Baumfällungen in Allendorf: Einspruch nach §8 der Hauptsatzung

By admin um 19:27 am Samstag, Januar 18, 2014

Für die kommende Sitzung des Hauptausschusses steht zum wiederholten Male das Thema Baumfällungen auf der Tagesordnung. In Allendorf haben Anwohner beantragt alte Eichen an einem Hohlweg zu fällen. Die Eichen sind festgesetzte Bestandteile eines Bebauungsplans.  Die Anwohner tragen vor, dass sie ihre Grundstücke zu sehr beschatten würden und möchten, dass sie entfernt werden. Der Planungsausschuss hat mehrfach darüber beraten und im September 2013 bei 2 Gegenstimmen  beschlossen eine Verjüngung des Gehölzsaums vorzunehmen und die Möglichkeit der Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans zu prüfen.

Gegen diesen Beschluß liegt nun ein sehr lesenswerter Einspruch eines A llendorfer Bürgers vor, der im kommenden Hauptausschuss am 23.1. beraten wird. (Zum vollständigen lesen auf das Schreiben klicken)

Dass auf der Vorlage *nichtöffentlich* steht kann sich nur um ein Versehen handeln. Die Grünen jedenfalls sind der Meinung, dass die Argumente des Antragstellers öffentlich zu diskutieren sind, auch die Tagesordnung des kommenden Hauptausschusses ist öffentlich und für jeden zugänglich.

 

antragBaumfällung

 

 

 

 

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Gehölzzerstörungen in der Innenstadt

By admin um 18:28 am Mittwoch, Januar 27, 2010

In den letzten Jahren wurde immer wieder von der Stadtverwaltung und dem Stadtmarketing die Innenstadt von Sundern hervorgehoben. Was aber zur Zeit an der Röhr im Bereich des *Rentnerwegs* passiert wirkt sich negativ auf das Stadtbild aus. Überzogene Abholzungsmaßnahmen von 100m Länge und Zerschneiden des Baumbestandes zerstören hier Lebensräume.Die Nahrungsgrundlage vieler Vögel und Insekten geht verloren, Brutmöglichkeiten der heimische Vogelwelt sind nicht mehr vorhanden.
Der übertriebene Ordnungswahn des Betriebshofs sorgt dafür, dass der innerstädtische Grüngürtel zerschlagen wird. In der nächsten Sitzung des Landschaftsbeirats stehen die Gehölzzerstörungen im westlichen Sauerland auf der Tagesordnung.

Klaus Korn

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Endorfer Großwildjäger

By admin um 19:58 am Montag, April 6, 2009

Die neugestaltete Jagdabteilung der Àlten Schmitte`in Endorf läßt sich an Geschmacklosigkeit nicht mehr übertreffen.
Abgeschnittene Köpfe von afrikanischen und europäischen Wildtieren hängen als Trophäen an den Wänden. Gliedmaßen von verschiedenen Tieren dienen als Dekoration.
Es ist einfach schlimm, dass noch heute Wildtiere wegen solcher Jagd- und Sammelleidenschaften abgeschossen werden. Diese Art von Großwildjägertum sollte der Vergangenheit angehören.

Klaus Korn

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Korn: HSK liefert Freibrief für die Zerstörung des Kalkbuchenwaldes bei Selschede

By admin um 10:07 am Montag, Februar 16, 2009

Für die Abholzungen im Kalkbuchenwald und die massive Zerstörung von Waldrand und Hecken trägt der Hochsauerlandkreis die Hauptverantwortung.
Wenn sich der Kreis an die Empfehlungen im Biotopkataster gehalten hätte und sich mit dem Landesumweltamt abgestimmt hätte, stünden wir jetzt nicht vor dieser schlimmen Situation. Die Besitzer haben nun einen Freibrief für die laufenden Zerstörungen bekomme.
Das Gebiet ist durch seine seltene Flora und Fauna von überregionaler Bedeutung. Das Schutzziel des Naturschutzgebiets ist der Erhalt und die Optimierung eines Kalkbuchenwaldes. Dieses kann ur durch eine naturnahe Bewirtschaftung und die Umwandlung der Fichtenparzellen in Laubholz erfolgen. Es muß ein Altholzkonzept entwickelt werden. Die vielen Kleinstrukturen sowie die Heckenbereiche an den Waldrändern müssen erhalten bleiben du weitere entwickelt werden. Durch die großflächigen Abholzungen und Zerstörung der Wakdränder werden viele Tiere und Pflanzenarten ihren Lebensraum verlieren. Das Einwandern von Distel, Himbeere und Brennessel wird gefördert.
Im aturschtuzgebiet *Steiner* bei Allendorf lässt sich so etwas beobachten. Dort wurde ebenfalls Kahlschlag und Waldrandzerstörung genehmigt.
Nach Auskunft von Herrn Niemann von der Strabag wird im Mai die Umweltverträglichkeitsstudie erstellt sein. Der Konzern wird dann einen Atrag zur Abgrabung des Kalkbuchenwaldes bei der Bezirksregierung einreichen.

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Grüne und VCD zur Umgehungsstraße Stemel

By admin um 17:56 am Montag, Oktober 13, 2008

Grüne und VCD: Umgehungsstraße Stemel bringt große Probleme

Die Planung der Umgehungsstraße bei Stemel läuft anscheinend unbemerkt

von der Öffentlichkeit weiter und bringt große Probleme für Umwelt und Anlieger.

Das zeigen Dokumente der Umweltverbände, deren Einsicht den Grünen in Sundern

nun möglich ist und die auch dem VCD vorgelegt wurden.

Sicher ist, dass das Röhrtal zerstört würde, denn die Straßentrasse soll weitgehend

auf dem jetzigen Randweg verlaufen, den Sunderner gern als Wander- und Radweg

nutzen.

Sinnvoll wäre es eigentlich, nach den Kyrill-Sturmschäden diesen beliebten Wanderweg

wieder aufzubauen.

Eine Umgebungsstraße durch das Röhrtal wäre für Natur und Landschaft eine Katastrophe. Wertvolle Biotope und ganze Lebensgemeinschaften würden auf einen Schlag vernichtet. Ein enormer Artenschwund hätte dies zur Folge. Die Röhr mit ihren wertvollen Baumbestand ist ein wichtiger Lebensraum für Wasseramsel, Eisvogel und den Fledermäusen. Sie sind bei uns besonders geschützt. Die zahlreichen Quellbereiche und Siepen würden zerstört und durchschnitten. Die Mittelgebirgsarten wie Feuersalamander und Dunkers Quellschnecke würden ihren Lebensraum verlieren. Neben Erdkröte und Grasfrosch ist an verschiedenen Stellen der Bergmolch und Fadenmolch anzutreffen. Die Zerschneidung ihrer Wanderwege zu den Leichgewässern würde zu einem starken Einbruch bei der Fortpflanzung führen. Das akute Artensterben welches wir in Deutschland beklagen, wird durch solche flächenverbrauchende Projekte verstärkt.

Klaus Korn

Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen

Stellungnahme des VCD:

Der VCD sieht mit der Ortsumgehung Stemel Mobilitäts-Belastungen auf die Menschen

im Röhrtal zukommen, die anscheinend politisch ignoriert werden. Es wird einfach weiter

geplant wie in den 1970er Jahren.

Zunächst werden nach Ansicht des VCD wegen der Straßenführung im engen Tal

Lärmlasten entstehen, die weite Teile von Unter-Sundern, Stemel und sogar

Hachen betreffen.

Damit verbunden ist weniger Lebensqualität, der Wert von Haus und

Grund sinkt. Die Unternehmen erhalten eine neue Lärmquelle direkt vor der Haustür

und Abgaslasten. Es ist fraglich, ob Lärmschutzwände das verhindern können.

Außerdem müssten für die Firmen neue Straßenanschlüsse zur neuen Straße

gebaut werden, die Lärmwände durchbrechen. Sehr schlimm ist aus Sicht des VCD

die Auswirkung auf die Sorpesee-Region. Die Landschaft im Röhrtal wäre mit der neuen

Straße und Schutzwänden verschandelt, es gibt mehr Lärm bis hinauf zum Sorpesee,

der Tourismus sowie neue Gastronomie-Konzepte würden beschädigt.

Wegen Straßenlärm müsste man wahrscheinlich auf der neuen Umgehung

die 50 km/h Grenze einführen, die Zeitersparnis im Vergleich zur jetzigen Straße

geht gegen null.

Die nötige Verampelung (Einmündung Umgehungsstraße/jetzige Straße) stoppt

außerdem den Verkehrsfluss und die Fahrten dauern sogar länger als jetzt (!!!)

Sehr fraglich ist es aus Sicht des VCD, ob es überhaupt zu einer spürbaren

Entlastung der jetzigen Straße L 519 in Richtung Hachen

oder umgekehrt kommen kann. Denn ein Teil des Straßenverkehrs wird diese

alte Straße weiter befahren und darauf ausweichen, um z.B. starken Lkw-

Verkehr zu umfahren. Dann trifft man sich in Unter-Sundern an der Ampel

wieder. Darum ist zu befürchten, dass die Lärmlasten für die Anwohner sogar

zunehmen werden, denn dann ist Straßenverkehr vor und hinter den Häusern.

Vernünftig und relativ schnell machbar ist es aus Sicht des VCD, unsere Straßen

zu verbessern (z.B. mit Flüsterasphalt, Ausbau mit Radwegen), sicherer zu gestalten

(z.B. mit sicheren Übergängen und Warnschildern) sowie endlich die Röhrtalbahn

für Personenverkehr zu reaktivieren.

Gerd Blome

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24.10.: Diskussionsveranstaltung: Krankheitserreger im Trinkwasser?

By admin um 7:19 am Donnerstag, Oktober 9, 2008

Bedarf unser Trinkwasser einer
weitergehenden Aufbereitung?

Seit Monaten beunruhigen uns immer wieder Meldungen, die besagen, unser Trinkwasser sei belastet mit Chemikalien und Viren. Nicht nur PFT, Arzneimittelrückstände und Uran im Leitungswasser seien ein Problem für die Gesundheit, sondern auch Viren, Bakterien und Parasiten, die gefährliche Infektionskrankheiten, wie z.B. Hepatitis oder schwere Durchfallerkrankungen auslösen können.

Aber können diese Krankheitserreger wirklich in unser Leitungswasser gelangen?

Der ehemalige Leiter des Staatlichen Umweltamtes Aachen, Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann sagt, das geschehe durch menschliche und tierische Ausscheidungen. Bekanntlich werde in vielen Gegenden Deutschlands Trinkwasser aus Flüssen und Stausseen gewonnen. Es käme durch verschiedene Faktoren leicht zu Verunreinigungen. Das kontaminierte Wasser würde, bevor es aus unseren Wasserhähnen fließt, nicht ausreichend gefiltert und gereinigt, so dass man es durchaus als Virencocktail bezeichnen könne.

Der Geschäftsführer der Hochsauerlandwasser GmbH, Dipl.-Ing. Robert Dietrich, hält dem entgegen, die Hochsauerlandwasser GmbH arbeite mit modernsten Filtermethoden. „Hierzulande kennen wir bei der Versorgung mit Trinkwasser keine Mengenbegrenzung. Möglichen Qualitätsproblemen wird durch die Investition in weitergehende Aufbereitungstechnik begegnet – ganz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Erde.“

Die
Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste

möchte diese Diskussion aufgreifen und

lädt alle Interessierten ein

zu der
Info-Veranstaltung

„Unser Trinkwasser – wirklich ein Gesundbrunnen?“

am Freitag dem 24. Oktober 2008
um 19.00 Uhr

in die Gaststätte Zum Pulverturm, Pulverturmstr. 33
in Meschede

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Dieter Korn zu Gast bei der Bürgerinitiative gegen Steinbrucherweiterung

By admin um 7:40 am Samstag, Oktober 4, 2008

Bürgerinitiative gegen Steinbrucherweiterung (BIgS)
Geologe Dr. Dieter Korn bei der BIgS

Sundern / Westenfeld (Hochsauerland) Der aus Sundern stammende Geologe Dr. Dieter Korn von der Humboldt-Universität Berlin, Museum für Naturkunde konnte jetzt von der Bürgerinitiative gegen Steinbrucherweiterung (BIgS) zu einem Vortrag gewonnen werden.
Anlässlich eines Heimaturlaubes in Sundern hielt Dr. Korn am 29.Sept. 2008 einen interessanten dreistündigen Vortrag über die Geologie des Einzugsgebietes des Sunderner Wasserwerkes Röhre.
Die Zuhörer erfuhren Details zum Kalkzug, dem Karstgestein, der Hohlraum- bzw. Höhlenbildung und der Wasserführung durch solch zerklüftete Gebiete.
Durch diese theoretischen Erklärungen zu den geologischen Gegebenheiten in dem Bereich westlich und östlich des „Wasserwerkes Röhre“ wurde den Teilnehmern der BIgS klar, warum der Geologe der Bezirksregierung in der Betriebsausschuss-Sitzung am 02.Sept. 2008 von „unberechenbaren Flüssen des Wassers im Karstgestein“ sprach.
Auch Aussagen der Geologen in teilweise über vierzig Jahre alten Gutachten werden nun verständlicher: Hier wird wegen der großen Ergiebigkeit des Brunnens im Wasserwerk Röhre schon von der Möglichkeit gesprochen, dass das Wasser der Linnepe im Bereich der Steinbrucheinfahrt in Westenfeld im Karst versickert und durch den Kalkzug bis zur Röhre gelangen kann.
In Anbetracht dieser Möglichkeit kann an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung nur die Frage gestellt werden, welches Risiko für eine gute und sichere Wasserversorgung der Stadt Sundern man bereit ist zu tragen bzw. durch die geplante Erweiterung des Steinbruches der WSI bereit ist noch weiter einzugehen.
Die Festlegung des neuen Trinkwasserschutzgebietes Ende 2007 nur in westlicher Richtung mit der Einbeziehung von Flächen, die nicht in Richtung Brunnen entwässern oder gar aus Wasser undurchlässigen Schichten bestehen, wird daher als reines „Gefälligkeitsgebiet“ oder als „Gebiet der geringsten Widerstandes“ verstanden. Auf der östlichen Seite wird munter weiter verschmutzt durch den Steinbruch und der Düngung der Felder; der Brunnen ist für Wasser aus östlicher Richtung vollkommen ungeschützt.
Durch die Erweiterung des WSI-Steinbruches wird es für Sundern nur Nachteile geben:
– Gefährdung der Arbeitsplätze in den alteingesessenen mittelständischen Tiefbauunternehmen (nicht nur in Sundern).
– Keine Steuereinnahmen für die Stadt Sundern, da der Sitz der Gesellschaft von der STRABAG nach Chemnitz verlegt worden ist;
– Dafür aber Zerstörung der Infrastruktur (Straßen)
– Vernichtung des unter Schutz gestellten Kalkbuchenwäldchens
– Risiko für die Wasserversorgung
– Erhöhte Belastung der Westenfelder Bürger durch Emissionen wie Lärm, Abgase; Feinstaub usw. und dieses sicherlich auch zu Ruhe- und Nachtzeiten (Beispiele siehe Herdringen; …)
Eines sollte den Verantwortlichen klar sein:
Wasser ist bereits heute ein kostbares Gut, welches nicht zum Spielball der politischen und wirtschaftlichen Interessen Einzelner werden sollte.
Die „kleinen Steuerzahler“ werden die jetzt bereits gemachten und weiter zu erwartenden Fehler in der Zukunft nicht alleine ausbaden können. „Die Kuh kann nicht unendlich lange und oft gemolken werden“.

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Kalkwald Selschede steht endgültig unter Schutz

By admin um 21:34 am Donnerstag, September 25, 2008

Der Kalkwald zwischen Selschede und Westenfeld wurde vom Hochsauerlandkreis unter Schutz gestellt. Dieses erfuhr Klaus Korn auf Nachfrage von der Unteren Landschaftsbehörde. Damit folgt der Kreis dem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und CDU die im Juli gestellt wurden. Der Fraktionschef der Grünen Klaus Korn freut sich über den Erfolg: *Damit haben wir alle auf unserer Seite um eine Erweiterung des Steinbruchs Westenfeld durch die Strabag zu verhindern und die wertvolle Natur zu erhalten.*

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Wald in Selschede soll unter Schutz gestellt werden!

By admin um 20:24 am Freitag, August 29, 2008

Kalkbuchenwald soll unter Schutz stehen
Sundern, 29.08.2008, 0 Kommentare, Trackback-URL
Sundern. (ass) Der Kalkbuchenwald zwischen Westenfeld und Sundern soll vom Kreis unter Schutz gestellt werden. Bei diesem Antrag, von den Fraktionen der Grünen und der CDU beim Kreis gestellt, bleibt es auch nach der Ratssitzung am Donnerstag. …

… „Unser Ausgangspunkt war der Antrag der Grünen, dass die Stadt eine Patenschaft für den Kalkwald übernehmen sollte“, erläuterte CDU-Fraktionschef Günter Martin. „Das schien aber nicht so sinnvoll, da es dazu keine Zustimmung der Besitzer gab. Damit bleibt es bei unserem Antrag, über den nun der Kreistag in Meschede zu entscheiden hat.“ Martin betonte weiter, dass man mit diesem Antrag allen Seiten gerecht werde, den Grundstückseigentümern, den Bürger in der Rieke und auch den Investoren. „Wir müssen schnellstmöglich Klarheit schaffen, damit Planungsklarheit herrscht. Wir wollen nicht bis 2010/2011 warten“, so Martin abschließend.

Auch die Grünen unterstützen den Antrag, aber: „Wie ernst meinen Sie das? Ist das eine Showgeschichte?“, fragte Fraktionschef Klaus Korn in Richtung Günter Martin. Der hielt fest: „Bei der CDU und mir gibt es keine Show. Ich verwehre mich gegen diese geschmacklose Unterstellung.“

Bei der anschließenden Abstimmung votierten alle Ratsmitglieder für den Antrag auf Unterschutzstellung. Dann könnte der Wald weiter bewirtschaftet werden, allerdings dürfte keine neue Weihnachtsbaumkultur angelegt werden.

aus Westfalenpost

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Seniorenanlage in Allendorf

By admin um 22:21 am Sonntag, August 17, 2008

Grüne lehnen Seniorenpflegeheim in der Freizeitanlage Allendorf weiterhin ab!

Im kommenden Planungsausschuss am 21.8. soll der Bau einer Seniorenwohnanlage in der Freizeitanlage Amecke genehmigt werden.
Die Grünen sehen dadurch Nutzungskonflikte vorprogrammiert. Die Freizeitanlage ist der attraktivste Treffpunkt für Familien mit Kindern in unserer Stadt vor allem deswegen weil hier jüngere und ältere Kinder zusammen spielen können. Und das kostenlos und ohne Konsumverpflichtung (was auch schon eine Seltenheit geworden ist).
Ungezwungen kann hier geskatet, im Sand gebuddelt, Spielgeräte genutzt und im Wassergespielt werden.
Die Stadt argumentiert das sich daran durch die Seniorenanlage nichts ändern würde: Der Park sei 65000 m² groß, davon würden nur 8000 m² für das Wohnheim genutzt.
Zudem hätten Lärmschutzgutachten ergeben, dass vom Spielplatz keine negativen Auswirkungen ausgehen würden.

Jeder der in den vergangenen Jahren mitbekommen hat wie in Sundern Konflikte zwischen *lärmmachenden* Kindern/Jugendlichen und *Erwachsenen* ausgetragen wurden kann über die Argumentattion der Stadt nur mit dem Kopf schütteln: Zunächst werden Ruhezeiten eingeführt, an denen die Anlagen nicht genutzt werden dürfen, und da dann die *Kontrollen* zu schwierig werden wird schließlich das skaten, spielen und Lämrmmachen ganz verboten.

Am Beispiel des Skatens wird dies besonders deutlich: Skaten auf Schulhöfen wurde verboten sobald sich Anwohner beschwerten.
Und auch die Anlage einer Skatinganlage selbst wurde an jedem Standort wegen der Beschwerden von Anwohnern blockiert. Nun steht eine (mehr oder wenige ungenutzt) im Gewerbegebiet und die andere in Allendorf.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie nach der Verwirklichung einer Seniorenwohnanlage dort verschwindet.
Nach Ansicht der Grünen wird sich durch das Projekt der Charakter der Freizeitanlage grundlegend verändern von einem ungezwungenen Familientreffpunkt hin zu einer *gepflegten* Parkanlage und Sundern ist um eine Attraktivität ärmer.

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