: Edeltraud Hünicke

 

 

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Mitgliederversammlung am 17.4.2014!

By admin um 23:51 am Mittwoch, April 9, 2014

Parteilogo-NEU

Anke Rose, Wilhelm-Hauff-Str. 15, 59846 Sundern,

Tel. 02933/921920, Anke-Rose@web.de

 Ortsverband Sundern (Sauerland)

                                                                                                                                             8.4.2014

  Einladung zur Mitgliederversammlung am 17.4.2014 um 19:30 Uhr

im  „Tagwerk“ (ehemals Kolpinghaus).

Liebe Parteifreundinnen und –freunde!

 Für die anstehenden Kommunalwahlen am 25.5.2014  gibt es noch einiges an Vorbereitungen  und Absprachen zu treffen, sodass wir euch kurzfristig noch einmal zu einer MV einladen möchten. Einige wichtige Entscheidungen bezüglich der Plakate und Wahlkampfmaterialien sind bereits gefallen, aber vor allem das Wahlprogramm bedarf noch einer breiten Zustimmung durch die MV.

 

In diesem Sinne seid also herzlich eingeladen zu unserer Mitgliederversammlung am 8.4.2014 um 19:30 Uhr im „Tagwerk“!

 

Folgende Tagesordnungspunkte stehen an:

  1. Begrüßung/ Formalia
  2. Wahlprogramm
  3. Planung von Plakataktionen
  4. Delegieren von Entscheidungen an die Wahlkampfgruppe
  5. Spende für Nellius-Initiative
  6. Verschiedenes

 Mit herzlichen grünen Grüßen, im Namen des Vorstands                                             

                                                                                                                                                     Anke und Tony

 PS: Natürlich sind auch Freunde und Sympathisanten herzlich eingeladen.

 

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Klartext für Sunderns Bürger – Teil II

By admin um 23:46 am Montag, März 3, 2014

 

       

Fraktion im Rat der Stadt Sundern

 

Sundern, den 3.3.2014

                                                Klartext für Sunderns Bürger – Teil II

 Nun ist es zwei Wochen her, dass die CDU im Alleingang das „Gesamtpaket“ von Bürgermeister Lins und den Holländern durchgewunken hat. Möglicherweise sind die Verträge schon notariell geschlossen worden. Gleichsam in Windeseile – um keinesfalls den Weiterbau des Regionale-Projektes zu gefährden. Das hatte immer höchste Priorität und setzte alle Verantwortlichen unter Zugzwang. Alternativen in Bezug auf die Planung und Ausführung des Regionale-Projektes wirklich zu prüfen, hat nicht stattgefunden.

Stattdessen: Augen zu und durch! Umsetzung der Planung um jeden Preis. Überraschungen kamen von holländischer Seite: Der Verzicht auf das Freibadgelände und die Appartementhäuser zum Dauerwohnen sowie Streichung des öffentlichen Schwimmens. Für Letzteres muss man sich vor Augen halten: Es gibt keine vertragliche Vereinbarung der Stadt mit den Holländern, die verpflichtend wäre. Der vielzitierte Grundlagenvertrag ist eine reine Absichtserklärung.

Das heißt auch: Alle Erwartungen und Versprechungen der letzten 5 Jahre in Bezug auf öffentliches Schwimmen waren reine Luftnummern – eine Spielwiese für Planungsbüros.

Das heißt auch: Es gibt keinen Ersatz für das Freibad in Amecke. Die Hoffnung stirbt bekanntlich als Letzte.

Dass das Freibadgelände nicht Bestandteil des „Gesamtpaketes“ ist, empfindet eine Mehrheit von Sunderns Bürgern als eine gute Nachricht. Die Bürgerversammlung in Amecke und das Echo in den Medien haben deutlich gemacht: Bekommen die Holländer das Freibadgelände zu dem lächerlichen Preis von 7,50€/ m², gehen hier die Bürger auf die Barrikaden. Das hat die Holländer zum Einlenken bewegt. Und ich bin mir sicher: Wäre von Seiten der Stadt offensiver verhandelt worden, wären die Holländer zu mehr Entgegenkommen bereit gewesen.  Nicht das Verhandlungsgeschick des Bürgermeisters, die Bürger haben das Verramschen von Tafelsilber verhindert, und das verdient Respekt!

Jetzt bietet sich für die Stadt die Option, auf den eigenen Flächen des ehemaligen Freibades und der Wiese – immerhin 34.000qm² in bester Lage am See – etwas Eigenes zu entwickeln.

Hier könnten genossenschaftlich organisierte, generationsübergreifende Wohnanlagen entstehen, sodass sich Bürger mit kleinem und mittlerem Einkommen den Traum vom Wohnen am See auch leisten können. So würden wir gewährleisten, dass die Amecker endlich das bekommen, was sie eigentlich die ganze Zeit nur wollen: Dörfliche Infrastruktur in Form von Geschäften, vielleicht reicht´s auch für eine Arztpraxis und eine Apotheke. Was für eine spannende Aufgabe für Politik und Verwaltung!

Eine solche Kreativität, solche Visionen helfen wirklich gegen den demographischen Wandel,  nicht ein Ferienpark, wo die Gewinne abfließen und die Kosten von der Allgemeinheit gezahlt werden müssen.

Auch sollte ein Teil der Fläche gewinnbringend vermarktet werden, wir müssen dringend an die Sanierung des städtischen Haushaltes denken.

Und da sind wir wieder bei dem Preis, den die Stadtkasse nach Willen der CDU-Mehrheitsfraktion für den ungestörten Weiterbau des Regionale-Projektes zahlen muss. Eingerechnet in diesen Preis ist die Rückzahlung des Kredits der insolventen Sundern Projekt GmbH, für die es keine Rechtsgrundlage gibt. Also: Die Stadt ist nicht verpflichtet, diese 200 000€ an die Holländer zurückzuzahlen. Des Weiteren gibt es deutlich höhere Zahlungen für Grundstücke der Holländer, als diese vor  gerade mal 2 Jahren gezahlt haben.

Auch die versteckte Subvention der Stadt an die Holländer bei dem überteuerten Kauf des Parkplatzes „Kleiner“ ist äußerst fragwürdig.

Zusammengerechnet handelt es sich um einen mittleren sechsstelligen Betrag, um den die Stadtkasse unnötigerweise erleichtert wird.

All diese Transaktionen sind höchst undurchsichtig. Sie werden weiter bearbeitet und demnächst in „Klartext für Sunderns Bürger – Teil III“, dargestellt werden.

 Bis dahin mit freundlichem Gruß

 Antonius Becker  (Fraktionssprecher von Bündnis 90/ Die Grünen)

 

 

 

 

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Anfrage Hauptauschuss

By admin um 18:54 am Sonntag, März 2, 2014

 

 

       

Fraktion im Rat der Stadt Sundern

 

Sundern, den 2.3.2014

 Betrifft: Anfrage für die  Sitzung des nächsten Hauptausschusses

              – öffentlicher Teil

 Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

setzen Sie bitte folgende Anfrage von der Fraktion Bündnis 90/die Grünen auf die Tagesordnung des nächsten Hauptausschusses im öffentlichen Teil:

In 2011 wurde ein Kaufvertrag zwischen Margarete Kleiner und der Sorpesee Resort GmbH bezüglich des Parkplatzes Kleiner geschlossen. Frau Kleiner war dann wohl mit dem vereinbarten Kaufpreis (auf Grund der neuen Nutzung als Freizeitzentrum) nicht mehr einverstanden.

Nach meiner Information hat dann die Stadt die erhöhte Kaufpreiszahlung gegenüber Frau Kleiner sichergestellt.

Die Refinanzierung für die Stadt sollte später über die 1 Euroabgabe erfolgen.

Falls dieser Sachverhalt so richtig ist, habe ich dazu folgende Fragen:

1 . Auf welchen demokratischen Beschluss des Hauptausschusses bzw. des Rates stützt sich diese Bürgschaft der Stadt?  Falls es den nicht gibt: Auf welcher Rechtgrundlage wurde die schriftliche Zusage erteilt?

 2. Wenn doch erst ein Gremium gebildet werden sollte, welches über die Verwendung der 1 Euroabgabe zu entscheiden hatte, wer hat hier im Vorfeld mit welcher Legitimation entschieden, dass die Fremdenverkehrsabgabe zur Refinanzierung von Grundstückskäufen der Holländer dienen soll?

 3. Das ganze System der 1 Euroabgabe gilt aus heutiger Sicht nicht mehr. Wie soll die Refinanzierung der städtischen Garantie jetzt erfolgen?

 Für eine sachliche Beantwortung im öffentlichen Teil der kommenden Ausschusssitzung (bewusst habe ich keine Zahlen genannt und erwarte diese auch nicht von Ihnen) bedanke ich mich im Voraus.

 Mit freundlichen Grüßen

 Antonius Becker (Fraktionsvorsitzender)

 

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Mitgliederversammlung

By admin um 13:22 am Freitag, Februar 28, 2014

 

Anke Rose, Wilhelm-Hauff-Str. 15, 59846 Sundern

Tel. 02933/921920, Anke-Rose@web.de  

                                                          Ortsverband Sundern (Sauerland), 28.2.2014

 

Einladung zur Mitgliederversammlung am 13.3.2014

 

Liebe Parteifreundinnen und –freunde, Sympathisanten und Unterstützer!

 Der 25.5. rückt immer näher und damit auch die Zeit des Wahlkampfes. Einige Themenschwerpunkte wurden bereits auf der letzten MV besprochen. Diese gilt es nun zu vertiefen und konkrete Aktivitäten zu planen. Es gibt viel zu tun!

 

Daher lade ich euch herzlich zu unserer nächsten

 Mitgliederversammlung am Donnerstag, dem 13.3.2014,

 um 19:30 Uhr

 in die Gaststätte „Tagwerk“ (ehemals Kolpinghaus/ Anfang

 Fußgängerzone) ein!

 Folgende Tagesordnungspunkte stehen an:

Begrüßung

  1. Kommunalwahlen 2014 – Wahlkampfaktivitäten
  2. Europawahlen
  3. Bürgerentscheid Nelliusstraße
  4. Verschiedenes  Mit grünen Grüßen im Namen des Vorstands                                             Anke  und Tony

     

     

    PS: Am 8.3.2014 um 10 Uhr treffen sich alle Interessierten am Parkplatz Birkenbrauck zwischen Meinkenbracht und Obersalwey mit der  „Interessengruppe Windpark Homert“, die uns dort vor Ort ihr Projekt vorstellen möchte.

    Der Termin verknüpft die Themen Artenschutz und Energiewende und soll zur Meinungsbildung für die kommenden Entscheidungen in Sachen Windkraft in Sundern beitragen.

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5 gute Gründe für eine Umbenennung der Nelliusstraße

By admin um 1:33 am Freitag, Februar 28, 2014

Als antragstellende Fraktion im Rat der Stadt Sundern sind wir nach wie vor, oder besser gesagt  mehr denn je, davon überzeugt, dass eine Umbenennung der Nelliusstraße in Sundern zwingend erforderlich ist!

  1. Nellius war nicht nur ein Mitläufer der Nationalsozialisten, sondern ein ideologischer Verfechter nationalsozialistischen Gedankengutes, d.h. er hat aktiv dazu beigetragen, dass Führerkult und  antisemitische Einstellungen  über den Kanal kultureller Werke verbreitet wurden. Zu behaupten, er habe doch „nur Musik machen wollen“, ist eine scheinheilige Verharmlosung. Eher stellt es sich doch so dar, dass er unter allen Umständen Karriere machen wollte, ohne Rücksicht auf Verluste.
  2. Nellius selbst hat sich öffentlich antisemitisch geäußert und gegen jüdische Musiker Hetzkampagnen betrieben. Auch wenn er keinen Juden eigenhändig umgebracht hat, reicht seine Mitschuld am Tod von 6 Millionen Juden aus, ihn einer öffentlichen Ehrung nicht für würdig zu halten.
  3. Dass man sich in den siebziger Jahren für die Benennung einer Straße nach Nellius entschieden hat, ist aus heutiger Sicht bedauerlich, aber historische Forschung ist ein fortwährender Prozess, der oftmals auf Zufälligkeiten, wie z.B. Aktenfunden, basiert. Das kann niemand voraussehen. Und vielleicht gab es auch Gründe, warum man zu jener Zeit in puncto nationalsozialistischer Vergangenheit nicht weiter forschen, sondern lieber seine Ruhe haben wollte…
  4. Unsere Demokratie ist ein unglaublich hohes Gut. Seien wir dankbar dafür und erweisen ihr den nötigen Respekt, indem wir Zeichen setzen gegen antidemokratische und menschenverachtende Tendenzen. Zeigen wir jenen, die auch heute noch/ wieder Menschen mit anderer Hautfarbe oder Religion verächtlich gegenüberstehen, dass wir das nicht wollen. Lasst uns diesbezüglich Vorbilder ehren!
  5. Wir tun gut daran, all jenen entgegenzutreten, die meinen, es sei doch auch mal gut mit dem ständigen Herumreiten auf unserer historischen Schuld und die von all dem nichts mehr hören wollen. Nur aus der kollektiven Erinnerung daran, was einmal menschenmöglich war, was auch in unserer Stadt stattgefunden hat, können wir verhindern, dass faschistische Ideen noch einmal Raum gewinnen.  Sich mit dem Thema auseinanderzusetzen bedeutet ja nicht, dass man sich persönlich schuldig fühlen muss. Gebt jungen Menschen eine Wertorientierung, die auf historischer Erfahrung fußt.

Keine Nelliusstraße in Sundern mehr!

 

                                                                                                  Anke Rose

 

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Stellungnahme Amecke Ferienpark/ Bürgerversammlung

By admin um 21:51 am Mittwoch, Februar 26, 2014

Klartext für Sunderns Bürger!

 

Als Bürgermeister Lins die Task Force eingerichtet hat, habe ich lange überlegt, ob ich mitmachen soll. Schließlich haben wir Grünen das Projekt Ferienpark abgelehnt und die Regionale wegen der Straßenverschwenkung auch.

Durch die Insolvenz der Sundern Projekt Gmbh ist die Verzahnung dieser beiden Projekte mehr als deutlich geworden- und damit auch, dass uns im Rat nicht nur Dinge verschwiegen wurden, sondern dass wir darüber hinaus aktiv vom Bürgermeister und der Verwaltung getäuscht worden sind.

Das schafft kein Vertrauen.

Ich habe mich dann doch entschlossen mitzumachen, weil ich finde, dass in so einem Notfall wie dem Dilemma am Amecker Vorbecken Fraktionsinteressen hinter dem Eid des Rates,  „Schaden von der Stadt abzuwenden“, zurückstehen sollten!

 

Das Dilemma besteht bekanntermaßen darin, dass:

 

a) eine neue Straße gebaut wurde, die teils auf Grundstücken der holländischen Investoren liegt, und

 

b) Fördermittel für das aufwändige Regionale – Projekt mit der Straßenverschwenkung beantragt und zugesichert wurden.

 

Das heißt im Klartext:

Bekommt die Stadt von den Holländern die Grundstücke für die neue Straße nicht, muss das Regionale Projekt kleiner gebaut und ein Teil der Fördermittel kann nicht abgerufen werden.

 

Zweimal sind wir in Düsseldorf gewesen,um uns mit den Holländern zu treffen, das dritte Mal dann hier im kleinen Ratssaal.

Alle die an der Veranstaltung teilgenommen haben, mussten mit ansehen, wie die Investoren Schritt für Schritt ihre Forderungen vortrugen und diese Punkt für Punkt vom Bürgermeister übernommen und in den nun vorliegenden Vertragsentwurf eingearbeitet worden sind.

Das war m.E. eine totale Kapitulation unserer Interessen gegenüber den Interessen der Holländer.

Die Punkte, die durch die Erpressung mit der Straßenverschwenkung erwirkt worden sind, sind untragbar:

 

 

  1. Die Rückzahlung des Kredits von 200.000Euro der insolventen Sundern Projekt Gmbh darf nicht von der Stadt übernommen werden. Das war das Risiko der Holländer, welches sie mit Geschäftsführer Rogoll eingegangen sind.Warum sollten wir ihnen das abnehmen? Wir wissen bis heute nicht, wo das Geld geblieben ist.
  2. Das Freibadgelände ist deutlich mehr wert als 7,50 Euro pro qm. Das sieht doch jeder. Selbst die Verwaltung kam in ihrer schön gerechneter Taxierung auf 20 Euro pro qm.
  3. Kauf einer weiteren Fläche für die neue Straße von einem weiteren holländischen Investor, für einen fantastischen Quadratmeterpreis (den ich hier nicht nennen darf) plus einer Ausgleichsfläche vom Freibadgelände = doppelte Bezahlung also!
  4. Das Dauerwohnen in Appartementhäusern kann von uns nicht gestattet werden. Weist das nicht schon in die Richtung, die viele hier vermuten? Dass  es von Seiten der Holländer allein um Profite mit Grundstücksspekulationen geht, die zu Lasten der Stadt realisiert werden sollen?In der Hoffnung, zum Verständnis des komplizierten Sachverhalts beigetragen zu haben.Fraktionssprecher Bündnis 90 / Die Grünen Antonius Becker
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